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"Im Lichte der Ergebnisse des Super Tuesday sehe ich für meine weitere Kampagne keinen politischen Weg", erklärt Ben Carson.
"Im Lichte der Ergebnisse des Super Tuesday sehe ich für meine weitere Kampagne keinen politischen Weg", erklärt Ben Carson.(Foto: picture alliance / dpa)

Ausstieg aus Präsidenten-Rennen: Republikaner Carson wirft wohl das Handtuch

Nach seinem erfolglosen Abschneiden bei den Vorwahlen wird Ben Carson nicht an der nächsten TV-Debatte teilnehmen. Er sehe keinen politischen Weg nach vorne. Dem Quereinsteiger war es nicht gelungen, an frühere Umfrage-Erfolge anzuknüpfen.

Der frühere Neurochirurg Ben Carson sieht keine Zukunft mehr für seine Beteiligung am Präsidentschaftsrennen der US-Republikaner. Nach den Ergebnissen bei den Vorwahlen vom Super-Dienstag habe er entschieden, nicht an der Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber am heutigen Donnerstagabend in seiner Heimatstadt Detroit teilzunehmen, teilte Carson mit. Er sehe keinen politischen Weg nach vorne, sagte der 64-Jährige. Obwohl er nicht ausdrücklich seinen Rückzug erklärte, ließ er damit durchblicken, dass er das Handtuch werfen werde.

An der Spitze des republikanischen Bewerberfeldes liegt der populistische Geschäftsmann Donald Trump, der am "Super Tuesday" in sieben von elf Bundesstaaten gewann. Carson, der einzige schwarze Bewerber, kam jeweils nur auf den vorletzten oder letzten Platz. Zwischen dem vergangenen September und Dezember hatte der konservativ-religiöse Carson in den Umfragen der Republikaner noch auf Platz zwei hinter dem Immobilienmilliardär Trump gelegen.

Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren. Carson kündigte für die kommenden Tage eine Erklärung an. Meinungsforscher erwarten keine großen Auswirkungen eines Ausstiegs Carsons auf die Chancen der dann noch verbleibenden vier Kandidaten.

Quelle: n-tv.de

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