Mittwoch, 06. Januar 2010
Streit um Beamtengehälter: Kommission zieht vor Gericht
Gehälter sollen höher steigen: EU-Kommissionschef Barroso will vor Gericht ziehen.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)
Im Streit um die Gehaltserhöhung für fast 50.000 Beamte und Bedienstete der Europäischen Union zieht die Brüsseler Kommission nun vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Dies teilte eine Sprecherin der Behörde mit. Die Entscheidung sei im Kollegium einstimmig gefallen.
Die EU-Kommission verlangt eine Erhöhung der Beamtengehälter um 3,7 Prozent, die EU-Staaten lehnen dies ab. Sie haben die Aufstockung der Bezüge um die Hälfte reduziert, also auf 1,85 Prozent. Die Staaten begründen dies mit der aktuellen Wirtschaftskrise.
Die Kommission beruft sich mit ihrer Forderung auf eine Klausel im 2004 reformierten Statut der EU-Bediensteten. Demnach erfolgt die Anhebung der Gehälter jährlich nach einer bestimmten rechnerischen Formel. Diese berücksichtigt die Entwicklung der Beamtengehälter in acht EU-Staaten mit hohem Lohnniveau sowie die Lebenshaltungskosten in Brüssel. Die Berechnung des Statistischen Amtes der EU (Eurostat) ergab eine Erhöhung um 3,7 Prozent.
AFP/dpa
Hintergründe zur Nachricht
Politik
-
Kleine Runde beim Berlinale-Empfang
Filmszene lässt Wulff im Stich
-
Mission ist beendet
Arabische Liga bricht mit Syrien
-
Duisburg schickt OB in die Pension
Sauerland ist abgewählt
-
Geld für Griechenland
Seehofer will Volk fragen
-
Streit um Länderfinanzausgleich
Kretschmann würde vermitteln
-
Laufzeitverlängerung
Frankreich hält an AKW fest
-
Vorwurf der Datenlöschung
BKA setzt sich zur Wehr
-
Tage des Durchatmens
Romney siegt zweifach
-
Arabische Liga berät über Vorgehen
Iran pumpt Geld nach Syrien
-
Vorstoß aus der CDU
Kinderlose sollen zahlen
-
Sieg bei CPAC-Konferenz und in Maine
Romney gewinnt doppelt
-
US-Haushalt 2013
Obama will Geld von Reichen
