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Bombenanschläge haben in Indien elf Todesopfer gefordert.
Bombenanschläge haben in Indien elf Todesopfer gefordert.(Foto: picture alliance / dpa)

Anschläge erschüttern Indien: Explosionen töten elf Menschen

Eine Bombenserie erschüttert Indien. Mehrere Menschen sterben bei Anschlägen in Hyderabad, Dutzende werden verletzt. Nun rätseln die Behörden darüber, wer die Bomben gezündet haben könnte. Es ist nicht der erste Anschlag in der südindischen Stadt.

Bombenanschläge im südindischen Hyderabad haben mindestens 11 Todesopfer gefordert, 70 wurden verletzt. "Eine Bombe tötete acht Menschen, die andere tötete drei", sagte Innenminister Sushil Kumar Shinde. "Es ist möglich, dass die Zahl der Toten steigt." Lokale Medien berichteten bereits von 18 Toten. Premierminister Manmohan Singh verurteilte die Bombenexplosionen scharf. "Das ist eine heimtückische Attacke, die Schuldigen werden nicht ungestraft davonkommen", teilte Singh per Twitter mit. Er appellierte an die Menschen, ruhig und friedlich zu bleiben.

Wer die Bomben im Abstand von wenigen Minuten zündete, war zunächst nicht klar. Shinde sagte, das Innenministerium habe in den vergangenen zwei Tagen Geheimdienstinformationen über mögliche Terrorattacken erhalten. Alle Regierungen der Bundesstaaten seien daraufhin alarmiert worden.

Bereits 2007 Anschläge

Laut vorläufiger Untersuchungen sind die beiden Bomben, die sich in nur 100 bis 150 Metern Entfernung befanden, auf Fahrrädern in einer belebten Gegend platziert gewesen. Der Nachrichtensender NDTV berichtete von einer dritten Explosion an einer Bushaltestelle in der Nähe eines belebten Obst- und Gemüsemarktes. Alle großen Städte wurden nach Medienberichten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

Ein Untersuchungsteam hat sich nach offiziellen Angaben bereits von der Hauptstadt Neu Delhi auf den Weg nach Hyderabad gemacht. 2007 waren in Hyderabad bei zwei Anschlägen mindestens 42 Menschen getötet und 50 verletzt worden. Die Bomben waren in einem Straßenrestaurant und bei einer Lasershow in einem Stadtpark explodiert.

Quelle: n-tv.de

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