Politik

US-Vorwahlen läuten heiße Phase einMcCain schlägt rechten Rivalen

25.08.2010, 08:49 Uhr

Der frühere US-Präsidentschaftskandidat McCain setzt sich in parteiinternen Vorwahlen der Republikaner gegen einen rechtspopulistischen Konkurrenten durch. Auch in anderen Staaten werden die Kandidaten für die Richtungswahl Anfang November bestimmt, bei der die Demokraten ihre Mehrheit verlieren können.

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Geschafft: Sein Konkurrent drohte zwischenzeitlich, eine echte Gefahr für McCain zu werden. (Foto: AP)

Der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat John McCain hat bei parteiinternen Vorwahlen einen klaren Sieg errungen. Im Rennen um die Kandidatur für den US-Senat hängte der 73-jährige Senator im US-Bundesstaat Arizona seinen republikanischen Mitbewerber J. D. Hayworth deutlich ab.

Der ehemalige Radiomoderator Hayworth hatte sich in Arizona mit populistischen und von US-Medien als ausländerfeindlich interpretierten Äußerungen weit rechts von McCain aufgestellt. In Umfragen war er zeitweise mit dem Urgestein der Republikaner gleichgezogen.

Erste Vorentscheidungen

Um die Kandidatur für den Senat ging es auch in Florida, hier bei den Demokraten. Der Abgeordnete im Repräsentantenhaus Kendrick B. Meek konnte sich gegen den milliardenschweren Bauunternehmer Jeff Greene durchsetzten. Greene hatte 14 Millionen Dollar aus eigener Tasche in seine Wahlkampagne gesteckt.

In Alaska stand bei den Vorwahlen mit Lisa Murkowski eine republikanische US-Senatorin unter Druck. Sie musste gegen den Anwalt Joe Miller antreten, der Sarah Palin als Unterstützerin an seiner Seite hatte. Das Wahlergebnis ist noch nicht bekannt.

Bei den US-Kongresswahlen am 2. November werden in den USA alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben und 37 von 100 Senatoren neu gewählt. Außerdem stehen in 37 Bundesstaaten Gouverneurswahlen an. Die Republikaner versprechen sich hohe Zugewinne von. Den gegnerischen Demokraten und ihrem obersten Repräsentanten, US-Präsident Barack Obama, macht vor allem die anhaltend schlechte Wirtschaftslage zu schaffen.

Quelle: dpa/AFP