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In Syrien sollen seit 2011 drei Deutsche im Kampf gegen den IS gestorben sein.
In Syrien sollen seit 2011 drei Deutsche im Kampf gegen den IS gestorben sein.(Foto: YPG / Facebook)

Kampf mit Kurden gegen IS: Deutscher stirbt im Syrien-Krieg

Ab Samstag gilt im Syrien-Konflikt offiziell eine Waffenruhe. Für einen Deutschen in Reihen der Kurden-Miliz YPG kommt sie zu spät. Er starb laut kurdischen Angaben im Nordosten des Landes im Kampf gegen den Islamischen Staat.

Im Nordosten Syriens ist ein deutscher Kämpfer in Reihen der Kurden-Miliz YPG bei Kämpfen mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ums Leben gekommen. Der 56-Jährige, der bei den Kurden unter dem Namen "Rüstem Cudi" bekannt war, sei in der Stadt Al-Schadadi getötet worden, erklärte die YPG auf Facebook. Die Kurden hatten den Ort in der vergangenen Woche mit Luftunterstützung der US-geführten internationalen Koalition von den Extremisten eingenommen. Die Kämpfe in der Region gehen jedoch weiter.

Bereits im vergangenen Jahr waren in Syrien bei Gefechten mit dem IS ein 21-Jähriger und eine 19-Jährige aus Deutschland ums Leben gekommen, die ebenfalls in den Reihen der YPG gekämpft hatten.

In dem seit März 2011 andauernden Konflikt soll am Samstag eine Waffenruhe in Kraft treten. Die von Russland und den USA getroffene Vereinbarung über eine Feuerpause gilt für die syrischen Regierungstruppen und gemäßigte Rebellen. Der Kampf gegen den IS und andere Extremistengruppen soll weitergehen.

Nach den Rebellen erklärte sich am Dienstag auch die syrische Regierung grundsätzlich mit der Feuerpause einverstanden. Das Außenministerium teilte mit, die Regierung werde bewaffnete Einsätze einstellen, aber weiter gegen Kämpfer des IS oder Al-Kaida-naher Gruppierungen vorgehen.

Quelle: n-tv.de

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