Politik

Auf Wunsch des Präsidenten: Mexiko soll umbenannt werden

Mit einem revolutionären Wunsch verabschiedet sich der mexikanische Präsident Felipe Calderón aus dem Amt: Sein Land soll künftig nicht mehr "Vereinigte Staaten von Mexiko" heißen.

Felipe Calderon wird das Präsidentenamt am 1. Dezember an seinen Nachfolger Enrique Peña Nieto weitergeben.
Felipe Calderon wird das Präsidentenamt am 1. Dezember an seinen Nachfolger Enrique Peña Nieto weitergeben.(Foto: picture alliance / dpa)

Mexikos scheidender Präsident Felipe Calderón fordert, dass sein Land künftig nicht mehr "Vereinigte Staaten von Mexiko", sondern einfach nur "Mexiko" heißen soll. Darauf pocht der 50-Jährige im Präsidentenpalast von Mexiko-Stadt. Acht Tage vor Ende seines Mandats wandte sich der konservative Politiker mit einer entsprechenden Petition an das Parlament.

Sein Anliegen sei "von größter Wichtigkeit", sagte Calderón. "Für uns Mexikaner ist es an der Zeit, zu dem schlichten und schönen Namen unseres Vaterlandes zurückzukehren". Mexiko müsse mit seinem Namen nicht mehr anderen Nationen nacheifern, erklärte er in Anspielung auf das Nachbarland USA.

Das südamerikanische Land heißt seit 1824 offiziell "Vereinigte Staaten von Mexiko". Mexiko heißt in der Sprache der Ureinwohner "Der Nabel des Mondes". Calderóns Amtszeit endet am Samstag kommender Woche. Nachfolger wird Enrique Peña Nieto von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI).

Quelle: n-tv.de

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