Politik

Kleinkind laut Bericht getötet: Raketen schlagen in der Türkei ein

In der türkischen Stadt Kilis nahe der Grenze zu Syrien schlagen Geschosse ein: Mehrere Menschen kommen dabei ums Leben oder werden verletzt. Laut Medienberichten wurden die Raketen im IS-Gebiet abgefeuert.

In der türkischen Grenzstadt Kilis hat es bei einem Raketeneinschlag erneut Tote gegeben. Die Raketen wurde in Syrien abgefeuert. Eine Frau und ein vierjähriger Junge seien dadurch getötet worden, berichten mehrere türkische Medien und berufen sich auf den Bürgermeister der Stadt. Außerdem hat es demzufolge mindestens drei Verletzte gegeben. Mehrere Schulen seien evakuiert worden.

Den Berichten zufolge wurden insgesamt acht Raketen aus einem Gebiet abgefeuert, dass von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat kontrolliert wird.  Die türkische Armee habe das Feuer erwidert, hieß es. Kilis liegt unmittelbar nördlich der Grenze zu Syrien. Zuletzt waren Mitte Januar mehrere Raketen aus vom IS kontrolliertem Gebiet auf einem Schulhof in der Stadt eingeschlagen. Eine Putzfrau wurde getötet und eine Schülerin verletzt.

Die türkische Armee hatte in den vergangenen Wochen mehrfach Artilleriegeschosse auf mutmaßliche Stellungen der IS-Miliz in Syrien abgefeuert. Von der Waffenruhe in Syrien, die vor gut zehn Tagen in Kraft getreten war, sind Dschihadistengruppen wie der IS, die Al-Kaida-nahe Al-Nusra-Front und mit ihr verbündete islamistische Milizen ausgenommen. Die syrische Kurdenmiliz YPG wurde von der Türkei zuletzt nicht mehr beschossen.

Quelle: n-tv.de

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