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Die MPU ist häfig die einzige Chance, den Führerschein zurück zu erhalten.
Die MPU ist häfig die einzige Chance, den Führerschein zurück zu erhalten.(Foto: picture alliance / dpa)

Einheitliche Regeln für MPU: Ramsauer prüft Idiotentest

Wer mit Alkohol am Steuer erwischt wird, muss zum "Idiotentest". Doch dieser hat Mängel: Methoden und Fragen sind nicht einheitlich, oft herrscht Willkür. Verkehrsminister Peter Ramsauer will eine Reform.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will im Herbst eine Arbeitsgruppe zur Reform des sogenannten Idiotentests einsetzen. Bis zu einer Reform der umstrittenen Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wolle Ramsauer die Prüfungen schärfer kontrollieren lassen, berichtet die "Bild"-Zeitung und beruft sich dabei auf das Bundesverkehrsministerium.

Experten sollten Gutachten der insgesamt 15 MPU-Träger – darunter TÜV und Dekra – verstärkt stichprobenartig auf unzulässige Methoden und Fragestellungen überprüfen. Außerdem will Ramsauer im Internet ein Beschwerdeportal freischalten lassen, bis neue bundeseinheitliche Regeln für die MPU eingeführt sind. Autofahrer sollten dort gegen ihrer Meinung nach willkürliche Ergebnisse vorgehen können.

Wie "Bild.de" unter Berufung auf die Bundesanstalt berichtet, wurden 2011 insgesamt fast 100.000 MPU durchgeführt. Mehr als jede zweite davon bezog sich auf Alkohol-Auffälligkeit, jede fünfte auf Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit. Acht Prozent der Fälle hatten einen verkehrsstrafrechtlichen Hintergrund, etwa Rasen und Drängeln. Eine MPU kostet dem Bericht zufolge im Schnitt 750 Euro.

Quelle: n-tv.de

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