Mittwoch, 23. Februar 2011
Uni Bayreuth geht den "einfacheren" Weg: Guttenberg verliert Doktortitel
Verteidigungsminister Guttenberg ist seinen Doktortitel los. Guttenberg habe bei seiner Dissertation wissenschaftliche Standards "objektiv nicht eingehalten", entscheidet die Universität Bayreuth. Die Frage nach einem Täuschungsvorsatz bleibt allerdings ungeklärt. Im Bundestag fordern Abgeordnete mit scharfen Worten den Rücktritt des Bundesverteidigungsministers.Die Universität Bayreuth hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) den Doktortitel aberkannt. Das gab Hochschulpräsident Rüdiger Bormann nach einer Sitzung der Promotionskommission der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bekannt. Der Beschluss sei einstimmig gefallen.
Der Minister hatte am Montag in einem Brief an die Universität "gravierende handwerkliche Fehler" bei seiner Doktorarbeit eingeräumt und selbst um die Aberkennung des Titels gebeten.
Bormann sagte, Guttenberg habe wissenschaftliche Standards "objektiv nicht eingehalten". Er habe gegen diese "in erheblichem Umfang verstoßen". Die wörtliche und sinngemäße Übernahme von Textstellen ohne hinreichende Kennzeichnung sei unzulässig.
Täuschungsvorsatz nicht geprüft
Nicht geklärt hat der Ausschuss die Frage, ob Guttenberg bewusst getäuscht hat. "Das wäre sicherlich ein längerer Prozess gewesen, das dezidiert nachzuweisen", sagte Bormann. Die Universität habe darauf verzichtet, weil Guttenberg selbst um die Rücknahme seiner Dissertation gebeten habe. Wenn sich in solch einem strittigen Fall Einmütigkeit anbiete, werde der einfachere Weg und nicht der zeitlich längere gewählt, sagte Bormann. Dies sei so üblich. "Wir brauchen nicht zu prüfen, ob die ganze Arbeit ein Plagiat ist", sagte der Universitätspräsident.
Merkel: Guttenberg nicht geschwächt
"Die Entscheidung der Uni Bayreuth liegt auf der Linie dessen, was der Verteidigungsminister vorgegeben hat. Sie macht daher Sinn", reagierte Bundeskanzlerin Merkel auf die Aberkennung des Doktortitels. Das Votum zeige, dass Guttenberg mit seiner Selbsteinschätzung richtig liege. Der Minister sei durch die Uni-Entscheidung daher in seinem Amt nicht geschwächt.
Schwerer Stand vor dem Bundestag
Vor dem Bundestag hatte Guttenberg erneut jegliche Täuschungsabsicht bei seiner Doktorarbeit bestritten, Fehler eingeräumt, die allerdings bereits bekannt waren. Doch zeitgleich tauchten schon wieder neue Vorwürfe auf, dass Guttenberg möglicherweise in seiner Doktorarbeit noch stärker als bislang bekannt auf den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags zurückgegriffen hat. Wie aus Parlamentskreisen verlautete, liegen inzwischen sechs Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes vor, die sich zum großen Teil in der Dissertation ohne Quellenangaben wiederfänden. Bislang waren lediglich vier bekannt. In der Fragestunde im Bundestag hatte Guttenberg nur auf diese vier Vorlagen hingewiesen.
Turbulente Debatte im Bundestag
Guttenberg stellte sich im Parlament den unangenehmen Fragen von Abgeordneten; auch in der Aktuellen Stunde war die Plagiatsaffäre das Thema. Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken forderten seinen Rücktritt.
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin warf Guttenberg vor, mit zweierlei Maß zu messen. Der Verteidigungsminister habe erklärt, ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er Passagen in seine Doktorarbeit übernommen und die Übernahmen nicht kenntlich gemacht habe. Jedem Offiziersanwärter, der dies behauptet hätte, hätte man entgegnet, das sei eine nicht akzeptierbare Schutzbehauptung, sagte Trittin. Der Betroffene hätte nicht nur akademische Probleme bekommen, sondern wäre auch disziplinarrechtlich belangt worden. Guttenberg habe immer betont, für sich nicht andere Maßstäbe gelten zu lassen. Wenn dies stimme, dann hätte Guttenberg jetzt nicht mehr im Amt sein dürfen. "Dann hätten Sie zurücktreten müssen", sagte Trittin. "Frau Bundeskanzlerin, die Bundeswehr darf nicht mehr von einem Felix Krull kommandiert werden. Entlassen Sie Herrn Dr. zu Guttenberg", forderte Trittin mit Blick auf den Roman von Thomas Mann über den Hochstapler Felix Krull.
Linksfraktionsvize Dietmar Bartsch sagte, ein derart angegriffener Minister wie Guttenberg könne die anstehenden Aufgaben als Verteidigungsminister nicht lösen. "Sie hätten längst persönliche Schlussfolgerungen ziehen müssen", sagte Bartsch. Aber auch Kanzlerin Angela Merkel habe versagt, indem sie sich vor Guttenberg gestellt habe mit der Bemerkung, sie habe ihn ja nicht als wissenschaftlichen Assistenten eingestellt: "Dann kann der auch betrunken fahren. Sie hat ihn ja auch nicht als Fahrer eingestellt." Bartsch sagte, er appelliere an die Ehre Guttenbergs. "Früher wusste der Adel, was an solch einer Stelle zu tun ist."
Guttenberg sei "ein akademischer Hochstapler und Lügner", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann. Er frage sich, wie Guttenberg nach den Plagiatsvorwürfen noch eine Respekt- und Autoritätsperson für Zehntausende deutsche Soldaten sein wolle. Bundeskanzlerin Merkel habe einen schweren Fehler gemacht, dass sie Guttenberg nicht entlassen habe: "Sie opfert die Wahrheit der Macht."
Guttenberg sieht sich "übler Nachrede" ausgesetzt
Er halte daran fest, dass der Vorwurf, seine Arbeit sei ein Plagiat, abstrus sei, sagte Guttenberg. Ein Plagiat setze voraus, dass "bewusst und vorsätzlich" getäuscht werde. "Ich habe in allen meinen Stellungnahmen deutlich gemacht, dass ich weder bewusst noch vorsätzlich getäuscht habe", sagte Guttenberg. Dass ihm dies nun unterstellt werde, könne den Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllen, sagte Guttenberg an Grünen-Fraktionschef Trittin gerichtet.
Er habe geglaubt, sowohl seinem Mandat, seinen Aufgaben als junger Familienvater sowie der wissenschaftlichen Arbeit gerecht werden zu können, bemühte sich Guttenberg um Verständnis. "Ich war sicher so hochmütig zu glauben, dass mir die Quadratur des Kreises gelingt", sagte er. "Für mich stellte das offenbar eine Überlastung dar." Er habe eine "offensichtlich sehr fehlerhafte Doktorarbeit geschrieben", sagte Guttenberg. Fremde Hilfe habe er aber bei der 2007 abgeschlossenen Arbeit nicht in Anspruch genommen. "Ich habe mehrfach gesagt, dass ich diese Doktorarbeit persönlich geschrieben habe."
