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Sehen auch jetzt schon recht vereint miteinander aus: SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger (l.)) und CDU-MInisterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Sehen auch jetzt schon recht vereint miteinander aus: SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger (l.)) und CDU-MInisterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.(Foto: REUTERS)
Dienstag, 28. März 2017

Koalitionsgespräche im Saarland: Kramp-Karrenbauer will auf SPD zugehen

Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zeigt sich vor den Koalitionsgesprächen mit der SPD selbstbewusst. "Die Koalitionsverhandlungen sind immer darauf angelegt, dass sich beide Seiten entsprechend wiederfinden", sagte die Wahlsiegerin der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. "Wir sind uns in vielen Zielen ja einig als CDU und SPD, haben eher Unterschiede in dem Weg dorthin. Deswegen wird es da sicherlich auch zu Kompromissen kommen, das war in den letzten fünf Jahren so."

Sie werbe für einen Koalitionsvertrag, der wie der von 2012 vieles sehr genau regle. Die CDU-Regierungschefin verwies auf das Wahlergebnis ihrer Partei von 40,7 Prozent vor der SPD mit 29,6 Prozent. "Wir haben gesagt, wir wollen faire Verhandlungen, aber natürlich sind wir auch selbstbewusst mit Blick auf unser Wahlergebnis", sagte sie.

"Aber wir haben eine gemeinsame Verantwortung zu tragen für dieses Land und seine Menschen." Die Wähler hätten sehr deutlich gemacht, was sie möchten: "eine große Koalition unter unserer Führung". Dies müsse sich auch im Geist der Koalitionsverhandlungen widerspiegeln. SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger sagte auf die Frage nach Gesprächen auf Augenhöhe mit der CDU: "Das setze ich voraus."

Quelle: n-tv.de

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