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Freitag, 30. Juli 2010

Abwahl wahrscheinlich: Sauerland dementiert Rücktritt

Duisburgs Oberbürgermeister tritt nicht zurück. Ein entsprechender Bericht sei eine Ente, sagt eine Stadtsprecherin. Bei einem Rücktritt droht Sauerland der finanzielle Ruin. Wahrscheinlich wird er daher den Weg der Abwahl gehen. Damit würde er seine Pensionsansprüche behalten.

Hinter diesem Tunnel starben 21 Menschen.
(Foto: dpa)

Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) hat dementieren lassen, sich zum Rücktritt entschlossen zu haben. Ein entsprechender Bericht der "Berliner Morgenpost" sei eine Ente, sagte eine Sprecherin der Stadt. Das Blatt hatte unter Berufung auf "ranghohe Sicherheitskreise" berichtet, Sauerland wolle zurücktreten.

Adolf Sauerland ist seit Tagen nicht mehr öffentlich aufgetreten.
(Foto: dpa)

Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" will Sauerland sich dagegen zur Abwahl stellen. Damit würde er seine Pensionsansprüche behalten.

Dem Oberbürgermeister wird vorgeworfen, Warnungen vor Sicherheitsrisiken bei der Love-Parade in den Wind geschlagen zu haben. Sauerland steht inzwischen unter Polizeischutz und ist seit Tagen nicht mehr öffentlich aufgetreten. Bei einer Massenpanik waren während der Techno-Party am vergangenen Samstag in Duisburg 21 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden.

 
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Rücktritt wäre teuer

Sauerland würde nach einem Rücktritt der finanzielle Ruin drohen. Wenn er das Amt aufgeben und seine Entlassung als Beamter verlangen sollte, würde er nicht nur seine Beamtenpension als Verwaltungschef verlieren, sondern auch seine Altersbezüge als ehemaliger Berufsschullehrer, sagte der Haushaltsexperte des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen, Heiner Cloesges.

Theoretisch könnte Sauerland auch nach einem Rückzug von der Stadtspitze weiterhin Beamter bleiben. "Wenn er freiwillig seinen Hut als Oberbürgermeister nimmt, heißt das nicht, dass er grundsätzlich seinen Status als Beamter verliert", sagt der Vorstandsreferent beim Deutschen Beamtenbund (dbb) Nordrhein-Westfalen, Ralf Bergendahl. "Er kann immer noch in den Schuldienst zurückkehren, sofern ihm keine große Verfehlung im Amt nachgewiesen wird." Dann allerdings könnte ein Disziplinarverfahren ihn die Pension kosten.

"Wenn der Rat der Stadt Sauerland abwählen sollte, bekommt er eine Luxuspension", erläuterte Cloesges. "Dies wären nach neuesten Zahlen mindestens 35 Prozent von 10.709,29 Euro, der Besoldungsgruppe B10 des Oberbürgermeisters."

Rücktrittsforderungen auch von Parteifreunden

Dennoch legen auch Parteifreunde wie der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach und der Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, dem Oberbürgermeister den Rücktritt nahe. Dagegen warnte Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU), den OB zum Sündenbock zu machen.

Zu der Trauerfeier für die Opfer werden an diesem Samstag in der Duisburger Salvatorkirche auch Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Sauerland will dagegen nicht teilnehmen, da er nach Angaben eines Stadtsprechers "die Gefühle der Angehörigen nicht verletzen und mit seiner Anwesenheit nicht provozieren" will.

Auf Antrag der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag wird sich der Innenausschuss am Mittwoch auf einer Sondersitzung mit der Katastrophe befassen. Dabei sollen Fragen zum Sicherheitskonzept, zum Genehmigungsverfahren und zum Veranstaltungsablauf der Loveparade thematisiert werden, wie ein Landtagssprecher sagte.

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Forderungen immer lauter
Sauerland soll zurücktreten
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hvo/dpa/AFP

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Kommentare
Ralph schreibt:
25.07.2010 17:06

Jetzt zu sagen, wir machen das nie wieder ist zwar leider verständlich in unserer politisch korrekten Zeit, in der jeder Angst hat auch nur ein klein wenig Initiative und Verantwortung zu übernehmen, leider aber auch absoluter Schwachsinn. Genauso hätte nach dem ersten Flugzeugabsturz nie wieder ein Mensch ein Flugzeug betrten dürfen. Solche Unglücke passieren halt und werden immer wieder passieren. Jetzt gleich ein solches Mega-event für immer zu begraben ist einfach nur dumm.


Guido schreibt:
25.07.2010 17:30

Man sieht die Bilder, man hört die Worte der Verantwortlichen und bringt das Ganze nicht ansatzweise in Übereinstimmung. Da wird, teilweise mit einem Lächeln im Gesicht ! geäußert, hier habe es sich hier nicht um eine Massenpanik im wertenden Wortsinngehandelt, schachert schamlos um die Begrifflichkeiten. Ich sehe hier fast zynische Züge. Wie so oft in letzter Zeit kollidiert hier gesunder Menschenverstand mit sogenannter Expertise, der Knall ist überdeutlich. Wenn schon Laien im Vorfeld, 4-5 Wochen vorher, das Desaster kommen sehen und trotz dem ein ganzer Stab von Fachleuten mit offenem Visier auf die Katastrophe hin plant um anschließend Ihr Konzept als stichhaltig zu verteidigen, wohl gemerkt nach 19 Toten und hunderten Verletzten, hat das kafkaesken Charakter. Auf das Ergebnis dieser Untersuchungen bin ich äußerst gespannt, den Geschädigten und Ihren Familien wird alles Gezeter jedoch nichts mehr nutzen. Mein Beileid.


Saskia schreibt:
25.07.2010 17:31

Mein Mitgefühl geht an die Opfer, die dadurch zu Tode gekommen sind, oder auch schwer verletzt worden sind. Ich rege mich so darüber auf, dass man es nicht hätte verhindern können. Im Endeffekt gab es doch Notausgänge, die Veranstalter hätten doch einen oder sogar 2 aufmachen könnten zum Einlass. Dann wär so eine Katastrophe nie passiert. Trotz allem find ich es sehr schade, dass so eine Mega-Party so sein Ende genommen hat !


Kathy schreibt:
25.07.2010 17:38

Es ist richtig, für Häme ist angesichts von 19 Toten und vielen Verletzten kein Platz. Schlimm wenn man dann solche Aussagen wie die von Eva Herman lesen muss. Unter der Überschrift: Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg rechnet sie ab mit dieser schlimmen Drogenabhängigen und ständig betrunkenen Jugend... http://twitpic.com/28jbx7/full


chris schreibt:
25.07.2010 17:44

also der artikel gefaellt mir zu teilen, die behauptung das war die letzte loveparade ist zu 99 falsch und zudem nicht belegt. warum auch?


Uwe schreibt:
25.07.2010 17:47

Was hat unsere politisch korrekte Zeit mit dem Drama von Duisburg zu tun? Welche Stadt, welcher Bürgermesier, welcher Polizeipräsident und welcher Veranstalter möchte den gerne nochmals eine Verantwortung für diese Mega-Veranstaltung übernehmen? Du etwa? Möchtest Du die nächsten Sicherheitsvorkehrungen ausarbeiten? Ein Ende für die Love Parade ist nicht dumm, sondern unter diesen Umständen die einzige Lösung, bei der nicht weitere Menschen zu Schaden kommen. Abstürzende Flugzeuge haben jeden Passagier bekannte Gründe die in Technik, Wetter oder Mensch einzuordnen sind. Selten ist ein Flugzeug abgestürzt, weil die Passagiere an Bord Panik bekamen.


Sandra schreibt:
25.07.2010 17:58

Die Tragödie wäre einfach verhinderbar gewesen. Im tunnel selber mittellinie vom Anfang bis zur Hauptfläche mittig ein absperr geländer zur Trennung der Richtungen und einigen meterabstandt sicherheits leute und freiwillige leute mit zumindestens Wasser parat.... Wo wäre das Problem gewesen? Fasse bis heute nicht die Arroganz .von Bürokraten.. echt eine Schande. Das alles aus Sparmassnahmen. Panik,die wissen wohl garnicht was panik bedeutet. Menschliche Reaktionen bei Angst sind unkalkulierbar,und MassenPaniken sind nciht erst seid gestern bekannt wozu man dann in der Lage wäre. Das haben die Bürokraten verschlafen und die sogenannten Panikforscher. Es wäre besser wenn ne Staatsanwaltschaft die Arbeit aufnehmen würde ,die weder aus der selben stadt oder aus dem umkreis ist,damits mal gerechter zu geht und nicht Pottverbundene Freundschaft alles unterm Teppich... Und der Bürgermeister von dort sollte am besten abtretten,dem ist sein Kuchen lieber als irgendwelche Menschen die Er wohl nicht kennt. Kenne keinen Menschen der dort war aber ich bin Mutter und ich möchte mir nicht vorstellen wenns paaar jahre später gewesen wäre,das meine Tochter dadrunter vieleicht gewesen wäre.


wapu schreibt:
25.07.2010 18:29

Wie kann der Panikforscher Michael Schreckenberg selbst nach der Katastrophe in einem Interview bei N-TV den Tunnel als ausreichend dimensioniert für den Zu- und Abgang von hunderttausenden Menschen bezeichnen? Ach, ich vergesse, der Mann ist ja vorher für sein Gutachten bezahlt worden. Der Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe bezifferte in der PK um 12:00 Uhr die Größe des Geländes auf 250.000 Quadratmeter. Bei, laut Veranstalter, zu erwartenden ca. 1 Million Besuchern hätte Jedem ein 1/4 Quadratmeter, also 50cm x 50cm Platz zur Verfügung gestanden. Bitte sag mir einer ob ich hier einen Denkfehler mache.


Gary schreibt:
25.07.2010 18:37

Mitgefühl den Toten, den Verletzten und deren Angehörigen. Was mich aber maßlos ärgert ist, dass nach der Kastastrophe mal wieder niemand die Verantwortung übernehmen will. Ein sogenannter Panikexperte sucht sogar die Schuld bei den Opfern selber und meint es hätte überhaupt keine Massenpanik gegeben. Hier zeigt sich in seltener Klarheit sich die hässliche Fratze des Gutmenschentums, hinter dessen Fassade sich die pure Profitgier verbirgt. Die ganze Baggage, die zugelassen hat, dass der Tunnel zugleich Eingang wie Ausgang ist, gehört abgelöst. - Aber heute treten Politiker ja nur noch zurück, wenn ihnen langweilig ist.


Lisa schreibt:
25.07.2010 18:45

also..mir ist egal was andere sagen ich finde es total absurt das die Stadt Duisburg sich aus der Verantwortung zieht! Meiner Meinung nach tragen sie Teilschuld! Denn die haben schließlich das Okay gegeben! Und eigentlich wissen die doch wie eine Loveparade gefeiert wird und man kann doch nicht einfach so naiv sein und davon ausgehen das nur die hälfte der Menschheit kommt..wenn man doch weiß wies in Berlin aussieht! und Ich finde es Unmenschlich alle schuld von sich zu weisen! Und es ist Katastrophal, das immer erst Menschen ums Leben kommen müssen damit etwas passiert! genauso wie die andeutungen die Tage zuvor schon im Internet dazu gemacht wurden!! Echt also ich war da und es war deutlich zu eng habe selbst etwas kreislaufbeschwerden gehabt!! udn ich finde es dann noch dreist, für zwei 0.33 l flaschen cola 7 euro zu verlangen und das bei glühender sonne!! Es ist jha schon fast wie im Knast gewesen um uns nur Zäund und dann nichtmal was zu trinken bekommen..also für mich ist und bleibt Stadt Duisburg & die Veranstalter schuldig!! Gott sei Dank wird es nie wieder eine Loveparade geben!! Ich fühle mit den angehörigrn, bekannten und Freunden der Verstorbenen mit!! ich bin sehr geschockt und mit hat es sehr itgenommen :


danny schreibt:
25.07.2010 18:45

ich find es auch traurig was passirt ist, dennoch ist es albern zu sagen es gibt nie wieder eine loveparade, wen man angst hat das sowas wieder passirt darf es garkeine events mehr geben egal ob rock am ring, rock im park, fußballevnets uvm. in meinen augen ist duisburg an allem schuld da sie vorgeschrieben haben die lp auf einem festen gelände zu veranstalten, in den ganzen jahren wie es die lp gab ist nie etwas passirt weil es auf frei zugänglichen straßen veranstaltet wurde wo es immer zugänge und auch fluchtwege gibt aber nicht wie hier auf einem festen gelände!!!!


sophiste schreibt:
25.07.2010 18:47

Lächerlich wegen 19 Toten jetzt die Loveparade für immer zu beenden. Das war eben in Duisburg ein Fehler mit dem abgesperrten Gelände und nur einem Zugang. Wieso jetzt nie mehr Loveparade?


Piotr schreibt:
25.07.2010 18:51

Wie sagte der Kapitaen der U96 - Jetzt kommen die Quexe. Hier kann man sagen - jetzt kommen die Kritiker, die es ja schon immer geahnt hatten. Gesehen haben sie Parade nur aus sicherer Entfernung im Fernseher oder haben beim Zufallsbesuch in Berlin oder anderswo kein Parkplatz gefunden, da gerade ein Ableger der Parade stattfand. Die Wahrheit ist aber, dass die Parade bereits gestorben war als mit 1,3 Mill.Leuten vielleicht waren es 2 weniger die Parade zum bunten Volksfest geworden war und mehr Leute von ausserhalb der Technoszene anlockte als Technojuenger selbst. Alles was danach passierte ist unnoetig gewesen, die Parade haette abgeblasen werden muessen als Berlin sie nicht mehr haben wollte, denn sie ist ein Teil Berlins genau wie der Mauerfall, nicht nur weil sie ein echtes Wendezeitkind ist, sondern weil eben nur Berlin all diese Massen aufzunehmen halbwegs sicher in der Lage war. Nun haben wir die Katastrophe - und 20 Jahre geistiges Erbe Loveparade sind besuhlt durch engstirnige Denkweise und viel zu Enge Tunnelausgaenge durch die jemand hunderttausende junge Menschen, bekanntlicht nicht ganz nuechtern zu Abschlusskundgebung schicken wollte. Nun wissen wir es ganz sicher - Die Loveparade gehoert nicht als Wanderzirkus ins Ruhrgebiet oder anderswo sondern symbolisch ins Museum fuer juengere deutsche Geschichte.


Hobbit schreibt:
25.07.2010 18:56

Erstmal möchte ich mein Beileid den Familien der Opfer ausdrücken! Auch ich denke, es wäre zu verhindern gewesen. Was mich bei all den Spekulationen aber vollends auf die Palme bringt: DIE EINSATZKRÄFTE sind SCHULD!!! Wie bitte kann man denn soetwas allen Ernstes von sich geben? Ich bin selbst egrenamtlicher Helfer im DRK und ich weiß eins ganz genau: In einer solchen Menge ist es absolut UNMÖGLICH reinzukommen geschweige denn Leute gezielt heraus zu holen! Die Helfer der Hilfsorganisationen trifft keine Schuld.Im Gegenteil. Es wurde berichtet, dass die Helfer sogar angegriffen wurden. Und man sollte sich vor Augen halten: Die meissten versehen ihren Dienst EHRENAMTLICH! Sie setzen sich für das Wohl anderer ein und das unentgeltlich! In meinen Augen ist es diese Milchmädchenrechnung einen Platz für 500.000 Menschen einem Publikum von über 1 Miliionen bereitzustellen. Das ist berechnender Irrsin!!!


Andi schreibt:
25.07.2010 18:57

Ich kann immer noch nicht fassen was da in Duisburg passiert ist, ich habe die Loveparade 2x mitgemacht in den 90´iger Jahren in Berlin und da waren zig tausend Menschen, aber sowas wie in Duisburg hat es da nie gegeben. Wenn ich mir dann das Gelaber auf der PK anhöre und diesen sogenannten Panikforscher der angeblich mit den Ausrichtern dieses Event geplant hat, dann könnte ich in den Fernseher treten, der behauptet doch Glatt es hätte keine Panik gegeben und die Menschen seien zum Teil selber schuld, wenn das die Art ist der Veranstalter die Sache zu sehen, dann gute nacht. Das es nun NIEWIEDER einer Love Parade geben wird ist auch dem Versagen der Duisburger zu verdanken. Mein Beileid an die Angehörigen und Freunde der Opfer R.I.P Den Verantwortlichen empfehle ich sich der Fehler zu stellen und die Konsequenzen zu ziehen, denn es darf nicht sein das der schwarze Peter nun den Leuten die auf das Gelände wollten zugeschoben wird.


micha schreibt:
25.07.2010 18:58

Wenn inkompetente Leute so ein Event planen kommt es zu solchen dramatischen Folgen. Ein Einlass am Ende eines 100 Meter langen Tunnel und die Masse drangt in den Tummel. Da erkennt sogar ein Laie das soetwas nicht gut gehen kann.Die Erklärungversuche sind einfach nur peinlich. Zur Reaktion der Polizei auf die Warnungen fehlen einem die Worte. Warum war eigentlich kein freier Zugang moeglich? Ach ja Business.


Lisa schreibt:
25.07.2010 19:03

ich finde es auch albern den einsatzkräften die schuld zu geben! denn wenn man es genau nimmt, hätte die stadt duisburg mehr einsatzkräfte kommen lassen müssen!! Denn ich habe gesehn das die einsatzkräfte alles versucht haben und wie andere schon sagten es ist so gut wie unmöglich gegen so eine masse etwas auszurichten ein durchkommen ist nicht wirklich möglich...dennoch hätte es verhindert werden können davon bin ich überzeugt!!


Lisa schreibt:
25.07.2010 19:10

Ok mit der loveparade das zuvor nix passiert ist, ist ja ok...und ich akzeptiere dieses auch. Ich finde es peinlich, das fragen so undeutlich und unakzeptabel beantwortet werden, wenn man das so nennen kann!! Ich muss sagen selbst wenn die Loveparade nicht abgeschafft wird, ich werde dort nicht mehr hingehen...es wurd einfachfür zu wenig sicherheit gesorgt und naja ich finde das einfach nur hammer mäßig dreist...so etwas zu zulassen!! das war doch klar das sowas nich gut ausgehen kann!! da sieht man mal wie frei unser Land ist a wird man selbst auf so einem event eingesperrt wie im zwinger!! und dann brauchen die veranstalter und die stadt duisburg sich nicht wundern, das so etwas ausartet!!


Oliver schreibt:
25.07.2010 19:11

In tiefer Trauer gegenüber den Opfern der Fehler der Veranstalter der LP 2010 bleibt für mich feststehend: Anklage gegen die verantwortlichen Täter, mindestens wegen fahrlässiger Tötung. Die LP muss weitergehen, jedoch mit einer professionellen Planung, am besten in Berlin!!!!


Sandra schreibt:
25.07.2010 19:15

Die Loveparade sollte weiter statt finden ,Es war immer Motto Die Liebe. Nur nie mehr mit einem Bereich wo es nur einen Eingang undd Augang gibt .. Bundeswehr hat genug unbenutzte Flächen .oder Stillgelegte Flughafen gelände . Nein die Loveparade muss es weiter geben ,alleine schon zum andenken der Opfer. Die Loveparade ist nicht Schuld das die Leute starben. menschlichen massen fehlverhalten aber vorallem die zuständigen von der Stadt Duisburg. Obwohl ich es verstehen kann aber die Opfer dürfen nicht vergessen werden !!! Wärend der Bürgermeister von Duisburg und co in ruhe Abends sich schlafen legen ,ist das leben der Trauenden Angehörigen und die überlebenden Opfer für immer geschädigt.. Nein ,man darf es nicht vergessen,deswegen darf die Loveparade nicht aufgegeben werden,den sonst wären die Opfer um sonst gestorben und Sie würden in ein Archiv Niravana verschwinden .. Nicht die Loveparade muss zurücktretten sondern die zuständigen von Duisburg.


Torsten schreibt:
25.07.2010 19:28

Mein Beileid und Mitgefühl an die Familien, den Angehörigen und den Freunde der Opfer. Wenn man bei einer Veranstaltung egal welcher Art, wo man mit mindestens 1 Million Besucher rechnen muss, nur einen Platz für 3, 4 oder meinetwegen auch 500000 Menschen bereit stellt, könnte man glatt im stillien Kämmerchen auf den Gedanken kommen, es sei geplanter Mord. Und was ich nun am aller traurigstem finde, ist das es niemanden gibt, der dafür Verantwortlich ist. Am Ende wird es so wie einst bei uns in Bad Reichenhall sein, es wird irgendwer eine kleine Bewährungsstrafe bekommen. Und dies für 19 Menschenleben!!!


redbat schreibt:
25.07.2010 19:31

Wer hat den Platz genehmigt ? Der alte Güterbahnhof bietet lediglich sicheren Platz für 80-120000 Personen, wieso ergeht da eine Genehmigung ? Ein Event mit mehr als eine Millionen Menschen als Zuschauer und Mitläufer an den Wagen braucht mindestens 3000m mal 60-100m und erst dann ist man halbwegs sicher. Sparen bringt nur Opfer


Marcus schreibt:
25.07.2010 19:38

Ich bin selber Duisburger und war mit meiner Freundin gestern auch dabei.Also ich kann nur sagen so wie ich es selbst hautnah mit erlebt habe, bei soo vielen Menschen musste etwas passieren.Meiner Meinung nach ist das Sicherheitskonzept in keinster Weise zu vertreten gewesen!!!Wir sind erst gegen 16.30 Uhr dort gewesen und nicht mehr an der Absperrung zum Hauptgelände gekommenGott sei dankwie sich im nachhinein rausgestellt hat!Jeder weiss doch,dass in den letzten Jahren weitmehr als 1 Millionen Menschen zur Loveparade reisen.Hätte man da nicht lieber seinen Gesunden Menschenverstand eingeschaltet gelassen, als die Profitgier der funkelnden Eurozeichen in den Augen der Veranstalter? Ein Lob an der Stadt Bochum,die so vernüftig und Menschlich gehandelt hat und aus Sichheitsgründen die Veranstaltung 2009 direkt im Vorfeld abgesagt hat!!!Ich bin sehr erschüttert und möchte hiermit meine Wut als Duisburger aber auch mein tiefstes Mitgefühl und Beileid den Angehörigen und deren Freunden aussprechen!!!Ich hoffe auch wenn es die Loveparade wohl nicht mehr geben wird,dass man bei der nächsten vergleichbaren Masenveranstaltung welche auch immer, aus diesen schlimmen Fehlern und Entscheidungen in Zukunft gelernt hat...


CocoLoco schreibt:
25.07.2010 20:13

Also ich war auch ziemlich erschrocken gestern, als ich das hörte, was auf der Loveparade in Duisburg passierte. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Aber die Loveparade ganz abschaffen, find ich bisschen übertrieben. Überall passiert mal was, deswegen muss nicht gleich was abgeschafft werden. Muss man die Loveparade in größeren Städten wieder ausführen, wo viel Platz ist und viele Ausgänge sind, wie in Berlin. Oder die Loveparade aufs Land bringen, da ist genug Platz!!


Daniel schreibt:
25.07.2010 20:47

Tja, das kommt eben dabei raus, wenn alle - Veranstalter, Stadtväter, Sponsoren, Medien etc. - nur noch den Kommerz sehen und sich nicht um die Sicherheit und Gesundheit der Leute kümmern, die ihre Gäste sind. Da zahle ich lieber 100 bis 200 Euro für ein Festival und habe da eine vernünftige Organisation hinter und nicht einen Stab von Bettelbrüdern. Fahrt mal nach Wacken, die Musik ist da auch besser! *g*


MaZe50674 schreibt:
25.07.2010 20:58

Also erstmal finde ich es traurig das 19 Menschen gerade bei so einer Veranstaltung zu tode kommen. Ich selber war mehrmals zwischen 1993-2000 auf der Loveparade in Berlin, und habe dort nie!! das gefühl gehabt das ich von irgendwo eingeengt wurde, obwohl es mehr als voll wahr. Als ich davon hörte das die Loveparade in diesem Jahr auf einem eingezäunten Gelände statt finden soll, war ich sehr irritiert... Techno-Party mit Zaun drum, das ist doch die Natute One... Als ich dann gestern die ersten Bilder noch vor dem Unglück sah, hatte ich das Bild von einer Herde Vieh im Kopf die auf die Weide getrieben wird. Einfach unverantwortlich so etwas zu genehmigen. Ich hoffe das die verantwortlichen dafür die gerechte Strafe bekommen. P.S.: Last die Loveparade nicht sterben, sie basiert doch auf Liebe, Einigkeit und Gleichberechtigung, genau das was wir in der heutigen Welt mehr als dringen brauchen... Und durch ein endgülitiges Aus wird leider keiner wieder lebendig. Ich hoffe sehr das die Party in ein paar Jahren weiter geht!!! Let the sunshine in your Heart! -=R.I.P.=-


nn schreibt:
25.07.2010 21:07

heute ist es die loveparade, beim nächsten gewinn der wm die fanmeil - die anlässe wechseln, aber die sicherheitsvorkerhungen bei massenveranstaltungen bleiben


Mario schreibt:
25.07.2010 21:10

Das es die Loveparade nicht mehr geben wird, wird sicherlich nicht nur eine Entscheidung in Erfurcht vor den Opfern gewesen sein, sondern wie immer auch eine ökonomische. Die Loveparade diente als Marketinginstrument dem Commerce. Welcher Sponsor möchte jetzt schon gerne mit dem Image eines Totentanzes werben. Reiner Schaller, Eigentümer der McFit Fitnesskette, suchte sich ja damals die Loveparade ganz speziell aus, um seine Fitnessstudios zu vermarkten, da die Zielgruppe wie Faust aufs Auge passte. Jede sollte die Marke McFit kennen lernen, jetzt kennt jeder Reiner Schaller als Veranstalter einer Katastrophe. Sicherlich hätte es eine andere Möglichkeit gegeben, um diese Veranstaltung anders ablaufen lassen zu können, wenn vielleicht weniger die monetäre Aspekte im Vordergrund gestanden hätten. Doch ohne Kohle keine Parade, das ist natürlich auch klar. Mein Mitleid an alle Betroffene und deren Angehörige.


Christian W. aus E. schreibt:
25.07.2010 21:18

Zu erst einmal mein Beileid an die Hinterbliebenden der Opfer. Ich habe mit dem Gedanken gespielt am Samstag auf die LP zu fahren und bin im Nachhinein froh, dies nicht getan zu haben. Ich war auf der letzten LP, die in Essen stattfand. Ich komme selbst aus Essen und kenne die Innenstadt und deren Seitenstraßen und weiß, wo ich langlaufen muss. Ich fand es in Essen damals zwar super, aber auch da schon zu voll. Dann habe ich Sonntag Morgen die Bilder im Fernsehen gesehen und dies erinnerte mich stark an das Gefühl das ich nach dem Eishockey-WM 2010 Eröffnungspiel in der Arena auf Schalke hatte, wo wir nach Spielende auf der Brücke standen und zur U-Bahn geschoben wurden. Und dort waren nur ca. 77tausend. Wer nun die Schuld and dieser Tragödie trägt bleibt abzuwarten. Die PK heute um 12 war ein blanker Witz. Wenn es wirlich stimmt, das dieser Schreckenberg oder wie der heißt sein Gutachten vom Schreibtisch aus getippt hat, dann sollte der auch mit zur Verantwortung gezogen werden. Ich bin zu tiefst erschüttert über die Ereignisse. Ich kenne selbst mehrere Leute, die geplant haben gestern dort hinzugehen und hoffe nur, dass es ihnen gut geht. Unter den 19 Opfern sind sie glücklicherweise nicht, wenn die Angaben über die Herkunft die die Polizei herausgegeben hat stimmen. Das die LP nun nicht mehr veranstalltet werden soll, ist mE die einzige und logische Konsequenz aus dieser Katastrophe. Mir tun nur die jungen 19 Menschen und deren Hinterbliebenen leid. Sie hatten doch noch ihr ganzen Leben vor sich und kommem nun nicht mehr lebend nach Hause zu ihren Lieben zurück. Eine Schnade für Duisburg und die Region. Da hilft auch kein erfolgreiches Still-Leben A40 mit auch zig-tausenden Besuchern um das Image wieder aufzubügeln.


Hermann schreibt:
25.07.2010 21:21

Bin erschüttert mit welchem Leichtsinn die Verantwortlichen die Loveparade hier abgehalten haben und Menschenleben aufs Spiel gesetzt haben - die Stadt Duisburg trifft die Hauptschuld. Es kann nur eine Konsequenz für diese Täter geben, Rücktritt von den Ämtern und empfindliche Strafen. Darüberhinaus sollen alle Geschäftemacher bei diese LP einen merklichen Teil des Erlöses in einen Hilfsfonds einzahlen für die Opfer. Eine Insolvenz des Veranstalters zeichnet sich wohl aufgrund der gewaltigen Haftungsansprüche ab!!!!


alexandra bergmann schreibt:
25.07.2010 21:31

Es ist furchtbar was dort passiert ist;aber ich erinnere an Liverpool 1988, auch dies war wohl ein Fehler mehr Personen einzulassen als in ein Stadium passen. Die Bilder,die damals von sterbenden am Zaun zerdrückten Jugendlichen in Zeitungen und Presse veröffentlicht wurden, sollte jeden daran erinnern, dass eine Menschenmenge, wen n Panik durch Enge entsteht unbeherrschbar wird. Loveparade sollte weiterhin einen Platz als Event haben, aber nur in Städten,die diese Menge an Gästen bewältigen können.


BfA schreibt:
25.07.2010 21:40

Horror. Mir geht es nicht in den Kopf wie man auf vor einem liegenden Menschen rumtrappeln und einfach weitergehen kann ohne alles in seiner Macht stehende zu tun die Verletzten rauszuziehen und zu sichern bevor es Tote gibt. Generell scheinen Veranstalter aus dem Pott Probleme bei Musikveranstaltungen zu haben. Bei Punk im Pott 2006 in Oberhausen wurden alle Besucher vor einer großen Stahltreppe gesammelt und mussten sich dann die Treppe hochquetschen dies dauerte ca. 2h. Dabei wurden auch junge Maedchen verletzt da sie dem Druck von hinten nicht standhalten konnten, ein Typ stuertze die Treppe runter. Als wir drin waren stellte sich heraus, dass es 2 große Ausgaenge gab. Einer haette fuer den Hauptandrang gereicht alle unverletzt in die Halle zu lassen. Wir haben dann den Veranstalter kontaktiert, seine Reaktion war menschenverachtend. Natuerlich kann man das nicht mit der Tragoedie in Duisburg mit 19 toten vergleichen. Generell kann man aber feststellen das der Profit wichtiger ist als die die Sicherheit der Besucher. Mein Mitgefuehl gilt den Angehoerigen, Verletzten und Traumatisierten.


ibkarl schreibt:
25.07.2010 21:41

Hoffentlich hat der Irrsinn endlich ein Ende.


Mikel schreibt:
25.07.2010 21:54

Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer. Ärgerlich mitanzusehen, wie die Verantwortlichen versuchen, sich aus den Vorkommnissen schadlos herauszuwinden ! Sicherheitskonzept ungenügend, Wahl der Location bei den mindestens 1 Mio. erwarteten Menschen viel zu klein ! Traurig auch, was die Veranstalter nach Dr.Motte aus der LP gemacht haben. Ich bin ein Fan der LP und seit fastden Anfängen dieses Events regelmäßig dabei. Nicht schwierig, wenn man in Berlin wohnt. Wer das weitläufige Gelände im Tiergarten kennt weiß, das so etwas wie in Duisburg in Berlin wohl nicht passiert wäre ! Wegen krasser Fehleinschätzungen und falschen Entscheidungen zur LP 2010 dieses Event nicht mehr stattfinden zu lassen, ist das falsche Signal. Vergebt die Loveparade an eine geeignete Großstadt mit einem schlüssigen Konzept. Gerne wieder in Berlin. Wenn nicht der Tiergarten, dann würde sich der Flughafen Tempelhof geschätzte 6x größer als das Güterbahnhof-Gelände anbieten. Auf gehts, Dr. Motte !


Bum Schrumm schreibt:
25.07.2010 21:56

Mein Mitgefühl geht an die Toten und Verletzten und deren Angehörigen! Die nächste Streetparade ist am 14. August in Zürich. Ich habe an der Streetparade in Zürich und Berlin teilgenommen und mir sind da einige Details aufgefallen. Ich empfand in Zürich waren viel mehr Teilnehmer als in Berlin, obwohl die offiziellen Teilnehmerzahlen enorm differenzieren - Zürich 1 Million/ Berlin 1,5 Millionen Teilnehmer. In Duisburg wollte man den Anlass ebenfalls aufblustern und sprach von über 1 - 1,5 Millionen. Die Organisatoren haben gewusst es werden weniger sein, die ganze Chose ist trotzdem völlig entglitten. Ich schätze in Duisburg waren höchstens 500000 Teilnehmer. Um potente Sponsoren zu angeln werden die Teilnehmerzahlen massiv aufgeblustert. Streetparades sollten nicht von Kommerz vereinnahmt werden und sämtliche Sicherheitsaspekte in den Hintergrund gedrängt werden. Bitte in Zukunft keine Zigarettenwerbung, kein Sponsoring an den Lovemobiles, weniger Kommerz und mehr Sicherheit.


Wolfgang schreibt:
25.07.2010 22:02

Ja schlimm ist das was in dieser grossen Stadt Duisburg gestern passierte. Ich bekam gestern einen Anruf meiner Mutter, ob ich dort gewesen wäre. Ich war es zum Glück nicht und als ich dann die Bilder im Internet sah, weinte ich. Mich macht die hohe Zahl der Jungen Menschen betroffen, kann mir nicht vorstellen wie es war als das alles passierte. Interessant finde ich wie nun damit umgegangen wird: Es wird DER Schuldige gesucht. Ich selber war schon auf vielen GrossVeranstaltungen auch der Loveparade selber, in Essen und Dortmund. Ich habe mir allerdings nie die Illusion gemacht das es bei so gewaltigen Menschenansammlungen wie dieser nicht zu unkalkulierten Ereignissen kommen kann und das ich darin verwickelt sein kann. Jeder der schonmal auf Rock am Ring, oder Bochum total vor einer Bühne stand weiss das. Ich glaube nicht das hier ein Schuldiger zu finden ist, denn es gibt keinen EINEN. Da kam vieles zusammen und auch derjenige der als erstes schrie hat keine Schuld alleine, nicht der der als erstes sagte nehmen wir den Tunnel und auch nicht der der am Schluss sagte so machen wirs, oder der der als erstes beschloss den Zaun umzuwerfen. Hier kommt eine ganze Verkettung von Fehlern zum Tragen. Wenn nun tatsächlich EINER gefunden wird so wird mir damit deutlich gezeigt das es da sicher nicht um Gerechtigkeit geht, sonder darum die Personen die so energisch suchen, ruhig zu stellen. Klar hier muss geschaut werden ob es Fehler gab, wer sie gemacht hat, .... und vorallem muss man daraus lernen, das wird wichtig. Ablegen muss jeder einzelne die Illusion die leider hier im Ruhrgebiet allzu häufig angewand wird: Mir kann nichts passieren ANDERE sorgen um meine Sicherheit, ich werde mich nicht darum kümmern. Doch wenn MIR was passiert, sind es andere Schuld. Grossveranstalltungen sind gefährlich, das war schon immer so, man kann sich freuen das in den letzten Jahren nichts derartiges in Deutschland passiert ist. Der Veranstalter tragen Verantwortung, die Städte, die Sponsoren und auch der Besucher. Folgerichtig ist es schon die Loveparade für immer abzusagen. Somit wird das Erlebniss Loveparade auf diesen schrecklichen Tag reduziert. Die Stadt Duisburg wird ewig die Stadt sein, in der das Unfassbare geschah.... schade. Man sollte doch immer dann aufhören, wenns am schönsten ist. der Rückschluss wäre: Man darf nicht dann aufhören, wenns am schlimmsten ist. Wenn Duisburg nun den Mut verliert Grossveranstaltungen zu planen, das Ruhrgebiet sich für immer solcher Dinge verschliesst und NRW so etwas aus Sorge immer ablehnt. Tja dann bringen wir uns selber um den grössten Schatz den wir haben: die Menschen, die hier Leben, das die sich begegnen, sich in die Augen blicken können und sich freuen sich gegenseitig kennenzulernen. Meines Erachtens nach sind solche Grossveranstaltungen wichtig für unserer Kultur, vor allem für die im Ruhrgebiet. Bitte verliert nicht den Mut, sonst wird die Cranger Kirmes bald nur noch zuhause im Garten gefeiert, denn ÜBERALL kann schlimmes passieren. Ich habe grossen Respekt vor den Duisburgern, das sie den Mut hatten und hoffe inständig das dieser Name nicht immer mit dem schrecklichen Ereignis genannt wird. Das wird all den Bewohnern und dieser tollen Stadt nicht gerecht. Meine Anteilnahme betrifft derzeit die Freunde und Familien der Toten, der Verletzten und derer die noch Jahre später nicht durch einen Tunnel gehen werden können.


Ulf schreibt:
25.07.2010 22:19

An Daniel: Du schreibst unter anderem: Fahrt mal nach Wacken, die Musik ist da auch besser! *g Ich bin selbst seit Jahren Metal-Fan. Aber Dein Kommentar ist einfach nur peinlich. Was hat das ganze mit der Art der Musik zu tun, die dort gespielt wird ? Ich mochte noch nie Techno-Musik, ganz im Gegenteil. Aber ich würde Dich gerne mal sehen, wenn auf einem Metal-, Rock- oder was auch immer Festival solch ein Supergau eintritt und Dir jemand dann sagt: Fahrt mal zur Loveparade, die Musik ist da auch besser. Das ist blanker Zynismus ! Dafür solltest Du Dich schämen!


schubert44 schreibt:
25.07.2010 22:22

....es ist nicht nur das Ende der Loveparade, sondern auch das AUS für viele Clubs und Festivals: in den kommenden Tagen und Wochen werden Ämter in ganz Deutschland mit hysterisch überzogenen kritischen Augen Mißstände finden, die bis dato keine waren. Auflagen erteilen, Beschränkungen erlassen. Was in Duisburg sicherheitstechnisch vielleicht vorsätzlich - zumindestens grob fahrlässig - geduldet wurde und zu dieser Tragödie führte, wird nun mit deutscher Gründlichkeit versucht wettzumachen. Es ist schon traurig, dass man sich in zwanzig Jahren bei dem Begriff Loveparade an die Geschehnisse in Duisburg, und nicht an euphorisierende Erlebnisse in Berlin erinnern wird....


iosono schreibt:
25.07.2010 22:40

Nie wieder Loveparade?Warum? Aus Respekt vor den Toten und ihren Familien sollte der McFit Typ alles zur Aufklärung tun und nicht die Loveparade abschaffen. Die Loveparade sollte vergeben werden-ähnlich Olympia-an Metropolen in ganz Europa die mit Millionen Menschen klar kommen.St.Petersburg und andere Städte haben sich schon vor 4 Jahren beworben. Loveparade ist Made in Gemany -Lady Gaga Made in USA- wir sollten nicht so schnell auf etwas vezichten was Deutschland weltweit bekannt macht und der Popkultur etwas entgegen stellt.


Michelstein schreibt:
25.07.2010 22:53

Da gibt es doch bestimmt irgendwo eine gesetzliche Regelung, die besagt, für wieviele Menschen, wieviele Notausgänge frei zugänglich gemacht werden muß? Die Veranstalter haben doch bestimmt Geld eingenommen, oder nicht? Also wieviel kostet denn ein Menschenleben und wieviel steht einem Verletzten Schadensanspruch Schmerzensgeld zu? Also vielleicht sollte man das ganze mal kaufmännisch betrachten, damit solchen unverantwortlichen Veranstaltern den Garaus gemacht werden kann. In Deutschland werden doch Kapitalverbrechen immer härter bestraft. Also in meinen Augen, war das vorsätzlicher Mord aus niedrigen Beweggründen Geldgier...........


TR schreibt:
25.07.2010 23:15

Mein Mitgefühl und Beileid den hinterbliebenen. Das hier sich die Verantwortlichen aus dem Staub machen und ihre in Hände in unschuld waschen, ist nur noch beschämend. Und was eine Eva Herman zum besten gibt, da könnte ich kotzen. Sie war sicherlich nie auf einer LP, aber weis wie es dort ist. Da könnte man auch sagen, jeder der Motorrad fährt gehört den Hells Angels, Banditos und co an. Ich halte es für falsch keine LP mehr zuveranstalten, nur muß sie von fähigen Leuten organisiert werden. Leute die hinter der ganzen sache stehen und nicht nur auf den schnellen Euro aus sind. Dr.Motte hat nicht ohne grund sich in der sache zurück gezogen. Und Westbam wollte auch nicht mehr. Ich war selbst von 1994 bis 2001 jedes Jahr dabei, aber schon 2000 sagte ich mir das es nicht das ist was ich möchte. Mir war schon damals aufgefallen das es immer mehr in richtung Commerz geht. Die besten zeiten der LP waren die, wo sie noch auf dem Kuhdamm statt fanden. Last die LP nicht sterben und liebe Verantwortlichen, stellt euch eurer verantwortung und lernt aus euren fehlern.


Gunther Fischborn schreibt:
25.07.2010 23:57

Der Bericht hier trifft doch genau den Nagel auf den Kopf. Welchen Stellenwert hat/haben der/die Menschen im Vergleich zu der Kommerzialisierung der Gesellschaft. Wie weit ist jeder von uns bereit, dass noch zu aktzeptieren oder sich und damit die Gesellschaft zu ändern.... Mag naiv sein, aber ich denke es ist Zeit, dass jeder selbst über sein Handeln mal mehr nachdenkt und nicht mehr nur das glaubt, was Medien bzw. ... so manchmal von sich geben. Wer hat nun Schuld? Das ist die entscheidene Frage, nicht wahr... Bedauerlich das erst solche Unglücke passieren müssen, um zu begreifen, das solch eine Menschenmenge bei welcher Veranstaltung auch immer nicht beherschbar sind Tunnel hin oder her. Daher ist es nur Konsequent, dass es so eine Loveparade die so einen Namen in der Form garnicht verdient es nicht mehr geben wird. Es tut mir nur Leid für die Opfer/Familien, die einen so hohen Preis zahlen mussten. Bleibt nur zu hoffen, dass man für die Zukunft gelernt hat und da darf sich auch jeder selbst mal an die Nase greifen, denn die Eingangsfrage bleibt doch, wie hoch muss der Preis denn die Kommerzialisierung noch sein?


Andreas schreibt:
25.07.2010 23:58

Ich kanns auch noch nicht so ganz fassen. Ich war 3x in Berlin auf der Loveparade, in Essen und in Dortmund, aber was ich da in Duisburg erlebt habe, grenzt mehr als nur an einem schlechten Scherz. Dass es nur einen Ein- und Ausgang für 1000de Leute gleichzeitig gab, diese noch durch das Nadelöhr am Eingang Bauzäune und Floats vorbeigeführt werden sollte...und dann auch noch der Eingang ohne Durchsagen für die nachdrückenden Massen gesperrt wurden....einfach unfassbar!!! Da wollten irgendwelche Politiker das Spektakel mit aller Gewalt durchziehen, obwohl es vom Veranstaltungsgelände her überhaupt nicht möglich war. Trotzdessen hätte es auch bei dieser Loveparade viele Möglichkeiten gegeben, so etwas zu verhindern. Abgesehen davon gab es alleine schon in Dortmund ca. 1,6 Millionen Besucher, wie können die in Duisburg dann nur von einem Drittel ausgehen, wenn dazwischen schon eine ausgefallen ist??? Und aus den letzten Jahren gab es auch genug Erfahrung, mit welchen Menschenmassen da zu rechnen ist! Die Loveparade jetzt für immer abzusagen ist der größte Schwachsinn und mal wieder so ein politischer Schnellschuss. Das verändert auch nichts mehr an den schrecklichen Ereignissen und um vor weiteren zu bewahren, müsste man nur ein paar Kleinigkeiten verändern. Die Organisation und das Sicherheitskonzept in Duisburg war wirklich unter aller Sau. Einfach nur traurig und mein herzliches Beileid all den Familien und Angehörigen der Verstorbenen.


Rolf Walter schreibt:
25.07.2010 23:59

Der einzige sinnvolle, bedenkenswerte und etwas weiter führende Kommentar stammt von Eva Herman http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und gomorrha-in-duisburg.html. Alles andere Äußerungen von Ravern, Pressekonferenz u.sf. war einseitig, primitiv und dumm. Schauen Sie sich diesen Kommentar an !!!! r.w.


Stine schreibt:
26.07.2010 00:08

ich versteh nich wie sowas passieren konnte. Seit ungefähr 10 Jahren ist es bekannt, dass die Loveparade stark besucht wird und der Platz soll nur für 500 000 reichen wenn sonst auch über 1 milionen Menschen dieses Event besuchen. Es ist wirklich schockierend, da ich selber kurz davor war nach Duisburg zu fahren, nun bin ich froh, dass es nicht so weit gekommen ist. Ich habe Mitgefühl mit allen Angehörigen und Feunden und spreche ihnen mein Beileid aus. Es is wirklich schrecklich, dass sowas passiert ist und es ist schwer mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen und zu verarbeiten. Dennoch denke ich, dass man diese Tragödie hätte umgehen können. Wieso werden nicht Tickets verkauft? Dadurch wird eine Masse festgelegt, die Tickets müssen ja nicht mal teuer sein. Es hätte sogar den Vorteil, dass einige Kosten mit abgedeckt werden könnten. Und warum gab es nur einen Eingang/Ausgang? Und weshalb war die Einlasskontrolle hinter dem Tunnel?


Cort schreibt:
26.07.2010 01:01

Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. In meinen Augen eine Katastrophe die nicht nur verhinderbar war sondern verhindert hätte werden müssen. Dass sich nun sogenannte Panikforscher hinstellen und dieses hirnrissige Konzept eines Tunnelzugangs verteidigen ist einfach nur idiotisch. Sicher noch nie in einer solchen Situation gewesen und geschwollen daherschwätzen - bezahltes business eben. Und @sophiste: Lächerlich wegen 19 Toten jetzt die Loveparade für immer zu beenden.... Man fragt sich wieviel Hirnzellen in so einen Kopf noch aktiv sind um einen solchen ersten Satz zustande zu bringen.


bergziege schreibt:
26.07.2010 08:04

Ich lese hier in jedem Kommentar die Floskel des sogenannten gesunden Menschenverstandes und verstehe Eines nicht. Wieso setzt dieser immer erst nach solchen Geschehnissen ein? Wieso rast man sehenden Auges in die Katastrophe, wenn man vorher schon weiss, dass die Veranstaltung nicht sicher ist, dass es Tote und Verletzte geben wird? Ist es nicht viel zu einfach, sich im Nachhinein zum Experten zu erklären, mit dem Finger auf Andere zu zeigen und zu schreien: Hängt die Verantwortlichen!?


Dirk schreibt:
26.07.2010 08:26

Die Verantwortung liegt klar bei der Stadt, die die Genehmigung erteilt hat. PUNKT. Leider bleibt danach nur mit Worten etwas zu sagen, was man eigentlich nicht in Worte fassen kann. Mein tiefstes Mitgefühl den Angehörigen und Freunden der Opfer. Man kann als nicht Betroffener die Dimension des Verlustes eines nahen Menschen nicht ansatzweise erfassen. Und Worte dies zu beschreiben, gibt es nicht.


britt schreibt:
26.07.2010 08:27

Die PROFITGIER hat mal wieder gezeigt,wie weit sie bereit ist,zu gehen! EIN SKANDAL!!


Nico schreibt:
26.07.2010 08:35

Es ist schrecklich, was in Duisburg geschehen ist. Die Loveparade gibt es seit etlichen Jahren. Als diese noch in Berlin stattfand, war ich jedes Jahr vor Ort. In den Medien wird jedes Jahr die Loveparade live übertragen - jeder hat die Millionen von Menschen im Fernsehen gesehen. Es war also von der Stadt Dusiburg absurt zuzulassen, dass ein Event, wo seit Jahren mindestens 1 Millionen Menschen teilnahmen, auf einem so mikrigen Gelände stattfinden zu lassen. Davon auszugehen, dass die Beamten in der Verwaltung alle blind sind und nicht einer seine Bedenken geäußert hat ist genauso absurt. Die Schuld liegt bei den Veranstaltern und bei dem regierenden Bürgermeister der Stadt, der mit Sicherheit gegen alle NEIN-Sager seiner Behörden hart vorgegangen ist. Naja, aber was soll man auch erwarten - die Stadt ist pleite und Geld musste her! Es hätte ja auch gut gehen können!


Rainer schreibt:
26.07.2010 08:37

Die Verantwortlichen und damit meine ich alle, müssten sich selbst anzeigen. Zum einen, ein 200 m langer Tunell ohne vorgeschriebene Fluchtwege ist absolut undenkbar. Wer dieses zugelassen hat ist hirnlos. Eingedenkt der Tatsache, dass nach dem Tunell die Menschen durch ein Kontrollgatter mussten. Warum durch ein Kontrollgatter, Leibesvisitationen? Hier ist klar erkennbar, dass Profit vor Sicherheit der Geist der Stunde gewesen ist. Es ging bei der Wahl des Geländes und der Tunellschleusse um Umsatzsicherung. Gell Herr Schaller! Auf kosten von 19 Menschenleben und hunderten Verletzten.


schrep schreibt:
26.07.2010 08:44

an CocoLoco: 19 Tote und über 340 Verletzte mit überall passiert mal was abzuhandeln geht je ja wohl gar nicht ! Trotzdem gibt es vielleicht Möglichkeiten die Loveparade weiterzuführen. Die PK fand ich gestern auch unter aller Kanone. Der OB sollte echt sobald wie möglich zurücktreten, weil er meiner Meinung nach in so einem Amt nicht mehr tragbar ist, genau wie die Leute die so ein Sicherheitskonzept als stichfest bezeichnen


Klaus schreibt:
26.07.2010 08:46

Zuerst mal hier mein Mitgefühl an die Opfer und Angehörige. Es ist sehr traurig diese Bilder im Fernsehen zu sehen und es schockiert einen sehr. Wie bei allen anderen Veranstaltungen auch, ob in der Vergangenheit oder für die Zukunft, ein Restrisiko bleibt immer. Jetzt werden natürlich die Schuldigen gesucht und jeder der an so einem Sicherheitskonzept mit eingebunden war/ist, wird nun Angesichts der Tatsachen seinen Kopf aus der Schlinge ziehen wollen und die Schuld bei anderen suchen. Ob es richtig ist gleich zu sagen das so eine Veranstaltung nie mehr stattfinden soll, finde ich persönlich nicht richtig. Man sollte vielleicht Tickets ausgeben und so eben auch einen kontroliierten Zugang haben. Was mich aber jetzt persönlich stört sind die negativen Stimmen die aufkommen. In verschieden Einstellungen bzw. gesendetetn Interviews und Aussagen von Teilnehmern, die sich geäußert haben das sie schon vorher gewusst haben das es eng wird vor dem Tunnel, denen Besserwisser muss ich dann fragen, WARUM seid ihr dann hin gegangen wenn ihr es doch alle vorher wusstet.


Aragon schreibt:
26.07.2010 09:05

Ich habe mit Bestürzung heute morgen dies vernommen. Ich wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft und hoffe, dass sie Ihren Verlust irgendwann verkraften können. Wir leben in einer Zeit, wo niemand Verantwortung tragen will, aber jeder gerne daran verdient. Dieses Mal wars ein Schuss in den Ofen! Vielleicht sollten sich die Betreiber der Love Parade überlegen, warum die Parade Parade heisst. Bis anhin gings gut, da die normalen Strassen als Fluchtwege dienten. Es kann nicht sein so viele Leute auf einen Platz pferchen. Vielleicht werden die Verantwortlichen endlich mal zur Verantwortung gezogen oder noch besser stehen dazu!


10623berliner schreibt:
26.07.2010 09:19

Es ist immer nur die Gier, die zu sowas führt: -Die Gier der Veranstalter nach dem schnellen Geld, -Die Gier einer unbedeutend gewordenen Stadt und ihrer Repräsentanten nach Bedeutung, -Die Gier nach Ekstase derer, die im Angesicht der Toten weitertanzen -Die Gier der Beamten in den Zulassungsbehörden, ihren Oberen zu gefallen -Die Gier der Regierenden nach Ablenkung des Wählervolkes von ihrem eigentlichen Versagen Zum letzten Punkt: Der Regierung ist es doch egal, ob solche Veranstaltungen durch Erfolg oder Tragödie in die Medien kommen, Hauptsache es wird abgelenkt.


Thomas schreibt:
26.07.2010 09:39

Ich bin einfach nur geschockt und kann es nicht glauben, dass so etwas passiert ist. Ich selber wollte dieses Jahr auf die Loveparade und im nachhinein glücklich es nicht getan zu haben. Leider werde ich wohl nie bei einer Loveparade dabei sein, obwohl ich bezweifel, das ich nach dieser Katastrophe bei einer nächsten LP hingehen würde. Mein Beileid an alle Betroffenen und deren Angehörigen. Ich finde, dass die Schuldzuweiungen zwar normal sind, aber finde es viel trauriger, dass alle Fakten und Probleme vorher schon bekannt waren. Warum ergreift niemand das Wort und lässt so etwas nur zu.


wapu schreibt:
26.07.2010 09:51

Kann man auch von der Generation isch weiss nischt Eigenverantwortung verlangen? Drängel ich mich weiterhin in einen Tunnel wenn ich sehe das vor mir Tausende sind und es nicht weitergeht?


No Name schreibt:
26.07.2010 10:06

Auch ich möchte zunächst einmal den Angehörigen der Opfer mein Beileid aussprechen. Wir waren am Samstag in Duisburg. Die Stadt, insbesondere um den Bahnhof und bei den Zugängen zur Parade, war nahezu komplett eingezäunt. Da gab es keine Ausweichmöglichkeit, die Leute liefen wie die Lemminge. Bei Gegenverkehr wurde es eng. Gedacht war das Ganze wohl gut. Durch die Zäune wurden Grünanlagen und Parks geschont, die sonst zweifellos kaputt getrampelt und vermüllt worden wären. Wer die Leute dann auch noch an fremde Haustüren pinkeln hat sehen, statt zu den 50 m weiter stehenden Dixie Klos zu gehen, dachte sich, dass die Zäune wohl schon Sinn machen. Auch wir haben es nicht bis auf das Gelände geschafft. Um 14.30 h angekommen mussten wir uns erst mal auf die Suche nach dem Zugang machen. Der war nämlich weit weg vom Bahnhof und wo es genau rein geht wussten wir nicht. Also war follow the crowd angesagt. Bis auf 500 - 600 m sind wir an den besagten Tunnel gekommen, aber dann war Schluss. Und das muss jetzt mal allen die hier so laut auf die Polizei und die Helfer schimpfen gesagt werden: Gegen 16.00 h bereits – und damit lange vor dem Unglück - waren die Zugänge weiträumig von der Polizei abgesperrt. Die lies niemand mehr durch und in den Tunnel. Ich weiß nicht wie es an der anderen Seite aussah, aber von Westen kommend war an der Kreuzung Düsseldorfer-/Mercatorstr. für uns Schluss. Wegen Überfüllung kein Zugang mehr hieß es, was bei den draussen Stehenden - auch bei uns - verständlicherweise für Unmut sorgte. Es scheint also doch jemand den Zutritt halbwegs gesteuert zu haben. Allerdings halte auch ich es für unverantwortlich für so eine Veranstaltung nur einen Zugang zu haben. Ich möchte mir jetzt aber nicht anmaßen darüber zu urteilen. Irgendwie wollte man wohl die Kontrolle behalten, schließlich verläuft parallel eine Bahnstrecke, die man im Gegensatz zur A59 nicht so einfach sperren kann. Wenn da betrunkene oder anders nicht mehr zurechnungsfähige Party People wild rumlaufen kann durchaus einiges passieren. So in etwa dürften sich das auch die Sicherheitsplaner gedacht haben. Das Ergebnis kennen wir jetzt - leider. Sollte man zukünftig also keine Love Parade mehr abhalten? Aus meiner Sicht kann ich nur sagen nein. Die Ursache des Unglücks ist wohl ziemlich eindeutig, dass man alle Leute durch einen einzigen Zugang schleusen wollte. Die Einen möchten rein, die Anderen raus. Dadurch stockt es dann, was hinten in der Schlange natürlich keiner weiß. Also drücken sie von hinten munter nach vorne und es kommt zum Gedränge. Wenn dann auch noch der Platz zum Ausweichen fehlt führt das letztlich fast zwangsläufig zur Katastrophe. Bei zukünftigen Events sollte das mit dem heutigen Wissen eigentlich leicht zu verhindern sein. Deshalb spricht aus meiner Sicht nicht viel dafür jetzt alles hin zu werfen. Zumal sich in 2 Wochen bis auf die unmittelbar Betroffenen sowieso kein Mensch mehr dafür interessiert, was passiert ist. Das ist traurig, aber leider auch die Realität.


Steffi schreibt:
26.07.2010 10:46

Ich bin so traurig und begreife nicht, wie das nur passieren konnte. Die armen Menschen! Schlimm finde ich auch, das einige die Diskussion um die Abschaffung der Loveparade lächerlich finden. Die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen wird keinen trösten. Das hätte einfach nie passieren dürfen. Und noch ganz wichtig: dieser sogenannte Kommentar von Eva Hermann ist einfach nur geistesgestört. Der Frau gehört Sprechverbot erteilt!


Ullrich Reimann schreibt:
26.07.2010 10:55

Viele Kommentare und Besserwissereien gehen einfach am Kern der Sache vorbei und bewegen sich in den Uraltschablonen der Katastrophenredereien. Die jungen Leute meines Bekanntenkreises vermeiden schon lange die sogenannten Massenevents.Silvester, Fanmeilen,jeder Veranstalter trachtet nach Gewinn,in Berlin und anderswo ist alles immer das wirklich Größte Europas, der Welt und darüber hinaus.Ohne Millionen wird nicht abgerechnet, die Medien nannten zur Fußball WM gar arg unterschiedliche Zahlenangaben. Was soll solcher Gigantismus ?Bei derartiger Hysterie ist nur verwunderlich, dass nicht schon eher was passierte - und es wird weitere Zwischenfälle geben, die man nicht mehr verschweigen kann.In Stadien, auf Plätzen, überall genügt nur ein Schuß oder ein Schrei.Sogenannte, auch noch so perfekte Sicherheitskonzepte funktionieren nur im Normalfall.Mehr Inhalt, mehr Geist, weniger Masse und Millionensucht sind gefragt. Medien - Massenverführungsmedien-mit ihren nun wieder superklugen Ratschlägen sind nicht so unschuldig an Katastrophen dieser Art. Erst die Besucherrekordhascherei, dann Pressekonferenzen, zweifelhafte Umfragen, Zeigefinger,und natürlich die Notiz über jeden Schock jedes Ministers , die Gelähmtheit einer Stadt und viele, viele Kerzen......alles, wie gehabt. Nur,wer fragt nach dem Zustand, der Massen zu solchen Auswüchsen treibt ?


Martin aus H. schreibt:
26.07.2010 11:02

Zunächst einmal möchte ich allen Betroffenen dieser Katastrophe mein tiefstes Beileid aussprechen! Das, was sich am Samstag in Duisburg abgespielt hat, war ein ganz klarer Fehler der Veranstalter und der Stadt Duisburg!! Kann mir niemand erzählen, dass dieser Veranstaltung ein stichhaltiges Konzept zugrunde lag. Es sind 19 Leute tot und ca. 350 teilweise schwer verletzt!! Tolles Konzept, ihr Politik-Pfeifen! Ich kann mir nur für alle wünschen, dass sich wirklich jemanden genau anschaut, was da passiert ist und die Verantwortlichen zur Rechenschafft ziehen! Wenn selbst Laien erkennen können, das etwas gewaltig nicht stimmt, wurden im Vorfeld ganz schlimme Fehler gemacht! Aber wundert mich auch nicht, dass nun niemand die Verantwortung übernehmen möchte! So sind Politiker nun mal, wollen immer nur ihre eigene Haut retten! Und dem Veranstalter geht es eh nur um die Kohle!! Generell ist die Idee, die LP ausserhalb von Berlin zu veranstalten, schon reiner Wahnsinn! Und dann noch hier im Ruhrgebiet! Wenn wir hier etwas nicht haben, dann ist es Platz! Ok, in Essen mag es vielleicht funktioniert haben, aber vielleicht war dies auch nur Glück! Wenn nichts passiert, erfährt man ja auch nix in den Medien! Ich finde die Idee, sämtliche Einnahmen der LP vom Wochenende in einen Hilfsfond für Verletzte und Hinterbliebene der Opfer einzuzahlen,sehr gut! Auch wenn diese Hilfe für einige immernoch zu spät kommt, wäre es seitens der Veranstalter zumindest ein kleines Zeichen! Liebes Deutschland, so sieht es also aus, wenn man mit aller Gewalt versucht, ein solches Mega-Event zu stemmen, und bei Sicherheit und Vernunft auch mal gerne beide Augen zudrückt! Tolle PR für Duisburg, ab jetzt nur noch die Stadt der LP-Katastrophe! Gratulation an den Herrn Bürgermeister und sein Schergen! Ach ja, und was Eva Herman dazu zu sagen, interessiert doch keine Sau!! Kann Dich nicht einfach mal die Schnauze halten!!?


Sven schreibt:
26.07.2010 11:35

Interersanterweise kommen z.B. zum Hafengeburtstag in Hamburg jedes Jahr auch über 1 Millionen Menschen und ich kann mich gut erinnern dort auch schon mal ganz schön eingequetscht gestanden zu haben. Und verletzte gibt´s da auch jedes Jahr massig. Also Loveparade hin oder her, dass Problem liegt nicht im Format, sondern in der Handhabung und sehr stark an dem Ort. Eine Loveparade in Berlin funktioniert vielleicht noch, aber woanders dann auch nicht mehr. Stelle man sich mal den Hafengeburtstag in Essen vor. Passieren kann überall was auch wenn man richtig plant, aber das ist dann was anderes. Und es ist egal ob Loveparade oder Schlagermove oder Jazzfestival....


Markus schreibt:
26.07.2010 11:36

Alle Verantwortlichen die aus reiner Profitgier und Geldgier hier involviert sind, sei es der Veranstalter, sei es die Verantwortlichen der Stadt Duisburg, gehörten alle sofort eingesperrt und der Schlüssel dann weggeworfen. Als ich mir gestern die Pressekonferenz im TV ansah, dachte ich mir das kann doch nicht möglich sein, jegliche Schuld wird hin und her geschoben,aber keiner will verantwortlich sein für das tragische Unglück, das mehr oder weniger vorherzusehen war. Der Veranstalter hat nichts besseres zu tun als zu verkünden das es keine Love Parade mehr gibt,anstatt sich einzugestehen das massive Fehler in der Planung gemacht wurden. Genauso die Verantwortlichen der Stadt Duisburg, dieses ganze Gangsterpack gehört sofort ohne wenn und aber eingesperrt. Es ist schon wahrlich traurig, das wegen finanziellen Interessen der Aspekt der Sicherheit dermaßen auf der Strecke bleibt. Mein Beileid den Opfern, den Hinterbliebenen und allen Verletzten dieser unnötigen Tragödie


Bodo Giertz schreibt:
26.07.2010 11:59

Diese Katastrophe zeigt uns auf grausame Art ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft. Die Leute, die solche Entscheidungen treffen, haben oft nur theoretisches Wissen. Der Polizeipräsident ist ein politischer Posten. Der muss vorher nie bei der Polizei gewesen sein. Der Leiter des Ordnungsamtes ist ein Verwaltungsfachmann. Hat einer von denen schon einmal als Ordner, Sanitäter, Polizist oder Feuerwehrmann bei so einer Groß-Verantstaltung gearbeitet ? Die Feuerwehr hat vorher gewarnt. Und bestimmt hat auch der eine oder andere Ordner mit dem Kopf geschüttelt. Aber auf die Leute die wirklich vor Ort die Arbeit machen müssen hört man ja meistens nicht.


Pierre schreibt:
26.07.2010 12:59

Ich war letztes Jahr in Duisburg beim Devilsidefestival. Das Eintägige Festival fand auf dem Gelände des Erlebnisparks statt. Ich bin eigentlich mehr oder weniger wegen Motörhead angereist, die dort Abends gespielt haben. Habe den Auftritt dann aber trotz Karte nur von draußen gehört. Man durfte das Gelände nicht verlassen und dann wieder betreten. Extreme Sonneneinstrahlung von oben und keine Schatten und Sitzmöglichkeiten. Im Gegenzug dazu dann aber übel teure Getränke auf die man auch noch ungefähr 20min warten musste. Die Toiletten waren auch schon nach 4 Stunden unbenutzbar geworden und nicht geleert. Wer beim Freipinkeln erwischt wurde, musste die Veranstaltung verlassen. Als ich dann mangels Schatten schon fast einen Sonnenstich bekommen hatte, sind wir dann raus. Ich bin mir sicher da ging es auch nicht wirklich um die Sicherheit, sonder darum ordentlich Geld mit überteuerter Kost zu verdienen. Es gibt einige 3 Tagesfestivals bei denen man kommen und gehen darf. Einerseits sind es zwar die Veranstalter die so etwas organisieren, aber die Stadt gibt die Genemigung. Ich für meinen Teil, werde keine Veranstaltungen mehr in Duisburg besuchen. Das stand für mich aber schon seit letztem Jahr fest.


Rammmstein schreibt:
26.07.2010 13:06

Eine neue Verordnung, sofort darf in Deutschland kein Auto mehr gefahren werden, zu viele Verkehrstote. Damit möchte ich lediglich ausdrücken, die LP für Tot zu erklären ist Dumm und unzeitgemäß.


Andreas/Stuttgart schreibt:
26.07.2010 13:13

Ich bin von 1997-2001 bei der loveparade gewesen. Es war immer ein Massenspektakel, welches friedlich abgelaufen ist. Das der ein oder andere sich bei 1 Mio Teilnehmern daneben benimmt, ist nicht zu verhindern. Ich halte es nicht für richtig, die love parade nicht mehr stattfinden zu lassen. Sie sollte zurück zu ihren Wurzeln nach Berlin. Hier ist das event etabliert, es gibt genügend Ausweichmöglichkeiten bei einer evtl. entstehenden Panik. Gerade diejenigen, die als Künstler die Hochzeit der love parade genossen haben, sollten sich zusammen tun, um dieses event nächstes Jahr in Berlin wieder stattfinden zu lassen. Ohne Sponsoren wird dies nicht möglich sein; es werden sich aber sicherlich genügend mittelgroße Sponsoren finden, die für bsp.weise Ordnungsdienst die Kosten tragen werden. Die love parade darf nicht sterben!


Guido schreibt:
26.07.2010 13:18

Wichtig ist, daß die Trauer und die Anteilnahme für die Verstorbenen und deren Angehörigen weiter an Prio 1 steht. Ebenso die lückenlose Aufklärung, Doch jetzt die Loveparade schon zu beenden ist falsch. Ansonsten dürften nach dem Heyselstadion 1985 keine Fussballspiele mehr in einem Stadion stattfinden. Was ist damals passiert. Man hat gelernt und die Stien sicherer gemacht!


Harald schreibt:
26.07.2010 13:37

Man ist bestürzt angesichts dieser Tragödie und schüttelt bei so manchen Fakten fassungslos den Kopf. Wundert man sich aber dennoch, dass nicht schon früher etwas passiert ist. Mit am meisten an diesem Unglück hat mich ein Bericht im Fernsehen schockiert. Da wurden Leute befragt, ob sie um die Tragödie wüßten, warum sie weiter feiern würden. Ich war wirklich komplett platt, als ich diese dummen Menschen folgende Aussagen machen hörte: die wären selber Schuld, wenn sie die Opfer wohl Kreislaufprobleme hätten und dann hinfallen würden und schließlich sei man gekommen um Party zu machen. Davon würde man sich auch nicht abbringen lassen. Dazu wurde demonstrativ in die Kamera gedanced und gejohlt... Armes Deutschland...Schande über Dich!


. schreibt:
26.07.2010 14:27

Ohne Worte ! Peinlich für Duisburg, Polizei und Veranstalter ! Peinlich wie Ihr mit der Katastrophe umgeht und das geschehene zu Euren Gunsten runterredet. Schade das durch die geballte Inkompetenz der Verantwortlichen insbesondere Stadt,Polizei Menschen großes Leid zugefügt wurde. Schade das die Verantwortlichen sich am Ende wieder rauswinden werden und ungestraft bleiben. Aber Ihr werdet ewig damit Leben müssen, davor könnt Ihr nicht wegrennen ! Mehr ist nicht zu sagen !


Sebastian Greese schreibt:
26.07.2010 15:33

ich war auf der love und ich war im tunnel. ich kam auf das festgeländer wenige minuten bevor sie es abgesperrt haben. mein mitgefühl gilt den angehörigen der opfer. ich finde aber herr schaller armseelig die love gehört zu berlin, dr motte und westban sind die love parade in fleisch und blut. die parade zu begraben ist ein fehler. ich finde motte und westbam sollen das ruder wieder in die hand nehmen. die love war/ist für mich eine feier, ein zusammen treffen einer mega großen familie. ich habe in all den jahren mit wenigen ausnahmen, sehr viele schrille und interessantes menschen kennen gelernt. ich feierte mit jungen und alten besuchern, mit leuten die eigentlich die musik nicht hören aber dennoch zur love kamen um ein teil der love familie zu sein. ich habe dr motte und westbam bewundert für ihr engagement, diese liebe zur loveparade. sie sollten sich überlegen ob es nicht vielleicht in ihrem namen eine rückkehr nach berlin gibt. es ist tragisch was passierte aber roskilde gibt es auch noch obwohl es da tote gab.


boschgo schreibt:
26.07.2010 16:26

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass der Mensch immer noch ein Tier ist. Wie eine blökende Hammelherde sind die Leute, obwohl sich jeder über die örtlichen Gegebenheiten vorher informieren konnte und in Bloggs darüber berichtet wurde, zur Schlachtbank getrabt. Man stelle sich vor es hätten noch Temperaturen um die 34 Grad geherrscht. Dann hätte es noch mehr Tote gegeben. Für mich macht es zusätzlich die Überschätzung und Überheblichkeit der Jugend deutlich. Es mag nicht für jeden zu verstehen sein aber ein gewisses Maß an Eigenverantwortung muss schon entwickelt werden. Im nachhinein die Schuld auf andere zu wälzen ist zu einfach. Ich finde es gut, dass diese Art des Vergnügens abgeschafft ist.


Heiko Kuhnt schreibt:
26.07.2010 16:27

Mein aufrichtiges Beileid an alle Hinterbliebenden!!!! Bei all der Trauer um die zu Schaden gekommenen Menschen frage ich mich.... Einige sprechen hier von Verantwortung... aber was für Konsequenzen haben denn die Verantwortlichen zu erwarten, falls es denn welche geben sollte???


Mario schreibt:
26.07.2010 16:29

Die Loveparade ist eine Massenveranstaltung aus der größten Stadt Deutschlands. Umso schwieriger ist es solch eine Veranstaltung in kleineren Städten auszutragen. Jetzt wo der Tempelhofer Flughafen geschlossen ist, kann man dort endlich in Ruhe diese Veranstaltung stattfinden lassen, denn dort ist genügent Platz, was so eine Veranstaltung braucht, und genügend Raum herrum.


J.Fritz schreibt:
26.07.2010 16:37

Endlich hat sich dieser Wahnsinn selbst ein Ende gesetzt.Bedauerlich sind zwei Dinge.Die Toten. DerVeranstalter in dem Falle der Oberbürgermeister der den Rachen nicht voll kriegte und sofort entsorgt werden müsste.Aber bitte ohne Bundesverdienswtkreuz!


Roter Ritter schreibt:
26.07.2010 16:46

Der Bürgermeister CDU von Duisburg hat alle warnungen beharrlich ignoriert aber so ist die CDU Hauptsache die Kasse klingelt Menschenleben und sicherheit sind zweitrangig.Und die Merkel CDU feiert in Bayreuth Ihren Richard-Wagner. Schuldig ist wieder Keiner und was die Staatsanwaltschaft auch finden wird es gibt höchstens eine kleine geldstrafe.


Anna Miller schreibt:
26.07.2010 17:08

Was dort passiert ist, ist eine Tragödie. Mein aufrichtiges Beileid. Das schlimmste ist, dass die Verantwortung dafür einfach abgestritten wird. Wie konnte solch eine Planung eigentlich abgesegnet werden? Ich bin selbst ein fleißiger Konzertgänger. Auch da kommen schnell einmal 60000-70000 Fans zusammen. Nicht zu vergleichen mit den Massen in Duisburg, aber auch schon beeindruckend. Und bei solchen Konzerten muss jede kleinste Kleinigkeit im Vorfeld von entsprechenden Stellen geprüft und abgenommen werden. Ob es die Bühne ist, die Absperrungen oder auch die Fluchtwege. Selbst die Toilettenanzahl ist in Deutschland gesetzlich geregelt. Nun möchte ich gerne den Verantwortlichen sehen, der bei dieser Veranstaltung für solche Dinge zuständig war und dieses Konzept - so wie es ausgeführt wurde - genehmigt hat. Eine Schande. Da wollte wohl jemand mit kleinstmöglichen finanziellen und materiellen Einsatz einen größtmöglichen Umsatz erzielen. Was dabei herausgekommen ist, kann man auf jedem Nachrichtenportal nachlesen.


sandy kamutzki schreibt:
26.07.2010 17:21

Erst einmal auch mein Herzliches Beileid an die Opfer und die Angehörigen!! Was passiert ist, ist wirklich tragisch. Allerdings finde ich auch das man die Loveparade nicht sterben lassen darf! ich habe hier bei Youtube ein Video gefunden, wo man ganz klar sieht, wie schlecht alles organisiert war!!! das ist das bisher aufschlussreichste video zu dem disaster. sollte zur aufklärung sehr dienlich sein bzw als beweislast gegen die veranstalter. Ich war auch selbst dort, und es war meiner Meinung nach, nicht´s anständig von den Veranstaltern durchdacht. http://www.youtube.com/watch?v=OfQjXi3J3ns&annotation_id=annotation_60358&feature=iv


Manu schreibt:
26.07.2010 17:26

Mein Bedauern den Angehörigen der Veranstaltung! Herr Rabe und Hr. von Schmeling sollten sofort ihren Hut nehmen, es ist unerträglich. Wie können die noch in den Spiegel schauen?


Holger K. Berlin schreibt:
26.07.2010 17:28

Der Experte von Panikforschung Herr Schreckenberg, der auch das Sicherheitskonzept mit abgenickt hat versucht nun seit Sonntag seinen eigenen Hals zuretten, in dem er nun so tut, als hätte er vorher gewarnt. Ich errinnere mich an eine Aussage von Schreckenberg, am späten Abend auf WDR nach der Tragödie, die Besucher selbst als Schuldige der Trägie versucht hinzustellen und seit Sonntag tut er so als wäre er der Mahner in Person gewesen. Schlimm nur das die Medien diesem Herrn gehör verschaffen und verschaffen werden.


atmosphere schreibt:
26.07.2010 17:32

Es ist unglaublich, wenn man die Verantwortlichen in den Medien hört Das Sicherheitskonzept war stichhaltig. Wie kann man so einen Schwachsinn erzählen, wenn 19 Menschen Ihr Leben lassen mußten und es 511 Verletzte gab ? Man rechnete sogar mit einer Bombe im Tunnel, aber nicht damit das Absperrungen verschoben werden um irgenwie aus dieser Menschenblase zu entkommen ??? Die Verantwortlichen hätten sich mal Videomaterial von Berliner Loveparades ansehen sollten. Dann hätten sie gewusst das man 1 Million Raver erwarten musste und diese nicht wie Tiere in ein viel zu kleines Gelände mit viel zu kleinem Zugang zwängen kann. Ich schäme mich als Duisburger das hier eine so geile Party, die die Loveparade ja mal war, hier in meiner Heimatstadt so versaut wurde und es sie deswegen vielleicht nie mehr geben wird. Mein Mitgefühl und Tiefe Trauer den Toten,den Einsatzkräften und den Hinterbliebenen. Gruss DJ Atmosphere Vinyl-Invaders


Mark schreibt:
26.07.2010 17:56

Ich denke das der Ruhr 2010 Veranstalter, ein massiven Druck auf die Veranstalter und Sicherheitskräfte geübt hat, das sein Vorzeigeprojekt Ruhr 2010 auch mit der Loveparade im Programm ein Erfolg wird. Wie sonst kann man sich erklären, das Sicherheitsbestimmungen so missachtet, Regeln und Vorgaben geändert und Besucherzahlen so getürkt werden. Mein Beileid den Familien der Opfer, aber auch an jenen der in der Zeit im engen Tunnel diese schlimme Zeit verbringen musste. Ich hoffe es wird die Wahrheit herauskommen und die Verantwortlichen ohne politischen Bonus bestraft.


Heino schreibt:
26.07.2010 18:24

Es wird viel über Ursachen und Besserwisser geschrieben und gemeckert, auch wenn es sich m. E. um berechtigte Einwendungen handelt, da sich diese Leute schon vor dem Unglück geäußert hatten. Was ich aber nicht verstehe: Der Schreckenberg hat gesagt, daß durch die Zu- und Abwegung Tunnel pro Stunde maximal 20.000 Besucher strömen können. Damit hat er doch zugleich ganz klar erklärt, daß die Veranstaltung in einer Katastrophe enden muß, weil ja schon zur genehmigten Erstbefüllung - 250.000 Menschen auf dem Eventplatz - 12 Stunden gebraucht werden mußten, also bei 20.000 Besuchern je Stunde! Wenn dann noch diese 250.000 Besucher wieder vom Gelände runter wollen, sind weitere 12 STunden erforderlich. Das funktioniert rechnerisch niemals, auch wenn man nur insgesamt 250.000 Besucher annehmen würde und ein ständiges Kommen und Gehen annehmen würde. Warum wird dieser Mensch nicht sofort in Untersuchungshaft genommen?


Sougaiki schreibt:
26.07.2010 18:35

Mein Beileid an alle Hinterbliebenden und gute Genesung an alle Verletzten. Wer die Bilder von dem Areal sieht und auch die Besucherzahlen der letzten LPs zirka im Hinterkopf hat, kann nur mit dem Kopf schütteln, das sowas genehmigt wird. Ich hoff, das eine unabhängige Kommission, einigen Leuten ordentlich auf die Füsse treten wird. Die Veranstalter Stadt können noch froh sein das an diesem Tag nur 20 Grad waren, was wäre passiert bei 35 Grad? Da wären sogar auf dem Areal, ohne dem Tunnel, Hunderte umgekippt und schlimmeres. Reines Glücksspiel der Veranstalter und Stadt, das hat mit seriöser Planung nichts zutun.


Johann schreibt:
26.07.2010 18:46

Der Kern des Problems sind die Zahlen, die nicht zusammen passen: die Zahl der Personen, für die das Gelände des alten Güterbahnhofs maximal zugelassen war steht in krassem Widerspruch zu den Erwartungen, auch jenen der Stadt Duisburg. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Blick auf eine offizielle Webseite der Stadt Duisburg http://www.duisburg.de/news/102010100000319478.php. Dort fokussiert man sich auf die gelungene Überwindung der finanziellen Schwierigkeiten. In einer Info zu Zahlen und Fakten bezüglich der Loveparade heißt es: ...entwickelte sich die Loveparade innerhalb weniger Jahre zur größten Party der Welt mit bis zu 1,6 Millionen Besuchern. An anderer Stelle wird Eva-Maria Kießler, Pressesprecherin der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, zietiert. Sie sagt zur Loveparade in Duisburg: Die Loveparade hat sich erfolgreich in der Region etabliert und ist stetig gewachsen. Der Stadt Duisburg und den Verantwortlichen war somit klar, daß man mit einer siebenstelligen Teilnehmerzahl rechnen muß und daß diese von Veranstaltung zu Veranstaltung auch immer größer geworden war. Spricht man da üblicherweise nicht von Vorsatz?


Simone schreibt:
26.07.2010 18:50

Unfassbar. Trauer. Wut auf die Vernatwortlichen. Mein tiefstes Mitgefühl gilt allen Angehörigen der Opfer und Verletzten. Die, die das mit ansehen mussten, wünsche ich, dass sie diese bilder verarbeiten können. Die Toten sind durch nichts zu ersetzen. Ich hoffe nur, dass jeder mal in sich geht und über sich selbst und seine Verhaltensweisen gegenüber anderen Mitmenschen nachdenkt. Klar liegt die Verantwortung hauptsächlich bei den Veranstaltern und denen, die das abgesegnet haben. Aber auch hier gab es rücksichtslose Menschen, die sich aggressiv verhalten haben. Mein Dank und Respekt gilt allen, die selbstlos geholfen haben und so verhindert haben, dass es weitere Tote gab. Auch danke ich allen Sanitätern und Hilfskräften, die nun schreckliche Bilder mit sich herumtragen müssen. Bitte liebe Mitmenschen denkt über euch selbst auch nach, damit sowas nie mehr passieren kann. Ich war selbst auf der Loveparade. Gott sei Dank sind wir da nicht mehr durchgekommen, da alles gesperrt war. Keiner wusste, was los war. Erst viel später hat man erfahren, was passiert war. Wir haben es durch eine Freundin erfahren, die wir zufällig getroffen haben und waren schockiert. Das gesamte Ausmaß wurde uns erst zu Hause durch die mediale Berichterstattung bewusst. DFort wo man uns nicht durchgelassen hat, war alles voll Polizei und es wurden lautsprecheransagen gemacht, dass hier niemand den restlichen Tag durchkommen werde. Gründe wurden nicht genannt, was durchaus besser war, sonst hätte das bestimmt in einer neuen Panik geendet. Man sah nur noch Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei. Meines Erachtens war schon der gesamte Weg zum Veranstaltungsgelände ziemlich eingezäunt; es gab keien Ausweichmöglickeiten. Nahe des Bahnhofes gab es ebenfalls Gerangel an einer dort befindlichen U-Bahnstation, so dass wir schon an dieser Stelle ein komisches Gefühl hatten. Ich habe mehrere Loveparades erlebt u.a. in Berlin und Dortmund, nie ist so etwas passiert. Schlimm ist, dass die Schuld hin- und hergeschoben wird. Es war abzusehen, dass es zu Komplikationen kommen würde, allein als bekannt wurde, auf welchem Gelände das ganze stattfinden sollte. Das hätte niemals genehmigt werden dürfen. Es gab auch an den Bussen des Schienenersatzverkehrs Probleme. Dort gerieten wir auch in eine Enge, wurden förmlich von der Menge in den Bus gepresst. Diese Menge war klein und hatte dennoch eine enorme Kraft. Nicht auszudenken, was diese Menschenmasse im Tunnel für eine Kraft gehabt haben muss. Meine Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten, sowie deren Angehörigen.


angela schreibt:
26.07.2010 19:08

mir tut so leid, was gestern geschehen ist. Ich möchte allen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten derjenigen bei diesem Unglück so jung ihr Leben lassen mußten, viel Kraft für die Zeit wünschen, die jetzt kommt und dafür, dass nichts mehr so sein wird wie es war. Ich finde, dass denjenigen, denen dieses Leid wiederfahren ist, nicht noch finanzielle Belastungen zumuten kann, sondern finde, dass von der Stadt, den Veranstalltern und denjenigen die diese Loveparade gesponsert haben, die Beerdigungkosten zu tragen sind.


Flo schreibt:
26.07.2010 19:16

Ich als Gründer des German-Devils Multigaming Teams spreche im Namen aller Mitglieder unser tiefstes Mitgefühl an alle Angehörigen und Freunde der Opfer aus ,Wir sind in Gedanken bei denen,die Ihre liebsten verlohren haben und bei einer freundin,die noch um ihr Leben ringt...


Pit schreibt:
26.07.2010 19:29

Es gibt keine absolute Sicherheit bei Großveranstaltungen, denn der größte Unsicherheitsfaktor überhaupt ist das einzelne Individuum und dessen Raumverhalten in der Menge. Die Empfindungen eines Menschen, werden wesentlich durch die Nähe zu anderen Personen beeinflusst und hier spielt weniger der physikalische, als der psychologische Raumbedarf eines Individuums eine entscheidende Rolle. Umgeben von seiner persönlichen Sozialzone reagiert der Körper instinktiv auf Annäherungen anderer Personen. Persönlichkeits- und Kulturabhängig hat der ‚personal bubble’ einen Radius von durchschnittlich 3 Metern, somit benötigt ein ausgeglichener Charakter gut 6-9 qm für sein seelisches Reihenhäuschen mit Vorgarten. Fremde Personen die in diesen Bereich eindringen werden unbewusst als Gefahr eingestuft, der Körper aktiviert seine Flucht-und Angriffsmechanismen, das Stresshormon Adrenalin wird freigesetzt, der Blutdruck steigt und die Bronchiolen erweitern sich, der Körper bereitet sich auf einen schnellen Abruf seine Energiereserven vor. Bei einem friedlichen Zusammentreffen wird jedoch bewusst keinerlei Gefahr wahrgenommen und der körperliche Alarmzustand als erregend und motivierend empfunden – Partystimmung! Immer mehr Menschen drängen zusammen, die Distanz reduziert sich. Arbeitskollegen, Kunden oder auch ein x-beliebiger Verkäufer dürfen sich in der Regel bis zu 150 cm nähern, Freunde und Familie bis auf 50 cm, die letzten 50 cm, die Intimdistanz, ist hingegen nur den engsten Vertrauten vorbehalten, doch nun befindet man sich Körper an Körper mit gänzlich Unbekannten in einem Meer von Menschen. Die Bewegungsfreiheit ist physikalisch extrem eingeschränkt und im Großen durch die Masse vorgegeben, kaum Spielraum für individuelle Bewegungen und Handlungen, was in Kombination mit einem vorbildlichen Sozialverhalten sofort auch zu einer psychischen Belastung führt, da die angebrachte Rücksichtnahme in der Menschenmenge entgegen ureigenen Interessen steht. Die erhöhte Selbstdisziplin steigert die Konzentration, die Person wird zunehmend ruhiger. Ihre Wahrnehmung verändert sich; was einen Augenblick vorher noch witzig war, wird nun als ärgerlich empfunden, der versehentlich Stoss in die Rippen wird nicht länger mit einem Lächeln quittiert, der Drängler verbal abgemahnt. Besteht für den Betroffenen keine Möglichkeit der Situation zu entgehen, steigert sich sein Unbehagen und damit fast zwangsläufig die Bereitschaft zu einem aggressiveren Verhalten. Wird nun der Bewegungsfluss der Menge, z.B. durch eine Schlägerei, eine gestürzte Person oder einfach durch ein Hindernis, gestört, geraten die betroffenen Bereiche ins Stocken und verdichtet sich weiter. Nahstehende Personen werden aus der Masse heraus spontan zum Handeln gezwungen, während direkt hinter ihnen der Grund für die Kontinuitätsstörung ungewiss bleibt. Gerüchte machen die Runde, Beklemmung und Ängste breiten sich aus. Schließlich setzt der Fluchtinstinkt ein, der Verstand wird abgeschaltet und der Körper macht genau das, was er mit dem Ausschütten des Adrenalins von Anfang an beabsichtigt hatte – in eine sichere Zone flüchten. Die Unübersichtlichkeit in der Masse und der Herdentrieb können dann schnell eine gefährliche Kettenreaktion bewirken. Ein solches Szenario ist überall denkbar wo Menschen aufeinander treffen – Bahn, Fußballstadien, eine belebten Fußgängerzone oder ein Shopping-Center. Die Frage nach der Schuld ist danach immer schnell gestellt und ganz sicher wird man auch schnell einen Schuldigen identifizieren. Ich erwarte jedoch, dass auch die unmittelbaren Umstände die letztendlich zu den Verletzungen und den Todesfällen führten, im Detail geklärt und eventuell fahrlässige oder gar vorsätzliche Fehlverhalten einzelner Teilnehmer zur Anzeige gebracht werden. Planungsfehler und Massenpanik dürfen mündige Teilnehmer solcher Veranstaltungen nicht pauschal von ihrer eigenen Verantwortung entbinden.


Angi schreibt:
26.07.2010 20:06

Ich selbst war in der Menge dabei und konnte mich über die Treppe in Sicherheit bringen. Ich wollte mit meiner besten Freundinn die Loveparade besuchen, als wir im Tunnel ankamen war der, im Vergleich zu den Straßen ziemlich leer. Wir sind dann aufs Gelände gegangen und da war es dann extrem voll, da das aber der einzige weg zur Bühne war sind wir in die Menge gelaufen. Zuanfang war das zwar voll aber man konnte sich noch bewegen und meine Freundinn und ich fanden die enge erst noch witzig als ich ein bisschen gequetscht wurde, weil wir dachten das löst sich innerhalb kurzer Zeit wieder auf - war aber nicht so.. leider. Nach ca. 10 in der Menge wurd es richtig voll - von Minute zu Minute als dann das erste Mädchen neben uns umgekippt ist hat meine Freundinn direkt angefangen zu weinen und hat Panik bekommen, ich hab sie dann verscuht zu beruhigen. Ein Junge, der direkt neben uns stand hat dann die arme um uns beide gelegt und versucht uns zusammen zuhalten, allerdings gelang das nicht lange. Ungefähr nach einer halben Stunde konnte der junge meine Freundinn Sammy nicht mehr halten und so haben wir uns in der Menge verloren. Zuerst habe ich gar nicht mitbekommen das sie nicht mehr da war, weil ich darum gekämpft habe irgenwie Luft zubekommen. Der Junge blieb die ganzen weiteren 1 1/2 Stunden bei mir - naja es war ja nicht möglich sich zu bewegen. Ich hab die ganze Zeit keine Luft bekommen und hab richtig Panik bekommen. der Junge hat mir Luft zugepustet, sonst hätte ich gar keine Luft mehr bekommen, zwischendurch bin ich auch mal zusammengeklappt und hab mich einfach nur an den Jungen geklammert, weil ich keine Kraft mehr hatte. Ich hatte einfach nur noch Angst und hab gebetet, obwohl ich eigentlich nicht gläubig bin. Nebenuns sind die ganze Zeit Leute kollabiert. Wir waren nah an der Treppe und die ganze Zeit wurden Leute da hoch gezogen aber es wurde einfach nicht leerer. Es war so heiß und da ich auch so klein bin 1m 58cm hab ich so gut wie keine Luft bekommen. Irgendwann, als wir die Treppe fast erreicht hatten konnte ich dann keine ruhe mehr bewahren hab um hilfe geschrien, einzig der Junge hat mich versucht zu beruhigen und mir versprochen das er mich nicht allein lässt und mich lebend da rausholt. An der treppe angekommen war es noch enger, obwohl das eigentlich nicht möglich war. Da mich keiner vorbei ließ hat der Junge mich dann irgendwie dazwischen auf die Treppe geschupst, wurde allerdings dabei wieder selbst zurück gezogen. ich habe diesem kerl mein Leben zu verdanken und ich weiss nicht einmal ob er selbst überlebt hat Das einziste was ich weiss ist, das er ein gelbes T-shirt trug und blonde Haare hatte - an mehr kann ich mich nicht erinnern. Auf den letzten Stufen haben mich meine Kräfte entgültig verlassen, ich hab mich versucht an den polizisten hochzuziehen aber die haben mir nicht geholfen. Als ich oben war bin ich orientierungslos herumgelaufen, die ganze zeit haben mich Menschen angesprochen und mich gefragt ob sie mir helfen können aber ich konnte nicht reagieren ich wollte einfach nur meine Freundin finden. Ich hab dann nach unten geguckt, ich dachte sie wäre immer noch da - da lagen 100te von Menschen alle übereinander alle haben um Hilfe geschrien, menschen lagen bewusstlos auf dem Boden.. ich dachte meine Freundin wäre noch da unten. Ich hab mich dann noch mal umgeguckt un dann saß sie gott sei dank auf einer trage, sie selbst hat es auch nur aus der Masse geschafft weil ein Mann ihr geholfen hatte - sie hatte aber ihre Schuhe verloren. Wir sind dann sofort gegangen - allerdings verbrachten wir noch stunden am Hauptbahnhof. Wir sind dann irgendwann mit einem Bus nach Düsseldorf gefahren und wurden dann von da abgeholt und sind nach Hause nach Gelsenkirchen gefahren. Das war der schlimmste Tag in meinem Leben - ich hatte noch nie solche Angst. Ich hab mein leben einem Jungen zu verdanken und weiss nicht mehr ob er es selbst daraus geschafft hat - ich kann nur hoffen das er es geschafft hat.. und bin einfach nur froh das meine freundin und ich heil daraus gekommen sind. Für alle anderen die es schlimmer getroffen hat tut es mir unendlich Leid.


Thomas Hering schreibt:
26.07.2010 20:12

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit das der OB Herr Sauerland und der Sicherheitsdezernent der Stadt Duiburg, die Opfer der Tragödie noch verhöhnen, indem sie auf der PK noch durchblicken lassen, die Opfer hätten durch ihr mögliches Fehlverhaltenerklimmen u.überklettern von Absperrungendas Unglück selbst verschuldet. Man hat das Gefühl, das hier verantwortliche Personen, Genehmigungen erteilt haben, ohne die Örtlichkeiten zu kennen. Fakt ist, hier wollten sich, ein führender Kommunalpolitiker z.B.Herr Sauerland und ein skruppeloser Veranstalter, auf Kosten von jungen Menschen mit einkalkulierbarem Risiko und mit geringem finanziellen Aufwand, profilieren und bereichern. Herr Sauerland zeigen Sie Charakter und treten Sie zurück!!Desweiteren hoffe ich, der Staatsanwalt wird sich dem Veranstalter Herrn Schaller und allen verantwortlichen der Stadt Duisburg annehmen.Ich für meinen Teil, werde bei Mac Fit nicht mehr trainieren Besitzer Herr Schaller.


Fred schreibt:
26.07.2010 20:30

Zunächst möchte ich mal mein tiefes Beileid an die Angehörigen der Opfer aussprechen. Das hätte nicht passiere dürfen und ich hoffe, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn die LP jetzt nicht mehr stattfindet finde ich das trotzdem schade denn da wird eine ganze Generation eines Megaevents beraubt. Angesichts der Toten die es schon beim Fußball und anderen Großveranstaltungen gegeben hat kann ich das nicht nachvollziehen. Die Moslems dürften nicht mehr nach Mekka pilgern, wir dürften keine Großveranstaltungen mehr durchführen oder? Ich glaube das ist der Falsche Weg!


robert schreibt:
26.07.2010 20:32

In tiefer Trauer auch von mir gegenüber den Opfern Das ist Deutschland die reiche wie McFit dürfen alles machen Denn sie haben das Geld dazu sie gehen sogar über Leichen um noch reicher zu werden es ist seit fast einen Jahr bekannt das es Tote geben wird in Diesen Tunnel nach meiner Meinung haben die alle nur die euro vor ihr Augen gesehen und nicht die Sicherheit der Menschen wie es ja auch heißt bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf und dann noch das dumme Gerede in der Presse Konferenz der Staatsanwalt hätte die alle gleich verhalten lassen müssen


Carsten schreibt:
26.07.2010 20:43

Es ist traurig zu wissen, das es Menschen gibt wie Herrn Schaller die die Vorschriften, Regeln und Gesetze Kennen sich aber nicht daran halten und dann nicht einmal das Rückrad zu besitzen die eigenen Fehler zu zugeben. Allein der normale Menschenverstand sagt einem, dass diese Veranstaltung mit dieser Planun nie hätte stattfinden dürfen.


Juli schreibt:
26.07.2010 21:19

Erst mal allen Familien &Freunden mein Beleid! Ich war selbst auf der Loveparade. Unfassbar wir feierten und in der Zeit starben 19 Menschen?! Wie konnte sowas passieren? Ich hatte die ganze Zeit schon so ein komisches Gefühl. Ich versuchte vergeblich meine Mutter anzurufen aber wir hatten ja alle kein Netz. Gegen 19 Uhr konnte ich si erreichen.Sie weinte am Telefon und sagte Gottsei dank du lebst.Sie erzählte mir was passiert war. Ich realiesierte erst paar Minuten danach was da passiert sein musste. Ich und meine Freundinnen hatten zu dem Zeitpunkt unsere Freunde verloren. Fanden sie kurze Zeit später Gott sei Dank wieder. Wir verliessen sofort das Gelände mein Freund& ich. Gestern waren wir noch einmal zum Tunnel gegangen und uns kamen die Tränen.. Warum jusste sowas Passieren????


Bodo Eggert schreibt:
26.07.2010 21:41

@Uwe: Ich habe die Doku auf N-TV gesehen. Ich habe einen Taschenrechner. Ich gehe davon aus, daß ich damit wesentlich besser in der Lage bin, eine LP zu organisieren, als der diesjährige Expertenstab. Notfalls frage ich jemanden, der sich auskennt.


karlheinz schreibt:
26.07.2010 22:05

Das Sicherheitskonzept kann definitiv nicht schlüssig gewesen sein, allein, weil passiert ist, was passiert ist. Ebenso wie das Unglück bestürzt mich aber die große Menge von Forschern, Experten, Ex-Polizeipräsidenten usw., die alle vorher schon wussten, dass passiert, was passiert ist. Wer vor diesem Samstag nicht vor allem öffentlich aufgeschrien hat, soll jetzt lieber schweigen.


bernhard schreibt:
26.07.2010 22:09

Dieses schreckliche Unglück zeigt die Auswirkungen unserer Spaß- und Fungesellschaft, die sich in den letzten Jahren hemmungslos ausgebreitet hat. Freude am Feiern ist ok, aber nicht auf Kosten, Leben und Gesundheit anderer. Und dir, sophiste, wünsch rate ich: Schalt erst mal dein Hirn ein, bevor du solche Kommentare abgibst, vielleicht kommst du schneller als du denkst selbst einmanl in eine solche Falle oder musst um Angehörige Angst haben.


rolf schreibt:
26.07.2010 22:13

Ich wohne nicht im Ruhrgebiet - ich sehe das alles nur von außen! Traurig, dass so etwas passieren musste. Aber mir drängen sich zwei Fragen auf: 1. Was sollen diese Massenveranstaltungen eigentlich?es hätte so etwas überall passieren können- auch in Berlin!! 2. Die Planungen in Duisburg scheinen wohl von keinerlei Sachkenntnis getrübt gewesen zu sein und daher prädestiniert für dieses Unglück. Motte hat Glück gehabt, Schaller muss sich stellen - wie auch alle Verantwortlichen aus der Duisburger Verwaltung - einschl. Bürgermeister. evtl. auch die Polizeioberen. Mir tut es leid für Duisburg und das Ruhrgebiet: der Kultursommer ist im Arsch! aber auch die Autobahnfete hielt ich schon für bescheuert.... R.w.


Robin schreibt:
26.07.2010 22:35

Nachricht an Dr.Motte und Westbam, bitte lasst die Loveparade nicht sterben und holt diese zurück auf den 17. Juli in Berlin. Meiner Meinung nach ist jeder Raver bereit für solch eine Veranstaltung Eintritt zu zahlen.Spendenkonto für die nächste Parade offiziell auf der Homepage einrichten.Kosten für Müllbeseitigung sind dann gedeckt.Berlin ist Geil - nur mit der Loveparade


Fabian schreibt:
27.07.2010 00:41

ich stehe in tiefster trauer mit den familien der opfer. soetwas darf es einfach nicht geben. ein freund der vor ort war, erzhähle mir dass, er einfach nur aus dieser massenpanik raus wollte, und polizisten ihm prügel und pfefferspray angedroht haben, wenn er nicht wieder zurücktreten würde. es war einfach dass, größe chaos. helfer wurden von opfern weggezogen und die opfer einfach liegen gelassen. wie kann so etwas bitte sein? ich finde es richtig dass, die loveparade nach so einem schrecklichen ereigniss beendet ist. mein mitgefühl gilt auch allen anderen menschen die einfach nur ihren spaß haben wollten, und aufgrund von staatsorganen so etwas erleben mussten. vielleicht gibts ja in 3-4 jahren wieder eine loveparade und wenn bitte wieder in berlin. aber die nächsten jahre sollten wir den opfern gedenken.


Yane Fehrenberg schreibt:
27.07.2010 00:43

Kaum zu fassen, wie naiv dämlich dieser „Duisburg-Krisenstab“ war ! : Geplante Taschen- und auch Wasser!-Flaschen-Kontrolle bei voraussichtlich mindestens 1 Mio. Menschen !!! - bei heißem Wetter! ... die zudem in diversen absurden Absperrungsgittern abgefangen werden/sollten/wurden! ... ... und auch kein gesondert ausgewiesener Eingang/Ausgang! ... bzw. eigentlich nötige mehrere davon! Die Verantwortlichen Veranstalter plus Stadt Duisburg müssen samtsämtlich definitiv „ihren Hut nehmen!“ Jeder der Millionen Menschen, die jemals an einer „Loveparade“ teilgenommen haben, hätte sie bestens beraten können! Geplant hat man hier wohl nur für eine imaginäre „Tierherde“! ... MENSCHEN hingegen: ... müssen aufs Klo, wollen entweder weg oder unbedingt hin!, brauchen Getränke, Platz und Luft! ... In unsäglicher Trauer, Yane Fehrenberg


Willi schreibt:
27.07.2010 01:58

Die Kulturhauptstadt Ruhr hat bislang viele Menschen glücklich gemacht, auch mich, ich war kürzlich in Essen lebe in Spanien. Und die Menschen im Ruhrgebiet haben Tolles geleistet. Aber es stimmt auch: Die Kulturhauptstadt Ruhr-2010 wird nun in der Historie immer und ewig mit dem Skandal von Duisburg in Verbindung gebracht werden. Sie haben Großes gewollt, aber Typen wie Pleitgen sind weit übers Ziel hinaus geschossen. Nun haben sie Blut an den Fingern und die einzige Kulturhauptstadt 2010 ist Istanbul. Das Ruhrgebiet ist befleckt und der Imageschaden unfassbar groß. Die spanische Presse schreibt: Völlig überforderte Organisatoren. Nun weiß das spanische Volk, dass es Kultur anschauen überall gibt, aber besser nicht im Ruhrgebiet. Kultur heißt auch: Umsichtig planen und nicht Effekte um jeden Preis. Da haben sich einige sogenannte Größen versündigt am Ruhrgebiet.


Roland Junges schreibt:
27.07.2010 02:10

Es muss keine Sorge um Gerechtigkeit entstehen. Die vielen Augen, Ohren und Herzen werden mit aller Kraft die Wahrheit nachzeichnen. Denn niemand von den Verantwortlichen wollte dieses Ergebnis, für das Sie jetzt am Pranger stehen. Die positive Idee der LoveParade, musste sich irgendwann mit dem kommerziellen Strömungen unsere Gesellschaft / Welt verbinden. Denn so funktioniert unsere Zeit nun mal! Für nichts, bekommst Du NICHTS!. Ich stimme allen Kommentaren zu, die das kindische arrogante Verhalten der Verantwortlichen in den Pressekonferenzen sowie in der Planung, auf das schärfste Rügen. Aber niemand sollte jetzt auch noch eine „intellektuelle“ Massen-Panik entfachen und die öffentliche Vernichtung der Verantwortlichen fordern. Denn Sie können das nicht gewollt haben, 19 Tote und hunderte von Verletzten. Wer jetzt nur das Wort der Rache führt, besiegelt das tatsächliche Ende der LoveParade. Die Fehler und das Versagen im Detail, geben uns die Möglichkeit es für immer besser zu machen. Mein Mitgefühl ist bei allen, die das wahre Abenteuer – Leben, an diesem Tag aktiv oder passiv, soooo teuer bezahlen mussten. Es ist unaussprechlich, welche Formen die dunkle Seite vom Leben uns immer wieder zeigen muss, bevor wir den Weg der Vernunft finden. Aber ich hoffe auf ein Weiterleben der LoveParade. Denn die Idee hat es verdient!


Uwe schreibt:
27.07.2010 07:19

Eines der ersten Bilder, die ich von dieser Katastrophe gesehen habe, war eine Skizze mit den Zugangsmöglichkeiten zum LP-Gelände. Und dachte so, was soll dass denn bitte, das ist doch Irrsinn!? Wieso hat man die Besucherströme nicht so geleitet, dass es auf der einen Seite z.B. rechts nur hineingeht und auf der anderen Seite nur hinaus?? Einbahnstraße, die einfachste Lösung! Das verstehe ich nicht... Ansonsten bin ich der Meinung, dass die Hauptschuld bei den Veranstaltern und der Stadtverwaltung liegt - das ist das Resultat von absoluter Verantwortungslosigkeit, Profitgier und Größenwahn.


R.H. schreibt:
27.07.2010 08:21

Das ganze ist auch heute noch unvorstellbar und man wuenscht sich, dass man aus einem schlechten Traum wach wird und das ganze waere nie passiert. Ist es aber und das ganze ist irgendwie ein Beweis fuer unsere Gesellschaft. Immer hoeher, immer weiter, immer mehr mit immer weniger Leuten in immer kuerzerer Zeit.... Prestige geht vor Vernunft, Geld ist wichtiger als Menschenleben, wer Verantwortung zeigt ist uncool, siehe Bochum letzte Jahr... traurig. Ich kann mir nur wuenschen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und das an Ihne ein Exempel statutiert wird. Was aber ist mit all denen, die im Vorfeld gewarnt haben und sich jetzt aufspielen. Dabei meine ich aber nicht die Leute, die feiern wollten und Ihre Aengste bereits im Vorfeld in diverse Foren geschrieben haben, sondern die, die wirklich haetten Einfluss nehmen koennen. Sie haben gewarnt aber sind sie deswegen frei von Schuld? Haetten diese hochrangigen Damen und Herren nicht im Vorfeld an höherer Stelle z.B. im Innenmisterium des Landes oder des Bundeszumindest einen Versuch wagen koennen, das ganze zu stoppen. Aber das wae ja vernuetig und damit absolut uncool.....


Schiffer schreibt:
27.07.2010 08:21

Bei den Fussballspielen in der AOL-Arena in Hamburg, kommt es unmittelbar nach dem Schlusspfiff immer wieder zu solchen Situationen wie in Duisburg. Ein schmaler enger Tunnel ist der einzige Weg um die S-Bahn Haltestelle in Stellingen zu errreichen. Nach dem Tunnel kommt ein kleiner Vorplatz und von da aus geht es über Treppen hoch auf den Bahnsteig. Wenn der voll ist staut sich die Menge rückwärts in den Tunnel hinein. Gerade bei Dunkelheit ist die Situation völlig beklemmend. Da braucht nur einmal eine Rauferei vonstatten zu gehen um die Katastrophe auszulösen. Auch auf dem Bahnsteig selber ist es immer wieder gefährlich. Durch den Druck dem Tunnel wird dieser über die Treppen auf den Bahnsteig weitergegeben. Da läuft man in Gefahr auf die Gleise gedrückt zu werden. Ich sehe dort jetzt mehr denn je Handlungsbedarf.


Heinz schreibt:
27.07.2010 09:21

Mal anders herum: Die Teilnehmer, die meisten sicher volljährig, sind sehenden Auges in diese - von Politikern aufgestellte - Falle gelaufen.


leni schreibt:
27.07.2010 10:40

Mein Beileid an allen Hinterbliebenden und deren Angehörigen und Freunden. Viel Kraft den Verletzten und eine gute Genesung, das sie schnell die schrecklichen Bilder verarbeiten können. Ich bin immer noch sprachlos auch drei Tage danach. Was ich überhaupt nicht verstehen kann: Warum hat man im Vorfeld bei den ganzen Warnungen nicht eine einstweillige Verfügung erlassen und die Loveparade abgesagt? Jetzt in nachhinein kann man gut reden!!!! Warum hat man dieses nicht schon vor Beginn getan, andere Veranstaltungen wurden so auch schon abgesagt aber anscheinet hat sich keiner getraut!!!! Warum hat der EX - Polizeipräsident erst anschließend die Anzeige getätigt? Er hätte in Vorfeld schon reagieren können und nicht dann wenn das Kind im Brunnen gefallen ist. Eine einstweillige Verfügung. Jeder der an dieser Veranstaltung beigetragen hat sie auszurichten auch die Zweifler und Vorahner haben eine Mitschuld zu tragen - es ist ihr Gewissen damit zu leben Komme selber aus Duisburg und bin geschockt, kann es garnicht in Worte wiedergeben... verstehe die Welt nicht mehr wie man Millionen in einen Käfig sperren kann obwohl Duisburg soviel brachloses Industriegelände hat.... Danke an die vielen Helfer und Sanitäter die mit dieser Situation erst mal klar kommen und das alles Verarbeiten müßen Eine trauernde und weinende Leni


Jörg Delvos schreibt:
27.07.2010 11:23

Bei allem Respekt für die Opfer und deren Angehörigen möchte ich folgendes sagen: Es gab bei Fussballspielen schon mehr als 100 Todesopfer und trotzdem werden weiterhin Spiele in Stadien ausgetragen. Bei Flugzeugunglücken sind schon mehrere Tausend Menschen gestorben und es wird trotzdem weiter geflogen. Das aus für die Loveparade wird es ganz sicher nicht bedeuten. Es wird immer wieder Leute geben die sich an den Ursprung der LP erinnern und dann ein Event planen welches diesem Ursprung wieder gerecht wird. Das ist nicht respektlos gegenüber den Opfern!!! Respektlos gegenüber den Opfern war das man unter dem scheinheiligen Argument es könnte eine noch größere Panik geben einfach weiter gemacht hat! Was wäre denn passiert wenn der Strom ausgefallen wäre? Man hätte alle Absperrgitter entfernen sollen und über die Anlage den Leuten erklären sollen was passiert ist und das alle nun ruhig und langsam den Platz verlassen sollen. Da hätte es dann gar keine Panik gegeben.


Wolfgang schreibt:
27.07.2010 11:33

Ich möchte auf ein rein formales Problem aufmerksam machen. Nach DIN benötigt man für eine Anzahl von ca. 20 - bis 30.000 Menschen eine Raumluft-Belüftung in Form einer Raumhöhe von y Metern und einer Luftwechselrate von x Mal. Wie groß war eigentlich die Luftwechselrate im Tunnel bei äußerer Windstille? Wieviel Menschen sind u. U. durch einen möglichen Sauerstoffmangel in einen unwohlen Zustand geraten, der sich für sie am Ende als quasi - Panikzustand bemerkbar gemacht haben könnte?


Pad schreibt:
27.07.2010 11:47

Viele Fragen sind offen und viele Fragen werden auch noch beantwortet. Warum kann man die Behörden nicht erst einmal ermitteln lassen? Warum wird im Vorfeld immer verurteilt? Diese Hetzkampagne ist unangemessen. Jeder der Schuld an dieser Tragödie hat, wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Die Medien wollen doch nur einen Schuldigen, damit sie weiter drauf einhacken können.


Marcus schreibt:
27.07.2010 12:04

ich bin duisburger und war auch im tunnel..es war die hölle.die verantwortlichen wussten nicht was sie da anrichteten.sauerland klebt an seinem posten und schadet weiterhin dem bild unserer stadt.die cdu muss handeln und ihn aus dem amt nehmen.dieser mann ist nicht mehr haltbar.er hat 20 tote junge menschen zu verantworten.


Klaus schreibt:
27.07.2010 12:09

Schon vor zwei Tagen habe ich Herrn Sauerland ins Rathaus eine Email geschickt - er solle schnellstmöglich zurück treten. Endlich lese ich heute den Artikel von Till Schwarze, der erste Medienmensch, der die Angelegenheit beim Namen nennt!! Es geht hier nicht nur um eine Schuldfrage im juristischen Sinne - es geht hier um die moralische Schuld und die politische Verantwortung - und diese tragen nun mal der Herr Sauerland und möglicherweise auch ein Herr Schaller. Ich hoffe, dass immer mehr Bürger jetzt wach geworden sind - was für ein furchtbarer Anlass - und mehr Ecken und Kanten zeigen. Mit der Stromlinienförmigkeit, der Gleichmacherei, dem Konsenzgetue und der Herumeierei muss endlich Schluss sein, auch - und gerade auch - gegenüber den Politikern - ohne Ansehen der Person! Auch nur 1 Toter wäre schon einer zuviel gewesen. Vertuschen, Verbiegen und Umbiegen ist doch leider an der Tagesordnung. Da von Hetzkampagne zu sprechen empfinde ich als Hohn allen Opfern und deren Angehörigen gegenüber. Ich kann die Medien nur loben und bedauere gleichzeitig, dass sie nicht einen noch größeren Druck aufbauen.


Gerfried Müller schreibt:
27.07.2010 12:13

Zuerst gilt das Mitgefühl natürlich den Verstorbenen. Überhaupt keine Frage, welch Tragödie sich da zugetragen hat. Aber wenn ich dann 4 Männer ?? auf der Pressekonferenz sehe, wird mir wiederholt schlecht. Niemand kann mal ein klares Wort sprechen. Diese Weicheier sollten die Gräber der Verstorbenen mit bloßen Händen ausheben, damit Ihnen das Ausmass ihrer Unfähigkeit endlich bewußt wird.


Erwin schreibt:
27.07.2010 12:33

Die Geschichte war von Anfang an eine Fehlplanung...... Der Veranstalter hat meiner Meinung nach bewusst die angemeldete Personenzahl so niedrig gehalten, ansonsten hätte es wahrscheinlich keine Genehmigung von der Stadt gegeben. Die Verantwortlichen der Stadt Duisburg haben nur noch auf die wirtschaftlichen Zuwächse für das Wochenende geschielt und die Besucherzahlen vergangener Loveparades geflissentlich ignoriert. Vor Ort ausbaden müssen es dann neben den Opfern und deren Angehörigen die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten............ Ich hoffe, daß da bei der Staatsanwaltschaft einer Rückgrat zeigt und die Verantwortlichen mit aller Kraft zur Verantwortung zieht !!! Mein Mitgefühl für die Angehörigen.


