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Der erzkonservative Ted Cruz wahrt seine Chance.
Der erzkonservative Ted Cruz wahrt seine Chance.(Foto: AP)

Siege in Kansas und Maine: Cruz hofft nun auf Rückenwind

Nächste Runde im US-Vorwahl-Marathon: Diesmal entscheiden sich die Wähler in fünf Bundesstaaten. Bei den Republikanern muss sich Donald Trump zweimal Ted Cruz geschlagen geben. Bei den Demokraten gewinnt Bernie Sanders ebenfalls zwei Staaten.

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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz hofft nach den jüngsten Abstimmungen bei den Vorwahlen in den USA, Boden auf Donald Trump gutmachen zu können. Der erzkonservative Senator aus Texas gewann in den Bundesstaaten Kansas und Maine. Trump siegte dagegen in Louisiana und Kentucky. Chancenlos waren die beiden anderen republikanischen Kandidaten, Marco Rubio und John Kasich.

Mit dem Ergebnis in Kansas verändere sich das Momentum, sagte Cruz zu Journalisten in Idaho. Bei den Republikanern ging es in den vier Staaten insgesamt um 155 Delegiertenstimmen. Es konnten jeweils nur registrierte Parteimitglieder abstimmen. Das ist offenbar ein Vorteil für Cruz, der sich als Alternative zum populistischen und in der Parteiführung umstrittenen Trump positioniert. Es war auch die erste Abstimmung seit dem Rückzug von Ben Carson, der vor allem von religiös geprägten Amerikanern unterstützt wurde. In dieser Bevölkerungsgruppe ist auch Cruz stark vertreten.

Trump ist trotzdem weiterhin der Favorit bei den Republikanern. Der milliardenschwere Immobilien-Magnat ist landesweit bekannt und unabhängig von Spenden. Er punktet unter anderem mit seiner scharfen Kritik an den politischen Eliten in Washington. Beim "Super Tuesday" gewann er in sieben von elf Bundesstaaten.

Seitdem haben aber zahlreiche Republikaner Stimmung gegen ihn gemacht. Sie fürchten, dass Trump bei der US-Präsidentschaftswahl im November mit seinen schrillen Tönen keine Chance hätte, Nachfolger von Barack Obama zu werden.

Die nächste Vorwahl steht am Dienstag im industriell geprägten Bundesstaat Michigan an. Die Republikaner in Mississippi, Idaho und Hawaii stimmen dann ebenfalls ab.

Sanders gewinnt in Kansas und Nebraska

Bei den Demokraten führt die frühere Außenministerin Hillary Clinton deutlich vor Bernie Sanders, dem Senator aus Vermont. Clinton gewann am Wochenende in Louisiana, Sanders dagegen in Kansas und Nebraska. Bei den Demokraten ging es um 109 Delegiertenstimmen.

Die Vorentscheidung dürfte in beiden Parteien am 15. März fallen. Dann geht es um die Schlüsselstaaten Florida und Ohio sowie Illinois, Missouri und North Carolina.

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Quelle: n-tv.de

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