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Puerto Ricos Gouverneur Luis Fortuño hatte sich schon bei den Vorwahlen als Romney-Fan geoutet.
Puerto Ricos Gouverneur Luis Fortuño hatte sich schon bei den Vorwahlen als Romney-Fan geoutet.(Foto: AP)

51. Bundesstaat der USA?: Puerto Rico stimmt für Anschluss

Die ehemalige spanische Kolonie Puerto Rico ist seit 1917 mit den USA assoziiert. Ihre Bürger haben die US-Staatsbürgerschaft, dienen in den US-Streitkräften, sind aber nicht wahlberechtigt oder in den USA steuerpflichtig. Das soll sich jetzt ändern. Die Inselgruppe in der Karibik will der 51. US-Bundesstaat werden.

Die Bürger von Puerto Rico haben dafür gestimmt, dass ihre Inselgruppe als 51. Bundesstaat vollständig den USA angehören soll. In einem nicht bindenden Referendum votierte die Mehrheit der mehr als zwei Millionen Wahlberechtigten für den vollständigen Anschluss an die USA.

Die Inselgruppe in der Karibik, die bis 1898 spanische Kolonie war, ist bislang mit den USA assoziiert. Die Bewohner haben seit 1917 die US-Staatsbürgerschaft und dienen in den US-Streitkräften, sind in den USA aber nicht wahlberechtigt oder steuerpflichtig.

In drei vorherigen Referenden - 1967, 1993 und 1998 - hatten sich die Puertoricaner für die Beibehaltung des bisherigen Status ausgesprochen.

Quelle: n-tv.de

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