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Geschnappt: Manuel Álvarez Inzunza
Geschnappt: Manuel Álvarez Inzunza(Foto: picture alliance / dpa)

Guzmáms Schatzmeister gefasst: Mexiko schnappt "König Midas"

Der Finanzchef des Sinaloa-Kartells soll in den vergangenen zehn Jahren umgerechnet etwa 3,6 Milliarden Euro an Drogengeldern gewaschen haben. Eine Leistung, auf die der wichtigste Mann von Kartellboss Guzmán nun im Gefängnis stolz sein kann.

Die mexikanische Polizei hat den mutmaßlichen Finanzchef des Sinaloa-Kartells festgenommen. Eliteeinheiten der Bundespolizei und Soldaten hätten Juan Manuel Álvarez Inzunza in Oaxaca gefasst, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 34-Jährige mit dem Spitznamen König Midas soll in den letzten zehn Jahren etwa 3,6 Milliarden Euro an Drogengeldern für das Kartell gewaschen haben.

Die Geldwäsche fand den Ermittlern zufolge nicht nur in Mexiko, sondern auch in Kolumbien, Panama und den USA statt. Álvarez Inzunza könnte an die USA ausgeliefert werden.

Das Sinaloa-Kartell gilt als die mächtigste Drogenbande Mexikos und wurde von Joaquín "El Chapo" Guzmán geführt, der im vergangenen Juli bei einem filmreifen Ausbruch durch einen zu seiner Gefängniszelle führenden Tunnel entwischt war. Es war bereits sein zweiter Gefängnisausbruch. Nach monatelanger Fahndung wurde der 58-Jährige Anfang Januar gefasst.

Quelle: n-tv.de

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