GuttenPlag: 73 Prozent der Seiten mit Plagiaten
Guttenbergs Antworten wurden mehrfach von lauten Missfallensäußerungen der Opposition unterbrochen, die den Minister wiederholt demonstrativ als "Dr. zu Guttenberg" ansprach. Der Minister hatte die Plagiatsvorwürfe vor einer Woche erst als "abstrus" zurückgewiesen. Erst später gestand er "gravierende Fehler" in seiner Arbeit ein und erklärte, er wolle auf seinen Doktorgrad dauerhaft verzichten. Die Internet-Datenbank GuttenPlag erklärte unterdessen, sie habe inzwischen auf 286 der rund 395 selbstverfassten Seiten der Dissertation Plagiate entdeckt. Dies seien 72,77 Prozent der Seiten. Insgesamt umfasst die Arbeit mit Inhalts- und Quellenverzeichnis 475 Seiten.
SPD für Ermittlungen und Rücktritt
Die SPD fordert sowohl strafrechtliche Ermittlungen gegen Guttenberg als auch seinen Rücktritt als Minister. "Die Staatsanwaltschaft muss in so einem Fall ein öffentliches Interesse bejahen", sagte ihr parlamentarischer Geschäftsführer Oppermann. Guttenberg habe systematisch fremde Texte in seiner Doktorarbeit verwendet und nicht als solche gekennzeichnet. "Das ist vorsätzlicher Diebstahl und dafür gibt es keine Entschuldigung." Auch ein erwischter Ladendieb könne sich nicht damit herausreden: "Das war mein zweites Ich, das gerade schlampig eingekauft hat", sagte Oppermann.
"Wenn Guttenberg als Lügner im Kabinett bleiben kann, dann würde sich das demokratische System in Deutschland verändern", sagte der SPD-Politiker. Jeder Schüler, Student oder Soldat hätte bei ähnlichen Vorfällen mit ernsten Konsequenzen zu rechnen. "Es darf keine Sonderrechte für Minister in Deutschland geben."
"Ein Minister, der die Öffentlichkeit betrügt, der Amtsanmaßung betrieben hat, der jeden dritten Tag anders argumentiert - der ist nicht haltbar", sagte SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold im Interview bei n-tv.de.
Rainer Arnold ist der verteidigungspolitische Sprecher der SPD im Bundestag.
(Foto: picture alliance / dpa)
Arnold kritisierte zugleich den Verteidigungsminister. "Guttenberg hat einen falschen Schein um sich aufgebaut", sagte der SPD-Politiker. Wie kein anderer Politiker habe er sich selbst zur Lichtgestalt glorifiziert. "Welcher Politiker redet so häufig über seinen eigenen Charakter? Wenn dieses Politikmodell am Ende auch noch erfolgreich ist, haben wir eine veränderte politische Landschaft", warnte Arnold.
Union verärgert, steht aber zum Minister
Dagegen stellten sich Union und FDP stellten vor Guttenberg. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sprach im Bundestag von Rufmord durch die Opposition, CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich von Skandalisierung. "Entscheidend ist am Ende, dass Karl-Theodor zu Guttenberg seine Aufgabe als Bundesminister der Verteidigung in hervorragender Weise wahrnimmt", sagte Friedrich.
Allerdings wächst in CDU und CSU auch der Groll über das Krisenmanagement von Guttenberg in der Plagiatsaffäre. So sorgt in der Spitze der Unionsfraktion für Ärger, dass Guttenberg seinen Brief an seine frühere Universität Bayreuth mit der Bitte um Rücknahme seines Doktortitels ausgerechnet auf einem offiziellen Briefbogen des Verteidigungsministeriums verfasst hat. "Die Wahl des Briefbogens ist extrem unglücklich, das durchkreuzt unsere Verteidigungsstrategie", erfuhr die "Financial Times Deutschland" aus Unionskreisen.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie andere Spitzenvertreter der Koalition haben Guttenberg bislang mit der Begründung in Schutz genommen, in der Affäre um Plagiate in seiner Doktorarbeit müsse klar zwischen dem damaligen Doktoranden Guttenberg und dem heutigen Minister unterschieden werden. Merkel hatte gesagt, sie wolle Guttenberg nicht an seinen wissenschaftlichen Fähigkeiten messen, sondern an seinen politischen.
Mehrheit gegen Rücktritt
Eine Mehrheit der Deutschen ist trotz aller Vorwürfe gegen ein Rücktritt Guttenbergs. In einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL sprechen sich 64 Prozent der Befragten gegen einen Rücktritt aus. Nur 34 Prozent meinen, Guttenberg solle sich von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückziehen. Für einen Rücktritt sprechen sich vor allem Anhänger der Oppositionsparteien aus. Bei der Union ist eine deutliche Mehrheit für einen Verbleib im Amt: 74 Prozent der Unionsanhänger sind gegen einen Rücktritt. Auch in Guttenbergs Heimat Bayern lehnt mit 75 Prozent der Befragten eine große Mehrheit einen Rücktritt ab.
Trotzdem hat Guttenbergs Image Kratzer bekommen. Nach einer Umfrage des "Stern" hat vor allem sein Ruf gelitten, glaubwürdig, gradlinig und vorbildlich zu sein. Glaubwürdigkeit etwa bescheinigt ihm nur noch jeder Zweite (50 Prozent) - neun Punkte weniger als in einer entsprechenden "Stern"-Umfrage vor drei Wochen. Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) erklärte, der Minister habe bei ihnen an Vertrauen verloren. Mit 70 Prozent sagte jedoch die große Mehrheit, an ihrem Vertrauen zu dem Minister habe sich nichts geändert.
Kopfschütteln bei Bundeswehr
Auch der Bundeswehrverband sieht die Plagiatsaffäre mit Sorge. In der Truppe sei deswegen "etwas ordentlich angekratzt, das ist gar keine Frage", sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Kirsch im Radiosender Bayern2. Das gelte weniger für die Soldaten im Auslandseinsatz als für die Bundeswehr in Deutschland. "Da wird der Kopf geschüttelt nach dem Motto: Hat das jetzt auch noch sein müssen."
