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Sprach vor Studenten der Eliteuniversität Stanford: Hillary Clinton
Sprach vor Studenten der Eliteuniversität Stanford: Hillary Clinton(Foto: picture alliance / dpa)

"Jüngste brutale Erinnerung": Clinton will mehr EU-Engagement gegen IS

Für die USA sei es einfacher an Fluginformationen zu kommen als für die EU-Staaten untereinander, klagt Hillary Clinton. Auch an anderer Stelle sieht die US-Präsidentschaftskandidatin dringenden Nachholbedarf der EU-Staaten.

US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat nach den Anschlägen in Brüssel von Europa mehr Engagement im Kampf gegen den Terrorismus gefordert. Die Angriffe in der belgischen Hauptstadt seien "die jüngste brutale Erinnerung", dass mehr getan werde müsse, um die radikalislamische Miliz IS zu besiegen, sagte die Ex-Außenministerin in einer Rede an der kalifornischen Eliteuniversität Stanford. Die USA könnten viel tun, um ihre europäischen Partner zu unterstützen. Aber diese müssten ebenfalls mehr unternehmen, "um die Last mit uns zu teilen".

So sollten die europäischen Staaten mehr in Verteidigung und Sicherheit investieren. Hilfreich wäre auch eine neue, einheitliche europäische Grenz- und Küstenwache zur Stärkung der Außengrenzen eines Kontinents, der "unter beispiellosem Druck von Flüchtlingen und Migranten" stehe. Clinton kritisierte, viele europäische Länder würden ihre Nachbarn nicht alarmieren, wenn sie mutmaßliche Dschihadisten an ihren Grenzen abwiesen oder wenn ein Pass eines ihrer Bürger gestohlen werde. Es sei für die USA leichter, Fluginformationen zu bekommen als für die EU-Staaten untereinander.

Die frühere First Lady würdigte aber auch das Nato-Bündnis zwischen den USA und Europa. Dies sei eine der besten Investitionen, die Amerika je getätigt habe. Clinton ist die Favoritin im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Bei den Republikanern liegt Donald Trump in Führung. Er hat kürzlich dafür plädiert, die Rolle der USA in der Nato zu überdenken.

Bei den Anschlägen in Brüssel wurden mindestens 31 Menschen getötet. Der IS hat sich zu den Angriffen bekannt.

Quelle: n-tv.de

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