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In Dagestan kommt es immer wieder zu Anschlägen von Aufständischen (Archivbild aufgenommen im Mai).
In Dagestan kommt es immer wieder zu Anschlägen von Aufständischen (Archivbild aufgenommen im Mai).(Foto: picture alliance / dpa)

Anti-Terror-Einsatz in Russland: Polizei tötet sieben Rebellen

Bei einem Einsatz der russischen Polizei sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Die mutmaßlichen Terroristen hatten ein sechsjähriges Mädchen als Geisel genommen.

Bei einem Anti-Terror-Einsatz im russischen Konfliktgebiet Nordkaukasus haben Sicherheitskräfte mindestens sieben mutmaßliche Islamisten getötet, darunter eine Frau. Die Spezialeinheit habe zudem ein sechsjähriges Mädchen befreit, das die Extremisten als Geisel genommen hätten, sagte ein Sprecher des Nationalen Anti-Terror-Komitees der Agentur Interfax. Zwei Polizisten erlitten bei dem Einsatz in der Stadt Machatschkala in der Teilrepublik Dagestan am Kaspischen Meer Verletzungen.

Sechs Terroristen seien in einer Wohnung gestellt worden, hieß es. Daraufhin durchbrachen sie die Wand zum Nachbarhaus, wo sie das Mädchen als Geisel nahmen. Ein siebter Islamist sei getötet worden, als er mit zwei Pistolen bewaffnet zu der umzingelten Bande durchbrechen wollte.

Laut Interfax handelt es sich bei den Rebellen um Vorbestrafte, die wegen Mordes, Erpressung und Raubes bereits Haftstrafen abgesessen hätten.

In den russischen Nordkaukasus-Provinzen gibt es häufig Anschläge von Aufständischen, die für einen islamischen Staat kämpfen. Menschenrechtsaktivisten führen die Unruhen auch auf Armut und den Zorn über das harte Vorgehen der russischen Sicherheitskräfte zurück.

Quelle: n-tv.de

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