Neue PISA-StudieDeutschland rückt vor
Deutsche Schüler sind in der neuen PISA-Studie in Naturwissenschaft um fünf Plätze aufgerückt. Allerdings ist der Test nicht mit dem von 2003 vergleichbar. Derweil stellt eine Grundschulstudie Deutschland gute Noten aus - ebenfalls mit einer Einschränkung: Die Chancengleichheit stimmt nicht. Ein Arbeiter-Kind muss für eine Gymnasialempfehlung Spitzenleistungen bringen.
Zuerst die gute Nachricht: Deutsche Schüler sind in der neuen PISA-Studie beim Umweltwissen und in Naturwissenschaft um fünf Plätze aufgerückt. Jetzt die Einschränkung: Laut OECD ist der aktuelle Test nicht mit dem von 2003 vergleichbar.
Offiziell sollen die PISA-Ergebnisse erst am 4. Dezember präsentiert werden. Die spanische Lehrerzeitung "Magisnet" meldet jedoch, dass die 15-Jährigen Deutschen auf Rang 13 gelandet seien - von 57 Staaten. Bei der PISA-Studie 2003 lag Deutschland noch auf Platz 18. Auch bei früheren Tests hatte es in einigen Ländern vorzeitige Veröffentlichungen gegeben.
Finnland behauptet in der neuen Studie seinen absoluten Spitzenplatz. Auf den zweiten Rang kommt Hongkong vor Kanada und Taiwan. Österreich erreicht Platz 18 (vorher 23). Dagegen fällt die Schweiz vom 12. auf den 16. Rang.
Die Naturwissenschaften sind erstmals PISA-Schwerpunkt. Dazu war das gesamte Aufgabenspektrum umgestellt und vor allem Umweltwissen in den Mittelpunkt gestellt worden. Damit kam man auch deutschen Wünschen entgegen.