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Es wurden Diebesgut, Einbruchswerkzeuge und Drogen sichergestellt.
Es wurden Diebesgut, Einbruchswerkzeuge und Drogen sichergestellt.(Foto: REUTERS)

Razzia in Unterkünften: Polizei nimmt neun Asylbewerber fest

Bei einer Razzia in zwei Asylbewerberunterkünften in Recklinghausen werden mehrere kriminelle Flüchtlinge festgenommen. Es geht vor allem um Raub und Drogenbesitz. Zudem wird erneut das Zimmer des erschossenen Paris-Attentäters durchsucht.

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Die Polizei hat auf der Suche nach kriminellen Flüchtlingen neun Verdächtige in Recklinghäuser Asylunterkünften festgenommen. In drei Fällen werde illegaler Aufenthalt vermutet, teilte die Polizei mit. Sechs Personen würden wegen Diebstahls verdächtigt. Es seien Diebesgut, Einbruchswerkzeuge und offenbar auch Drogen sichergestellt worden.

Die Razzia fand in zwei Unterkünften parallel zu Durchsuchungen des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA) statt. Das LKA hatte Zimmer im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen einen in Paris erschossenen mutmaßlichen Islamisten durchsucht, der in der Asylbewerberunterkunft untergebracht war. Der Mann war den Ermittlern zufolge ein Einzeltäter. Hinweise auf ein islamistisches Netzwerk hätten sich nicht bestätigt, sagte der Chef des Landeskriminalamtes NRW, Uwe Jacob. Der Mann war am 7. Januar, dem ersten Jahrestag des Anschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo", in Paris auf zwei Polizisten zugelaufen. Er hatte "Allah ist groß" gerufen und ein Schlachterbeil gezogen. Die Beamten erschossen ihn.

Der Angreifer war Jacob zufolge ein 24 Jahre alter Tunesier. Er sei bereits 2011 nach Rumänien eingereist und nach Tunesien abgeschoben worden. Dann habe er in sieben europäischen Ländern Asylanträge gestellt, 20 verschiedene Identitäten vorgetäuscht und sei straffällig geworden. In NRW verbüßte er eine einmonatige Freiheitsstrafe.

Jacob kritisierte die europäische Asyl-Datenbank Eurodac. Sie gehöre auf den Prüfstand. Der Polizei müssten außerdem alle verfügbaren Daten zur Verfügung gestellt werden, um umherreisende Straftäter erkennen zu können, sagte der LKA-Chef.

Quelle: n-tv.de

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