Politik

"Renten sind im freien Fall": Rentenniveau sinkt und sinkt

Die Aussichten für Rentner sind nicht gerade rosig.
Die Aussichten für Rentner sind nicht gerade rosig.(Foto: picture alliance / dpa)

Das Niveau der gesetzlichen Deutsche gehen später in Rente wird bis zum Jahr 2025 einem Zeitungsbericht zufolge um zehn Prozent sinken. Während das aktuelle Sicherungsniveau bei 50,8 Prozent vor Steuern liege, werde es im Jahr 2025 nur noch 45,2 Prozent betragen, berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Sie stammten aus der Antwort auf eine schriftliche Frage der Linksfraktion. Das Sicherungsniveau vor Steuern gibt das Verhältnis zwischen der Rente, die ein Durchschnittsverdiener nach 45 Jahre erhält, und dem aktuellen Durchschnittseinkommen an.

Ein Ministeriumssprecher wies auf Anfrage darauf hin, dass auf das sinkende Rentenniveau seit Jahren aufmerksam gemacht werde. Die Zahlen seien daher keine Überraschung. Auch im jüngsten Rentenbericht der Bundesregierung finden sich diese Hinweise. Deshalb rate man zur zusätzlichen Altersvorsorge mit der staatlich geförderten Riester-Rente. Laut Gesetz soll das Rentenniveau ab 2021 die Marke von 43 Prozent nicht unterschreiten.

Linksparteichef Klaus Ernst erneuerte in der Zeitung seine Forderung nach einer gesetzlichen Mindestrente: "Die Renten sind im freien Fall. Es muss eine verbindliche Untergrenze geben, die Altersarmut verhindert." Niemand dürfe im Alter weniger als 850 Euro im Monat haben.

Von kommender Woche an will Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) über die Vermeidung von Altersarmut im Rahmen des "Regierungsdialogs Rente" sprechen. Derzeit gelten etwa 2,4 Prozent oder 400.000 Rentner als arm und sind auf staatliche Unterstützung angewiesen.

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Quelle: n-tv.de

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