Der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter geht davon aus, dass Guttenberg die Affäre überstehen wird. Es sei zwar ein Schatten auf die "Lichtgestalt" Guttenberg gefallen, doch deuteten alle Zeichen auf ein politisches Überleben hin, sagte er dem "Straubinger Tagblatt". Guttenberg habe nach wie vor großen Rückhalt in der Bevölkerung. In der CSU könnten viele gut damit leben, wenn "der Schatten auf der Lichtgestalt Guttenberg dazu führt, dass diese nicht zu konkurrenzintensiv strahlt". Auch der Bonner Politikwissenschaftler Gerd Langguth erklärte im Interview mit n-tv.de, dass Guttenberg die Affäre überleben und dadurch noch stärker werden könnte.
hdr/tis/dpa/AFP/rts
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Vielen Dank an Herrn Bremer, daß er noch einmal richtig gestellt hat, daß die Uni Bayreuth NICHT der Bitte des Theodor zu Guttenberg auf Aberkennung nachgekommen ist, sondern ihm den Titel aberkannt haben, weil er betrogen hat.
Sehr geehrter Herr Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg * bitte beenden Sie das unwürdige Gezerre um Ihren Doktortitel / Ministeramt / Deutschlands Zukunft. Kämpfen Sie um die Macht! Lassen Sie sich von Oberst d. R. Frank-Jürgen Weise nach einen Militärputsch zum 1. Millenium-Kaiser des Römischen Reiches Deutscher Nation von Amerikas Gnaden** ausrufen, in der, nach einer gewissen Übergangszeit, die EU-Staaten angeschlossen werden***. Die ersten elf Jahre könnten dann per Militär-Notverordnung o.ä.**** wesentlich einfacher durchregiert werden z.B. Auflösung der Parteien und des Parlamentes, Kritiker und unwillige Ausländer in Umerziehungslager, Langzeitsarbeitslose an die Arbeitsfront zum Bau einer deutschen Autobahn Berlin-Moskau-Bombay, junge deutsche Frauen müssten nach dem Abitur mindestens fünf Kinder bekommen, etc. Die meisten der Deutschen wollen jetzt endlich eine starke Hand spüren. Und wer nicht mitziehen will: Siehe oben!!! Bitte retten Sie Deutschland!!! * Namenszitat Quelle:: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg ** http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/230-das-guttenberg-dossier-teil-1.html & http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/632-das-guttenberg-dossier-teil-2.html *** http://www.bertelsmannkritik.de/weltmacht.htm **** http://www.studis-online.de/HoPo/art-1166-zivil_oder_militaer.php Ich erkläre hiermit an eidesstattlich, dass die voran gesetzten Zitate nach besten Wissen und Gewissen von mir ausgesucht und verwendet wurden.
Rotgrüne SPIESSER am Stammtisch Jetzt hat die Opposition ihn also fast schon abgesägt, ihren personifizierten Alptraum für die anstehenden Wahlen. Ach ja die Opposition- diese Ansammlung von braven Bürgern und Traumschwiegersöhnen. Oder sind es nur billige Heuchler und Scheinheilige? Die folgenden Verfehlungen und illegalen Taten hat es wahrscheinlich alle nicht gegeben: Die Liste reicht von grünen Schlägern und Gewalttätern J.Fischer, später Außenminister über Personen, die Privatreisen nicht richtig abrechnen können Özdemir und Terroristenunterstützern sowie Leuten die sich an Kinderpornoseiten vergnügen SPD Abgeordneter , Wahlbetrügern und Mobbern Ypsilanti . Ganz zu schweigen von den tausenden SED-Tätern die heute fröhlich in der Linken weiter Politik machen dürfen. Ganz zu Schweigen von den Ehebrüchen unserer SPD-Kanzler. Liebe Leute, all das war und ist unehrenhaft und meist sogar illegal. Die Frage ist erlaubt, warum die Nachrichtenmacher damals nein, noch vor kurzem angesichts dieser Skandale nicht wochenlang jedesmal haarklein ein ganzes Volk mit neuen Teilenthüllungen versorgt haben, die willfährige Masse zu überschnellen Vorurteilen mit entsprechenden wutbürgerlichen Äußerungen verführt und so die linksgrünen Täter demontiert haben. Immerhin handelte es sich um Kanzler und Minister sowie Parteivorsitzende . Die Personen konnten alle im Amt bleiben und haben mittlerweile sogar Kultstatus. Wohin sind wir gekommen? Hier wird von den Machern der veröffentlichten Meinung eindeutig im krassen Stil mit zweierlei Maß gemessen Weil es hier so gut paßt-Heute morgen 23.2.2011 war eine der Hauptnachrichten, die ich zwangsweise konsumieren mußte, weil sie im Radiowecker kam, daß Herr von Guttenberg seinen Doktortitel angeblich sogar ein paar Tage zu früh geführt hat- Ach Gott, wie schlimm!?. Warum kommt so ein Mist als Hauptnachricht?. Und die rotgrüne Opposition? Deren Vertreter haben mal wieder alles vergessen, was sie und ihre Parteikollegen selbst auf dem Kerbholz haben, freuen sich wegen der netten Hilfe durch die Nachrichtenmacher und hauen drauf. Der Tenor angesichts des Falles Guttenberg lautet. So etwas macht man nicht als Minister ! Sogleich wird gefordert, den Mann des Amtes zu entheben. Erstaunlicherweise sind die alten Nonkonformisten alle plötzlich zum braven Musterbürger mutiert ! Offenbar muß auch der Begriff des SPIESSBÜRGERS mit seinen unseligen Umtrieben an den Stammtischen umdefiniert werden. Es scheint sich dabei heute eher um rotgrünes Publikum zu handeln, das seine Neidkomplexe und seine selbst verschuldete persönliche Unzufriedenheit an den physischen und virtuellen Stammtischen mit anderen Leidensgenossen verarbeitet. Bei der Betrachtung eines gutaussehenden und gebildeten CSU-Ministers wird das persönliche Befinden natürlich nicht besser. Man hat aber endlich eine geeignete Zielperson für den Hass auf alle Schönen und Reichen gefunden. Die entrüsteten und inhaltlich äußerst dürftigen Kommentare sind oft eine Ausgeburt von Ehrverletzungen, Verzerrungen und Unverschämtheiten und legen den Schluß nahe, daß im Fall von Guttenberg ein Riesenverbrechen geschehen ist. Die Nachrichtenmacher