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Bei dem Waffengeschäft geht es auch um die Lieferung von 25 Kampfflugzeugen.
Bei dem Waffengeschäft geht es auch um die Lieferung von 25 Kampfflugzeugen.(Foto: REUTERS)

US-Kongress muss entscheiden: Waffen-Deal mit Saudi Arabien

In den nächsten 30 Tagen muss der US-Kongress über Rüstungsgeschäft mit einem Volumen von 5,2 Milliarden Euro entscheiden. Das Verteidigungsministerium hat bereits entsprechende Verträge mit Saudi Arabien unterzeichnet.

Das US-Verteidigungsministerium hat den Kongress über ein umfangreiches Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien informiert. Wie die für Rüstungsexporte zuständige US-Behörde DSCA mitteilte, wurde der Kongress am Donnerstag über das Geschäft mit einem Umfang von 6,7 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro) in Kenntnis gesetzt. Der Kongress hat 30 Tage Zeit, um mögliche Einwände vorzubringen.

Den Angaben zufolge will Saudi-Arabien 20 Transportflugzeuge und fünf Versorgungsflugzeuge kaufen. In der Kaufsumme enthalten sind auch die Ausbildungskosten, die logistische Unterstützung sowie Ersatzteile und Zubehör. "Saudi-Arabien braucht diese Geräte für die Modernisierung seiner alternden Flotte", erklärte die Behörde. Die 25 zusätzlichen Militärflugzeuge für das Land änderten nicht das Kräftegleichgewicht in der Region.

Saudi-Arabien zählt zu den wichtigsten Verbündeten der USA in der Golfregion. Wegen des Konflikts mit dem Iran, das nach Ansicht westlicher Staaten eine Atombombe entwickelt, ist das Verhältnis zu diesen Staaten für Washington besonders wichtig. Im Jahr 2010 hatten die USA und Saudi-Arabien ihren bislang größten Rüstungsvertrag geschlossen. Er hatte einen Umfang von 60 Milliarden Dollar und umfasste untere anderem die Lieferung von 84 Kampfjets und 178 Kampfhubschraubern.

Quelle: n-tv.de

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