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Politik

Donnerstag, 06. Mai 2010

Missglückter Anschlag in New York: Ermittler prüfen Taliban-Spur

Einem Zeitungsbericht zufolge soll der Times-Square-Bombenleger doch von pakistanischen Taliban ausgebildet worden sein. Er habe an einem Bombentraining teilgenommen, behauptet Shahzad auch selbst.
Shahzad soll in Pakistan trainiert worden sein.

Shahzad soll in Pakistan trainiert worden sein.
(Foto: Reuters)

Rätselraten um Taliban-Beteiligung am fehlgeschlagenen Times-Square-Anschlag: Zwei Tage nach der Festnahme des mutmaßlichen Bombers gibt es nach Informationen der "New York Times" nun doch sich mehrende Hinweise, dass der 30-jährige Faisal Shahzad möglicherweise von den pakistanischen Taliban beeinflusst und trainiert wurde. Die Zeitung zitierte Ermittler mit den Worten, dass eine radikale Gruppe, von der man dies vorher nicht erwartet hätte, eine Rolle in dem Anschlag gespielt haben könnte.

Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass es wohl keine Hinweise auf eine Beteiligung der Taliban gebe. Auch ein hoher Mitarbeiter des Weißen Hauses sagte, es gebe keinerlei Beweis für eine Beteiligung der pakistanischen Taliban. Eine pakistanische Taliban-Gruppe hatte sich nach dem Anschlag zu der Tat bekannt, ohne aber Einzelheiten zu nennen. Shahzad hatte den Ermittlern gleich nach seiner Festnahme am New Yorker JFK-Flughafen gesagt, dass er ein Einzelkämpfer sei.

Der eingebürgerte Amerikaner gab bei der Vernehmung aber auch an, im vergangenen Sommer bei einem Urlaub in seinem Heimatland Pakistan an einem Bombentraining teilgenommen zu haben. Shahzad hatte am frühen Dienstag schon im Flieger nach Dubai gesessen, als er von der Polizei am New Yorker Kennedy-Flughafen (JFK) festgenommen und abgeführt wurde.

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dpa

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