Samstag, 31. Juli 2010
Weniger Brandanschläge auf Autos: Autonome halten sich zurück
Anschläge auf Autos richten sich in der Regel gegen die "Gentrifizierung" der Berliner Innenstadtbezirke - hier ein ausgebranntes Wrack in Berlin-Friedrichshain.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Die Brandanschläge von Linksautonomen auf Autos in Berlin sind in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Bis Ende Juli wurden nach Polizeiangaben 39 Autos von politisch motivierten Tätern angezündet oder durch Flammen beschädigt. Im gesamten Jahr 2009 wurden knapp 300 Autos abgefackelt.
Die Polizei vermutet, dass es in der linksextremen Szene offenbar ein "Umdenken" gibt. So zirkulieren Aufrufe gegen Brandanschläge, weil "Unschuldige" getroffen würden, sagte ein Polizeisprecher.
Allerdings registriert die Polizei mehr Brandanschläge ohne erkennbaren politischen Hintergrund. 130 Autos oder andere Fahrzeuge seien bisher von Trittbrettfahrern, Randalierern oder aus persönlichen Motiven angezündet worden.
dpa
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