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Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz war vermutlich nicht der letzte Anlass für die AfD, zu feiern.
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz war vermutlich nicht der letzte Anlass für die AfD, zu feiern.(Foto: dpa)

Aufwind nach den Landtagswahlen: Mehrheit erwartet AfD im Bundestag

In drei Bundesländern schafft die AfD vergangenen Sonntag den Sprung ins Parlament. Die große Mehrheit der Deutschen zeigt sich jetzt überzeugt, dass sie auch in den Bundestag einzieht. Viele sagen aber auch, dass der Erfolg nicht von Dauer ist.

Der Einzug in drei Landesparlamente am vergangenen Sonntag gibt der AfD anscheinend Auftrieb für die Bundestagswahl im nächsten Jahr. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov äußerten sich knapp drei Viertel der Befragten überzeugt, dass es die Partei bei der Wahl im Herbst 2017 erstmals in den Bundestag schafft. 73 Prozent der Deutschen halten dies demnach für "eher wahrscheinlich" oder gar "sehr wahrscheinlich".

Im Vergleich zum Juli 2015 ist dies ein deutlicher Zuwachs: Damals hatten sich lediglich 18 Prozent der Befragten dieser Einschätzung angeschlossen. Im Februar dieses Jahres waren schon 59 Prozent der Befragten überzeugt, dass die AfD den Einzug in den Bundestag schafft.

"AfD bald wieder verschwunden"

Laut YouGov sind es vor allem ältere Männer, die an einen Siegeszug der Alternative für Deutschland bei den Bundestagswahlen glauben. Frauen und jüngere Wahlberechtigte sehen die Erfolgschancen der Partei demnach skeptischer. Unabhängig davon gehe eine Mehrheit der Befragten aber davon aus, dass die AfD "früher oder später aus der Politik verschwinden und bald keine politische Rolle mehr spielen" wird.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war die AfD am Sonntag aus dem Stand mit 24,2 Prozent zweitstärkste Kraft geworden. In Baden-Württemberg zog die Partei mit 15,1 Prozent der Stimmen in den Landtag ein, in Rheinland-Pfalz kam sie auf 12,6 Prozent.

An der Befragung zwischen dem 14. und 16. März nahmen laut YouGov 2047 Personen teil. Die Ergebnisse wurden demnach gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Quelle: n-tv.de

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