Speedy Sarko, …Bild 1 von 38 … Bling-Bling-Präsident, …Bild 2 von 38 … gallischer Gockel: Noch nie hat ein französischer Präsident so viele seltsame Spitznamen gesammelt wie Nicolas Sarkozy.Bild 3 von 38 Und keiner seiner Amtsvorgänger war nach einem Jahr Amtszeit so unbeliebt wie der "Hyperpräsident".Bild 4 von 38 Am 6. Mai 2007 wurde Sarkozy mit 53 Prozent der Stimmen an die Staatsspitze gewählt.Bild 5 von 38 Heute, nach zahllosen Auftritten am Rande des guten Geschmacks, ist sein Ruf ramponiert.Bild 6 von 38 Der Staatschef gibt sich sogar ein bisschen reumütig.Bild 7 von 38 Er räumt Fehler ein - aber nur "in der Kommunikation".Bild 8 von 38 Bei seinem Reformkurs präsentiert sich Sarkozy unbeugsam und will sogar noch zulegen, auch inspiriert vom Blick über den Rhein.Bild 9 von 38 Schon sein neuestes Projekt "Frankreich 2025", eine für Ende des Jahres angekündigte Diagnose der notwendigen Reformen, klingt nach Deutschlands "Agenda 2010".Bild 10 von 38 Im Kern, glauben Beobachter, sei der "Omnipräsident" ohnehin weiter das selbstbewusste Energiebündel.Bild 11 von 38 Umso schmerzhafter dürften für Sarkozy die Tiefstwerte sein, die er auf allen Beliebtheitsskalen verbucht.Bild 12 von 38 So haben laut einer Umfrage des Instituts BVA Opinion fast zwei Drittel der Franzosen eine schlechte Meinung von Sarkozy.Bild 13 von 38 Mehr als alles andere werfen ihm seine Landsleute vor, er halte sich nicht an das zentrale Wahlversprechen, ihre Kaufkraft zu erhöhen.Bild 14 von 38 "Die Illusionen sind dahin", schreibt das Magazin "Nouvel Observateur".Bild 15 von 38 Auch Sarkozys öffentliches Geturtel mit dem singenden Model Carla Bruni, heute Madame Sarkozy, …Bild 16 von 38 … oder sein protziges Gebaren mit schmucken Uhren und Sonnenbrillen ("Bling-Bling") empfanden viele als entwürdigend für das höchste Amt der "Grande Nation".Bild 17 von 38 Zumal er ja vorher noch seine Grande Dame Cecilia recht schmerzhaft verloren hatte. (Die präsidiale Familie bei der Amtseinführung.)Bild 18 von 38 "Hau ab, armer Depp", hatte Sarkozy im Februar einen Messebesucher angemacht, der ihm nicht die Hand reichen wollte - ein unerhörter Fauxpas.Bild 19 von 38 "Es wird lange dauern, bis der Präsident das Herz der Franzosen wiedergewonnen hat", meint die konservative Zeitung "Figaro".Bild 20 von 38 Sarkozy fällt auch wegen der anfangs so hohen Erwartungen so tief in der Gunst.Bild 21 von 38 Was sein Kabinett anbelangt, legte Sarkozy vor Jahresfrist fulminant los.Bild 22 von 38 Mit dem Ärzte-ohne-Grenzen-Gründer Bernard Kouchner als Außenminister schnappte er der Linken eine Galionsfigur weg.Bild 23 von 38 "Politik der Öffnung" nannte Sarkozy sein Projekt, das die Opposition gewaltig schwächte.Bild 24 von 38 Schon den Wahlkampf gegen den sozialistischen Medienstar Sgolne Royal gewann er durch geschicktes Besetzen linker Themen.Bild 25 von 38 So fordert Sarkozy bis heute angesichts der Finanzmarktkrise, der Kapitalismus müsse "moralisiert" werden.Bild 26 von 38 Derzeit erweist sich Sarkozys "Links-Öffnung" eher als Bumerang, macht doch sein Kabinett mehr mit gegenseitigen Beschimpfungen von sich reden als mit einem stimmigen Reformkurs.Bild 27 von 38 Damit soll jetzt Schluss sein: Mit seinem Vertrauten Thierry Saussez hat Sarkozy einen Medienexperten eingestellt, der die Auftritte der Minister kontrollieren soll.Bild 28 von 38 Nicht zum Besten steht auch Sarkozys Verhältnis zu Regierungschef Franois Fillon, der beim Volk viel besser als er selbst ankommt.Bild 29 von 38 Inzwischen sieht sich die Opposition auch nach Gewinnen bei den Kommunalwahlen wieder im Aufwind.Bild 30 von 38 Sollte die Regierung ob des Gegenwinds kalte Füße bekommen und beim wichtigsten Sparplan - massiven Stellenstreichungen im Beamtenapparat - zögern, könnte das Ziel, bis 2012 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, in Gefahr geraten.Bild 31 von 38 Hier hat schon jetzt die EU-Kommission die Alarmglocken schrillen lassen und Paris mit einem Defizit-Verfahren gedroht.Bild 32 von 38 Aber weder Brüsseler Störfeuer noch einen zerstrittenen Regierungsapparat kann Sarkozy momentan gebrauchen, steht er doch in knapp zwei Monaten im europäischen Rampenlicht.Bild 33 von 38 Dann übernimmt Paris die EU-Ratspräsidentschaft und lenkt für sechs Monate die Geschicke Europas.Bild 34 von 38 Bis dahin muss Sarkozy seine Mannschaft, die die jeweiligen Ministerräte leiten wird, auf Linie bringen.Bild 35 von 38 Sarkozy hat sich viel vorgenommen, etwa die Überprüfung der EU-Agrarpolitik, des größten Postens in der EU-Kasse, von dem Frankreichs Bauern am meisten profitieren.Bild 36 von 38 Spannend wird dann auch wieder die Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.Bild 37 von 38 Sie hatte Sarkozy bei seinem Prestige-Projekt, der umstrittenen Mittelmeerunion, ausgebremst.Bild 38 von 38