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J-15-Jets im Formationsflug: China will im Südchinesischen Meer Stärke zeigen.
J-15-Jets im Formationsflug: China will im Südchinesischen Meer Stärke zeigen.(Foto: REUTERS)

Kampfflugzeuge auf Woody-Insel: China verlegt Jets auf umstrittenes Archipel

Gleich drei Staaten erheben Anspruch auf die Woody-Insel im Südchinesischen Meer, besetzt wird das kleine Eiland aber nur von China. Die Volksrepublik untermauert ihre militärische Stärke in der Region mit der Stationierung neuer Einheiten.

China hat nach US-Angaben auch Kampfflugzeuge auf einer Insel des Paracel-Archipels im Südchinesischen Meer stationiert. Die Maschinen seien auf der von Peking beanspruchten Woody-Insel, meldete der Sender Fox News unter Berufung auf zwei nicht genannte Regierungsvertreter. Ein Sprecher des US-Pazifikkommandos bestätigte den Bericht, betonte aber, dass chinesische Kampfjets auch schon früher auf der Insel gewesen seien, auf die auch Taiwan und Vietnam Anspruch erheben.

Der chinesische Außenminister Wang Yi hält sich derzeit zu einem Besuch bei seinem US-Kollegen John Kerry in Washington auf. Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit China hatte die US-Marine Ende Januar ein Kriegsschiff in die Zwölf-Meilenzone rund um die von Peking beanspruchte Insel des Paracel-Archipels entsandt. Bei dem Einsatz sei es um die Verteidigung der "freien Schifffahrt im Südchinesischen Meer" gegangen.

Peking hatte vergangene Woche erklärt, auf der Insel "Waffen" stationiert zu haben. Laut US-Angaben handelt es sich dabei um Boden-Luft-Raketen mit einer Reichweite von 200 Kilometern. Das Verhältnis zwischen den USA und China ist wegen Pekings Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer angespannt. Peking vertritt die Ansicht, China habe Hoheitsrechte über nahezu das gesamte Südchinesische Meer, einschließlich der Küstengewässer anderer Staaten.

Im Gebiet der von mehreren asiatischen Ländern beanspruchten Spratly-Inseln lässt Peking künstliche Inseln aufschütten. Am Montag wurden in den USA Satellitenbilder veröffentlicht, die den Aufbau einer Hochfrequenzradarstation auf den Spratlys zeigen dürften. Washington wies Pekings Ansprüche auf die Gewässer um die künstlichen Inseln wiederholt zurück. Es wirft der Volksrepublik China vor, mit der Aufschüttung die freie Schifffahrt in der Region zu bedrohen, durch die ein Drittel der weltweiten Erdöltransporte verlaufen. Peking wiederum bezichtigt die USA der Machtdemonstration im asiatischen Pazifik.

Quelle: n-tv.de

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