könnten, stoppen diese Orgie aber nicht sondern befeuern sie immer weiter mit neuen angeblich wichtigen Enthüllungen . Man muß sich einmal die Auswirkungen dieses öffentlichen Abschlachtens und Mobbings auf die Familie von Herrn von Guttenberg vorstellen, wenn seine doch wirklich lächerlich kleinen Verfehlungen mit denen von gewöhnlichen Verbrechern verglichen werden. Der SPD Vorsitzende Gabriel vergleicht von Guttenberg vollkommen ehrabschneidend und ungestraft sogar mit Berlusconi. Diese unglaubliche Entgleisung ist Hetze im übelsten Stil und läßt sich nur noch mit Propagandalügen in einer Diktatur vergleichen, ja sie erfordert zwingend den Rücktritt von Gabriel von seinem Amt als SPD-Vorsitzender. Meinen Sie nicht auch? Die Wirkung solcher Blasebalg-Sprüche auf den mit dem Begriff „Wutbürger“ zu Unrecht geschmeichelten billig zu manipulierenden gemeinen Berufsprotestler ist jedenfalls da . Die Progromstimmung ist erzeugt. Das scheint es zu sein, worauf es bei den rotgrünen Tiraden ankommt. Die Frage ist, wen die rotgrüne Front als Wähler eigentlich gewinnen will. Die Grünen behaupten gerne, daß sie besonders viele Anhänger unter den Akademikern haben na ja, heutzutage kann man ja Alles studieren und auch die SPD schmückt sich ja derzeit mit norddeutschen Enthüllungsprofessoren Übrigens-wird der nicht auch vom Staat bezahlt und hat dabei unanständigerweise der SPD zugearbeitet?. Nun, hoffentlich verschätzen sich die rotgrünen Strategen dann bei der Hetze gegen Guttenberg nicht. Die derzeitige Vorgehensweise macht diese Parteien für denkende Menschen nicht attraktiver. Sie ist viel eher eine Beleidigung für jeden gebildeten Menschen. Offenbar fehlt es des Nachrichtenmachern und den rotgrünen Schreiern im Fall von Guttenberg nicht nur am nötigen Anstand und der Urteilskraft, um diesen Fall richtig einzuordnen. Es ist auch die Blindheit diesmal auf dem linken Auge, die sie daran hindert , die auf der Stirn und im ganzen Gesicht befindlichen eigenen dunklen Flecken und tiefen Narben in ihrem Spiegel zu erkennen. Es könnte aber auch sein, daß diese Menschen in Ermangelung von ausreichend persönlicher Ehre den Blick in den Spiegel schon gar nicht mehr wagen, weil sie wissen, sie haben mit dem nachrichten- und kommentartechnischen Priorisieren dieser Lappalie nicht nur einen Menschen extrem überzogen diskreditiert sondern auch unsere Gesellschaft gespalten und damit jetzt schon eine sehr große Schuld auf sich geladen. Wer soll Euch noch ernst nehmen ? Schämt Euch und hört endlich auf! Oder noch besser- tretet selbst zurück und verschont für alle Zeiten unser schönes Land von Eurem Segen!
Liebe N-TV Redaktion Die Internet-Datenbank GuttenPlag erklärte unterdessen, sie habe inzwischen auf 286 der 475 Seiten der Dissertation Plagiate entdeckt. Dies seien 72,77 Prozent der Seiten. Bitte machen Sie sich die Mühe einmal nachzurechnen bevor solch ein Blödsinnn auch noch zitiert wird. Anm. d. Red.: Lieber Holger! Die Prozentzahl bezieht sich auf die selbstverfasste wissenschaftliche Seitenzahl. Der falsche Bezug zur Gesamtseitenzahl 475 in unserer Meldung wurde korrigiert.
Es scheint mir, die Uni Bayreuth will sich aus der Verantwortung stehlen: Die Frage eines möglichen Täuschungsvorsatzes habe die Kommission aber nicht untersucht. Wie konnten sie dann den Doktorgrad aberkennen? Sowohl Promotionsordnung als auch die geltenden Rechstnormen des Landes Bayern BayBSErgB, S. 115 erlauben eine Aberkennung nur bei Täuschung. Würde mich nicht wundern, wenn auch das unseren Journalisten nicht auffällt.
Die Wortwahl des Dekan war sehr sanft. Man wollte Guttenberg schützen ! Es wurde getäuscht. Basta ! Ergo Aberkennung ! Nicht der Bitte nachkommen ! Nicht das es irgendwann in den Analen der Guttenbergschen Historie heisst, Freiherr Karl Theodor zu Guttenberg, Bundesminister a. D. bat die Universität den Doktorgrad zurückzunehmen, da er ihn nicht mehr wollte. Aber das Internet vergiss nichts !
Wieso geht es eigentlich nur um den Rücktritt als Minister? Ein Betrüger wie er sollte auch nicht als Abgeordneter unsere Demokratie repräsentieren dürfen.
Dieser Mann hat seine Mitarbeiter geopfert für seine Eierei vor dem Bundestag während der Kundus-Affäre. Er hat den Kapitän der Gorch Fock vorschnell suspendiert und tönte in den Medien über Verantwortung, Fehler und Konsequenzen. Darf eine Führungspersönlichkeit so mit von ihr abhängigen Menschen umspringen? Und jetzt kommt heraus, dass er selbst nicht einmal die Reife für die Verfassung einer wissenschaftlichen Arbeit besitzt! Herr Guttenberg, bitte machen Sie Platz für verantwortungsbewusste Politiker!
Also bei anderen Dieben und Betrügern reicht es im Allgemeinen nicht einfach die Ware zurückzugeben. Normalerweise werden sie zusätzlich noch bestraft. Herr Guttenberg, es ist und bleibt Betrug, egal wie Sie es nennen wollen.
tja - überall sonst auf der Welt werden Lügner und Betrüger aus der Politik raus geworfen. Wird an Berichten ein wenig zu unscharf geschrieben, muss dafür schonmal ein Generalinspekteur der Bundeswehr gehen. Aber wenn der gute Herr EX-Dr. Freiherr aus Bayern die gesamte Bundesrepublik belügt und JEDEN anderen promovierten bzw. sich gerade in der Promotion befindlichen vor den Kopf stößt, gibts nur ein paar tadelnde Worte. Was würde passieren, wenn er jemanden erschießt? Reicht dann auch ein Oh, Entschuldigung! Ich wollte ihn aber nicht erschießen. Das tut mir leid und ich nehme die Schuld auf mich. damit der Richter Du du du, das darfst du aber nicht. Jetzt ab mit dir und schäm dich, du böser, böser Gutti. Man sieht also mal wieder: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Aber manche Menschen sind nunmal gleicher als die anderen.
