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Politik

Donnerstag, 03. Juni 2010

Mehr Sicherheit im AKW: Krümmel wird abgehorcht

Abhorchen im Sinne der Sicherheit: Um Informationen für die Atomaufsicht bei Störfällen zu verbessern und diese leichter aufzuklären, sollen Gespräche in Krümmel aufgezeichnet werden.
Vattenfall hatte erfolglos gegen das Abhorchen geklagt.

Vattenfall hatte erfolglos gegen das Abhorchen geklagt.
(Foto: picture alliance / dpa)

Im derzeit abgeschalteten Atomkraftwerk Krümmel werden künftig Gespräche aufgezeichnet, um Störfälle besser dokumentieren zu können. Die Audioüberwachung soll beginnen, sobald der südöstlich von Hamburg gelegene Meiler wieder ans Netz geht. Damit sollen die Informationen für die Atomaufsicht bei Störfällen verbessert und diese leichter aufgeklärt werden. Krümmel wäre das erste AKW weltweit mit einer Audio-Aufzeichnung.

Der Betreiber Vattenfall nahm eine Klage gegen die Aufzeichnungen zurück, wie das Justizministerium Schleswig-Holstein mitteilte. Die Gespräche sollen nach dem Wiederanfahren zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren aufgenommen werden. Der Reaktor steht, mit einer Unterbrechung von rund zwei Wochen, seit fast drei Jahren still.

cba/dpa

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