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Im laufenden Jahr wird Österreich 37.500 Asylbewerber aufnehmen.
Im laufenden Jahr wird Österreich 37.500 Asylbewerber aufnehmen.(Foto: picture alliance / dpa)

Wien will den Andrang drosseln: Österreich führt "Tageskontingente" ein

Die Alpenrepublik verschärft ihre Maßnahmen zur Regulierung von Asylbewerbern: In Zukunft gilt neben der Jahres-Obergrenze auch ein Tageskontingent. Wie viele Menschen dann täglich die Grenze passieren dürfen, ist aber noch nicht entschieden.

Als Konsequenz aus der Jahres-Obergrenze für Asylbewerber will Österreich bald auch durch "Tageskontingente" den Andrang an seiner Grenze im Süden spürbar drosseln. Die Details dazu seien in Arbeit, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Wien. Mit der entsprechenden Verschärfung des Vorgehens sei in den nächsten zwei Wochen zu rechnen. "Wir legen planmäßig die Bremse ein", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Die Höhe des Kontingents werde sich an den Unterbringungskapazitäten in den Bundesländern, polizeilichen Kapazitäten und an einer "Vorausschau" auf deutsche Übernahmen orientieren. Österreich lässt seit kurzem nur noch Migranten einreisen, die Asyl in Deutschland oder Österreich beantragen wollen.

Für 2016 ist die Zahl der möglichen Asylbewerber in der Alpenrepublik mit 37.500 gedeckelt. Am umgebauten Übergang Spielfeld an der slowenisch-österreichischen Grenze ist ein Vollbetrieb ab nächster Woche geplant.

Dann können mehrere Tausende Flüchtlinge pro Tag bei der Einreise überprüft oder gegebenenfalls zurückgeschickt werden. Zuletzt blieb die Lage dort aber sehr entspannt. "Die slowenischen Behörden haben uns gerade mitgeteilt, dass heute wohl kein einziger Flüchtling kommen wird", sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: n-tv.de

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