So einfach ist das also, mal schnell in google, Doktor zusammenkopieren, dann wieder zur Party und FAMILIE, ach ja und zur Politik. Zum Glueck ist der Schummler keine Frau da wuerde dies dumme Ausrede ja nicht ziehen. Ich kann es einfach nicht fassen das so etwas geht und keine signifikanten Konsequenzen hat. Das ist ein A***tritt fuer alle die tatsachlich sehr hart arbeiten um Ihr hohes akademisches Ziel den DOKTOR zu erreichen. Keiner sollte diese Leistung in den Schmutz ziehen so wie es hier nun passiert.
ich finde, dass Karl-Theodor seinen Job sehr gut macht. Er ist wirklich für alle Ein Vorbild. Er ist Ein Vorbild als Kanzler und als Politiker, er hat in seiner Amtszeit für Deutschland schon so viel getan, als manche alten Säcke, die im Parlament seit Jahren verstauben!!! Wenn Guttenberg als Politiker abtreten soll, DANN IST EINE SCHANDE FÜR BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND!! Wer regiert noch in diesem Land? Wohin sollen diese Intrigen führen??? Besonders für manche dumme Politiker, die Ihre Gedanken vorsagen, besser ist Millionen von Zutaten abzuschreiben, als ich mir manche unserer alten Politiker anhöre muss, die schon längst für ihre Intrigen hinter schwedische Gardinen gehören.. Wer will seine Dissertation haben??? Wer will wissen, welche Bakterien in Bakterien im Darm eines Pferdes überleben?? Wissen Sie, wie viele Millionen Dissertationen in Deutschen Universitätsarchiven und Universitätsbibliotheken verstauben???
Mehrfach lese und höre ich, dass die Mehrzahl von irgend welchen in der BRD Befragten gegen einen Rücktritt dieses Ministers sei. - Wer befragt hier wen? - Die Umfragen in ZEIT, SPIEGEL, SÜDDEUTSCHE, FR zeigen auf, dass im Schnitt etwa jeweils 80 einen Rücktritt fordern. - Haben die Deutschen, vor dem Hintergrund dieser erbärmlichen Regierung, nun auch noch die Prozentrechnung vergessen?
In der Begründung heißt es: Die wörtliche oder sinngemäße Übernahme von Textstellen ohne hinreichende Kennzeichnung verstößt nach der Rechtsprechung gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens und schließt die Annahme einer Arbeit als Dissertation im Regelfall aus. Stellen sich solche Mängel, wie im vorliegenden Fall, erst nachträglich heraus, kann der Doktorgrad auf der Grundlage des Artikels 48 Verwaltungsverfahrensgesetz zurückgenommen werden. Man beachte: im Regelfall. Der Grund für diese Formulierung: Die Promotionsordnung der Uni Bayreuth tut genau dies nicht. Sie stellt zwar entsprechende Anforderungen, diese sind aber weder bei Zulassung noch Annahme relevant. Bleibt die Frage, wer diese feige Entscheidung anfechten kann. Das Studentenparlament?
CDU/CSU: schwarze Kassen Schäuble und andere, nicht deklarierte Spenden Kohl, Sexaffairen z.B. Seehofer, Lug und Betrug Bayern LB - Beckstein u.a., ein Superminister Stoiber, der dann doch gekniffen hat, Blender und Täuscher Guttenberg usw. Hoch leben die konservativen Werte! Nur zur Klarstellung: ich bin weder SPD Mitglied, noch Grün, noch links noch sonst irgendwie radikal. Ich bin ein normaler Bürger mit hoffentlich normalem Rechtsempfinden. Und dieses Rechtsempfinden oder nennen wir es auch Moral ist schon lange in diesem Staat gestört. Leider scheint es immer weniger Mitbürger zu geben, die das o.g. nicht stört. Verstehen kann ich das nicht!
Solche Skandalgeschichten gibt es immer in der Politik und diese werden auch bleiben. Meiner Meinung nach müsste geht man härter mit Herrn zu Guttenberg, als mit der für die Misere zuständigen Uni Bayreuth.
Unverstaendlich, dieses Kasperletheater. Mir ist es im Grunde egal, ob Herr Guttenberg weiter in seinem Amt bleibt, oder nicht. Das Schlimme ist die Argumentation; auch im Bundestag. Es gibt genuegend Leute, die auch dort sitzen, die aus der Vergangenheit genug Dreck am Stecken haben., diese Personen haben meiner Ansicht nach kein Anrecht dort zu sitzen. Die Begruendungen mancher Politiker zum Ruecktritt sind einfach absurd. Hat er in seinem Amt versagt, dann kann man ueber Ruecktritt reden, aber was hat der Doktortitel damit zu tun. Ich hatte uebrigens schon vor einigen Tagen meine Meinung geaeussert. Da wurde mein Artikel nicht abgedruckt, obwohl ich vorher lesen konnte, dass er empfangen wurde. Habe ich da gewisse Leute , die frueher im sogenannten Arbeiter und Bauenstaat sehr aktiv waren, zu sehr kritisiert? Ich weiss es nicht, denke jedenfalls, dass dieser Artikel nicht so schlimm war, nicht durch die Pruefung durch die Redaktion,gehen zu koennen. Vielleicht habe ich auch diesmal Pech, wuerde mir dann nur zeigen, wie es mit freier Meinungsaeusserung bestellt ist. Sollte ich einen Eingabefehler gemacht haben, faellt es mir hier nicht schwer, mich schon jetzt dafuer zu entschuldigen.
Wolfgang Thierse hatte, wenn ich mich recht erinnere, die Flugmeilen,die er für vom Steuerzahler bezahlt bekam, privat genutzt - und ist nie zum Rücktritt aufgefordert worden, oder in der Art angegangen worden, wie es jetzt bei Guttenberg der Fall ist. Es sieht nach Mobbing aus, weil man sonst nicht beikommmt. In der ntv-Telefonabstimmung war die große Mehrheit dafür, daß zu Guttenberg bleibt. Als das Ergebnis zu sehr für zu Guttenberg aussah, wurde lieber Werbung gemacht. Man sollte sich auch hier daran gewöhnen, daß den Bürgern ein ehrlicher Minister, der sich mit seiner ganzen Kraft und absolut vorhandenen Kompetenz für die Soldaten einsetzt, nicht weggemobbt werden kann. Wenn man die wissenschaftlichen Arbeiten vieler Leute in dieser Republik anschauen würde, wären bestimmt noch mehr fehlende Fußnoten zu finden. Beschämend ist jedoch, wie man mit den Menschen, die nicht auf der politischen Linie sind, umgeht, man erinnere sich nur an den Fall Dagmar Meztger. Eine ganz integere SPD-Politikerin mit Weitsicht und Rückgrat wird als Verräterin bezeichnet, nur weil sie ihrem Gewissen folgt und ihrem Land eine kommunistische Neuauflage erspart. Kaum ein Wunder, daß der Juraprofessor aus Bremen wohl ein Ypsilanti-naher Fußnotensucher ist. Sagt doch einiges über die Lage diesr Nation aus.
Wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann mach Limonade draus. So sagt man allgemeinhin. Was bedeutet das für jemanden, der schon seit Jahren insgeheim den Wunsch hegt Deutschland zu verlassen? Naja, man wartet und wartet, vl. kommen ja doch noch süße Früchtchen hinzu. Wenn dir aber, wie momentan geschehen, eine ganze Frachterladung Zitronen vor die Füße gekippt wird, dann wartet man nicht mehr. Deutschland geht vor die Hunde. Die Regierung tritt sämtliche Werte und Tugenden, die einmal für Deutschland standen, mit Füßen. Fleiß, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Ehre sind doch nur noch hohle Phrasen, Hauptsache, die Regierung kann sich an die Macht klammern. Einem Dieb, Lügner und Betrüger huldigt unsere Gesellschaft lt. Umfragen auch noch. Deutschland ist verblödet und wird mittelfristig die Quittung dafür bekommen. Als Träger des Dr. wird es zukünftig im Ausland nicht mehr klar sein, ob man dich dort an- oder belächelt. Heute schon geguttenbergt? Schade für alle, die momentan auf diesen Titel ehrlich hinarbeiten und Jahre ihres Lebens dafür geopfert haben. Akademiker in Deutschland? Hihi. Das Bürgertum demontiert sich gerade selbst und merkt es erst, wenn es zu spät ist. Ich bin zu alt, um noch daran mitzuwirken, dass sich der Trend umkehrt. Da schließe ich mich doch lieber der Ich-zuerst-Welle an und verlasse dieses Land, bevor mich der Gram hier noch mehr Lebensjahre kostet. Viel Freude mit euren Lügenbaronen in der gesamten Regierung.
Danke Porhtnasim für das Zitat aus der Rechtsprechung. Die Bundestagabgeordneten, die derzeit ein Mobbing gegen den Außenminister betreiben, haben wohl mit der Rechtsprechnung nichts am Hut. Oder steht irgendwo eine Klausel über Rücktritt oder gar strafrechtliche Folgen?
Hallo zusammen, zugegebenermaßen habe ich mich nie so wirklich viel für Politik interessiert. Ob blau, schwarz, gelb, rot, grün…so lang die Interessen der Bürger in entsprechenden Maße vertreten werden… die momentane Diskussion bzgl. Herrn zu Gutenberg gibt mir aber doch etwas zu denken… und bringt mich nun auch dazu, mich mal zu äußern: Wie kann es sein, dass drei deutsche Soldaten in Afghanistan erschossen werden, Gaddafi mit Kampfjets auf Zivilisten feuert, in Griechenland nix mehr geht, iranische Kriegsschiffe im Suez-Kanal rumschippern, Tunesien & Co. immer instabiler werden... … und die deutschen Medien und Volksvertreter allen voran SPD / Grüne nix besseres zu tun haben, als sich über solche Nichtigkeiten wie einen viell. erschlichenen Doktortitel auszulassen. In meinen Augen hat das mit Politik nix zu tun, sondern eher mit einer Art von Kindergeburtstag… der eine ist halt aufgrund seiner Art, seiner Ausstrahlung, etc. etwas interessanter und die Leute wollen lieber mit ihm spielen, als mit den anderen Kindern…schon werden die anderen Kinder böse. Wenn Deutschland und der Rest der Welt keine wichtigeren Probleme mehr einfallen, als so eine „Kleinigkeit“ die in meinen Augen dann aber auch von der Uni in Bayreuth mit verbockt wurde UND doch schon ein paar Jahre her ist, dann kann man langsam anfangen am geistigen Alter unserer Damen und Herren „Volksvertreter“ zu zweifeln. Viell. sollten sich dann gerade die Personen die am lautesten schreien SPD / Grüne / Linke – die ja doch teilweise auch vor gar nicht sooo langer Zeit ein bisschen mehr verbockt haben – Herr Thierse,… mal Gedanken machen, die Location Bundestag gegen eine Party bei McDonalds mit Torte und HappyMeal zu tauschen. Wenn man die Berichte in den Medien verfolgt, vergeht einem die Lust sich mit Politik zu beschäftigen gleich noch mehr... Alex Fröhlich Ingolstadt
Eines der schwersten Dinge im Leben ist *Seine Meinung über andere nicht zu sagen und wenn ich mich recht erinnere, so hatte irgendjemand noch so einen guten Spruch - der handelte - ich glaube - von Schuld und Steine werfen ...
der weg zum DR. das ist was mich stoert nicht der Titel als solches. wie erklaere ich es einem kinde wenn es eine 6 bekommen fuers schummeln ?? weiste kleiner in Deutschland gibt es personenkreise die haben narrenfreiheit? so inetwar?? oder es gilt der gleicher als gleich grundsatz soorry mich regt das alles so auf!!!!!!!! der soll wenn er ein mann iss sein buendel packen und gehn... aber was will ma von einem rechts.... verlangen.
Wenn man im Bundestag mit der gleichen Energie gegen Kinderschänder und Co. vorgehen würde, wie man es hier mit Guttenberg tut, wären unsere Straßen morgen schon sicher! Ist auch eine prima Ablenkung zu den Hartz4 Gesetzen... Meine Güte der Titel ist weg, lasst ihn doch als Strafe Geld an eine gemeinnützige Einrichtung stiften und dann sollte es doch genug der Rüge sein. Wir haben echte Probleme in diesem Land!
Nachdem sich nun wohl hinreichend herauskristallisiert hat, dass bei Guttenbergs Dissertation unfähige Zuarbeiter am Werk waren, böte sich für investigativen Journalismus als neues Betätigungsfeld jetzt ebenso minutiöse Aufklärung der Hintergründe an, die den Bremer Professor motivierten.
Erwartet jemand eine andere Entscheidung von einer Universität in Bayern? Man hat formell gehandelt, und natürlich indirekt seinem Staat gedient. Das ist das was erwartet wird. Und der wer etwas anderes hinter dieser Entscheidung erwartet ist einfach nicht genug rücksichtsvoll gegen unsere Staatsoberhäupter. Haltung bewahren!
Ich empfinde die Diskussion über die Doktorarbeit von Herrn Guttenberg mittlerweile als idiotisch. Das zerfällt in Nordafrika ein Land nach dem anderen, da sterben in Afghanistan deutsche Soldaten, da wird eine neuseeländische Stadt dem Erdboden gleich gemacht, und das Einzige, über das sich die deutsche Presse wie wild auslässt und wozu der deutsche Bundestag in der aktuellen Stunde Zeit findet, ist Guttenbergs Doktorarbeit. Plötzlich ist jeder Politiker, jeder Journalist, jeder Blogger und jeder Kommentator im Internet ein Verfechter von Moral, Ehrlichkeit und Anstand. Wer soll das nächste Opfer der Hetze sein, vielleicht Olaf Scholz? Wenn man lange genug kramt, findet man bestimmt was...
Ja ja, ist ja nichts neues. Wiedermal eine Krise in der CDU. Das kennen wir jaEr wusste schon, dass da einiges nicht gestimmt hat, sonst haette er nicht in dem Brief um Aberkennung gebeten. Nunja, er verliert ja nicht alles. Er jat ja immernoch sein Diplom. Nur der Dr. Titel ist weg.
