Freitag, 21. August 2009
Größter Vorsprung seit 1977: Merkel vor Steinmeier
Die Kanzlerin ist so beliebt wie nie: 64 Prozent der Deutschen würden Merkel direkt wählen, wenn sie könnten. SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier liegt 41 Prozentpunkte hinter ihr. Auch in der Sonntagsfrage führt Schwarz-Gelb unverändert.Der Vorsprung von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier ist auf den größten Abstand seit Beginn der sogenannten K-Frage im Jahr 1977 gewachsen.
Merkel hat ihren Stimmenvorsprung vor ihrem Herausforderer auf 41 Prozentpunkte ausgebaut. Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würde Merkel derzeit 64 Prozent der Stimmen erhalten, SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier liegt dem ZDF-Politbarometer zufolge bei 23 Prozent.
Bei der Sonntagsfrage zeigten sich dagegen gut fünf Wochen vor der Bundestagswahl am 27. September kaum Veränderungen. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten CDU und CSU laut Politbarometer mit einem Wähleranteil von 37 Prozent (plus eins) rechnen.
Schwarz-gelb bleibt vorn
Die anderen Parteien blieben im Vergleich zum Politbarometer vor zwei Wochen unverändert: SPD 23 Prozent, FDP 14 Prozent, Linke neun Prozent, Grüne zwölf Prozent. Damit käme eine Koalition von Union und FDP auf eine Mehrheit.
Im ARD-Deutschlandtrend konnte dagegen die SPD zulegen. Die Sozialdemokraten gewannen einen Punkt hinzu und erreichen nun 23 Prozent, während die Union einen Punkt auf 36 Prozent verlor. FDP (15 Prozent) und Linke (neun Prozent) blieben unverändert, während die Grünen in der Umfrage einen Punkt auf 13 Prozent hinzugewannen.
Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen vom 18. bis 20. August 1262 Wahlberechtigte. Für den Deutschlandtrend befragte Infratest dimap am 18. und 19. August 1000 Wahlberechtigte.
dpa/rts
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