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Uwe Jung, Landeschef der AfD in Rheinland-Pfalz, darf als Spitzenkandidat seiner Partei zur SWR-Debatte.
Uwe Jung, Landeschef der AfD in Rheinland-Pfalz, darf als Spitzenkandidat seiner Partei zur SWR-Debatte.(Foto: dpa)

Nach Skandal um Dreyers Absage: SWR veranstaltet doch TV-Debatte mit AfD

Absage der Absage: Der SWR lädt vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nun doch zur großen TV-Debatte mit Vertretern von sechs Parteien. Auch die AfD darf kommen. Möglich macht das ausgerechnet Ministerpräsidentin Dreyer.

Die SWR-Fernsehdebatte vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl wird nach langem Hin und Her nun mit sechs Parteien stattfinden. Das teilte der Südwestrundfunk in Mainz mit und zählte neben den drei im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD und Grüne auch FPD, Linke und AfD als Teilnehmer auf.

Kurz zuvor hatte die SPD angekündigt, Landeschef Roger Lewentz anstelle von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in die Runde am 10. März zu schicken. Die TV-Debatte stand zuletzt auf der Kippe, weil Dreyer nicht an Talkrunden teilnehmen will, wenn Vertreter der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) dabei sind.

Daraufhin lud der SWR nur die Spitzenkandidaten von SPD, CDU und Grünen zu der Diskussion ein. Die Vertreter von AfD, FDP und Linken sollten im Anschluss per Interviews eingespielt werden. CDU-Landeschefin Julia Klöckner sagte deshalb ihre Teilnahme ab. SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte an die Parteien appelliert, ihre Position noch einmal zu überdenken.

Quelle: n-tv.de

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