Politik
Nicht alles, was nicht mehr taufrisch ist, muss gleich in den Müll.
Nicht alles, was nicht mehr taufrisch ist, muss gleich in den Müll.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Umdenken bei Lebensmitteln: Deutsche werfen weniger weg

Manchmal scheint es mit dem Umdenken schneller zu gehen, als man denkt. Die Debatte um die Verschwendung von Lebensmitteln hat bei vielen zu einem anderen Umgang mit Lebensmitteln geführt. Das ergibt eine aktuelle Umfrage.

Die Diskussion über unnötig weggeworfene Lebensmittel zeigt Wirkung: In einer vom Bundesverbraucherministerium veröffentlichten Umfrage sagten rund 13 Prozent der Befragten, sie hätten in den vergangenen Monaten ihr Verhalten geändert und gingen bewusster mit Lebensmitteln um.

In deutschen Privathaushalten landen jedes Jahr rund 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll - mehr als die Hälfte davon wäre zumindest teilweise noch zu gebrauchen. Laut Umfrage des Ministeriums sehen sich die Verbraucher selbst verantwortlich dafür, weniger Essen in den Müll zu werfen. 30 Prozent sagten, Änderungen im Verhalten wären am wichtigsten "bei jedem von uns".

Fast genauso viele (29 Prozent) gaben aber auch an, vor allem die Supermärkte seien gefordert. 14 Prozent meinten, vor allem Gaststätten und Hotels müssten weniger Lebensmittel wegwerfen, zehn Prozent sagten, hauptsächlich die Lebensmittelindustrie müsse etwas unternehmen.

Quelle: n-tv.de

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