Politik
Video

"Eine hochkarätige Person": Palin unterstützt Trump

Sarah Palin machte als Politikerin vor allem durch ihre erzkonservativen Vorschläge und ihre zum Teil eklatanten Wissenslücken von sich Reden. Nun hat die Galionsfigur der Tea-Party-Bewegung Donald Trump ihre Unterstützung zugesagt.

Die erzkonservative US-Politikerin Sarah Palin hat dem umstrittenen republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ihre Unterstützung ausgesprochen. Palin erklärte, sie sei "stolz", dem Immobilienmilliardär bei seinem Anlauf auf das Weiße Haus zur Seite zu stehen. Trump teilte mit, er fühle sich "geehrt". Palin sei "eine Freundin und eine hochkarätige Person, für die ich viel Respekt habe".

Für ihre Wissenslücken erntete Sarah Palin viel Spott.
Für ihre Wissenslücken erntete Sarah Palin viel Spott.(Foto: picture alliance / dpa)

Palin ist eine der Galionsfiguren der Tea-Party-Bewegung in den USA. Bei der Präsidentschaftswahl 2008 machte der republikanische Kandidat John McCain die damalige Gouverneurin von Alaska zu seiner Vizekandidatin, das Duo verlor aber gegen den Demokraten Barack Obama. Seit der Niederlage kandidierte Palin nicht mehr für ein politisches Amt, meldet sich aber regelmäßig in konservativen Medien zu Wort.

Palin hatte während des Wahlkampfes 2008 wegen ihrer fehlenden außenpolitischen Kenntnisse viel Spott auf sich gezogen. Ihre Anhänger feierten sie dagegen als bodenständige und patriotische Anwältin erzkonservativer Werte. Die Zusammenarbeit Trumps mit Palin wird als Versuch des New Yorkers gewertet, seinen bisher schärfsten innerparteilichen Widersacher Ted Cruz auszuschalten. Der Texaner Cruz, politisch ebenfalls am äußerst rechten Rand der Republikaner angesiedelt, hat bisher viele Anhänger in der Tea-Party-Bewegung, die sich besonders an den Reformen von Amtsinhaber Barack Obama reibt. Cruz und Trump liefern sich bei der in zwei Wochen bevorstehenden Vorwahl im Bundesstaat Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Im Bundesstaat Iowa, wo am 1. Februar die erste Vorwahl stattfindet, liefern sich Trump und Cruz in Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Landesweit sehen die Meinungsforscher Trump dagegen deutlich vorne. Der Milliardär macht im Wahlkampf Stimmung gegen illegale Einwanderer und Muslime. Sein zentrales Versprechen ist, "Amerika wieder groß" zu machen.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen