Politik
Sonntag, 31. März 2013

Islamisten in der Altstadt: In Timbuktu wird geschossen

Die malischen Soldaten werden unterstützt von französischen Einheiten.
Die malischen Soldaten werden unterstützt von französischen Einheiten.(Foto: AP)

In der malischen Stadt Timbuktu sind erneut Kämpfe zwischen Soldaten und Islamisten ausgebrochen. Die Extremisten hätten die Verwirrung nach einen Bombenanschlag genutzt, um in die historische Stadt einzudringen, teilte die malische Armee mit. Bei den Auseinandersetzungen wurden demnach mindestens drei malische Soldaten verletzt und zwei Angreifer getötet. Anwohner hätten sich in ihren Häusern schützen müssen. Ein Offizier der Streitkräfte sprach von schweren Gefechten. Bei den Kämpfen wurde die Armee von der französischen Luftwaffe unterstützt.

Frankreich startete im Januar gemeinsam mit der malischen Armee eine Offensive gegen die Islamisten, die Verbindungen zur Al-Kaida haben. Damit wurde ihr Vormarsch auf die Hauptstadt Bamako gestoppt. Zurzeit sind 4000 französische Soldaten in der früheren Kolonie stationiert. Die Zahl soll bis Ende des Jahres auf 1000 sinken. Die Franzosen sollen von Soldaten aus Mali und anderer afrikanischer Staaten abgelöst werden.

Im Juli sollen in Mali Parlament und Präsident neu gewählt werden. Das ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Staates, in dem etwa Gold gefördert und Baumwolle angebaut wird.

Quelle: n-tv.de

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