JörgH schreibt:
27.07.2010 12:36

Was sind das nur für Menschen? Alle reden sich aus der Verantwortung. Z.B. dieser sogenannte Panikforscher redet dummes Zeug. Er müsste, wenn er zu logischem Denken in der Lage ist, wissen, dass Menschenmassen wie diese eine vorher nicht kalkulierbare Eigendynamik entwickeln können. Das sind Menschen, keine Maschinen! Z.B. Schaller, was soll der Kommentar, es sei die letzte LP gewesen? Darüber hat er gar nicht zu bestimmen. Schaller ist jetzt weg vom Fenster, sein McFit kann er auch bald verkaufen, weil er persönlich haftet für die Strafen, die noch auf ihn zukommen. Seine Versicherung reicht dafür nicht aus. Die nächste LP kommt bestimmt, nur dann mit kompetenten Planern und nicht solchen Amateurern. Der OB ist ja auch die Härte. Ich schäme mich fast, in der gleichen Partei wie er zu sein. Ich bin für ein Ausschlussverfahren! Es ist eine Frechheit, für wie dumm er uns verkauft! Die lächerlichste BEhauptung überhaupt ist, er hätte nichts von Sicherheitsbedenken gewusst. Wenn dem so ist, wäre er der schlechteste und dummste OB, den die Welt je gesehen hat. Und da Dummheit nicht vor Strafe schützt, hoffe ich auf entsprechendes.


Hamburger schreibt:
27.07.2010 12:41

zuvor grosse reden schwingen, geld kassieren und wenn dann der karren im dreck, wird der kopf eingezogen. dann beginnt der juristische zick zack kurs, nach dem motto, ich bin nicht schuld, irgendjemand anderer ist schuld. das war beim landesbankfiasko stoiber, faltlhauser in münchen so, das war in berchtesgaden beim eishalleneinsturz so und das zeichnet sich jetzt auch in duisburg ab. ich frage mich, wo bleiben die richtigen männer, die zu dem stehen, was sie angestellt haben. es gibt sie nicht mehr.


TBr schreibt:
27.07.2010 12:54

ich empfehle das interview vielleicht ist herr motte senil, das von n-tv VOR der veranstaltung mit dem veranstalter geführt wurde. sehr aufschlussreich. http://www.n-tv.de/leute/Vielleicht-ist-Herr-Motte-senil-article1114271.html


Carsten schreibt:
27.07.2010 13:10

Alleine an diesem Verhalten ist doch eindeutig zu erkennen, dass die Verantworlichen der Sache in keine Weise gewachsen gewesen sind und niemals gewachsen waren. Dass ein mittelmässiger Provinzpolitiker vor so einer Katastrophe kneift ist doch nicht verwunderlich. Auf die Prozesse bin ich schon gespannt, wenn sich hoffentlich irgendwann herausstellt, wer wie lange hinter Gitter muss. Interessant wäre auch zu erfahren, welche Gelder im Hintergrund geflossen sind. Eine Veranstaltung mit fast 1,4 Mio Besuchern ist ja ein riesiges Geschäft. Man hat sich damals schon immer etwas dabei gedacht, die Loveparade durch den Berliner Tiergarten zu führen, dass im Falle einer Panik, die Besucher nach links und rechts ins Grüne flüchten könnten. Auf eine schonungslose Aufarbeitung dieser Katastrophe ! Meine Anteilnahme für alle Angehörigen, derer die auf so fürchterlichem Wege zu Tode gekommen sind.


Everding Klaus schreibt:
27.07.2010 13:12

Keiner auf dieser Welt kann die Uhr zurückdrehen, in diesem Fall wäre es gut.... Leider kann kein Geld der Welt, oder jede kluge Idee der so genannten Experten die verstorbenen wieder zum Leben erwecken. Wann wird in unserer heutigen Zeit einmal wieder der Opferschutz in den vordergrund gestellt, und nicht die Täter geschützt!!! Es ist eine tolle Idee, unser Täter treten zurück, und alle sagen ja der ist zurückgetreten, gut das er weg ist.... Wer soll dann die Verantwortung übernehmen, komisarisch die Nachfolger von denen die nicht den Mut haben, zugestehen das sie einen Fehler begangen haben. Die sogenannten Verantworlichen haben es jetzt schwer, da sie für eine gewisse Zeit in der öffentlichkeit angeprangert werden. Wer denkt an die Hinterbliebenden, wer ist ist in 2 oder 6 Jahren noch für Sie da um den Verlust zu verarbeiten. Nehmt die Verantworlichen, und die sind als Veranstalter bekannt in die Verantwortungauch mit Ihrem Privatvermögen!!! Meine Gedanken sind bei den Angehörenigen


Mike schreibt:
27.07.2010 13:13

Das politische Duisburg hat noch am Tag vor der Loveparade große Sorgen gehabt, dass es zu Schwierigkeiten, ja gar zu Toten kommen könnte. Das haben Lokalpolitiker geäußert. Herr Sauerland und seine Handlanger, die das mit durchgezogen haben, sollten bitte sofort ihre Hüte nehmen und sich sodann vor Gericht verantworten. Alles andere ist inakzeptabel. Warum hören die Leute in der Politik und in der katholischen Kirche eigentlich die Schüsse nie?


Timm schreibt:
27.07.2010 13:19

Zunächst mein herzliches Beileid an alle Betroffenen und Hinterbliebenden. Abgesehen von einer möglichen juristischen Schuld, die es nun gilt zu ermitteln, ist es doch ein absolutes Unding des OBs, nach der Fehlentscheidung der Genehmigung, die nach Kenntnis der Umstände ausser Frage stehen dürfte, die Verantwortung von sich zu weisen. Die Angelenheit hat der OB zur Chefsache gemacht, und er hat nun die politische Verantwortung zu tragen. An der Aufarbeitung des Unfalles kann und muss er auch ohne sein Amt mitwirken. Man muss ganz sicher kein Panikforscher sein vielleicht sollte man es auch nicht um die Fehler in diesem Sicherheitskonzept erkennen zu können. Ich habe mit einigen Partyveranstalter gesprochen, die zu meinem Kundenkreis gehören. Alle haben -teilweise im Vorfeld- erklärt, dass es absolut unverantwortlich sei, so viele Menschen auf dieses Gelände in Duisburg zu schleusen. Offensichtlich hat man sich nicht mit erfahrenen Fachleuten unterhalten oder hat Bildheit aus wirtschaftlichen und politischen Gründen walten lassen. Und in der Pressekonferenz von einem Fehlverhalten einzelner zu sprechen, ist nicht nur schlechte PR. Solcher Hohn und Spott ist nicht nur sachlicher Unsinn, sondern beleidigt alle Betroffene in nicht zu ertragender Art und Weise. Selbst wenn ein solches Fehlverhalten zu Grunde läge, wäre es absehbar. Oder wollen die Verantwortlichen noch allen Ernstes erklären, dass sie keine Kenntnis von Alkohol- und Drogeneinfluss der Besucher hatten?! Ich war selbst etwa 10 Mal auf der Parade, und keines Mal nüchtern....alles war bekannt und wurde nicht beachtet. Die Rettungskräfte und Polizeibeamten haben wohl ihr bestes getan. Wer noch keinen Umgang mit Schwerstverletzten oder gar Toten hatte, sollte sich mit Kommentaren mal zurückhalten. Diese Kräfte leisten oft für wenig Geld oder gar ehrenamtlich eine Arbeit, die so manchen Kommentartor in den psychischen Abgrund treiben würden.... Der Veranstalter ist kein Politiker und kann nicht zurücktreten. Seine Intention als Unternehmer sollte allen bekannt sein - Profit! Es wäre Aufgabe der Ordnungsbehörden gewesen, die Öffentlichkeit hiervor zu schützen. Dieser Mechanismus hat versagt. Ungeachtet der juristischen Verantwortung müssen die verantwortlichen Beamten einschliesslich des OBs lieber heute als morgen zurücktreten!


Raver schreibt:
27.07.2010 13:25

Zuerst hat der Kommerz unseren Spirit ermordet, jetzt Töteten sie unsere Körper


Dieter schreibt:
27.07.2010 13:27

Herr Sauerland ist doch nur das offizielle Organ. Bereits bei den Planungen müssen doch Bedenken unter massiven Druck beiseite geschoben worden sein. Der CDU Politiker Mahlberg hat doch deswegen sogar schriftlich den Rücktritt des ehemaligen Polizeipräsidenten Rolf Cebin gefordert haben. Das folgende Unfassbare ist nachzulesen unter:http://www.cdu-duisburg.de/index.jsp?index=presse&mid=20&content=ja&id=103 Zitat: Am vergangenen Wochenende lies die Duisburger Polizei nunmehr erklären, eklatante Sicherheitsmängel stünden einer Durchführung der Love Parade in Duisburg im Jahre 2010 entgegen. ........ wenn man die Presseberichterstattung richtig interpretiert, die Love Parade für Duisburg ab. Eine Negativberichterstattung in der gesamten Republik ist die Folge. Ich frage Sie, Herr Dr. Wolf, was treibt den Duisburger Polizeipräsidenten zu einer derartigen Handlung ? Warum spricht er nicht mit den Verantwortlichen der Stadt Duisburg sondern fügt der Stadt Duisburg einen weiteren Imageschaden zu ? Zitat Ende Muss Herr Mahlberg nicht nun auch selbst politische Konsequenzen ziehen???? Wenn er eine Moral besitzt tut er das auch. Aber Politiker und Moral.... ich glaube nicht daran.


Pseudonym schreibt:
27.07.2010 13:34

bei aller entsetzlichen tragik, die dieser event mit sich gebracht hat und bei aller berechtigten kritik, wut und allen rufen nach schuld und verantwortung... ABER man sollte doch soweit vernünftig bleiben und keine hexenjagd veranstalten! man kann und darf nun nicht dazu übergehen alle rechtstaatlichen normen über den tisch zu werfen und dem zürnenden mob ein bauernopfer an den pranger zu stellen. das zahlreiche fehler an allen enden gemacht wurden, steht offensichtlich außer frage. ebenso das unverschämte schwarze-peter-spiel eben aller beteiligten. Sauerland scheint mir für viele nun eben jenes baueropfer zu sein. irgendwer muss bluten und er scheint der nächstbeste greifbare zu sein. aber allein ein blick auf das foto oben genügt, um zu sehen, dass er ernsthaft geschockt ist. der schock und das schlechte gewissen? stehen ihm ins gesicht geschrieben. zudem ich bin der meinung, er ist nur EIN stein in einer ganzen reihe von leuten, die hier ihre einflüsse geltend gemacht haben. hier wären u.a.zu nennen: der erwähnte bundestags-abgeordnete, der den rücktritt des kritischen polizeichefs gefordert hat, dann wären da noch Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt von RUHR.2010 wie ruhrportal.de berichtet und er werden sicher noch mehr geoutet werden. das zeigt, VIELE kräfte haben die Loveparade unbedingt gewollt und alles und jeden in bewegung und unter druck gesetzt um sie zu bekommen. und eine weitere - für viele sicher unschöne - wahrheit muss mit angesprochen werden: die besucher selber! über eine million menschen hat sich ebenfalls nicht um sicherheit und rücksichtnahme gekümmert. der wille unbedingt dabei zu sein, ja nichts zu verpassen war größer. ok - das ist jedermans gutes recht die stimmung vor ort zunhmend aggressiver, weil man sich nicht damit abfinden wollte, keinen zugang zu erhalten. eine der dokus focus-tv oder spiegel-tv zeigt ein video in dem es rangeleien mit der polizei gibt und - dem komentar zufolge -schließlich die masse eine absperrung durchbricht. hier kommen dann noch die fehler der ordnungskräfte vor ort hinzu: schließen, öffnen von zugängen, was zu dieser falle geführt hat, mangelnde kommunikation, mangelnde überwachung bei jedem fußballspiel sind mehr kameras und funkgeräte im einsatz um störungen im keim zu ersticken... die frage nach schuld und verantwortung verteilt sich auf viele schultern.


Sam schreibt:
27.07.2010 13:39

Tote und Verletzte durch Profitgeilheit und Machtgeliheit. Das bringt mich zum Kotzen. Die Verantwortlichen die 4 Gestalten bei der Pressekonferenz müssen alle zur Verantwortung gezogen werden. Für mich ist das Ganze eine grob fahrlässige Töting. Schlimmer gehts nicht mehr. Ich trauere um die Toten.... Das hätte nicht passiern dürfen und wäre auch vermeidbar gewesen. Armes Deutschland.....Scheiß Politik. Fachkompetenz wie die der Feuerwehr, Polizei und Ingenieure werden immer mehr ignoriert oder man macht die entsprechenden Leute mundtot....


Andreas schreibt:
27.07.2010 13:53

Es macht mich sehr traurig , wenn ich die Fotos der jungen Leute sehe, die einen solchen elenden Tod erlitten haben. Mein Beileid den Angehörigen der Toten und beste Genesungswünsche an die vielen Verletzten. Aber ich spreche den Verantwortlichen, vorne weg dem OB Sauerland, dem Veranstalter Schaller und den Ja-sagern in den Ämtern, meine tiefe Verachtung aus.Dann möchte ich diese ehemalige Tageschausprecherin Hermann erwähnen, die so ein tragisches Unglück sofort zur Selbstdarstellung nutzt und um mal wieder in den Medien aufzutauchen.


nils schreibt:
27.07.2010 14:03

WOLFGANG RABE IM FEBRUAR 2010 Wie sieht es mit der Sicherheit für die Besucher aus? Ein detailliertes Sicherheitskonzept für die Loveparade kann erst erarbeitet werden, wenn der Veranstalter seine genauen Vorstellungen für die Parade und die Abschlussveranstaltung bekannt gibt. Grundsätzlich hat die Stadt Duisburg aber schon mit allen beteiligten Stellen, wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, THW, und der Bahn gesprochen und kommt zum Schluss, dass eine Loveparade auch mit über einer Million Besucher in Duisburg durchführbar ist. Duisburgs zuständiger Beigeordneter Wolfgang Rabe sagte im 1LIVE-Interview, dass es auf keinen Fall eine Absage wie in Bochum 2009 geben werde. Die Sicherheitsbedenken vor allem rund um den dortigen Hauptbahnhof, gibt es in Duisburg nicht, so Rabe weiter.


Robi schreibt:
27.07.2010 14:04

Es ist tragisch was da in Duisburg passiert ist, das steht ausser Frage und mein tiefstes Mitgefühl gilt allen Betroffenen und deren Angehörigen. Wenn es um Schuldzuweisungen geht sind wir alle dann immer ganz schnell am Start! Ich möchte aber uns allen die Schuld zusprechen. Jeder einzelne Bürger ist mitverantwortlich für dieses Geschehen. Der Grund ist sicher in einer gewissen Welle Wahnsinn zu suchen. Es geht in dieser Gesellschaft nicht mehr darum, dass der Zweite in einem Wettkampf eine hervorragende Leistung abgeliefert hat, sondern es geht nur noch darum erster zu sein. Weltrekorde zu toppen und wieder einmal besser zu sein als der andere.Vielleicht sollten wir alle miteinander einmal unser Einkaufsverhalten überdenken und uns auf regionale Nähe besinnen. Das Schützenfest um die Ecke, Volks- und Stadtfeste etc.pp! All diese Veranstaltungen interessieren doch kaum noch jemanden weil es unpopulär geworden ist und man will ja auch nicht als Langweiler da stehen. So dröhnt man sich zu,ist Tabletten, schluckt Alkohol um selber zu vergessen wer man eigentlich ist und dann rein in die Menge - Hauptsache dabei! Ich finde es schrecklich wie die Medien so etwas immer mehr und mehr forcieren und eigentlich alle am Ende nur auf das richtig große Desaster Die Katastrophe warten damit Sie dann wieder Bericht erstatten können - und am Ende sagen alle gemeinsam : ich hab es euch ja Prophezeit Aber dabei sein ist halt eben alles. Gruß Robi


mausejule schreibt:
27.07.2010 14:10

Unglaubliche Bilder!!!! Warum sieht die Polizei und die sog. Security!!! von oben tatenlos zu, wie sich die Menschen an den beiden Tunnelenden bzw. vornehmlich am linken Tunnel und an der Treppe gegenseitig zerquetschen??! Es standen da oben soviele einfach rum...! Warum gibt niemand den Menschen da unten die lautstarke Anweisung, sich weiter auf die Rampe hin zu zubewegen, um die Stausituation in diesem Bereich evtl. etwas zu entschärfen??! Man konnte doch aus der Perspektive als Besucher von dort unten gar nicht ersehen, dass es in 10/20 Metern Entfernung doch zumindest irgendwo weiter vorwärts ging...und dort zudem auch noch Platz vorhanden war. Warum machte niemand der Ordnungskräfte IRGENDWAS??! Warum waren die Leute da unten zwischen den beiden Tunnelausgängen bzw. der Rampe quasi auf sich allein gestellt??! Warum nicht Ordnung schaffen an der Treppe... zumindest es versuchen... Man hätte sie vielleicht so für viel mehr Menschen rettend nutzen können... Die Leute, die sich über diese Treppe retten konnten, hätten diese im Laufschritt begehen müssen und nicht im Shopping-Tour-Tempo!!! Warum wurde die 2. schmalere Rampe weiter links nicht geöffnet, nachdem am Nachmittag immer mehr Menschen von der Karl-Lehr-Str. aus auf das Gelände drängten??! Warum wurde diese 2. Rampe nicht zumindest als Ausgang für die Besucher genutzt, die das Gelände wieder verlassen wollten??! Man kann es einfach nicht begreifen...wie konnte sowas passieren??! Wenn man bei Rot über die Strasse läuft und es passiert ein Unglück, dann weiss man warum. In Duisburg aber war es ...ohne Worte. Hoffentlich schaut die Staatsanwaltschaft DU ausgiebig Videos etc., um u.a. auch DIE nicht ungeschoren davon kommen zulassen, die sich einfach rücksichtslos auf diversen Körpern/Köpfen/Schultern der Menschenmasse stürzten um sich so weiter vorwärts zubewegen!!! Ruhet in Frieden...Ihr seid nun an einem besseren Ort...


Sabine schreibt:
27.07.2010 14:17

Schlimm was passiert ist, nun ist die Frage nach Schuld und Versäumnis da, aber wie verhielten sich die Besucher selber, was für eine Stimmung war, was für eine Rolle spielte Alkohol........


willi2010 schreibt:
27.07.2010 14:18

Wer hat sich mal gefragt, was wir unseren Jugendlichen damit antun: Wir reden Ihnen ein, dass nur Egoismus stark macht, Gemeinschaft und Solidarität nichts zählt. Die Gesellschaft legt auf Gemeinschaft nicht viel Wert, selbst die Kirchen sind moralisch erschüttert nach den Mißbrauchs-Fällen. Und der Blick in die Zukunft erzeugt reale oder zumindest verkündete Zukunftsängste. Sie haben signalisiert, das sie nach Gemeinschaft suchen, friedlich zusammenkommen wollen - so wie sie es gern haben wollen. Sie wollen auf der Loveparade friedlich miteinander tanzen. Dieses am Anfang völlig unkommerzielle Bedürfnis nutzen wir aus: - Kommt nach Duisburg - wenn es geht mehr als beim letzten Mal, wir brauchen mehr als 1 Mio Teinhmer - damit wir Schlagzeilen machen - Kauft die Büchse Bier für ein paar Euro... Es geht mir hier nicht um Ursachen - die klärt die Staatsanwaltschaft - auch die Verantwortlichkeiten. Eins ist aber wohl schon klar, es war nicht die höchstmögliche Sicherheit gewährleistet. Es sind unsere Kinder und Jugendlichen, die gestorben sind! Und nun, nach dem schrecklichen Ereignissen, gibt es Menschen, die in der Öffentlichkeit diskutieren, dass die sündigen, verruchten, die drogenbekifften und besoffenen Jugendlichen selber schuld sind? Das erzählen Leute, die im bayerischen Bierfest-Zelt fromme Lieder singen? Welcher Jugendliche kann Erwachsene angesichts solcher Vorgänge noch ernst nehmen? Sind wir alle noch bei Bewußtsein? Da waren 1 Mio Teilnehmer - unsere Kinder und Jugendlichen, die alle ein frohes, jugendliches Fest feiern wollten und sich auf uns, die Älteren, die Wissenden, die Vorbilder - verlassen haben! Die meisten Jugendlichen hatten ja nicht mal eine Ahnung von den möglichen Gefahren, woher auch? Da stehen Polizisten, alles ist offiziell - sie haben sich auf uns verlassen! Und als die Katastrophe passiert ist, erklären die Verantwortlichen, die Teilnehmer hätten sich nicht gemäß dem Sicherheitskonzept verhalten? Und im Internet beschimpfen wir unsere Kinder und Jugendlichen, mit Sätzen wie Nur Idioten gehen zu solchen Events?Habe ich bei im Internet in einem Online-Kommentar gelesen! Sind wir noch bei Trost?? Wissen wir noch, was wir tun?? Jugendliche nehmen die Weisheit der Älteren an... wenn Sie sich falsch verhalten, dann haben die Älteren was falsch gemacht! Die Mädels und Jungs sind nicht mit einem Feier-Gen geboren - wer hat denn die Meinung in die Welt gesetzt Wenn jeder an sich selbst denkt, dann ist an alle gedacht? Wir Älteren! Ich finde Jugendveranstaltungen grundsätzlich in Ordnung. Warum nicht das Leben genießen - jung und unbeschwert? Glück für jede Generation, der das gegeben ist! Die Jungend ist immer ein Spiegelbild der Vorgänger-Generation! Wir haben ihnen eingeredet, das nur der Egoist erfolgreich sein kann, wir haben ihnen beigebracht, dass nur wer Besitz hat, etwas wert ist, weil sich im Besitz der Wert des Menschen ausdrückt, wir haben ihnen erzählt, das Solidarität Gutmenschentum ist - und jetzt beschweren wir uns?! Wir sollten froh sein, dass trotz unserer turbokapitalistischen Denkweise, die immer mehr Probleme macht und Opfer fordert, die große Mehrzahl der Jugendlichen vernünftige junge Menschen sind - eben junge Menschen - die sich trotz ihrer Vorbilder - UNS - daran machen, die Sache zu übernehmen. Was hinterlassen wir ihnen denn? Eine Welt voller Reichtum und bitterer Armut, Umweltprobleme und die daraus resultierende Vorhersage - alles wird schlechter, der Einzelne wird sich einschränken müssen - Öl im Meer, gigantische Schulden, Arbeitslosigkeit und dann beschweren wir uns auch noch, dass sie trotzdem junge Leute sind? Das Leben lieben und die Ärmel hoch krempeln? Wir Älteren sind das Problem, nicht die Jugend!


Rico schreibt:
27.07.2010 14:23

Vorerst richtet sich meine Mail an Alle die in dieser Loveparade zu Schaden oder auch zu Tode gekommen sind. Als ich die Bilder im TV sah, brach ich in Tränen aus. Ich weiß wie sich Massenveranstaltungen und Menschenmengen anfühlen, da ich selber oft auf Konzerten zu Gast bin. Die Tatsache aber, dass man bei selbigen zu Tode kommen kann, macht mich nachdenklich und sehr traurig gegenüber den Verantwortlichen. Im Vorfeld soll es Warnungen von Seiten der Sicherheitskräfte gegeben haben. Warum hat darauf keiner reagiert, Politiker, Veranstalter, die Stadt Duisburg? Ja, die Verantwortlichen der Todesparade sollen zur Verantwortung gezogen werden, dass sind sie allen toten jungen Menschen schuldig!!!


votan_s schreibt:
27.07.2010 14:33

Zunächst einmal sehe ich sehr wohl die politische Verantwortung bei sämtlichen, an der Planung beteiligten Vertretern der Stadt Duisburg, das betrifft auch Herrn Rabe und Herrn Mahlberg! Dass die Beteiligten Sauerland und Rabe für sich selbst keine Konsequenzen ziehen wollen, ist doch mal logisch, folgt man der Argumentation des Herrn Sauerland, so muss man ja erst einmal die Fakten sammeln und bewerten! Würden die Herren also aus dem Amt scheiden, hätte man auf die Darstellung der Fakten keine Einflussnahme mehr auf die Ergebnisse, sowie Außendarstellung, und es käme evtl. sogar zu einer obektiven Analyse! Dass wir alle nach Strich und Faden belogen wurden und werden, steht für mich außer Frage, doch leider kümmert sich auch n-tv nicht wirklich um die Klärung der widersprüchlichen Aussagen und Fakten der gesamten Angelegenheit, die u.a. sind: 1. Die Behauptung jenes Sachverständigen, es sei im Tunnel nichts passiert - Wenn ich die Videos richtig interprätiere, werden dort Menschen reanimiert, es befinden sich Körperumrisszeichnungen am Boden, die ab 12 nummeriert sind ... - Wenn das nichts passiert ist, wo ist dann was passiert? 2. Die Behauptung des Herrn von Schmeling, es seien 16 Opfer allesamt an der Treppe gefunden worden, ist eine glatte Lüge s. 1., ebenso, wie die Behauptung, diese Chaoten hätten versucht, eine Abkürzung auf das Gelände zu nehmen und seien dabei abgestürzt! Wenn ich das richtig erinnere, starben insgesamt 16 Personen vorort und 4 weitere in den Krankenhäusern. Wenn also 4 Tote im Tunnel aufgefunden werden, so können nicht, wie in der Pressekonferenz behauptet 16 Tote vor der Treppe gelegen haben! Das ist eine bewusste Verschleierung der Tatsachen, um die Opfer zu eigenverantwortlichen Tätern abzustempeln!!! 3. Die Behauptung, es habe keine Massenpanik gegeben, ist schon nicht mehr zynisch, sondern menschenverachtend! 4. Die Behauptung, die Polizei sei nur bis zum Tunnel zuständg gewesen, wird durch die diversen Amateurvideos und Zeugenaussagen auch eindeutig widerlegt! Auf den Bildern sieht man Polizisten, die das Ende der Rampe absperren, sich oberhalb und später auch auf der kritischen Treppe aufhalten, sowie ein Polizeifahrzeug, das sich bereits kurz vor Massenpanik seinen Weg durch die Massen zwischen den beiden Tunnelhälften mit Blaulicht versucht zu bahnen! 5. Die Aussage des Herrn Rabe, zum Schutz seiner Mitarbeiter nicht auf Fragen eingehen zu wollen, die das staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren betreffen, können nur dem Selbstschutz dienen, ein Zeugnisverweigerungsrecht besteht jedenfalls nicht für Mitarbeiter oder Bekannte, sondern nur für die eigene Person und Verwandte 1. Grades! Es ist eine Tatsache, dass die politischen Konsequenzen von sämtlichen Beteiligten der öffentlichen Hand inkl. von Schmeling gezogen werden müssen, der Kopf des OB reicht da nicht!!!


Sascha schreibt:
27.07.2010 14:53

Es ist schockierend was dort in Duisburg passiert ist. 20 Tote! Und diese Katastrophe war absolut vermeidbar, wenn die Verantwortlichen mal ihren Verstand benutzt hätten! Menschenleben sind mehr Wert als Profit und Image! Die gesamte Regierung der Stadt Duisburg muß sofort zurücktreten!!! Es muß Neuwahlen dort geben! Wer verantwortlich war muß endlich Konsequenzen ziehen, noch vor einem möglichen Gerichtsprozess! Nur neue unbelastete Köpfe können das dort aufarbeiten!


lena schreibt:
27.07.2010 15:03

ich finde es sehr gut,wenn es keine love parade mehr gibt. außerdem finde ich es so wie viele eine unverschämtheit und sehr traurig, das so etwas passiert ist und so viele menschen sterben mussten, da es ja zuvor mehr als genung warnungen gab. ich hoffe, das so etwas niiiie mehr vor kommen wird und die verantwortlichen eine einigermassen gerechte strafe bekommen, auch wenn es die opfer nicht mehr lebendig macht. mein beileid an alle angehörigen und freunde der opfer


Erik schreibt:
27.07.2010 15:13

Man muss ganz klar Haar genaue Richtlinien erfüllen können um sowas machen zu dürfen. Inzwischen gibt es für jeden kleinsten scheiss einen TÜV, wo evtl was passieren KANN. Da passiert aber eher was auf solchen Veranstaltungen, deswegen, eine sicherheitsprüfung vom Feinsten, dann können se von mir aus Partys machen wie wann und wo se wollen. Aber jedes Jahr muss ne Katastrophe passieren, sei es Amoklauf oder sowas, immer was neues.


