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Haben zurzeit die besten Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur: Donald Trump und Hillary Clinton.
Haben zurzeit die besten Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur: Donald Trump und Hillary Clinton.(Foto: Collage AP/rts [n-tv.de])

Trump und Clinton vorn: Bringt der Super Tuesday schon die Vorentscheidung?

Clinton oder Sanders? Trump, Cruz oder Rubio? Nach vier Vorwahlen ziehen die US-Präsidentschaftsbewerber in den Super Tuesday. Gleich in einem Dutzend US-Bundesstaaten wird in der Nacht abgestimmt. Die Prognosen sehen zwei klare Favoriten.

Der US-Vorwahlkampf erreicht an diesem 1. März zumindest seinen vorläufigen Höhepunkt. In zwölf (Demokraten) beziehungsweise 13 Bundesstaaten (Republikaner) stimmen die beiden großen Parteien in der Nacht auf Mittwoch - am "Super Tuesday" - über ihre Präsidentschaftsbewerber ab. Es ist einer der wichtigsten Tage bei den Vorwahlen, mehr als acht Monate vor der Präsidentenwahl am 8. November. Bei Demokraten und Republikanern geht es um rund die Hälfte der für eine Kandidatur benötigten Delegiertenstimmen. Obwohl die Parteien ihre Kandidaten erst bei den Nominierungsparteitagen im Juli wählen, könnte am "Super Tuesday" möglicherweise schon eine Vorentscheidung fallen.

Ein Blick auf die aktuellsten Umfragen zeigt: Donald Trump und Hillary Clinton liegen in fast allen Staaten vorn. Bei den Republikanern hat Ted Cruz voraussichtlich nur in seinem Heimatstaat Texas Chancen, Marco Rubio lag in der aktuellsten Umfrage in Minnesota knapp vorn. Beide kämpfen darum, den Rückstand auf Trump zu verkürzen. Doch viel spricht dafür, dass dieser seinen Vorsprung sogar deutlich ausbauen wird. Ähnlich eindeutig ist das Rennen bei den Demokraten. So kann sich Clinton-Rivale Bernie Sanders nur in seinem Heimatstaat Vermont Hoffnungen auf einen Sieg machen. Da die Delegierten aber anteilig vergeben werden, erhält nicht nur der jeweilige Gewinner Delegiertenstimmen.

n-tv.de hat die aktuellsten Umfrageergebnisse zusammengestellt. Die Zahlen stammen von der Internetseite realclearpolitics, die regelmäßig die neuesten Zahlen der Meinungsforscher veröffentlicht. Umfragen aus Colorado, North Dakota und Wyoming fehlen in dieser Übersicht bei den Republikanern, bei den Demokraten fehlt Amerikanisch-Samoa. Zu diesen Bundesstaaten liegen keine aktuellen Erhebungen vor.

(Foto: n-tv.de)

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Quelle: n-tv.de

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