Dienstag, 23. Dezember 2008
70 Atomraketen: Russland rüstet auf
Russland will sein Militär nach Angaben eines hochrangigen Regierungsvertreters bis 2011 massiv aufrüsten. Ab dem kommenden Jahr würden die Streitkräfte mehr als 400 neue Arten von Waffen erhalten, sagte der Vize-Chef der militärisch-industriellen Kommission, Wladislaw Putilin, nach einem Kabinettstreffen.
Die Regierung wolle dafür umgerechnet rund 101 Milliarden Euro ausgeben. Geplant sei unter anderem die Anschaffung von 48 Flugzeugen, 60 Hubschraubern, 14 Kriegsschiffen, sechs Aufklärungsdrohnen, 300 Panzern und mehr als 2000 Fahrzeugen. Zudem würden 70 strategische Atomraketen gekauft. Die Streitkräfte erhielten überdies 30 Raketensysteme des Typs "Iskander".
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat gedroht, solche Raketen in die russische Region Kaliningrad (Königsberg) zu verlegen, sollten die USA weiter die Stationierung von Teilen eines Raketenabwehrschilds in Osteuropa anstreben. Russlands Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow hatte nach dem fünftägigen Krieg mit dem benachbarten Georgien bereits eine radikale Militärreform angekündigt. Der Konflikt hatte trotz des Siegs Russlands ein Schlaglicht auf eine Armee mit einer überholten und mangelhaften Ausrüstung geworfen.
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Politik
-
Arbeitslose sollen nach Deutschland
Brüderle will Spanier ausbilden
-
Für Tibets Unabhängigkeit
Mönche zünden sich an
-
Premier wirbt für "Ja" bei Referendum
Irland entscheidet über Fiskalpakt
-
Schlag gegen Terror-Organisation
Eta-Anführer gehen ins Netz
-
Massaker in Hula, Kämpfe in Hama
UN-Sicherheitsrat verurteilt Syrien scharf
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben