Verstoß gegen US-WaffengesetzAnklage gegen Blackwater-Chef
Der ehemalige Chef des US-Sicherheitsdienstes Blackwater muss sich wegen Verstoßes gegen das US-Waffengesetz verantworten. Er soll im Besitz unregistrierter Waffen gewesen sein.
Der ehemalige Präsident der umstrittenen amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater ist wegen Verstoßes gegen das US-Waffengesetz angeklagt worden. Wie das Justizministerium in Washington mitteilte, soll Gary Jackson unter anderem im Besitz unregistrierter Waffen gewesen sein. Mit ihm wurden vier weitere Ex-Mitarbeiter der Firma, die sich heute Xe-Services nennt, angeklagt.
Blackwater war von der US-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ursprünglich angeheuert worden, um US-Soldaten im Irak und am Hindukusch zu schützen. Mit der Zeit wuchs die Privatarmee mit 40.000 Mann zu einer der größten der Welt heran.
Wegen ihres brutalen Vorgehens machten Blackwater-Mitarbeiter häufiger Schlagzeilen. Zuletzt durch ein Blutbad in Bagdad im September 2007, als Söldner 17 irakische Zivilisten nach einem unbestätigten Angriff auf ihren Konvoi erschossen.