Lötzsch und Ernst, die neue Doppelspitze der Linken, haben einige Radikale in ihren Reihen.
(Foto: picture alliance / dpa)
Donnerstag, 27. Mai 2010
Vom Verfassungsschutz beobachtet: Linke wehrt sich
Die Linkspartei will sich mit juristischen Mitteln gegen die fortdauernde Beobachtung durch den Verfassungsschutz wehren. "Was rechtlich möglich ist, werden wir ausloten", sagte Parteichefin Gesine Lötzsch der "Süddeutschen Zeitung". Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, hatte zuvor die Überwachung der Linken mit "offen extremistischen Zusammenschlüssen" begründet und damit Empörung in der Partei ausgelöst.
Fromm zeigt sich beunruhigt.
(Foto: REUTERS)
"Fromm hat seine Kompetenzen weit überschritten und macht sich zum Handlanger politischer Interessen", bekräftigte Lötzsch in der "SZ" ihre Kritik am Verfassungsschutzpräsidenten. Sie habe den Eindruck, dass der Verfassungsschutz "als fünfte Kolonne der CDU" missbraucht werde. Die Unterscheidung zwischen der Gesamtpartei und einzelnen innerparteilichen Gruppierungen sei eine "unehrliche Argumentation". "Das ist ein Versuch, die Partei zu spalten, den wir natürlich durchschauen", sagte sie.
AFP
Hintergründe zur Nachricht
Externe Links zur Nachricht
Politik
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
"Auf die Befreiungsschlacht vorbereiten"
Syrischer Nationalrat warnt
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben
-
Anerkennung von Gesundheitsschäden
SED-Opfer warten jahrelang
-
Idealer SS-Mann und blonde Bestie
Aufstieg und Tod des Reinhard Heydrich
-
Deutsche Interessen vernachlässigt?
Steinbrück: Kanzlerin vereinsamt
-
Zustimmung zum Fiskalpakt
Schwarz-Gelb macht Druck