Montag, 28. März 2005
Aus den USA ausgeflogen: FBI half der Familie Bin Laden
Filmemacher Michael Moore hatte Recht: Die US-Bundespolizei FBI hat nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 Familienangehörigen von El-Kaida-Chef Osama bin Laden und anderen saudi-arabischen Staatsbürgern das Verlassen der USA ermöglicht, bevor Ermittler sie vernehmen konnten.
Dies geht aus bislang unter Verschluss gehaltenen Regierungsdokumenten hervor, die die "New York Times" in ihrer Sonntagsausgabe veröffentlichte.
Demnach hatten FBI-Beamte hochrangige saudi-arabische Familien persönlich zu gecharterten Flugzeugen eskortiert, die in den Tagen nach den Terrorattacken saudi-arabische Staatsbürger aus den USA in ihr Heimatland ausflogen. Das Weiße Haus hat bisher abgestritten, Saudis bevorzugt behandelt zu haben.
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