Rainer schreibt:
27.07.2010 15:41

http://www.youtube.com/watch?v=KBoL_rZLQCw Brief an den damaligen Innenminister Dr. Ingo Wolf von Thomas Mahlberg MdB Kann das wahr sein? ........... .............. Am vergangenen Wochenende lies die Duisburger Polizei nunmehr erklären, eklatante Sicherheitsmängel stünden einer Durchführung der Love Parade in Duisburg im Jahre 2010 entgegen. Während der Veranstalter der Love Parade noch nicht einmal eine Strecke angemeldet hat und die Gespräche zwischen Stadt und Veran- stalter geführt werden, sagt Herr Cebin ab, wenn man die Presseberichterstattung richtig interpretiert, die Love Parade für Duisburg ab. Eine Negativberichterstattung in der gesamten Republik ist die Folge. Ich frage Sie, Herr Dr. Wolf, was treibt den Duisburger Polizeipräsidenten zu einer derartigen Handlung ? Warum spricht er nicht mit den Verantwortlichen der Stadt Duisburg sondern fügt der Stadt Duisburg einen weiteren Imageschaden zu ? Bereits nach dem Fahneneklat hatten viele Menschen drastische Sanktionen aus dem Innenministerium erwartet. Sie sind bisher ausgeblieben. Der neuerliche Eklat veranlasst mich zu der Bitte, Duisburg von einer schweren Bürde zu befreien und den personellen Neuanfang im Polizeipräsidium Duisburg zu wagen. Im Interesse der in Duisburg lebenden Menschen, im Interesse der Polizei. Mit freundlichen Grüßen, Thomas Mahlberg MdB 09.02.2009


WoWi schreibt:
27.07.2010 16:43

Bei optimistischen 40 Menschen pro Sekunde durch den Tunnel Ort ist mir gut vertraut... sind es bei 1.4 Mio Menschen min. 10 Stunden bis alle auf dem Gelände gewesen wären, oder?... Wer hat da überhaupt etwas geplant?


Monika Bast-Sanober schreibt:
27.07.2010 16:55

Meine Tochter ist auch ein Opfer dieses Irrsinns. Ich musste sie in der Nacht mit Weinkrämpfen in ein dafür prädestiniertes Hospital bringen. Sie litt unter Atembeschwerden, bekam keine Luft und noch viel mehr Symptome. Wenn es Herrn Bürgermeister Sauerland leid tut, sollte er diese Worte je einmal von sich geben, dann bestimmt nicht um die Opfer sondern um seinen eigenen Kopf, der hoffentlich dabei rollen wird.


Helmut schreibt:
27.07.2010 17:02

Jedem halbwegs gesunden Menschen musste doch auffallen, das der Tunnel nebst Vorplatz früher oder später zur Katastrophe führen musste. Ich selber kenne grosse Open air Konzerte. Da ist in grossen Menschenmengen oft nicht genügend Sauerstoff, wenn sich eine Dunstglocke über den Köpfen bildet. Davon abgesehen, ist die Loveparade in den Jahren eine Institution geworden wie Karneval, Christopher Street day oder Halloween. Ich glaube nicht, das ein Veranstalter überhaupt das Recht dazu hat dieses Event zu töten. Ich denke durch seine Dummheit und Ignoranz hat er schon genung Schaden angerichtet. Er soll bitte schön Alleine dafür büssen und nicht folgende Generationen, die friedlich miteinander feiern möchten.


Augenseher schreibt:
27.07.2010 17:07

Massenveranstaltungen sind machtvolle Energy-Happenings - da spielt Vieles mit ... Jeder Teilnehmer hat dabei sein eigenes Ziel. Was sich äußerlich dann so banal und simpel gibt, ist vor Allem der tiefe Wunsch und das realisierbare Mysterium, daß für eine Zeit lang ein Ausbruch aus dem EGO möglich ist. Die Masse wird zu EINEM Organismus - zu einem Schwarm - und die Schwarm-Intelligenz ist nicht gleich individualistische Intelligenz und Wachheit, sie hat ihre eigenen Gesetze und Instinkte und Gefahren ... Das Ich also ist die quälende Alltäglichkeit, die der Mensch zu gerne für eine Zeit lang verliert - dafür gibt es so einige Möglichkeiten ! Das muß man sehr verantwortlich und sorgsam beschützen, damit kein Unglück passiert ... Bei Rockkonzerten, im Fußballstadion, bei politischen Demonstrationen passiert immer wieder der kollektive Versuch EINS zu werden - eine Masse - ein Gedanke - ein Wille - ein Herz das schlägt in Allen. Der Weise erlebt das für sich allein - vielleicht - in seiner Klause Der Kern des Phänomens ist: Das EGO ist eine Illusion und kann als solche erkannt werden. Zuvor wollen wir uns aber schon EINS fühlen mit Hilfe oft sehr gefährlicher Werkzeuge, die wir manchmal nicht kontrollieren können, oder wollen ... Rausch und Feier und Ekstase sind etwas GUTES ! Eine humane Gesellschaft schafft dafür gerne und verantwortungsvoll kontrollierbare Freiräume. Glück Auf !


Cementos schreibt:
27.07.2010 17:21

Ich schliesse mich uneingeschränkt der Meinung von Willi2010 an. Sie haben ja so recht - ich bin Jahrgang 1958, habe selber keine Kinder, bin aber Ausbilderin mit Leib und Seele - unsere Jugend ist nicht besser und nicht schlechter als wir in unserer Jugend - nur heute haben die jungen Menschen andere Möglichkeiten aber keine vernünftigen Vorbilder, diese ihre Möglichkeiten zu nutzen. Wir - die ältere Generation ist gefragt, unsere Jugend auf die Zukunft vorzubereiten - und das tun wir als Gesamtheit schlecht. Leider.


Inge schreibt:
27.07.2010 17:23

Ohne WENN UND ABER muß der OB Sauerland zurücktreten! Auch wenn er bestimmt nicht alleine Schuld hat!


Pad schreibt:
27.07.2010 17:24

@Klaus: Klar - die Medien sollen noch mehr Druck ausüben. Solche Menschen wie du haben nichts verstanden. Dir wäre es am Liebsten, wenn Hr. Sauerland morgen Selbstmord begeht. Sry aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Die Schuldigen werden schon bestraft und das ohne, dass jemand öffentlich abgeurteilt wird. Aber ist schon toll, wenn man einen Schuldigen hat auf den alle einprügeln können. Nur weiter so! Selbstjustiz ist doch was tolles in Deutschland ...


Heino schreibt:
27.07.2010 18:21

Warum wird hier in einigen Kommentaren zur Mäßigung aufgerufen? Warum wird hier in einigen Kommentaren auf Beachtung des Rechtsstaats aufgerufen Erst ermitteln lassen, dann urteilen? Natürlich sind diese Aufrufe grundsätzlich nicht verkehrt. Es geht aber zunächst nicht um Urteile gegen Verantwortliche, es geht z. Z. noch allein darum, daß diese sich ihrer Verantwortung stellen und zurücktreten bzw. die Verantwortung übernehmen. Versuche mal einer, die Genehmigung für eine kleine Sportveranstaltung zu erhalten, für ein kleines Straßenfest! Bei den dort gemachten Auflagen vergeht einem, vor allem als ehenamtlich Tätigen, die Lust, zumal eine Vielzahl der Auflagen völlig überflüssig ist, so z. B. die Vorschrift, daß zur Absperrung benötigte Barrieren nur aus dem Fundus der Stadt genommen werden dürfen. Es reicht der Nachweis, daß dieselben Modelle dieser Barrieren vorhanden sind, nicht aus, nein, es müssen die kostenpflichtigen Geräte der Stadt genutzt werden. Sinnvolle Auflagen werden auch gemacht, so z. B. die Auflage bei einem Straßenfest in einer Innenstadt kleine Kreisstadt, daß die Buden so aufgestellt werden müssen, daß die Notfallfahrzeuge passieren können. Oder solche Auflagen, daß wenigstens vier Zu- bzw. Abwegungen vorhanden sind bei einer erwarteten Besucherzahl von insgesamt 15.000. Was bleibt also zu tun? Solche Menschen wie die Verantwortlichen der Loveparade-Katastrophe müssen radikal bekämpft werden - nicht nur für ihr Verhalten, welches zu der leichtsinnigen und sicherheitsspekteignorierenden Durchführung der Loveparade geführt hat, sondern auch für ihr Nach-Tat-Verhalten. Und man kann nicht brutal genung gegen diese Herren und deren Machenschaften vorgehen, nein, man muß dieselbe Brutalität anwenden, die diese Herren bei der Durchsetzung der Loveparade angewendet hatten. Und das ganze auf zwei Ebenen, nämlich auf der politischen Ebene und auf der strafrechtlichen Ebene. Und wenn das alles nicht hilft: Wir sind das Volk!


E.Schlüter schreibt:
27.07.2010 18:22

Wie konnte das passieren? Diese Frage ist doch einfach zu beantworten. In der Schule wohl nicht aufgepasst. 2 Zuwege a. ca. 18 mtr. und ein Abweg a. ca. 20 mtr., was passiert da wohl ??? Man versuche 100 Elefanten in einer Hundehütte unterzubringen. So passiert solch ein Unglück! Mit traurigem und wütendem Gruß Eckhard Schlüter


Hermann schreibt:
27.07.2010 18:31

Zum Glück gibts das internet, sonst hätte man uns wieder mal mit Märchen abgespeisst. siehe Winnenden usw. Was mich wundert ist, die Videos sind im Netz zu sehen, die Augenzeugenberichte kann jeder lesen und jetzt wird über die Wahrheit diskutiert. Es ist offensichtlich dass es zu klein war, warum passiert jetzt nichts ? Warum? Was soll dieses Theater? Sollen wir jetzt monatelang darauf warten bis sich alle Fehler auf 10000 Leute verteilt haben und letztlich niemand zur Verantwortung gezogen werden kann? Das hat wie immer Methode... Mein Beileid für die Hinterbliebenen,


Doris u. Spence schreibt:
27.07.2010 18:46

Der Druck auf Stellungsnahme der Verantwortlichen sollte beibehalten werden, je länger die Verantwortlichen versuchen ,sich der Stellungsnahme zu entziehen,muss die Öffentlichkeit weiterhin diese Stellungsnahme fordern.Somit spühren die Verantwortlichen wie es ist einen Ausweg zu suchen und ich hoffe,dass die Verantwortlichen keinen Fluchtweg finden!!!


MERLIN schreibt:
27.07.2010 20:47

Leider gibt es kein Amtsenthebungsverfahren für Kommunalpolitiker. Dann wäre der OB Sauerland längst nicht mehr da. Dazu müsste der Rat der Stadt allerdings mehrheitlich zustimmen. Das werden diese Herrschaften nicht tun, da schon 2007 einstimmig beschlossen worden ist, dass die Loveparade in Duisburg stattfinden soll. Auch bei der Streckenführung sind sowohl Veranstalter der sich augenscheinlich wenig dafür interessiert hat als auch Stadtverwaltung verantwortlich. Hier mal ein Auszug aus dem Kulturausschussprotokoll vom 16.06.2009. B e r a t u n g s e r g e b n i s öffentliche Sitzung des Kulturausschusses am 16. 6. 2009 Bezüglich der Streckenführung bei der Loveparade habe sich Herr Beigeordneter Janssen beim Rechtsdezernat erkundigt, bis jetzt habe es keine Gespräche mit dem Veranstalter gegeben. Herr Albrecht, FDP, erkundigte sich, warum noch keine Gespräche stattgefunden hätten. In der Sitzung am 5. 2. 2009 seien Gespräche für März angekündigt worden. Der Veranstalter habe noch keinen Gesprächstermin gewünscht, antwortete Herr Beigeordneter Janssen. Ferner erkundigte sich Herr Albrecht, ob es Optionen der Stadtverwaltung für den Streckenverlauf gebe und ob dies die Stadtautobahn, A 59, sein könne. Dies wurde von Herrn Beigeordneten Janssen verneint. Übrigens sind diese Protokolle für jeden im Internet nachzulesen. Ich als Duisburgerin schäme mich für unsere Kommunalpolitiker und insbesondere für das Verhalten dieser Leute nach der Katastrophe. Herr Sauerland sollte endlich die politische Verantwortung tragen und zurücktreten.


Birgit schreibt:
27.07.2010 21:03

Treten sie zurück, Herr Sauerland! Diese Fehler sind unverzeihlich!


Heiko schreibt:
27.07.2010 21:44

Ich bin mir sicher, es ging hierbei wieder nur um das große Geld...wer weiss welche Summen da wieder geflossen sind, nur dafür, dass über die Bedenken hinweggesehen wurde. Unsere Politiker stehen doch schon lange nicht mehr für uns Menschen oder unser Land, die machen Ihren Job doch nur wegen der Diäten, Freiflüge, Ladungen, Veranstaltungen, PR, Publicity und Pension und zu guter Letzt treffen sie Fehlentscheidungen, treten zurück und werden in einem großen namenhaften Unternehmen für Millionengehälter übernommen. Ich weiß wirklich nicht wie lange wir uns dass noch anschauen sollen. Ich hoffe wirklich, dass es hier bald mal brennt wie in anderen Ländern, wo die Menschen mehr Mut und Entschlossenheit haben. Herr Sauerland, wandern Sie am Besten aus...und der Schaller gleich hinterher...ihr seid geldgeile Opfer, für die andere mit ihrem Leben bezahlen mussten!!! Mein Beileid und Mitgefühl an die Freunde und Angehörigen und natürlich nicht zu letzt den Opfer!!!


Mike schreibt:
27.07.2010 21:58

Ein Verschulden der Polizei kann ich auf sämtlichen Sequenzen die ich mir angesehen haben nicht sehen. Die Polizei konnte lediglich in dem ihr und der Loveparade zur Verfügung stehen Rahmen arbeiten. Sie hat sehr wohl rechtzeitig Zugänge gesperrt und die Besucher mehrmals darauf hingewiesen, dass wegen Überfüllung ein weitergehen nicht möglich ist. Für meinen Geschmack liegt die Schuld ganz klar an dem Veranstalter und der Stadt. Die Stadt, weil sie die Veranstalltung unter diesen Umständen genehmigt hat und der Veranstalter weil er mindestens genauso viel über die Sicherheitsbedenken gewusst haben muss - wie es die Polizei wusste - und trotzdem die Veranstalltung auf biegen und brechen durchziehen musste. Besucher solcher Veranstalltungen sollten sich allerdings auch fragen, ob man Aufforderungen der Polizei jetzt nicht weiter zu gehen bzw. Platz zu machen nicht doch etwas ernster nehmen sollte - statt Absperrungen die dazu gedacht waren den Strom in den Tunnel zu stoppen zu überlaufen.


Martin G. schreibt:
27.07.2010 22:12

Ich 58 habe am Sonntag mit meinem Sohn 27 fassungslos vor dem Fernseher gesessen und diese Farce von Pressekonferenz verfolgt. Heute, drei Tage später, sind diese feinen Herren immer noch in Amt und Würden!


Reinhard Kr. schreibt:
27.07.2010 22:14

Er wird zurücktreten, das ist gar keine Frage. Aber er wird sagen, dass er aus Rücksicht auf seine Familie zurücktritt. Der er die Beschimpfungen und Bedrohungen nicht weiter zumuten kann. Und mit dieser Begründung versetzt er den Hinterbliebenen noch einmal einen Schlag. Ein OB voller Selbstverliebheit und ohne Seele. Das verdient keine Stadt. In der Niederlage erkennt man den wahren Charakter des Menschen und damit seine Größe. Möge Duisburg durch gute Politiker recht bald genesen.


Michael schreibt:
27.07.2010 22:18

Mit jeder Stunde werde ich wütender.Das Handeln aller Verantwortlichen war eindeutig mehr als nur grob fahrlässig.Herr Kachelmann sitzt zu Recht in Untersuchungshaft.Aber warum laufen diese Herren noch frei rum ? Warum darf ein Panikforscher aufrecht im ZDF ein Interview geben und sagen das er nach Papierlage ohne das Gelände vorher live gesehen zu haben alles für OK befunden habe.Aber bitte schön nur die obere Fläche ohne Tunnelzugang.Da hätten ja nach seiner Berechnung max.20000 Personen pro Stunde sein dürfen.Was für ein Bullshit redet dieser Kerl? Mit diesem Wissen hätte er das Vorhaben stoppen müssen! Wenn solche Leute unsere Elite sein soll Professor und solche Politiker an der Macht sind,bekomme ich Panik für Deutschlands Zukunft.Brauchen die Herren noch eine Generalausrede? Ich habe zwei:Vieleicht war ja die starke Erdanziehungskraft oder die starke Erdkrümmung in diesem Fall schuld.Dann sind wieder alle fein raus weil das konnte ja keiner Wissen.


katerine schreibt:
27.07.2010 22:18

dies ist wiedermal ein beweiss dass der mensch keinen wert mehr hat. in der heutigen zeit zählt nur noch der profit.es dreht sich alles nur noch ums geld.ich denke an die hinterbliebenen der 20 opfer und wünsche ihnen kraft in dieser schweren zeit.die geldgier ist größer als die achtung des lebens, welches jetzt 20 menschen verloren haben.ich bin sprachlos, mir fehlen die worte.nicht nur herr sauerland sollte zur verantwortung gezogen werden! der veranstallter, die sicherheitskräfte...einfach alle,denn alle zusammen haben gewaltig versagt.keiner von ihnen sollte wieder die möglichkeit bekommen solch ein event zu veranstalten.wie können diese leute mit der last weiter leben 20 menschen getötet zu haben???????????


Agnes schreibt:
27.07.2010 22:27

Solch ein Chaos und durcheinander in dieser Stadt und nicht nur da wo die Tragödie passierteviele Videos belegen das ich bin sprachlos. Das sieht doch jeder Dumme das hier MASSIVE FEHLER in der Planung begangen wurden! Es gibt gute Pläne und schlechte Pläne, hier offensichtlich nur einen CHAOS-Plan. Bitte Herr Sauerland nehmen Sie als Oberhaupt dieser Stadt den Hut, Sie tragen nun mal die Verantwortung! Mit ihrer feigen Haltung machen Sie alles nur noch Schlimmer...


weltbetrachter schreibt:
27.07.2010 22:32

Am Ende will es keiner gewesen sein und der Veranstalter verschanzt sich hinter einer Firma. Die läßt man zur Not Pleite gehen und alle Betroffenen gehen leer aus. Die Versicherungssumme ist wohl eher ein -symbolischer Witz- da sind Autos und Hunde teilweise besser versichert als so ein Groß-Event. Mit der jetzigen Haltung hat sich die Stadt und das Ruhrgebiet keinen Gefallen getan.


votan_s schreibt:
27.07.2010 22:40

Dieses Rumgeiere aller Beteiligten ist unerträglich!!! - Schämen sollen sich die Herren, wie sie mit den Gefühlen der Opfer umgehen! Opfer sind nicht nur die Toten und Verletzten, sondern auch die Angehörigen, die zuhause saßen, ohne die Möglichkeit, Freunde oder Verwandte telefonisch zu erreichen, um zu verifizieren, dass es der entsprechenden Person gut gehe!!! Es wird jetzt also gemeldet, dass es Morddrohungen gegen Herrn Sauerland geben soll ... - Verstehen kann ich das, gut heißen kann ich das allerdings nicht! Zwar wird es kommen, wie immer, niemand wird juristisch belangt werden, schließlich ist die Polzei NRW ja nicht unerheblich involviert und der Spruch eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus wird auch auf die polizeilichen Ermittlungen durch die Kölner Kollegen des Herrn von Schmeling zutreffen, schließlich versammelt sich ja bereits die gesamte GdP hinter ihren in Duisburg eingesetzten Kollegen, sodass die Staatsanwaltschaft kaum ein Interesse haben kann, ihre ermittelnde Behörde weiter zu diskreditieren! Somit sind die anderen Herrschaften juristisch schon aus dem Schneider, weil bei weiteren juristischen Beschuldigungen ebenfalls die Polizei in das nähere Visier geraten würde, die aber, wie wir seit dem letzten Bericht von AmnestyInternational kein Interesse an Ermittlungen gegen die eigenen Mitarbeiter hat!!! - Ergo die juristische Angelegenheit wird, so traurig es ist, im Sande verlaufen! - Am Ende bleibt nur die Trauer um die Verstorbenen, für die es weder eine Gerechtigkeit, noch eine angemessene Rechtsprechung geben kann!!! Auch die Medien werden nicht weiter nachhaken, wenn der Fall ausgeschlachtet ist, werden Randnotizen folgen, die dann, wie immer, nicht weiter beachtet werden ... - Darauf zählen auch die Verantwortlichen und versuchen diese Zeit auszusitzen! - Am Ende gibt es weder Genugtuung, noch Gerechtigkeit.


Norbert schreibt:
27.07.2010 22:48

Der OB der Stadt Duisburg hat die Veranstaltung gewollt, die Lopavent hat die Veranstaltung gewollt. Den Bürgermeister motivierte der Ruhm, den anderen der schnöde Mamon. Beide aber wollten das Spektakel - um jeden Preis natürlich; schmal, elegant und ohne Rücksicht auf berechtigte Bedenken - wie sich aus dem Sitzungsprotokoll des Baudezernats ergibt. Hier sollte offensichtlich sogar durch Druck der Obrigkeit auf aufsichtsführende Behörden dazu führen, dass diese sich zu Mitverantwortlichen einer zweifelhaften Veranstaltung machen, vor deren Durchführung sie im Vorfeld ausdrücklich gewarnt haben. Das ist ja so, als würden NRWs Innenminister und Bernie Ecclestone die Zustimmung der Polizei erzwingen mitten in der Urlaubszeit auf der Autobahn A1 zwischen Wuppertal und Hagen einem irren Autorennen zuzustimmen und dafür auch noch die Verantwortung zu übernehmen! Das Verhalten des Veranstalters aber auch das Verhalten der Verantwortlichen der Stadt Duisburg finde ich äußerst zweifelhaft! Die Tasache, dass sich der Schirmherr dieser Veranstaltung um die Trauerfeier drückt ist obendrein auch noch beschämend!


Hans-Georg Benkmann schreibt:
27.07.2010 23:42

Mein herzliches Beileid für Verstorbenen. Mein unglaubliches Wut an OB Sauerland, er ist unmenschlich und sehr egostisch. Er verteidigt sich selbst um sein Unschuld. Es wäre völlig richtig, wenn er als OB zurücktretet. Für missgelungene Verantwortung muss er tragen. Es ist ein grösste Schande für CDU im ganzen Bundesrepublik Deutschland. Für ein beispielhaftes Vorbild von ehemaligen Bundespräsident Köhler, Hut ab! Meine Empfehlung ist, daß OB Sauerland endlich geht, damit lassen wir endlich die Ruhe für Verlusten geben.


Henry schreibt:
27.07.2010 23:59

Die geeigneten Worte zur Planung und Durchführung diser Veranstaltung fehlen mir ! Hier wurden sämtliche Erfahrungen aus den letzten Jahren nicht beachtet !!! Hier wurde doch nur Profit gesucht und die Durchsetzung der Interessen Einzelner . Erschreckend finde ich hier , daß die Meinung von vielen Experten massiv unterdrückt wurden . Ich war viele Jahre in verantwortlicher Position in einer großen deutschen Hilfsorganisation tätig , habe über viele Dinge schon den Kopf geschüttelet , aber so etwas eklatantes nocht nicht gesehen ! Schon in den Grundlehrgängen unserer Führungskräfte werden Grundlagen in Einsatz und Taktik vermittelt , um derartige Szenarien erst garnicht entstehen zu lassen . Es ist für mich daher ein Skandal , was in Duisburg abgelaufen ist . Unnachsichtige Aufklärung und strafrechtliche Konsequenzen sind hier geboten .Dieser Fall muß endlich einmal klarmachen , daß Kommerz und einseitige Interessen Weniger niemals vor der Gesundheit und Leben der BAllgemeinheit stehen darf !


votan_s schreibt:
28.07.2010 00:02

27.07.2010 21:58 Mike schreibt: „Ein Verschulden der Polizei kann ich auf sämtlichen Sequenzen die ich mir angesehen haben nicht sehen.“ - Dann würde ich mal YouTube abonnieren und richtig recherchieren, und Zeitabläufe abgleichen! - „Die Polizei konnte lediglich in dem ihr und der Loveparade zur Verfügung stehen Rahmen arbeiten.“ - Seit wann wackelt der Schwanz mit dem Hund? Polizei = staatliche Exekutive, will heißen kann alles stillegen, so sie denn will, weil sie jedem Bürger gegenüber weisungsbefugt ist!“ - „Sie hat sehr wohl rechtzeitig Zugänge gesperrt und die Besucher mehrmals darauf hingewiesen, dass wegen Überfüllung ein weitergehen nicht möglich ist.“ - Nach derzeitigen Erkenntnissen finde ich diese Behauptung äußerst gewagt, auch hier empfehle ich über YouTube die Timestamps zu sortieren! Tatsache ist aber, dass es Zeugenaussagen gibt, nach denen Polizisten auf das beginnende Chaos aufmerksam gemacht wurden, die die Leute abwiesen und sagten, dass sie sich weiterbewegen sollten, der Rest ginge sie nichts an! - Wäre mir das passiert, hätte ich heute Namen und Dienstnummer und der entsprechende Beamte dürfte sich auf seine Dienstaufsichtsbeschwerde freuen!!! Natürlich hat die Polizei Fehler gemacht, sogar gravierende, die per Videos festgehalten sind! Mit einem VW-Bus in eine bereits komprimierte Menschenmenge zu fahren ist da nur ein kleinerer Fehler! Die Abriegelung des eigentlichen Geländes, obwohl dort laut neuesten Schätzungen legiglich 185.000 von 250.000 zugelassenen Personen waren, ist da bedeutend gravierender! Hätte die Polizei die Abwanderer über die 2. Rampe leiten lassen, während sie die Restkapazität des Geländes für den Zufluss nutzt, steht außer Frage, dass die Lage wesentlich entspannt wird! Die gesamte Menschenmenge, die sich in dem Tunnelsystem und auf der Rampe zum Zeitpunkt des Chaos aufgehalten hat, kann 40.000 Personen nicht überschritten haben, da die Restkapazität ohne Abwanderer jedoch bei über 60.000 Personen lag, hat die Polizei mit der Anordnung, das Gelände komplett abzuriegeln, hierzu gibt es Zeugenaussagen von Betroffenen und Ordnern, den gravierendsten aller Fehler gemacht!!! Dass, will man Schaller glauben, zusätzliche Schleusen durch die Polizei geöffnet wurden, was zu der Tragödie führte, scheint es logisch, dass der Druck auf den HBF-Duisburg bereits so groß war, dass auch hier zwingend entlastet werden musste. Einen entsprechenden Bericht lieferte NTV bereits am Sonntagvormittag. Als gelernte Sicherheitsfachkraft im Bereich Petrochemie weiß ich, was ein Sicherheitskonzept und eine Entfluchtung ist, wie man diese plant und organisiert und wo Schwachstellen zu suchen sind! Eines unserer Hauptgrundsätze lautet: wenn der logische Menschenverstand der Vorgabe widerspricht, folge deinem Verstand!!! Alleine die Tatsache, dass ortskundige Bürger Duisburgs im Vorfeld vor Toten und Verletzten warnen, spätestens bei der Ausschleusung von 200.000 Menschen am Ende der Veranstaltung, zeigt überdeutlich, dass die Polizei das Unterfangen Loveparade weitaus früher hätte stoppen müssen!!! Das Baudezernat der Stadt hat dem OB gegenüber jede Verantwortung abgelehnt, die Feuerwehrgutachten wurden beiseite geschoben und die Bedenken der planenden Polizeibeamten wurden übergangen! - Ich hab da mal ne dumme Frage: Wer, Deiner Meinung nach, wenn nicht die Polizei, trägt hier die Hauptschuld an dem eigentlichen Desaster??? - Da wurde auf Verlangen der Orts-CDU, von der CDU/FDP - Landesregierung der langjährige PolizeiPräsident ausgewechselt, um einen willfährigen zu installieren, der dann trotz Widerstand in den eigenen Reihen das „Sicherheitskonzept“ der Loveparade mit durchdrückt! - Es gilt immer noch der uralte Spruch: Fische stinken vom Kopf her!!! - Tatsache ist, dass ich Deine Feststellungen, Mike, in keiner Form nachvollziehen oder auch nur verstehen kann, weil die Fakten einfach andere sind!!! - Ich möchte hier explizit äußern, dass ich nicht die Polizisten meine, die, als Befehlsempfänger in dem Gewühl waren! Ich schreibe hier ausschließlich von den Fehlleistungen der Einsatzleitung und deren übergeordneter Ebene!!! Ich erkenne ausdrücklich die, teilweise unmenschlichen Bedingungen und übermenschlichen Leistungen der diversen Einsatzkräfte, sei es Polizisten, Rettungssanitäter, Ärzte, aber auch der vielen Menschen, die versuchten, trotz der Panik anderen zu helfen an!!! Letztere sind für mich die wahren Helden dieser Tragödie!!!


