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Staatspräsident Hollande und Bürgermeisterin Hidalgo weihen die Gedenktafel in Paris im 11. Bezirk ein.
Staatspräsident Hollande und Bürgermeisterin Hidalgo weihen die Gedenktafel in Paris im 11. Bezirk ein.(Foto: REUTERS)

Gedenktafeln eingeweiht: Frankreich gedenkt der "Charlie Hebdo"-Opfer

Der Schock über die Attentatsserie in Paris hat kaum nachgelassen, da jährt sich ein weiterer Anschlag. Vor dem ersten Jahrestag des Anschlags auf die "Charlie Hebdo"-Redaktion weiht Präsident Hollande Gedenktafeln ein. Die zentrale Gedenkfeier folgt.

Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" hat Frankreichs Staatschef François Hollande Gedenktafeln in Erinnerung an die Opfer enthüllt. Hollande nahm zusammen mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und Angehörigen der Todesopfer an einer kurzen Zeremonie vor dem damaligen Sitz der "Charlie Hebdo"-Redaktion im 11. Pariser Bezirk teil.

Die Gedenktafel listet die Namen der getöteten "Charlie Hebdo"-Mitarbeiter auf.
Die Gedenktafel listet die Namen der getöteten "Charlie Hebdo"-Mitarbeiter auf.(Foto: REUTERS)

Eine neue Gedenktafel erinnert in der Nicolas-Appert-Straße 10 unter anderem an die bei dem Anschlag vom 7. Januar 2015 getöteten "Charlie Hebdo"-Zeichner Charb, Honoré, Cabu, Wolinski und Tignous. Hollande und Hidalgo legten dort einen Kranz nieder und hielten eine Schweigeminute ab. Anwesend war auch eine Reihe von Ministern.

Bei dem Angriff auf die wegen ihrer Mohammed-Karikaturen bekannte Satirezeitung hatten die schwerbewaffneten Islamisten Chérif und Said Kouachi vor einem Jahr insgesamt zwölf Menschen getötet. Unter den Opfern war ein Polizist, den die Brüder bei ihrer Flucht auf dem nahe der Redaktion gelegenen Boulevard Richard-Lenoir erschossen. Auch dort wurde eine Gedenktafel enthüllt.

Eine dritte Gedenktafel sollte im Lauf des Tages an dem jüdischen Supermarkt Hyper Cacher im Osten von Paris enthüllt werden. Ein Bekannter der Kouachi-Brüder, der Islamist Amédy Coulibaly, hatte dort zwei Tage nach der Attacke auf "Charlie Hebdo" bei einer Geiselnahme vier Menschen getötet. Coulibaly wurde schließlich von Eliteeinheiten der Polizei erschossen - nahezu zeitgleich zu den Kouachi-Brüdern, die sich in einer Druckerei nördlich von Paris verschanzt hatten.

Die Anschläge vom Januar hatten weltweites Entsetzen ausgelöst. Am kommenden Sonntag wird bei einer Gedenkfeier auf dem Pariser Platz der Republik erneut an die Todesopfer erinnert. Dann soll auch der 130 Todesopfer der islamistischen Anschläge vom 13. November gedacht werden.

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Quelle: n-tv.de

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