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Die Besatzung der "Irene" will gegen die Blockade des Gazastreifens protestieren.

Die Besatzung der "Irene" will gegen die Blockade des Gazastreifens protestieren.
(Foto: REUTERS)

Sonntag, 26. September 2010

"Irene" bringt die Hoffnung: Jüdisches Schiff Richtung Gaza

Etwa zehn jüdische Aktivisten, unter anderem aus Deutschland, Israel und den USA, sind mit einem kleinen Schiff Richtung Gaza-Streifen unterwegs, um eine Zeichen gegen die Blockade zu setzen. Das Schiff fährt unter britischer Flagge.

Mit Schulsachen, Musikinstrumenten und Fischernetzen an Bord ist ein Schiff mit jüdischen Aktivisten aus Deutschland und anderen Ländern zu einer Fahrt in den Gazastreifen aufgebrochen. Das Boot unter britischer Flagge setzte mit seiner rund zwölfköpfigen Crew im Hafen von Famagusta in Zypern die Segel zur Überfahrt.

An Bord sind etwa zehn jüdische Aktivisten.

An Bord sind etwa zehn jüdische Aktivisten.
(Foto: REUTERS)

An Bord der "Irene" sind etwa zehn jüdische Aktivisten, unter anderem aus Deutschland, Israel und den USA. Organisiert wird die Fahrt unter anderem von der deutschen Organisation Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost.

Ende Mai war eine Gaza-Hilfsflotte durch das israelische Militär gestürmt worden, dabei waren neun türkische Aktivisten getötet worden. Die Gruppe auf der "Irene" will mit ihrer symbolischen Aktion ein Zeichen gegen die Blockade des Gazastreifens setzen und die Menschen in dem abgeriegelten Palästinensergebiet mit den mitgebrachten Gütern versorgen. Die Fahrt in den Gazastreifen dauert im Normalfall rund 36 Stunden.

AFP

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