Benito schreibt:
28.07.2010 00:04

Ich war da und bin gegen 17h - nachdem ich mich am Stauende in Anbetracht dieses Wahnsinns noch unschlüssig und skeptisch aufgehalten habe - dann mit meinen Freunden umgedreht. Einmal im Strom, wärst Du nicht mehr rausgekommen. Kein vor und kein zurück, keine Toiletten oder Getränkewagen in Sicht; keine Ahnung ob man jemals überhaupt auf das Gelände gekommen wäre. Vor Ort kam die Information Gespräch mit Polizisten, daß bereits gegen 11h der Platz voll gewesen sei. Wie bitteschön hätten die ganzen Leute denn da noch zusätzlich draufpassen sollen??? Für mich war das die erste Loveparade. Aber was ich noch sagen möchte: Die Leute waren total aggressiv, haben in mehreren Wellen versucht unter dem Gröhlen der Massen die Absperrgitter umzudrücken. Die Typen sowieso mindest 2/3 davon Kerle, die meisten besoffen oder sonst irgendwie vollgedröhnt waren extrem aggressiv. Ich hatte selber Probleme mit Unbekannten, die grundlos massiv drohten und unbedingt auf Schlägerei aus waren. Keine Möglichkeit der sachlichen Kommunikation - habe ich so noch nie erlebt - total schräg - völlig unberechenbar. Bin der Polizei sehr dankbar, daß sie da kurz vor Eskalation für mich eingegriffen hat. Möglicherweise waren die echten Raver, so wie wir sie aus dem Fernsehen kennen nette Mädels mit bunter Kleidung und Blümchen im Haar o.ä. schon längst morgens aufs Gelände gekommen. Das was ich erlebt habe, war im Wesentlichen eine aufgeheizter betrunkener Mob, der sich prollend und zu großen Teilen nicht mehr bei Sinnen, nach vorne gepresst hat. Die extreme Verdichtung zwischen den Unterführungen und der massenhafte Verlust des nüchternen Verstandes hat im Zustand der Panik letzlich das Leben einiger, insbesondere körperlich Schwächerer gekostet. Ich habe mir das nicht so vorgestellt und kann dankbar sein, daß ich von Drogen und Alkohol unverklärt meiner Intuition gefolgt bin und rechtzeitg umgekehrt bin, bevor die Falle in Form nachrückender und nach vorne drängender Menschenmassen hinter mir zugegangen wäre.


HMG schreibt:
28.07.2010 00:11

@willi2010 Ihr Kommentar spricht mir aus dem Herzen! Mein Respekt vor so viel treffenden und tiefgreifenden Worten! Lieber Herr Sauerland, Ihre Zeit ist abgelaufen! Tun Sie sich selber und den Bürgern Ihrer Stadt und somit auch allen Besuchern, Teilnehmern und Opfern dieser LoveParade den Gefallen und zeigen Sie das Sie einen Ar*** in der Hose haben! Vergessen Sie aber bitteschön dabei nicht, alle Mitläufer und JA-Sager, alle Profilierungssüchtigen und Ignoranten mitzunehmen! Ich denke an den Händen sehr vieler klebt dieser Tage Blut; denken Sie daran so oft sie Ihre Hände auch waschen und dabei in den Spiegel gucken,...dieser Eindruck wird bleiben, da hilft die beste Seife nichts! @Mike ich möchte hier nicht von Verschulden der Polizei sprechen; sie waren bei Veranstaltung genauso wie die Sanitäter u.a. die ärmsten Schwe***! Aber eines habe ich mit eigenen Augen gesehen. Ich hatte nicht den Eindruck das rund um 16 Uhr und später genug dafür getan wurde, nicht noch mehr Menschen in den Tunnel zu lassen! Düsseldorfer Ecke Karl-Lehr Strasse Mein Eindruck war, Überforderung und Resignation! Wir selber konnten ungehindert! den Weg in den Tunnel nehmen obwohl dieser schon voll und schwarz vor Menschen war! Ich weiss es, denn ich war dabei und hatte offensichtlich einen Schutzengel, denn 5 bis 10 Minuten später...und ich könnte dies wohlmöglich heute nicht mehr schreiben... Anweisungen Ernst zu nehmen hätte da geholfen, das mag sein...wenn es welche gegeben hätte...ich habe keine gehört. Und mal ehrlich...: Gibt es nicht andere Mittel um Menschenmengen bereits vor dem Tunnel zu stoppen?! Angewandt wurden diese, soweit ich das beurteilen kann und mitbekommen habe, nicht! Und nun?! Ich glaube, nicht nur der Bürgermeister muss sich ganz unangenehme Fragen stellen lassen...


Christiane Maise schreibt:
28.07.2010 00:19

Ihr könnt doch nix´ dafür! Sauber abgelenkt von Kriegen und Krisen, stellt die Zäune enger, die Welt ist in den Miesen. In der Beitragspflicht sind die Medien, In stillster Trauer __:8 Jungs und 12 Mädchen. Seit wann kommen hier so wenig hin, Es waren doch Millionen, Es sollten 300 tausend sein, Könnt ihr mich verschonen? Der Mensch heißt Mensch, weil er´s vergisst weil sie´s verdrängt, und nicht weil er den Schampus, von morgen, in seinen Gläsern heut´ schon schwenkt! Bohrt doch noch ein Loch, in den Mariannengraben, Was auch passiert die größte Kaufkraft, haftet für schon für euer Versagen. Macht doch einfach mit, beim bisher größten Krieg der Welt, versuchs und halte schritt, Dann bist du einer dem es gefällt. Dann bist du einer,_ du bist schnell,à Die Sonne blendet, und es wird grell, Du gehst dann weiter grade´ aus, Du versagst _du kennst dein Haus! 1989: 150 Menschen, Alle feiern, und_ sie _sprengen die Grenzen, … 20-08- aufgepasst: 1,6 Millionen, Dann kommen 2-0-1-0 nur 300 mille,?? Die falschen ruhen in der stille!!?! Für wieviel Millionen? - Bitte, könnt ihr mich verschonen?


Thomas schreibt:
28.07.2010 00:48

Ich selber Lebe in Duisburg und vorder auch das unser Bürgermeister Herr Sauerland zurück Treten sollte, dass was passiert ist dürfte nicht passieren meine Schwester war selber auch dagewesen und sie hatte mehr glück das die weiter weg gewesen ist aus den Tunnel, dass sind stunden wobei ich es nicht verstehen kann das sowas passieren konnte wobei so wenig platz dort gewesen ist für so viele Menschen Duisburg hat mehr platz um sowas zu machen aber nein lieber mit Risiko als nichts. ich bin dafür das unser Bürgermeister zurück Treten sollte dafür.


............. schreibt:
28.07.2010 01:06

Vielleicht/Es sollte in Berlin eine Trauerparade rund um die Siegessäule geben.


Markus R. schreibt:
28.07.2010 01:51

Es war eine Massenpanik ! Nicht mehr und nicht weniger. Immer muß man nach einem Sündenbock suchen. Es wurden natürlich Fehler gemacht aber doch nicht mit Absicht. Das ganze lief einfach unglücklich ab. Bei so einer riesen Menge von Menschen konnte man noch froh sein das nicht mehr passiert ist. Ich, würde nie an einem Massenspecktakel teilnehmen, wo man dicht aneinander steht. Es ist auch immer ein Risiko bei so einer Veranstaltung dran teil zu nehmen. Im Grunde hatten die Teilnehmer ein wenig selbst die Verantwortung zu tragen. Im Grunde diese und auch das ganze Manegment. Also dumm gelaufen aber so ist es eben im Leben........


Mike schreibt:
28.07.2010 02:37

Fuer mich sind diese vier Hauptfiguren ein Sinnbild unserer Gesellschaft. Ein voellig versifftes System von Politik, Partein, Beamten, Wirtschaft, Selbstdarstellern und Wichtigtuern. Derjenige mit der Groessten Klappe ist das Aplhatier und dem wird gefolgt. Geht es dann ans eingemachte sind ploetzlich alle kleinlaut und haben die Hosen gestrichen voll.


............. schreibt:
28.07.2010 03:03

Für jeden Toten der LP 2010 einen Gedenkstein oder Tafel rund um die SiegesSäule.......... Wie kann es sein?Veranstalter der LOWPARDE zusein und auf der anderen Seite sind ihm oder denen die liebenden Menschen auf der Parade egal sind und ignoriert sichherheitwarnung...geht nicht in mein KOPF


Mic schreibt:
28.07.2010 05:31

JEDER der da war, trägt eine Mitschuld! Wenn allen vorher bekannt war, dass der Tunnel zur Todesfalle werden könnte, wie es in X Foren zu lesen war und ist, warum rennen dann trotzdem alle rein. Warum reisen zig Leute zu einer kostenlosen Veranstaltung an, auf welcher schon immer ein guter Anteil Leute im Dauersuff war oder unter Drogen stand und regen sich dann über teure Getränke, Konzeptlosigkeit und ein paar Tote auf? Die Dummheit der Einzelnen hat hier ebenso mitgespielt wie die Profitgier und Geltungsbedürftigkeit der Organisatoren. Eins ist sicher, wenn ich mitbekomme, dass kein Wasser im Schwimmbecken ist, dann springe ich nicht rein, auch nicht, wenn mir das von anderen empfohlen oder als besonders geil beschrieben wird!!! Vielleicht sollte man derartige Veranstaltungen generell verbieten... Und Leute: Lernt Schreiben!!! Manche Einträge sind ja kaum noch lesbar. Man kann jeden Tag und überall sterben, aber ich möchte nicht zu denen gehören, die auf der Loveparade erquetscht worden sind - da wäre ich nämlich mitschuld.


Yane Fehrenberg schreibt:
28.07.2010 05:42

... zu zwei guten Kommentaren: „Bei optimistischen 40 Menschen Einlass pro Sekunde durch den einen! Tunnel ... sind es bei 1.4 Mio Menschen mind. 10 Stunden bis alle auf dem Gelände gewesen wären ...“ ... und: „Wieso hat man die Besucherströme nicht so geleitet, dass es auf der einen Seite ... nur hinein- und auf der anderen Seite nur hinausgeht?“ Genau das waren doch allergröbste Fehler! Da hat ein unfähiger, teurer „Krisenstab“ ein ganzes Jahr! an einem Sicherheitskonzept rumgetüftelt! - doch nicht mal das Simpelste berücksichtigt! Ich war auf fast allen wunderbaren LOVEPARADE’s in Berlin! Es gab praktisch keine „Absperrungsgitter“ oder „Security“ oder gar „Taschenkontrollen“! Nur ganz wenige Gitter, - und nur für die Rettungs-Hilfsdienste! Hier hatten sich die Menschenmassen einfach „selbst reguliert“! Zu jeder Zeit konnte man sich „in die brodelnde Masse werfen“ - oder sich problemlos sofort daraus entfernen! Keinerlei/nirgendwo „KONTROLLEN“!!! Es gab zwar Polizei ..., doch die hatte kaum was zu tun; die waren alle nur sehr gut gelaunt und überaus tolerant anwesend! In Wahrheit hätte dieses beschränkte Gelände in Duisburg gar nicht für eine LOVEPARADE zugelassen werden dürfen! Nur mit multiplen Zu- und Abgangsmöglichkeiten! ... Allein schon nach Check der Besucherzahlen der vorherigen! - Da haben sich unerfahrene Dilettanten wohl bloß „was Theoretisches AUSGEDACHT“, ohne Erfahrungs-Recherche bezüglich der vergangenen LOVEPARADE’s! - Unverzeihlich angesichts von unsäglichem Leid der Angehörigen von 20 jungen, zerquetschten Menschen! ...


Mike schreibt:
28.07.2010 07:08

@mausejule: Also da kann ich dir nicht zustimmen. Die Polizei hat ja sehr wohl versucht, an der Treppen - so weit es eben ging - Ordnung zu schaffen. Wenn allerdings hunderte Leute gleichzeitig eine Treppe passieren wollen, kommt man nicht weit. Was hätte sie denn bitte tun sollen? Pfefferspray in die Menge spritzen wäre wohl die denkbar schlechteste Variante gewesen. Zu diesem Zeitpunkt - so traurig es auch ist - konnte sie leider nichts mehr tun außer eben das, was sie getan hat. Und man muss ihnen auch zu Gute halten, dass relativ viele Rettungskräfe innerhalb kürzester Zeit vor Ort waren. Leider kamen jedoch auch die nur sehr schlecht in den Tunnelbereich. Mein Dank gilt den Rettungskräften und der Polizei.


Herbert Kiel schreibt:
28.07.2010 07:38

Wer auf ne Massenveranstaltung geht muss mit so etwas rechnen....


Andi schreibt:
28.07.2010 07:55

Schuld hin - Schuld her: Das Blut an der Hose sieht man nicht mehr, wenn man es mit ordentlich Klebstoff überschmiert und sich dann auf seinem -sicher sehr bequemen- Sessel Platz nimmt. Charakterlose und eitle Posten-Kleber wie er tragen einen ordentlichen Anteil daran, dass ich mittlerweile vor jedem Drogenabhängigen am Frankfurter Hauptbahnhof mehr Respekt habe als vor einem Politiker. Und ich glaube, da bin ich nicht allein. Können sie noch in den Spiegel schauen Herr Sauerland?


Mario aus KR schreibt:
28.07.2010 08:04

Ich hoffe ja nicht, das die Trauerfeier im Tunnel statt findet wo eventuell wieder über 1000 Menschen teil nehmen und wieder etwas passiert. Wenn die hinteren nach vorne drücken um auch mal dort zu stehen, wo die lieben Raver umgekommen sind. Mein Beileid an die Angehörigen und Gute Besserung den Verletzten.


Jörg schreibt:
28.07.2010 08:16

Es gibt in Deutschland die Versammlungsstättenverordnung, in dieser sind auch Flucht und Zugangswege geregelt. Aus eigener Erfahrung weiss ich wie schwierig es ist diese Auflagen immer zu erfüllen. Lösungen gab es aber immer, entweder durch Veränderungen im Ablauf oder dem Schaffen neuer Rettungs und Fluchtwege. Die Aussage In Duisburg hätte die Loveparade nicht stattfinden sollen halte ich für reinen Populismus. Bei allen Veranstaltungen an denen ich mitgewirkt habe auch die Loveparade in Berlin gab es immer eine enge und intensive Zusammenarbeit mit den Ordnungs und Sicherheitsbehörden und zwar schon weit im Vorfeld. Sicherheit der Besucher stand immer an erster Stelle und Kommerzieller oder Politischer Erfolg waren zweitrangig. Die Wahl des Veranstaltungsortes mit den Bekannten Zu- und Abgangsmöglichkeiten war dem Ansturm nicht angemessen, das Verfahren die Personenvereinzelungsanlagen hinter dem Tunnel zu errichten trifft bei mir auf unverständniss und wut, gerade mit so einer Einrichtung soll genau das Verhindert werden was hier Passiert ist. Diese Trägödie wär nie Passiert wenn alle Beteiligten Veranstalter UND Ordnungsbehörden von Beginn an nach dem Grundsatz Savety First geplant und gehandelt hätten, in Berlin hat dieses funtioniert, warum hier anscheinend nicht? Mein Beileid allen hinterbliebenen.


Steven schreibt:
28.07.2010 08:49

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, als neu zugezogener NRW-Bürger war ich über die Ereignisse am Samstag erschüttert. Bei einer friedlichen Veranstaltung sind 20 geliebte Menschen aus unserer Mitte von uns gegangen, viele weitere würden teils schwer verletzt. Ich möchte an dieser Stelle meine tiefe Anteilnahme den Hinterbliebenen aussprechen. Für alle, besonders für die Angehörigen der Opfer, ist die Schuldfrage, wer die Verantwortung für den Tod ihrer geliebten Söhne und Töchter trägt. Meiner persönlichen Meinung hat die Polizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen guten Job gemacht, die Beamten waren schließlich als Unterstützung, nicht als Ordnungskräfte, eingesetzt. Wo waren die Ordnungskräft liebe Veranstalter? Wurden diese vielleicht aus Profitgier eingespart? Wird schon nichts passieren war wohl die Devise der Veranstaltung? Liebe Stadtverwaltung Duisburg, warum wird ein solches Gelände freigegeben obwohl man Bedenken äußert? Die Pressekonferenz war eine pure Farce, mehr als stammelnde, um Antworten ringende Gestalten konnte ich nicht erkennen, für jeden Angehörigen, der dies gesehen hat, war es ein Schlag ins Gesicht. AN DIE DIE SICH DAFÜR VERANTWORTLICH FÜHLEN: Warum ist das passiert? Auf diese Frage will ich, wollen alle eine Antwort!


Joji schreibt:
28.07.2010 08:59

Inzwischensteht es außer Frage dass hier massiv geschlampt wurde, und es bleibt zu hoffen dass eine lückenlose schonungslose Aufklärung erfolgt. Aber was mich ebenso entsetzt sind die Morddrohungen gegen den OB das ist meines erachtens nach primitive Reaktion von Menschen die ihm Mord vorwerfen und im selben Atemzug einen Mord fordern. Und genau das sind die Leute die sicherlich das größte Verständnis aufgebracht hätten, wenn man sie nicht mehr aufs Gelände gelassen hätte, weil eine Überfüllung drohte. Was würden diese Menschen fordern wären da jetzt bei einem Rolling Stones Konzert 20 Menschen zu Tode getrampelt worden? Würden sie dann Mick Jagger lynchen? Mir scheint es so, als wäre das ganze zum Trauerevent gehypet. Allerdings sollte der OB wirklich sein Amt räumen, denn egal wie, er wird auf immer eine Last auf seinen Schultern tragen.


Gaby schreibt:
28.07.2010 09:26

Herr Sauerland, bitte treten Sie zurück!!! Sie haben doch schon die moralische Verpflichtung. Es ist nun mal so, dass man mit diesem Posten eine große Verantwortung übernimmt, selbst dann, wenn die Fehler nicht persönlich gemacht wurden. Gibt es keinen Anstand mehr? Die ganze Angelegenheit wird auch ohne Sie aufgeklärt. Ich schäme mich in diesen Tagen wirklich sehr, ein Bürger dieser Stadt zu sein.


Eduard schreibt:
28.07.2010 09:40

Der OB weiß genau, dass er nicht mehr im Amt bleiben kann. Dennoch tritt er nicht zurück und zeigt somit, wie feige er einfach nur ist, Schuld einzugestehen und Verantwortung zu übernehmen. Herr Sauerland, Ihr Gewissen wird/sollte Sie sofern Sie eins haben ohnehin für lange Zeit plagen, also tun Sie sich selbst einen gefallen und stehen Sie zu Ihren Fehlern.


Stefan schreibt:
28.07.2010 09:40

Hinterher ist man immer schlauer. Bitte Vorsicht mit Schuldzuweisungen, Rücktrittsforderungen, etc. Erst wer behaupten kann, er hätte mit der betreffenden Befugnis und dem jeweiligen Kenntnisstand etwas gravierend anders gemacht, darf über andere Urteilen. Schuld wären auch zig Tausende von Menschen, die nicht genug Rücksicht auf ihre Mitmenschen genommen haben. Hätten diese Menschen vorher davon gewusst, wären sie erst gar nicht dort erschienen. Aber: Hinterher ist man immer schlauer....


alex68 schreibt:
28.07.2010 10:10

Ungeachtet von der Ermittlung der Verantwortung gilt es auch, Schlußfolgerungen zu ziehen für zukünftige Massenveranstaltungen. Da ist der Veranstalter in diesem tragischen Fall über 7,5 Mio € versichert wahrscheinlich auch noch freiwillig. Ein Beispiel zum Vergleich: eine Praxis für Ergotherapie ist gesetzlich verpflichtet eine Haftpflichtversicherung für Personenschäden zu führen. Die üblichen Deckungssummen liegen bei 2 bis 3,5 Mio. € und das Risiko in einem solchen Betrieb lässt sich i.d.R. auf eine einzelne Person/Patienten beschränken. Eine Veranstaltung mit Millionenpublikum wurde zum McFit-Supersonderspartarif versichert. Dass so etwas überhaupt möglich ist? Wenn Unternehmer so offensichtlich frei jeden Verantwortungbewusstseins handeln dürfen, dann muss an dieser Stelle dringend eine gesetzliche Regelung her.


Thomas schreibt:
28.07.2010 10:29

Jetzt sitzen sie da, in der Pressekonferenz, wie die begossenen Pudel. Zynisches Geschwafel von Beileid macht die Runde - dabei ging es allen NUR um´s Geld verdienen! Schief gelaufen eben! - Verantwortung oder gar Schuld auf sich nehmen will keiner. Wo ist z.B. die CDU-Provinzgröße Thomas Mahlberg, der in einem Brief noch großmaulig die Ablösung des vorigen Polizeipräsidenten gefordert hat nur weil der Bedenken gegen die Veranstaltung geäußert hatte? In der 3. Reihe oder gerade wichtig in Berlin - feige hinterm Baum verstummt! In 10 Jahren werden wir die Gleichen wiedersehen, wenn sie mit bedröppelter Miene publicitywirksam Kränze zum Gedenken niederlegen. Dabei ging es ihnen immer NUR um´s Geld und Ansehen beim Häppchenessen. Um den Applaus nach einer markigen Rede im Bierzelt. Schief gelaufen eben - damals.


Thomas, Gießen schreibt:
28.07.2010 10:30

Wir alle - und damit auch jede/r Teilnehmer/in einer solchen Veranstaltung - müssen uns einfach auch einmal die Frage stellen, ob Besucherströme von 1 - 1,4 Millionen Menschen im Panikfall überhaupt noch zu lenken und zu kontrollieren sind. Ich wage zu behaupten, bei aller Offenheit der Ordnungkräfte und der Weiträumigkeit des Geländes in Berlin: Wenn vorne an den Musik-Wagen, wo es sich am meisten drängt, ein unvorhergesehenes Ergeignis passiert, was eine Panik auslöst, hätte es in Berlin genau so viele Tote und Verletzte gegeben wie in Duisburg. Denn bis es sich nach hinten durchspricht, zum Beispiel in Richtung Tiergarten zu fliehen, gibt es vorn um den Panikherd schon die ersten Toten und Verletzten. Das ist doch so sicher, wie das Amen in der Kirche bei diesen Menschenmassen. Wir haben früher mit 15 Leuten in Leos Keller gefeiert - und hatten auch einen Riesenspaß, haben abgetanzt bis in die Morgenstunden. Warum ist das heute anscheinend nur noch in der Masse interessant, wo solche Gefahren bestehen? Im übrigen möchte ich damit auf keinen Fall die Verantwortlichen in Duisburg frei sprechen. Denn ohne auf Details in der Planung zu achten, stellt sich mir als Laie beim groben Rechnen doch schon die Frage: Die Stadt rechnet mit 1 Million Teilnehmern, der Veranstalter sogar mit 1,4 Millionen. Das Gelände ist ausgelegt für 250.000. Selbst wenn ich mit viel Goodwill 500.000 aufs Gelände bringe, was biete ich den restlichen 500.000 bis 900.000 Menschen, die teilweise mehrere 100 km angereist sind? Einen Tunnel, in dem sie warten sollen, bis die Veranstaltung vorbei ist??? Mit Verlaub - wer so blauäugig ist, das das gut gehen kann, sollte weder Politik machen, noch Veranstaltungen organisieren.


Tobias schreibt:
28.07.2010 10:33

Es ist wirklich eine Katastrophe was da in Duisburg passiert ist und 20 Menschen ihr Leben lassen mussten,obwohl sie nur feiern wollten. Mir tut aber auch ganz ehrlich H.Schaller leid,denn ich glaube niemand wollte das so etwas passiert.Er wird sich selbst die meisten Vorwürfe machen und weiß, dass er in einer gewissen Art und Weise mit daran Schuld ist,dass diese Menschen ihr Leben verloren haben.Ich wünsche sowas niemanden! Die Wut und die Trauer der Opfer und Angehörigen verstehe ich ebenfalls und ich glaube jeder wünscht sich einfach die Zeit zurückdrehen zu können und das geschehene ungeschehen zu machen.Ich hoffe nur, die Menschen lernen aus dieser Katastrophe.


Wolfgang schreibt:
28.07.2010 10:49

Man könnte glauben, es gibt in Deutschland nur Bewährungsstrafen. HARTE Strafen für die Verbrecher. Nicht unter 5 Jahren !


Daniel schreibt:
28.07.2010 10:51

Natürlich ist so etwas tragisch und immer traurig. Besonders wenn meinen einen Bezug aus eigenen Erfahrungen hat. Es sterben nur zeitgleich täglich tausende Menschen an Hunger, Krieg, bewußt! medizinischen Fehlbehandlungen etc. Auch alles Tote für die wir, unsere Gesellschaft, Politik & Industrie verantwortlich sind und eigentlich schon längst daraus gelernt haben müßten. Die Gewichtung & Aufmerksamkeit gegenüber diesen Tragödien finde ich sehr verwunderlich. 20 1000?


Carina schreibt:
28.07.2010 11:07

Also erstmal mein Beileid an die Freunde und Familien der Verstorbenen... Aber ich kann es nicht verstehen, die Loveparade nun nicht mehr stattfinden zu lassen.. Katastrophen passiere, auch wenn dies nicht sein soll.. Schuld ist der viel zu enge Platz gewesen.. auf offenen und größeren Geläden wäre dies doch kein Problem?! Warum die Loveparade dann nicht einfach auf einen festgelegten Platz umziehen lassen?


Micha schreibt:
28.07.2010 11:09

Jetzt sind es 21 Tote! WIEVIELE werden es wohl noch werden? Hoffentlich nicht noch mehr! Ich habe Angst und trauere! Für mch ist es schlimm, dass Erwachsene Leute nicht mal in der Lage sind, die Schuld zu zu geben! Bei kleinen Kinder ist dieses verhalten normal aber nicht bei Personen wo man herraufschaut! So sieht man wie die Politik und Bürgermeister arbeiten! Warum hat man nicht einmal auf die Bevölkerung gehört? Man sollte aber nicht solche veranstaltungen wie Loveparade einstampfen! Es sollten solche Leute das machen wie in Berlin! Dr. Motte und Westbam haben darin erfahrung solche veranstaltungen aus zu richten! I-Motion machen mehr fach im Jahr groß veranstaltungen! Beispiel die Ruhr in love oder Nature One Warum hat man nicht bei solchen event GmbH´s angefragt?! Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht mehr verstehen! Ich habe mehrere fragen aber niemand kann sie Beantworten! Ich Trauere um jeden Toten sowie verletzten und den Angehörigen


Leon schreibt:
28.07.2010 11:11

Es ist immer traurig wenn solche Ereignisse geschehen und den Betroffenen gilt auch mein Beileid. Für mich ist die Loveparade an sich schon vor Jahren gestorben, als Sie nur noch einzig allein der Profitgier herhalten musste. Das ist für mich auch der Grund weshalb so lasche Sicherheitsbestimmungen und ein viel zu kleines Gelände zur Verfügung gestellt worden ist. Wenn die Beteiligten mit Macht und Gewalt ein Gross-Event am Leben erhalten wollen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn es zu solch einem tragischen Ereignis kommt. Obwohl man niemanden vorschnell anklagen sollte, sehe ich die Hauptlast bei der Lopavent GmbH.


Anni schreibt:
28.07.2010 11:29

Also nun möchte ich dazu auch nochmal was sagen , ich war selber auf dieser Loveparade und es war grausam und ich denke das wenn man in dieser Panik um sein leben nicht bei war solle man vorsichtig sein mit seinen aussagen . Und mit dem Kommentar wegen NUR mittlerweile 21 Toten , die Loveparade jetzt ganz lassen ist wohl ein witz , ich denke ihr einige von euch würden anders denken wenn es eure familienmittglieder getroffen hätte . Habt ihr vielliecht mal drüber nach gedacht das man es den Familien Schuldig ist das dieses Fest wo ihre Kinder oder Familienmitglieder gestorben sind das einfach zu lassen , anstatt sie jedes jahr damit zu konfrontieren ??? Mein mittgefül gilt den Verletzten und den familie der verstorben .


