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Die Polizei stellte verschiedene Gewehre sicher.
Die Polizei stellte verschiedene Gewehre sicher.(Foto: Hafenpolizei Alexandroupoli )

Über 200.000 Patronen: Griechische Polizei fasst Waffenschmuggler

Die Polizisten finden zwei Wohnwagen voller Munition: Neben Patronen en masse sind dort auch Gewehre versteckt. Drei Männer werden festgenommen. Doch für wen arbeiten sie? Auch Interpol und Nachrichtendienste ermitteln nun.

In der griechischen Grenzstadt Alexandroupolis nahe der Türkei sind drei Waffenschmuggler festgenommen worden. Sicherheitskräfte fassten sie am Samstag auf dem Weg nach Nahost. Zudem wurden große Mengen an Waffen und Munition sichergestellt. Nach Informationen des staatlichen Rundfunks handelt es sich bei den Festgenommenen um irakische Kurden, die mit britischen Pässen unterwegs waren. In ersten Berichten hatte es noch geheißen, es seien zwei mutmaßliche Dschihadisten festgenommen worden. Für wen die Waffen bestimmt waren, ist bisher nicht klar.

Die Hafenpolizei der Hafenstadt Alexandroupolis bestätige die Berichte und veröffentlichte auch ein Foto mit einem Teil der Waffen. Die drei Männer seien wegen terroristischer Tätigkeit, Waffen- und Munitionsschmuggels festgenommen worden, hieß es.

Die Waffen und die Munition waren demnach in zwei Wohnmobilen versteckt. Das eine Wohnmobil wurde in der Nähe des Hafens von Alexandroupolis sichergestellt. Darin seien 20.000 Patronen und 18 Gewehre vom Kaliber .22 entdeckt worden. Zwei Männer wurden festgenommen. Ein anderes Wohnmobil wurde am nahegelegenen Grenzübergang zur Türkei bei Kipoi-Ipsala durchsucht. Darin hätten die Behörden 200.000 Patronen vom Kaliber .22 und vier Luftgewehre entdeckt, teilte die Hafenpolizei weiter mit.

Sicherheitsexperten aus Athen sind der Polizei zufolge nun nach Alexandroupolis unterwegs. Interpol und die britischen Behörden wurden benachrichtigt. Ende Januar hatte die griechische Polizei zwei mutmaßliche Dschihadisten an der Grenze zur Türkei festgenommen. Seitdem wird entlang der Grenze zur Türkei intensiv kontrolliert.

Quelle: n-tv.de

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