Algerische BrigadeExtremisten drohen mit Aktionen

Die Gruppierung steht Al-Kaida nahe, und sie hat sich zu der vier Tage dauernden Geiselnahme in der Sahara bekannt. Fast 90 Menschen wurden dabei getötet. Nun kündigen die Extremisten weitere Aktionen an. Ihre Forderung: ein Ende des Militäreinsatzes in Mali.
Eine islamische Extremistengruppe in Algerien hat weitere Aktionen wie die jüngste Geiselnahme in einer Erdgasanlage angedroht. Der Westen müsse seine Militärintervention im benachbarten Mali einstellen, forderte die sogenannte Mulathameen-Brigade im Internet. Die Geiselnehmer hätten den algerischen Behörden und dem Westen Verhandlungen angeboten. Das Militär habe dies jedoch zurückgewiesen und die Zerstörung der Anlage und die Tötung aller Menschen dort angekündigt.
Die der Al-Kaida nahestehende Brigade hat sich zu der vier Tage dauernden Geiselnahme in der Sahara bekannt, bei der fast 90 Menschen getötet wurden, darunter etwa 60 Geiseln. Frankreich hatte kurz zuvor mit Luftangriffen auf islamistische Kämpfer im Norden Malis begonnen, um deren Vormarsch zu stoppen. Der Militäreinsatz wird von zahlreichen westlichen Staaten unterstützt, darunter Deutschland.