Montag, 22. Februar 2010
"Einer, der leben muss" : Attentate gegen Castro verfilmt
In den fast 50 Jahren der Regierungszeit Fidel Castros wurde 683 Mal versucht, ihn umzubringen. Nun zeigt das kubanische Fernsehen eine achtteilige Serie über die Anschlagspläne, die immer wieder rechtzeitig verhindert werden konnten.Das kubanische Staatsfernsehen will eine Serie über Hunderte von Attentatsversuchen gegen Revolutionsführer Fidel Castro zeigen. Die Produktion unter dem Titel "Einer, der leben muss" soll zeigen, dass Fidel Castro immer in Gefahr war, berichtete das Fernsehen.
Insgesamt 638 Anschlagspläne wurden in den fast 50 Jahren der Regierungszeit Fidel Castros registriert. "Sie wurden von den Organen der Staatssicherheit, den Revolutionären Streitkräften und dem kubanischen Volk vereitelt", hieß es weiter.
Fidel Castro (l) und der legendäre Guerilla-Führer Ernesto "Che" Guevara 1960 auf dem Fliegerstützpunkt San Julian.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Das erste Stück der achtteiligen Serie soll am 7. März ausgestrahlt werden. Darin geht es um die Rückkehr Castros mit seinen Gefährten aus Mexiko nach Kuba, wo er in den Krieg gegen den Diktator Fulgencio Batista zog. Schon damals habe es zahlreiche Pläne gegeben, Fidel zu töten.
Fidel Castro hat Kuba 47 Jahre lang, von 1959 bis 2006, geführt. Im Juli 2006 übergab er krankheitsbedingt die Staatsführung an seinen jüngeren Bruder Raúl.
dpa
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