Bei den Komentaren frage ich mich ernsthaft ob die meisten hier a selbst nie fehler gemacht haben und b die meisten politiker für glaubwürdig halten. Wer sich beispielsweise als Manager in der Wirtschaft bewegt weiss genau, dass man sich oft in Grenzbereich begibt. Damit möchte ich nicht die schlampige Doktorarbeit des Herrn G oder gar sein Person in Schutz nehmen, sondern kurz mal zu logischem denken, antatt dem puren leitem von Gefühlen aufmerksam machen. Mich wundert das noch kein anderer hisforischer Vergleich gezogen wurde, wenn gleich mich das auch beruhigt und zeigt das wohl doch in vielen Vernunft steckt. Sehen wir mal von der Doktorarbeit ab, welche Dinge kann man dann rein Objektiv und nur auf die Arbeit als Minister des Freiherrn sagen? Und bitte lassen sie das Thema Gorch-Fock raus. Das ist eine offensichtliche fehleinschättung der gesamten Lage und ein von der Oposition betriebener Wahlkampf. Also bitte nur die Fakten. Und vergessen Sie bitte nicht die Frage nach den eigenen Fehltritten. Und als letztes, welcher serzeit bekannte Politiker kann in ihren Augen eine tragende Rolle für Deutschland spielen. Bitte nennen Sie nicht Menschrn über 55, denn deren poltische Zeit geht maximal noch 10 Jahre, erst die Folgegeneration wird wohl in der Lage sein bis 70 zu regieren. Ich bin gespannt. Und bleiben sie sachlich und emotionslos.
@Irene. Ich fürchte Sie haben meinen Beitrag nicht richtig verstanden. Ich kritisiere die Entscheidung der Universität Bayreuth, weil sie sich meines Erachtens vor einer Feststellung eines Täuschungsversuches gedrückt hat, obwohl sie laut Promotionsordnung dazu verpflichtet ist. Der Schachzug mit der Feststellung und Rücknahme eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes ist m.E. fehlerhaft und nicht gerechtfertigt. Die Rechtswidrigkeit des Verwaltungsaktes wird mit einem Regelfall und nicht einer existierenden Rechtsnorm gerechtfertigt. Die heutige Rücknahme des Doktorgrades ist nicht begründet. Die Kommission müsste zunächst den Verdachtsfall einer Täuschung feststellen, und da sieht es für Herrn Guttenberg wahrlich nicht gut aus.
Der Mann hat keine Ehre mehr. Gegenüber Regierung, Opposition und der Bevölkerung hat er überdies jede Glaubwürdigkeit verloren. Das wird er noch spüren. Dass ihn so viele trotzdem zu unterstützen scheinen, hängt wohl damit zusammen, dass alle schon mal Hausarbeiten in der Schule vom Nachbarn abgeschrieben und einen Spickzettel für eine Klausur verwendet haben. Und das Frau Merkel zu ihm hält, hat sicher weniger damit zu tun, dass sie einen solch oberflächlichen Schmierlappen schätzt, sondern damit, dass er nun nicht mehr viel zu sagen hat.
Mann soll die ganze Familie überprüfen vorher die angeblich 600 Millionen € angesammelt haben.
@Sunny: Sie sollten sich vor dem abgeben eines Kommentars mal durchlesen, was Sie schreiben. Zeigen Sie hier mal bitte klar auf, was der gute Karl den bisher so tolles in der Politik gemacht hat und ich verbitte es mir, obwohl ich selbst keinen Dr. habe, sondern nur einen Magister, die schwer erarbeiteten Leistungen aller ehrlichen Akdamiker einfach runterzuziehen und als verstaubte Literatur abzutun. Lesen Sie mal weiter die Bild oder Bunte, denn da scheinen Sie ja Ihre Weisheiten her zuhaben. Zu den Umfragen kann ich nur sagen, wahrscheinlich hat man sich dazu irgendwelche Penäler in den Deutschen Fussgängerzonen gegriffen und befragt nach dem Motto: Guttenberg Wer? Ach der wird schon OK sein. das schreiben wir doch gleich mal in die Rubrik soll bleiben rein. Zum Schluß noch: Jetzt wird es Zeit, dass endlich der Staatsanwalt tätig wird in Sachen Guttenberg, damit endlich auch der letzte CDU / CSU Kumpel merkt, dass der gute Karl nichts anderes als ein Blender und Betrüger ist.
Ich finde, wie manch anderer auch, dass Herr Gutenberg seine bisherigen Aufgaben gut gemacht hat und auch mal unpopuläre Aussagen von sich geben hat, wie z.B. dass eine Pleite für Opel auch eine Alternative ist. Deswegen wurde er auch schon des öfteren zur Zielscheibe der Opposition. Selbst für Sachen, die vor seiner Amtszeit als Verteidigungsminister vorgefallen sind, siehe der Luftangriff auf den Tanklaster. Die ganze Sache war meiner Meinung nach der nächste Versuch Herrn Gutenberg von der politischen Bühne zu entfernen, da es bis jetzt politisch nicht funktioniert, also wird so lange gesucht, bis man etwas gefunden hat was funktionieren könnte. Oder war es einfach nur der Neid, dass ein so junger Politiker so viel Zuspruch bei der Bevölkerung findet und bei den Medien beliebt ist. Ich will die Fehler die er bei seiner Doktorarbeit gemacht hat nicht beschönigen, denn das was er da gemacht hat, war so nicht korrekt und somit ist die Aberkennung auch richtig. Zeigt aber auch, dass bei der Uni schlampig gearbeitet wurde, denn der Titel Ihm hätte nie verliehen werden dürfen und schon gar nicht mit 1.0. Dennoch hat er es zumindest versucht. So manch anderer Politiker hat nicht einmal den Versuch gemacht einen so hohen Akademischen Grad zu erreichen. Dennoch würde ich mich sehr freuen, wenn unsere Politiker bei wirklich wichtigen Themen, wie Harts IV, Umweltpolitik, Atomausstieg, Abrüstung, CO2-Ausstoss oder dem Abbau der Staatsschulden mit dem gleichen Elan in die Debatten und Diskusionen gehen würden, denn hier waren sich mal wieder alle einig.
Eine magelhafte Doktorarbeit kann die wissenschaftliche Komepetenz in Frage stellen und den Charakter einer Person beleuchten, nicht aber dessen demokratische Legitimation als Verteidigungsminister unter Geltung des Grundgesetzes. Gerade die Tatsache der Bürgernähe und die Erforderlichkeit diplomatisch-effektiver Gewieftheit deutet darauf hin, dass er ein sehr schlauer Politiker ist. Ein demonkratisches Schitzohr muss zu Guttenberg noch nicht sein. Aber ein Mensch, der über weitaus wichtigere und wertvollere Fähigkeiten verfügt z.B. mediale Wirksamkeit, als uns das bei den Auswertungen seiner Doktorarbeit bewusst ist. Im übrigen - wer würde nicht im Angesicht so vieler Systemfehler von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Quadratur des Kreises zu bezwingen, zumal die Matrix des Systems mit Ihren Glischees und Illusionen einschl. dem Mythos einer objektiven Wissenschaft, die es nie geben wird, bezwungen werden will. Jedem, dem das Herz an der richtigen Stelle gewachsen ist und der an den Schaltzentralen des Systems etwas bewirken möchte, kann dem nur zustimmen: Der Herzweg heiligt die Schummelmittel.
