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Angriffe aus dem Hinterhalt: Mit Autobomben und Sprengstoffwesten attackieren Selbstmordattentäter die auf Mossul vorrückenden Truppen.
Angriffe aus dem Hinterhalt: Mit Autobomben und Sprengstoffwesten attackieren Selbstmordattentäter die auf Mossul vorrückenden Truppen.(Foto: REUTERS)
Dienstag, 22. November 2016

Islamisten verlieren "Manpower": Attentate schwächen den IS

Die wichtigste Waffe der Dschihadisten sind Menschen, die bereit sind, für die Sache der Extremisten zu sterben. Selbstmordattentäter sollen möglichst viele Menschen mit in den Tod reißen. Ein US-Experte ist sich sicher: Der IS findet immer weniger Todeswillige.

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Der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehen nach Worten des US-Sonderbeauftragten für die IS-Bekämpfung, Brett McGurk, die Selbstmordattentäter aus. Bei der Offensive auf die Dschihadistenhochburg Mossul im Nordirak setze der IS zwar momentan noch 100 Selbstmordangreifer im Monat ein, sagte McGurk der "Bild".

Diese Zahl werde sich aber bald reduzieren, nachdem es fast keine ausländischen Kämpfer mehr gebe, die noch in die Gebiete der Terrormiliz einreisen. "Sie werden also nach und nach ihre Manpower verlieren. Sie werden deshalb komplett zusammenbrechen", glaubt McGurk.

Selbstmordattentäter sind wohl die bekannteste Waffe der Extremisten, um sich ihren Feinden entgegenzuwerfen. In Mossul versucht der IS so, die von mehreren Seiten vorrückenden Truppen einer Militärkoalition unter der Führung der irakischen Armee zu stoppen.

Großer Datenfund könnte helfen

Ein großer Datenfund könnte unterdessen auch deutschen Ermittlungsbehörden im Kampf gegen die Extremisten helfen. In der kürzlich von der Terrormiliz befreiten Stadt Manbidsch in Nordsyrien seien 15 Terabyte an Informationen im "Büro der allgemeinen Sicherheit" sichergestellt worden, das für die Planung der Auslandsoperationen und den Betrieb des Terrornetzwerkes zuständig ist.

"Wir teilen die sichergestellten Informationen jetzt mit unseren Partnern, damit sie damit arbeiten können und diese Arbeit ist sehr effektiv", sagte McGurk der Zeitung.

Quelle: n-tv.de

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