"Verlassen der Wohnungen verboten"Putin fährt durch Geisterstadt
Von Wladimir Putin sind viele skurrile Geschichten bekannt: Mal zeigt er sich oben ohne beim Reiten oder Angeln, mal legt er einen Gegner auf Kreuz, hin und wieder schießt er auch auf Tiere oder taucht in hüfttiefem Wasser. Jetzt fährt er zu einer Konferenz seiner Partei durch einen russischen Ort und alle seine Bewohner dürfen ihre Häuser nicht verlassen.
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ist beim Besuch einer Parteikonferenz in eine Geisterstadt gekommen: Aus Sorge um Putins Sicherheit bei der Konferenz seiner Partei Einiges Russland hatte die Polizei der nordwestrussischen Gemeinde Tscherepowez alle Einwohner angewiesen, während des Besuchs zu Hause zu bleiben.
"Ein ranghoher Staatsvertreter kommt nach Tscherepowez. Deshalb ist es verboten, den Balkon zu betreten, sich den Fenstern zu nähern sowie Fotoapparate und Videokameras zu nutzen", stand auf kleinen Hinweisschildern, wie auf einem von der Internetseite fontanka.ru veröffentlichtem Foto zu sehen ist. "Zuwiderhandlungen können unvorhergesehene Situationen nach sich ziehen, für die der Zuwiderhandelnde die Verantwortung trägt", hieß es darauf weiter. Die Polizei von Tscherepowez wollte sich zu dem Bericht zunächst nicht äußern.