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Die von den USA angeführte Militärallianz bombardierte in diesem Monat unter anderem IS-Stellungen im irakischen Ramadi.
Die von den USA angeführte Militärallianz bombardierte in diesem Monat unter anderem IS-Stellungen im irakischen Ramadi.(Foto: AP)

Kontakte zu Paris-Angreifern: Militärallianz tötet zehn IS-Anführer

Das Pentagon verkündet den Tod von zehn Führungsmitgliedern des IS. Sie seien bei Luftangriffen im Irak und Syrien getötet worden. Darunter auch ein Terrorist, der mit den Attacken von Paris in Verbindung gebracht wird.

Die US-geführte Anti-IS-Koalition hat nach eigenen Angaben ein Führungsmitglied der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) getötet, das in Verbindung zu den Anschlägen in Paris steht. Vom US-Verteidigungsministerium hieß es, Charaffe al Mouadan sei bei Luftangriffen an Heiligabend in Syrien gestorben. Al Mouadan habe direkten Kontakt zu dem mutmaßlichen Drahtzieher der Pariser Attentate Abdelhamid Abaaoud gehabt und bereits neue Angriffe auf den Westen geplant, erklärte der Pentagon-Sprecher Colonel Steve Warren.

Insgesamt wurden laut Warren in diesem Monat zehn IS-Führer in Syrien und im Irak getötet. Mehrere von ihnen sollen "externe Angriffe" geplant haben und in Verbindung zu den Attentaten von Paris stehen. Dazu gehört demnach Abdel Kader Hakim. Er sei am Samstag im irakischen Mossul getötet worden.

Hakim soll Kontakt zu dem Netzwerk rund um die Attentäter von Paris gehabt haben. Er sei Teil einer Gruppe für "externe Operationen" gewesen, die Angriffe auf Ziele im Westen ermöglicht. Zudem sei er ein Spezialist für Fälschungen gewesen. Durch seinen Tod falle ein wichtiger Verbindungsmann nach Europa weg, sagte Warren.

Der IS sei in mehreren Bereichen vor Ort geschwächt worden, hieß es weiter. So seien IS-Führungsmitglieder getötet worden, die für die Finanzen zuständig waren. Auch Kommandeure und Personen, deren Aufgabe es gewesen sei, neben Geld auch Ausrüstung weiterzuleiten und Bomben zu beschaffen.

Quelle: n-tv.de

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