Freiherr zu Googleberg
guttenberg geh und blamier bitte die deutsche politik nicht weiter - erbärmlich wie man so an der Macht kleben kann...
Ich habe die Diskussion hier nur Querschnitt gelesen, doch das ganze procedere hinreichend verfolgt. Das Problem besteht darin, dass die Union versucht, Mensch und Amt voneinander abzukoppeln. Das kann nicht gehen. Guttenberg hat Erkenntnis- und Methodologie-Klau betrieben, der in keiner Weise entschuldbar ist - in großem Stil. Nichts gewusst davon haben kann man nur, wenn man die Arbeit nicht selbst geschrieben hat. So viel Schlamperei im wissenschaftlichen Arbeiten geht bei seinem Intellekt eigentlich gar nicht oder eben doch, wenn Anspruch und Wirklichkeit zu stark differieren. In der Wirtschaft nennt man das Erkenntnis- und Technologie-Diebstahl, vor dem sich deutsche Unternehmen vehement zu schützen suchen. Was Herr Guttenberg mit seiner Arbeit vorgelegt hat, das ist nicht anders einzustufen. Er hat die Erkenntnisse und Erkenntniswege derer sich zugeschrieben, die die Entwicklungsarbeiten geleistet haben. Wer das bagatellisiert, der hat Moral und Ethik abgeschrieben.
Man muss das Thema ja nicht tot diskutieren. * Klar ist, der Minister ist nicht haltbar, weil... wenn er früher nicht erkannt hat, wo seine Belastungsgrenzen sind und wann er überfordert ist, woher sollen wir dann wissen, ob er in Zukunft rechtzeitig erkennen wird, ob er den momentanen Belastungen tatsächlich gewachsen ist? * Viele von den Kritikern, wie auch von der Opposition, sollten sich, vor dem kritisieren, erst mal fragen, ob sie.... - den Anforderungen des ihnen übertragenen Amtes wirklich gewachsen sind - selbst eine saubere Weste haben und nie in ihrem Leben geschummelt etc. haben Im Übrigen denke ich, man sollte mal mehr Augenmerk auf die Ausbildung unserer Politiker legen und das die Politiker nur entsprechend ihrer Ausbildung ein Amt innehaben dürfen und nicht nach den erwählten Parlamentssitzen ihrer Partei egal, welche Partei auch immer. In Deutschland kann ja selbst der, der nicht mal einen 6-Klassen-Abschluß hat, von seiner Partei in die entsprechende Position gebracht werden. Abschließend ist noch zu sagen, dass die ewigen Streitigkeiten zwischen den Parteien in Deutschland nur kontra-produktiv sind und das Land in keinster Weise voranbringen. Vielmehr denken die Parteien immer nur an die nächste Wahl, was ihr Hauptaugenmerk ist, und vergessen dabei die eigentliche Arbeit. Also drängt sich zwangsweise für den Otto-Normal-Verbraucher doch der Verdacht auf, dass unsere Politiker doch als erstes an den Erhalt ihres Luxusgehaltes für die nächste Legistaturperiode denken und nicht an ihre Aufgaben zum Wohle des Staates/Volkes.
Danke, Alex Froehlich, da gibt es nichts weiter zu sagen, genauso ist es. - Schade, andere Themen waeren wirklich wichtiger. Einfach alles nachplappern, oder mitplappern, was andere sagen. Da muss man nicht so viel nachdenken. Wenn alles nachgeplappert wird, ist das nicht auch irgendwie das Uebernehmen anderer Meinungen; hier natuerlich ohne Fussnoten, versteht sich. Da wundert es einen wirklich nicht mehr, wenn sich viele ueber Bild aufregen, aber trotzdem wird das Blatt gelesen.
Wenn Herr von und zu Guttenberg ein bisschen Anstand haette, wuerde er zuruecktreten. Er ist eine Schande fuer den Adel. Noch viel erschreckender finde ich, dass Anstand und Ehrlichkeit bei der allgemeinen Bevoelkerung nichts mehr zaehlt. Wir wurden in unsere Geschichte schon mal von einem Wichtigtuer geblendet, lernen wir den nie?
Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein Allen, die hier so garstig über unseren Verteidigungsminister mobben, empfehle ich mal eine Selbstbeobachtung: Ihr wart natürlich immer ehrlich dem Finanzamt gegenüber, klar. Und Ihr macht auch keine Fehler, da Ihr die Personifizierung von Ethik und Moral seid. Auch klar. Mal ganz ehrlich: Mir gefällt vieles in der politischen Landschaft auch nicht, der Umgang miteinander, die absolut nicht erfüllbaren Maßstäbe, die VON DER BEVÖLKERUNG an die Integrität der Politiker angelegt wird wobei die Bevölkerung keinen Deut besser ist, als die Politiker!, das ist schon mal doppelzüngig, das Hauen und Stechen im Bundestag. Mir ist heute wieder klar geworden, dass sich unsere politisch Aktiven inklusive der Mehrheit der Bevölkerung im tiefsten Mittelalter befinden, denn heute hat wieder einmal ein Mensch am Pranger gestanden. Gleich welcher Beliebtheit er sich erfreut, gleich welcher Partei er angehört. Dasselbe Spiel gibt und gab es quer durch alle politischen Parteien. Und das alles vor dem Hintergrund, dass die arabische Welt brennt, der Hunger auf der Welt systematisch hochgehalten wird und Kriege noch immer zum politischen Handwerkszeug gehören. Es ist widerwärtig, wie unsere Politik funktioniert und es ist widerwärtig, wie die meisten hier sich diesem lächerlichen Kindergarten anschliessen. Die Menschen haben nichts gelernt in Sachen Menschlichkeit - gar nichts um genau zu sein - seit den letzten 2000 Jahren. Fehler sind da, um gemacht zu werden, und wenn man welche begeht, dann muss man auch die Konsequenzen und die Verantwortung dafür tragen. Zu beidem ist der Verteidigungsminister bereit, und auch wenn seine gesamte Argumentation ein Geschmäckle hat, schätze ich ihn dafür sehr. Im übrigen möchte ich mich einem meiner Vorredner anschliessen und den investigativen Journalismus dazu auffordern, die Person und Motivation des Bremer Professors mal ein bisschen näher unter die Lupe zu nehmen.