Politik
In Alaska und Washington auf der Siegerstraße: Bernie Sanders
In Alaska und Washington auf der Siegerstraße: Bernie Sanders(Foto: picture alliance / dpa)

Siege in drei US-Bundesstaaten: Sanders verkürzt seinen Rückstand

Bernie Sanders ist der Außenseiter im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Davon scheint man in Alaska, Hawaii und Washington allerdings nichts gehört zu haben: Dort kann der Clinton-Widersacher klare Erfolge verbuchen.

Bei den Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaftswahl hat der linksgerichtete Senator Bernie Sanders einen deutlichen Sieg über Ex-Außenministerin Hillary Clinton errungen. Nach Alaska gewann der 74-Jährige auch die parteiinterne Kandidatenkür im Bundesstaat Washington. Mit rund 76 zu 24 Prozent lag er nach Auszählung von etwa einem Drittel der Stimmen vor seiner Rivalin in Führung, wie unter anderem der Sender CNN berichtete. In Alaska führte Sanders mit 79 zu 21 Prozent.

Und auch bei den Vorwahlen in Hawaii konnte sich Sanders gegen Clinton durchsetzen. Er holte 71 Prozent der Stimmen, wie der Sender NBC News und andere Medien berichteten. In Alaska waren 16 Delegiertenstimmen zu vergeben, in Washington 101 und in Hawaii 25.

Bei den Vorwahlen in den 50 US-Bundesstaaten geht es darum, Delegiertenstimmen für den jeweiligen Parteitag im Sommer zu sammeln, auf dem der Spitzenkandidat offiziell nominiert wird. Insgesamt hat Clinton bei den Demokraten weiter deutlich die Nase vorn, aber Sanders kann mit seinen jüngsten Siegen den Rückstand etwas verkürzen. Bei den Republikanern, die am Samstag keine Vorwahlen abhielten, führt Multimilliardär Donald Trump das Bewerberfeld an.

Um Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu werden, sind 2383 Delegiertenstimmen erforderlich. Favoritin Hillary Clinton hatte laut einer Zählung des US-Senders CNN bis Samstag bereits 1711 Delegiertenstimmen gesammelt, ihr Konkurrent Bernie Sanders hingegen erst 952. Auch wenn Sanders weiter deutlich hinter Clinton zurückliegt, bedeuten die Siege einen wichtigen Schub für ihn.

Quelle: n-tv.de

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