Freitag, 12. März 2010
Simuliertes Ertränken: Bush-Berater verteidigt Folter
Die Regierung von US-Präsident Obama hatte die brutalen Verhörmethode des Waterboardings als Folter definiert und verboten. Jetzt rechtfertigt der frühere Berater von Ex-Präsident Bush das Vorgehen als angemessen.
Szene aus dem Amnesty International-Film "Stuff of Life" zeigt einen "Gefangenen", bei dem simuliertes Ertränken angewendet wird.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Der frühere Berater des US-Präsidenten, Carl Rove, hat das simulierte Ertränken von Gefangenen verteidigt. Das sogenannte Waterboarding sei eine angemessene Verhörmethode, die im Einklang mit dem amerikanischen Gesetz stehe, sagte der frühere enge Mitarbeiter von Ex-Präsident George W. Bush in einem Interview mit dem Sender BBC. "Ich bin stolz darauf, dass wir die Welt sicherer gemacht haben als sie war, indem wir diese Technik angewendet haben», sagte Rove.
Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hatte die brutalen Verhörmethoden des US-Geheimdienstes, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 angewendet worden waren, kritisiert. Auch das Waterboarding wurde als Folter definiert und verboten.
dpa
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