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Jeb Bush hatte bei den Vorwahlen keine Chance.
Jeb Bush hatte bei den Vorwahlen keine Chance.(Foto: AP)

Aufruf gegen Trump: Bush schlägt sich ins Cruz-Lager

Donald Trump spalte und sei vulgär, sagt der bei den Vorwahlen gescheiterte Jeb Bush. Der Ex-Senator von Florida ruft die Republikaner nun zum Zusammenschluss hinter dem erzkonservativen Kandidaten Cruz auf.

Der als US-Präsidentschaftsbewerber der Republikaner ausgeschiedene ehemalige Gouverneur von Florida, Jeb Bush, unterstützt nun die Bewerbung seines erzkonservativen Parteifreundes Ted Cruz. Dieser habe bewiesen, dass er die Wähler hinter sich vereinigen und bei den Vorwahlen siegen könne, erklärte Bush.

Er bezog sich dabei ausdrücklich auf die Vorwahl im US-Bundesstaat Utah vom Dienstag. In dem Mormonenstaat hatte sich Cruz klar gegen seinen populistischen Widersacher Donald Trump durchsetzen können.

Der texanische Senator Cruz ist ein Liebling der erzkonservativen Tea Party. Trump liegt bei den Vorwahlen der Republikaner allerdings weiterhin deutlich in Führung. Er gewann die Vorwahl in Arizona.

Bush rief die Republikanische Partei auf, sich hinter Cruz zusammenzuschließen. Trumps von "Spaltung und Vulgarität" geprägtes Auftreten müsse überwunden werden. Andernfalls drohe im Herbst ein Sieg der Demokraten. Bei den Demokraten liegt die frühere Außenministerin Hillary Clinton in den Vorwahlen weit vor ihrem Rivalen Bernie Sanders.

Bush, dessen älterer Bruder und Vater beide US-Präsidenten waren, hatte Ende Februar nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei den Vorwahlen das Handtuch geworfen.

Quelle: n-tv.de

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