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Hafis Said (m.) wurde bereits im vergangenen Jahr für tot erklärt: Damals dementierte der IS.
Hafis Said (m.) wurde bereits im vergangenen Jahr für tot erklärt: Damals dementierte der IS.(Foto: picture alliance / dpa)

IS-Ableger auf US-Terrorliste: Medien: Drohne tötet Afghanistan-Chef des IS

Bei einem amerikanischen Drohnenangriff werden Medienberichten zufolge zehn IS-Kämpfer getötet: Unter ihnen der Chefstratege für den IS in Afghanistan, Hafis Said. Er gilt als Schlüsselfigur der Terrormiliz in Asien.

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Afghanistan, Hafis Said, ist angeblich bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Ostafghanistan getötet worden. Das berichtet der afghanische Sender Tolo News unter Berufung auf Beamte in der Provinz Nangarhar.

Der Leiter des Bezirks Atschin habe bestätigt, dass Said in der Zhwara-Gegend gemeinsam mit zehn IS-Kämpfern ums Leben gekommen sei, meldete der Sender. Der Sprecher der Polizei in der Provinz bestätigte zwei Luftschläge am Donnerstagnachmittag und den Tod von zehn IS-Kämpfern. Es gebe aber bisher keine offizielle Bestätigung, dass Said unter ihnen sei. Ähnliches sagte der Sprecher des Gouverneurs.

Said ist eine der Schlüsselfiguren des IS in der Region. Die Terrormiliz nennt diese "Khorasan-Provinz". Aus ihrer Sicht umfasst sie sowohl afghanisches als auch pakistanisches Gebiet. Bevor Said der Terrormiliz Gefolgschaft geschworen hatte, gehörte er der pakistanischen Talibangruppe Tehrik-e Taliban an.

Es ist das zweite Mal, dass Said totgesagt wird. Bereits im Juli sollte er bei einem Kampfdrohnenangriff getötet worden sein. Der IS hatte das damals verneint. Vonseiten des IS gab es zunächst keine Stellungnahme. Die amerikanische Regierung hat "ISIL-K" (IS Khorasan) am Donnerstag offiziell als Terrororganisation eingestuft.

Quelle: n-tv.de

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