Lara schreibt:
28.07.2010 11:31

wie beschähmend. Keiner will Schuld eingestehen und verweisen nur auf die jeweiligen anderen. Was für eine Justizlandschaft Deutschland darstellt. Kachelmann soll eventuell 15 Jahre ins Gefängnis , obwohl die Schuldfrage noch nicht geklärt ist und dies alles auf sehr waagen Konstrukt baut und im Falle Duisburg ziehen sich bis dato alle gekonnt aus der Affäre!


mesh schreibt:
28.07.2010 11:36

Nach unbestätigten Gerüchten will Sauerland bis Oktober im Amt bleiben, denn dann erhält er Pensionsansprüche da er 6-Jahre im Amt ist. Zudem war Sauerland wohl offensichtlich kurz vor Beginn der Veranstaltung mehrere Wochen im Urlaub. Da ist es ein Hohn zu erklären wir haben alles menschenmögliche im Vorfeld getan.... Das Event erst am Samstagmorgen zu genehmigen und innerhalb der Planungsphase als oberster Verantwortlicher in den Urlaub zu verschwinden zeugt wirklich von Verantwortung bei einer Veranstaltung dieser Größe. Sauerland, als regierender Duisburger OB kann sich momentan nicht frei in Duisburg bewegen ohne um Leib- und Leben fürchten zu müssen. Das ist eine Polit- und Machtposse die sich dort abspielt die ekelerregend und widerwärtig ist. Ich kann nur jeden Politiker, sei es Kraft, Merkel oder Wulff empfehlen von der Trauerfeier fernzubleiben. Die Wut auf die Politik in Gestalt von Sauerland da wird wohl auch dann leider nicht mehr differenziert kann sich in einem Eklat auf der Trauerfeier entladen und ein Gros der Masse wird es wohl mit klammheimlicher Genugzuung zur Kenntnis nehmen wenn dem einem oder anderem Politiker aus Verachtung ins Gesicht gespukt wird. Sauerland hat durch seine menschenverachtenden Beschuldigungen 1.5 Stunden nach dem Unglück nicht nur sich selbst und sein Amt beschädigt, nein, er hat auch Vorurteile bestätigt. Denn eines der Vorurteile im Ruhrgebiet ist Machtbessenheit, Unehrlichkeit und Vorteilsdenken wenn man an Politiker denkt. All diese Vorurteile werden manifestiert in Herrn Sauerland wiedergespiegelt und die Wut im Pott ist nicht nur auf Herrn Sauerland ausgerichtet. Die Wut im Ruhrgebiet gilt der Politik als ganzem, die massiv durch Herrn Sauerland beschädigt worden ist und noch wird. Zudem wundert man sich zunehmend über die Justiz, da alle Protagonisten momentan noch frei herumlaufen dürfen, Eigenkapital vermindern dürfen, potentielle Zeugen beeinflussen dürfen, oder laufende Ermittlungen beeinflussen dürfen.


Norbert Weer schreibt:
28.07.2010 11:49

Bin immer noch schockiert über die schrecklichen Ereignisse und ebenso darüber wie einige Medien darüber berichten. Was z.B. die Boulevardpresse an Bildern veröffentlicht ist purer Voyeurismus und pietätlos. Ich fordere schnellstens Konsequenzen für die Versager die diese Katastrophe zu verantworten haben, in erster Linie muss Herr Sauerland seinen Hut nehmen und zwar sofort!


josefine schreibt:
28.07.2010 11:52

Ich finde Eva Herman hat es auf dem Punkt gebracht ob die Leute das wahrhaben wollen oder nicht. Für diese Spassgesellchaft die Verantwortung tragen immer die anderen nur ich nicht. Uns wurde eine Möglichkeit zum nachdenken geschenkt, nutzen wir sie gut, das sind wir den Opfern schuldig.


Wolwereit schreibt:
28.07.2010 11:59

Berlin ist schuld... weil wir für die Kosten der Müllbeseitigung nicht mehr aufkommen wollten sind 21 Menschen ums Leben gekommen und 500 verletzt. Berlin ist schuld.


Stefan schreibt:
28.07.2010 12:09

Traurig.... Herr Sauerland ist ein Vorzeige Objekt wie Macht & Geld-Geil Politiker sind. Er ist ein Schandfleck der Deutschen Politiker/in, er ist überflüssiger den je ! Auch ist der Herr R.Schaller mit aller Härte des Gesetztes zu bestrafen. Nicht auszudenken wenn es genau so Warm gewesen wär wie in den Letzten Wochen, bei über 35°C und mehr wären mit Sicherheit noch mehr Opfer zu beklagen ! Beide müssen für ihr Handeln & tun ins Gefängnis für lange lange Zeit ! Auch das diese Männer die in Verantwortung stehen nicht Rechnen können zeigt sich hier ganz eindeutig. Mit Seinen Namen unter der Genehmigung hat er Herr Sauerland das Todesurteil von 21 Menschen unterschieben die nach Duisburg gekommen sind um zu feiern. Nur um die 1000 Ordner bei einer Veranstaltung dieser Größen Ordnung - ein Witz hier Zeigt es sich das hier Geld gespart wurde ! Jedes kleine Reit Tunier wie es sie jedes Wochenende zu Tausenden in Deutschland gibt ist besser Organisiert wie diese Veranstaltung ! Ordner die wohl möglich kurzfristig und ohne Erfahrungen auf die Menschheit losgelassen worden sind.....


WiLa schreibt:
28.07.2010 12:11

Eine furchtbare Tragödie ist das... Kaum in Worten ausdrücken kann ich mein Mitgefühl für die Betroffenen! Auch ansonsten herrscht Trauer und Wut vor bei mir, aber aus etwas anderen Gründen als den vorwiegend hier erwähnten. Meines Erachtens liegt nämlich das eigentliche Grundübel eher in dieser unserer Gesellschaft, in einem bestimmten Klima hier, das auch mein Vorredner ansprach und das vielleicht noch von diesem Trauma unserer jüngeren Geschichte herrührt. Alle anderen unguten Erscheinungen werden womöglich dadurch erst hervor gerufen. Wie soll ich genauer beschreiben, was ich meine ? Ich mache einfach mal einen Versuch und stelle hiermit die These auf, dass wir Deutsche vielleicht unser natürliches Verhältnis verloren haben zu dem, was man den dunklen Pol des Menschseins nennt. Tragödien finden eben statt, auch menschliches Versagen bis hin zm Allerschlimmsten. Immer wieder. Und die natürlche Reaktion darauf, der natürliche Ablauf scheint mir prinzipiell der zu sein, dass alle, die auch nur einen Hauch damit zu tun hatten,freiwillig ihren Teil der Verantwortung übernehmen, natürlich auch die Konsequenzen tragen bis hin zu etwaigen strafrechtlichen- und dann aber versuchen, aus den gemachten Fehlern zu lernen und einen konstruktiven Weg in die Zukunft zu finden. Was hier in der Regel jedoch stattfindet, ist die sofortige Verteufelung der vermeintlich Schuldigen, Hexenjagd, Unversöhnlichkeit; und dieses wiederum hat für meine Begriffe zwei äußerst ungute Folgen: Entweder versuchen die Betroffenen, aus Angst vor dieser übertriebenen Inquisition sich zu entziehen, indem sie etwa mit dem Finger auf andere zeigen o.a.m.; es entsteht das klassische Sündenbock-Denken mit allen unguten Folgen. Oder aber das gelingt ihnen nicht und sie erstarren derart in dieser von allen Seiten behaupteten angrundtiefen Schuld, dass sie sich vor lauter Hass und Selbsthass quasi nicht mehr rühren-, mithin also auch nicht aus ihren Fehlern lernen können. Was um Himmels Willen soll das?! Ich verstehe jede Wut gerade der Betroffenen auf die vermeintlich Verantwortlichen, ich weiß sehr gut, was Schmerz und Leid bedeuten - aber irgendwann muss es auch ein Verzeihen geben, damit ein Klima entsteht, in dem die gemachten Fehler revidiert werden können und ein gangbarer Weg in eine gute, ja, sogar bessere Zukunft frei wird ... Die gängige Praxis hier in diesem Land scheint aber eben ganz anders zu sein. Allgemein gesagt: Es gibt eine wirklich gute Sache,innerhalb derer schwierige bis ungute Ent- und Verwicklungen entstehen, und anstatt etwaige Verantwortlichkeiten zu benennen und es dann in Zukunft ganz einfach - aus den gemachten Fehlern lernend - besser zu machen, wird die Sache einfach beendet, die Einrichtung geschlossen usw. In diesem Sinne soll es ja auch nie wieder eine Love Parade geben. Das verstehe, wer will und kann ... Meine Meinung ist ganz einfach die: Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen! Es bringt nichts, wenn alle Welt auf Dauer in Unversöhnlichkeit, Hass und Selbsthass erstarrt. Was wir nicht irgendwann verzeihen können, davon können wir uns auch nicht heilen. Und wenn keine Heilung stattfindet - wenigstens irgendwann - , können wir auch nicht auf eine wirklich konstruktive Art und Weise weitergehen. Gerade das jedoch dürfte in allen derartigen Fällen das Allerschlimmste sein, das überhaupt passieren kann ...


Ralf schreibt:
28.07.2010 12:12

.....letzendlich sind 21 Menschen ungekommen, nur aufgrund von schlechter Planung, das jetzt alle Beteiligten Stadt, Veranstalter, Polizei, etc. sich gegenseitig beschuldigen, macht die ganze Sache nur noch schlimmer, niemand sagt Entschuldigung, niemand denkt anscheinend an die Angehörigen, die angesichts der Feststellung des Veranstalters, Wir haben alle Auflagen erfüllt und Die Stadt hat alles genehmigt das Gefühl bekommen, Ihre Lieben sind Kollateralschäden die man in Kauf genommen hat... Das Verhalten der Verantwortlichen ist einfach nur SCHÄBIG, es fehlt nur noch die Feststellung durch die Verkettung unglücklicher Umstände..sind die Menschen gestorben ich bin tieftraurig und fühle mit allen Angehörigen...und ich hoffe, das diese Tragödie aufgeklärt werden kann! Und die Verantwortlichen bei den Behörden sollten soviel Anstand besitzen und wenigstens Ihre Ämter freigeben, das hat nichts mit Schuldeingeständnis zu tun, sondern was mit Moral und Respekt den Opfern gegenüber


escadrondelamort schreibt:
28.07.2010 12:26

Schuld haben alle die, die von hinten gedrückt haben - alle, alle die nicht umgedreht haben. Alle die immer weiter wollten nach vorne. Alle die nicht innegehalten haben. Alle die kein Instinkt hatten. Alle die nur ne geile Zeit haben wollten. Alle die noch blieben als es schon Tote zu beklagen gab. Alle ausnahmslos alle... und das waren Tausenden im Tunnel ... Alle ! J´Accuse... !


Charly Zimmermann schreibt:
28.07.2010 12:54

Inzwischen 21 Tote, das ist ein Tragödie. Unfassbar für mich, dass OB Sauerland auf seinem Sessel klebt, obwohl er inzwischen nachweisleich über gravierende Sicherheitsbedenken informiert war. Egal ob er juristisch zur Verantwortung zu ziehen ist - politisch moralisch hat er diese Verantwortung zu tragen. Zögert er noch länger, schadet er dem Ansehen der Stadt Duisburg, dem Ansehen seiner Partei und dem Ansehen der Politik insgesamt. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen auf Opferseite.


Netti schreibt:
28.07.2010 12:59

Ich war mit meinem Mann und Freunden da , wir sind eine halbe Std zuvor durch den Tunnel gelaufen . Da haben wir schon gedacht das kann verdammt eng werden . Wenn mann das so sagen will , sind wir mit einem blauem Auge davon gekommen . Nach dem wir gehört hatten was passiert ist , haben wir die Veranstaltung sofort verlassen . Das schlimme für mich war , wir mussten an den ganzen Verletzten und mit Sicherheit auch schon an den ersten Todesopfern vorbei . Ich kann es immer noch nicht fassen das 21 junge Menschen die nur Feiern wollten auf so tragische Weise sterben mussten . Hiermit möchten Ich allen Angehörigen mein tiefes Mitgefühl aussprechen . Ich verfolge seit dem die Medien ganz genau und finde es für eine Frechheit das jetzt keiner Schuld gewesen sein will . Denkt auch mal jemand an die Familien die um ihre Kinder trauern ? Ich werde diese Bilder auf jeden Fall nicht so schnell aus dem Kopf bekommen . Wenn ich überlege was eine halbe Std ist ? Mir geht immer diese Frage durch den Kopf was wäre wenn ? Ich bin Mutter zweier Töchter und ich hatte richtig Angst das Ich sie hätte vielleicht nie Wiedergesehen . Meine Meinung ist alle die die Love genehmigt haben sollen auch zur Rechenschaft gezogen werden . Denn es gibt nichts schlimmeres als ein Kind zu verlieren . Mein tiefes Mitgefühl an alle die ein geliebten Menschen verloren haben .


Dennis schreibt:
28.07.2010 13:03

Mein Beileid allen Angehörigen und Freunden der 21 sinnlosen Opfer. Natürlich trägt hier der OB der Stadt Duisburg als Kopf der genehmigenden Behörde eine große Schuld! Genau wie der Veranstalter. Aber auch Polizei und Feuerwehr tragen eine Mitschuld! Beide Vereine haben gewarnt und Sicherheitsbedenken geäußert. Aber so groß können diese ja nicht gewesen sein, denn Beide hätten die Möglichkeit und Pflicht gehabt für die notwendigen Änderungen zu sorgen. Oder Notfalls die Veranstaltung abzusagen. Dies ist nicht Geschehen, und Polizei und Feuerwehr müssen sich Fragen lassen warum sie ihre Bedenken nicht energischer durchgesetzt habe!?


Blindflug schreibt:
28.07.2010 13:03

Die nordrhein-westfälische Landesregierung macht den Veranstalter der Loveparade für die Katastrophe verantwortlich. es ist immer einfach als teil einer regierung anderen die schuld zu geben, aber hier muss ich sagen trägt der Veranstalter nur eine teilschuld, weil ohne die zustimmung der stadt hätte diese veranstaltung nicht stattfinden dürfen, daher finde ich es von der regierung wieder unmöglich das sie jetzt alles auf andere schiebt und nicht selber dafür gerade steht!!! es tut mir leid um die hinterbliebenen die jetzt wieder kämpen müssen um antworten zu finden. meine frage dazu, wer übernimmt die schadensersatz forderungen????


Can schreibt:
28.07.2010 13:06

so viele Menschen sterben und keiner meldet sich dafür wie kaman so unmenschlich sein,,alle sind daran schuld die das veranschtaltet haben ,,die bilder sind echt traurig mein beileid an die eltern hoffentlich pasiert sowas nie wieder ich trauaere mit seit TAGEN ..


Tom schreibt:
28.07.2010 13:11

Guten Tag. Ich fasse mich kurz, mein Beileid für die Hinterbliebenen, aber auch mein Mitleid für die Verantwortlichen. Ich bin selbst Veranstalter von Events und muss sagen, Schuldfrage hin oder her, ALLE wollten die Parade, insbesondere das Publikum. Wer die mittlerweile auftauchenden Videos richtig deutet kommt nicht umhin einzugestehen, dass ausschließlich unvernünftige Raver jene waren, die die Polizeiketten durchbrochen haben und damit den tödliche Menschenstrom zum fließen brachten. Deshalb, bitte nicht nur die Schuld bei denjenigen suchen, die den Kopf für derartige Events hinhalten und Mut haben, sowas überhaupt zu organisieren. Kurzum, die Spassgesellschaft hat nunmehr einen ersten Fingerzeig! Und Morddrohungen gegen Politiker und Veranstalter auszusprechen ist albern und primitiv. Pfui


Mona schreibt:
28.07.2010 13:18

Also der OB soll endlich seinen Rücktritt erklären. Er und noch einige andere. Der OB will nicht zur Trauerfeier gehen, weil er die Gefühle der Angehörigen nicht verletzen will. Man das hat er schon indem er sagte er habe keine Schuld! Ein Dokument wurde sichergestellt, was der OB mal zerissen hatte. Seine Tage sind gezählt. Er soll zurücktreten und sich zu seiner Schuld bekennen.


Oezcan34 schreibt:
28.07.2010 13:27

Warum stehen eigentlich die neuesten Kommentare immer ganz unten?


Dirk schreibt:
28.07.2010 13:28

Wenn das einzig richtige ist die Loveparade abzusagen, dann sollte es aber auch keine Fanmeile und keinen Karnevalsumzug mehr geben.Als im Heyselstadion 35 Menschen erdrückt worden sind, war das geschreie auch sehr groß, trotzdem gehen Millionen weiter ins Stadion.Wieviele Jugendliche haben im Interview gesagt ohje, das wußte ich schon vorher das was passiert,das konnte nicht gut gehen.Aber hingegangen ist der Dummkopf trotzdem.


JK schreibt:
28.07.2010 13:30

@ josefine: Ich weiss nicht was Du dem Artikel an guten Seiten abgewinnen kannst? Dieses reaktionäre Geschmiere kann doch kein klar denkender Mensch ernst nehmen? Ich bin definitiv kein Anhänger der Spaßgesellschaft, aber wenn Du den moralischen Zeigefinger von Frau Herrmann schon hochhältst, dann bedenke bitte, dass die Verantwortlichen nicht die Besucher sind sondern die Organisatoren. Die weiteren Tage werden zeigen, ob hier Aufklärung oder opportunistische Schiebereien der verschiedenen Lager betrieben wird. Eine Schande ist das für die Hinterbliebenen! Die Opfer kommen wie immer zu kurz. Sie haben mein aufrichtiges Beileid!


Mona schreibt:
28.07.2010 13:35

@mic Bitte erst denken und dann schreiben. JEDER der da war, trägt eine Mitschuld! Wenn allen vorher bekannt war, dass der Tunnel zur Todesfalle werden könnte, wie es in X Foren zu lesen war und ist, warum rennen dann trotzdem alle rein. Es ist bekannt das Verkehrsunälle passieren und trotzdem steigen die menschen weiter in Autos. Flugzeuge stürzen ab und trotzdem reisen 10000de mit dem Flugzeugen. Und dann der Spruch von Drogen und Alkohol. Man lasst doch bitte mal diesen abgedroschenen Spruch. Ist einfach widerlich. Am Bahnhof stehen die Junkies , in parks usw. Wer nicht dort war sollte einfach seine besserischen Sprüche lassen. Die menschen sind erdrückt wurden, weil kein platz war. Das konnte aber keiner ahnen, weil die dort ne Sperre gemacht haben. Denkst du vielleicht bloß weil einer ne Äußerung im internet macht, gehen die leute dann nicht hin? Also bitte auch aus Respekt den Toten gegenüber, nicht solche Sprüche.


Abschrecker schreibt:
28.07.2010 13:41

dass Leute, die 2 Stunden in aller Enge stehen auch in Panik geraten können ist kein Wunder. Schuld ist der Veranstalter, weil er die Menschenverteilung im Festival-Gelände nicht besser geplant hat. Schuld ist die Stadt, weil Sie ein Großevent mit nur einem Eingang genehmigt hat. Schuld ist die Polizei, weil sie Menschen in den Tunnel nachgelassen und die Wege auf der Rampe nach vorne hat sperren lassen. Die Schuld müssen ALLE Verantwortlichen durch drastische Strafen spüren. Nur so hat es abschreckende Wirkung! Wahnsinn welch Diletantismus von Experten. Mein Beileid gilt den Familien der Opfer.


Marcel schreibt:
28.07.2010 13:41

Hallo liebes N-tv team, ich wollte auch zur loveparade,hatte mir vor Tagen das Gelende angesehen ..und ich hatte da schon sehr bedenken des Tunnels,der Rampe..ich bin in sehr traurig darüber..was da passiert ist das menschen durch profit gier sterben mussten .. so viele Verletzte menschen ..freunde von mir sagten das war die Hölle. wir kennen alle Verantworlichen und da muss die Regierung was machen ...und ich verstehe auch nicht das die menschen noch frei rumlaufen durfen peace marcel


Mac schreibt:
28.07.2010 13:47

Eva Hermann hat gar nichts auf den Punkt gebracht,diese Frau sollte in Zukunft besser den Mund halten. Zur Loveparade Tragödie meine lieben Damen und Herren,zieht die Leute zur verantwortung die dieses schlimme Drama herbei geführt haben in vollster Härte so wie es jeden Bürger treffen würde. Es müssen Köpfe rollen in der Politik genau so beim Veranstalter und den Sicherheitsbehörden die dieses im Vorfeld abgesegnet haben. Für alles und jeden gibt es hier in diesem Land bestimmungen und bei so einer Megaverantstaltung patzen Politiker,Sicherheitsleute,Veranstalter ihr solltet euch was schämen. Ein Gelände für 300.000 Leute obwohl mit über 1 Million zu rechnen war,schon allein aus dem Grund das letztes Jahr keine Parade statt gefunden hat musste man mit über 1 Million Menschen rechnen. Und das auf einem abgetrenten Gelände ist Mord und nichts anderes.


Dragoslav „Stepi“ Stepanović schreibt:
28.07.2010 14:04

Lebbe geht weider. :-


Napoleon schreibt:
28.07.2010 14:12

Auf nach Berlin !!! Köpfe müssen rollen !


Kammerdiener schreibt:
28.07.2010 14:14

Sir ... nein das ist keine Revolte.... das ist eine Revolution...


Michael schreibt:
28.07.2010 14:19

Ein Urteil für die Schuldigen gibt es doch schon....die Menschen stimmen im Internet schon ab! w w w.world-wide-vote.com Kann sich die Redaktion ja mal anschauen. Es ist auch sehr interessant wie die Menschen abstimmen und was Sie fordern!


Susann schreibt:
28.07.2010 14:20

Mein Beileid all den Opfern und Angehörigen! Es ist furchtbar, was dort passiert ist. Es ist schon nicht zu begreifen, wenn man es nur im TV sieht, wie schlimm ist es dann erst für die, die dort gewesen sind?!...Meines Erachtens haben die Stadt und die Organisatoren generell die Verantwortung für eine Veranstaltung. Wäre alles gut gegangen, hätten sie sich das Lob in die Tasche gesteckt. Jetzt, wo so etwas derart Schlimmes passiert ist, will keiner gewusst haben, dass DAS passieren kann. Das ist armseelig und traurig zugleich...


Kammerdiener schreibt:
28.07.2010 14:30

Duisburg hat ca. 490.000 Einwohner... jeder geht an sein Sparschwein... holt 5 Euronen ausse Täsch und zahlt das auf das ein Konto für die 21 Toten ein... macht rund 117.000 Euro für jeden Toten. für die Verletzten sind die Krankenversicherungen und Unfallversicherungen im Obligo. Tja so zynisch ist Politik. Die Trauerreden kann man sich aus dem Internet kopieren. Sind schon hundertfach gelabert worden. Hör


Chris, aus Duisburg schreibt:
28.07.2010 14:37

Ich will heute zum ersten Mal versuchen meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Als erstes gehen meine Gedanken an alle Angehörigen und Bekannte der Opfer. Als Außenstehender kann man nur erahnen wie sie fühlen. Ich drücke mein tiefstes Mitgefühl allen Betroffenen aus. Ich habe die Loveparade am Fernseher verfolgt und war völlig konsterniert als die Meldung über das Unglück verbreitet wurde. Zu meiner Trauer kam sehr schnell Wut auf ALLE Verantwortlichen. Dies begann schon am Samstagabend als der sog. Ordnungsdezernent zum Ausdruck brachte, dass das Unglück durch persönliches Fehlverhalten der Besucher ausgelöst wurde, da einige die Mauer erkletterten. Wer den Tunnel und den Aufgang kennt, weiß, dass niemand auf eine solche Idee käme, wenn alles geordnet abgelaufen wäre. Herr Rabe, Sie hätten bei der PK am Sonntag vor Scham im Boden versinken müssen und nur ein Satz hätte über Ihre Lippen kommen dürfen: Ich trete mit sofortiger Wirkung zurück!. Das bekanntgewordene Protokoll, in dem Hr. Rabe mit den Worten zitiert wird Der OB will diese Veranstaltung... gäbe einen weiteren Grund zum sofortigen Rücktritt. Die Zeiten der absolutistischen Herrscher ist zum Glück lange vorbei. Ein Ordnungsdezernent ist m.E. nicht dafür da die Wünsche eines größenwahnsinnigen OBs auf Gedeih und Verderb umzusetzen, sondern muss Vorgänge einzig und allein unter Ordnungs- und Sicherheitsaspekten prüfen. Ich frage mich allen Ernstes, ob Herr Rabe den Tunnel und die Rampe je besichtigt hat. Ein Nadelöhr ist nur dann risikolos zu nutzen, wenn der Abfluss IMMER gewährleistet ist. Dieser Abfluss bedeutete zu dieser Zeit ein ungehindertes Erreichen des Veranstaltunsortes, ohne einen Rückstau zu verursachen. Hier frage ich Sie, Herr Schaller, da Sie sagten, dass das Gelände zu keiner Zeit zu 100 gefüllt war, WO waren Ihre Ordner, die genau hierfür zuständig waren??? Herr Schaller, wie konnten Sie ein Areal anmieten, das für max 300.000 Personen ausgelegt ist, wo Sie doch selber mit über 1 Mio Menschen im Vorfeld geprahlt hatten?? Zuletzt ... Herr Sauerland: Treten Sie sofort zurück! Sie sind als Noch-Stadtoberhaupt und Chef der Verwaltung derjenige, der für alles die Verantwortung trägt. Allein das o.g. Protokoll beweist, dass Sie von Sicherheitsbedenken gewusst haben. Ihr Herumeiern beschämt uns Duisburger. Zum Schluss: Ein Dank an alle Helfer, die den Menschen vor Ort geholfen haben. Ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, wie schwer Ihre Arbeit war und ist!


Catunn schreibt:
28.07.2010 14:41

Unabhängig von der Planung des Sicherheitskonzeptes und anderen Wegen die Situation im Allgemeinen zu verhindern, gab es einen Impuls, einen Auslöser für die Tragödie. Den Menschen die Chance in Aussicht zu stellen, über die Container und vor allem über die Treppe auf einem schnelleren Weg auf das Veranstaltungsgelände zu gelangen. Dieses Zulassen, den Weg über die Treppe raus aus der Enge zu nehmen, hat zu viele Menschen in Richtung dieses Auswegs strömen lassen. Der dadurch entstehende unglaubliche Druck, das blinde Vorwärtsstreben in Richtung eines Ausgangs über alle Hindernisse hinweg hat die vielen Opfer gefordert. Es war sicherlich gut gemeint aber im Grunde der Todesstoß für alle Opfer rund um die Treppe.


Abrechnung kommt zum Schluss schreibt:
28.07.2010 14:45

Wenn ich als Hausbesitzer den Gehweg von Schnee nicht räume, und es kommt jemand zu Schaden... hafte ich. So einfach ist das. Organisiere ich ne Party und mein Treppengeländer ist nicht vorschriftsmäßig und es kommt jemand zu Schaden, hafte ich. Also... bin mal gespannt wie sich Schaller, Sauerland etc. da aus der Affäre ziehen. Und wie das deutsche Rechtssystem wiedermal einknickt !


Johannes Bayer schreibt:
28.07.2010 14:49

An alle die nach der Zukunft der Loveparade fragen: Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Techno-Großveranstaltung wie die Loveparade und schon gleich gar nicht mehr unter diesem Name, warum? Erstens: Loveparade als solches ist ein eingetragener Name, den hat sich der Herr Schaller gekauft. Der Name als solcher wird für immer mit den 19 Toten in Verbindung gebracht werden. Schon allein aus marketingtechnischer Sicht Stichwort: Deathparade wird das nicht mehr stattfinden. Das ist aber nur alles vorgeschoben, der eigentliche Punkt ist der, dass man hier feststellt, dass eine solche Menschenmasse fast nicht zu kontrollieren ist. Berlin hatte einfach den Vorteil des Tiergartens, aber das es hier in den letzten Jahren der Veranstaltung da kamen auch 1 Millionen Besucher nicht zu schweren Unfällen gekommen ist, kann nur zum Einen durch Glück und zum Anderen mit einer gewissen Erfahrung und den entsprechenden Örtlichkeiten erklärt werden. Die Örtlichkeiten des Tiergartens sind in Deutschland aber mehr oder weniger einmalig. Alles in allem wird kein Bürgermeister in Deutschland das Risiko eingehen eine solche Großveranstaltung noch einmal durchzuführen. Erst recht nicht dann, wenn Hr. Sauerland rechtskräftig verurteilt werden sollte. Zu guter letzt: wir reden hier nicht von den Olympischen Spielen, die eben auch wie 1972 nach schweren Anschlägen fortgeführt werden, sondern von einer kommerziellen Mega-Party von hedonistischen Ausmaßen. Wie man es auch dreht und wendet: es wird kein großer kultureller Schaden entstehen, wenn die Loveparade ein für alle mal eingestampft wird. Sie ist entbehrlich; auch aus kommerzieller Sicht. Die versicherungstechnischen Auflagen, die hier in Zukunft auf einen Veranstalter zukommen dürften eher abschreckend sein. Johannes


Humocs schreibt:
28.07.2010 14:51

Ergänzt Planungsstäbe solcher Events um unabhängige, normale Bürger. Diese können keinen politischen Druck von Oben bekommen. Nur ein einziger Mitbürger mit gesundem Menschenverstand ohne aufgezwungene Scheuklappen und ohne Maulkorb hätte etwas bewegen können - im Vorfeld - und hätte er nur den Mut gehabt, die Presse frühzeitig einzuschalten. Die letzte Pressekonferenz war ein Hohn für alle mittelbar und unmittelbar Betroffenen. Bin gespannt auf die Pressekonferenz gleich um 15:00 Uhr...Mein Beileid gilt allen Opfern und mein Mitgefühl allen Familien und Freunden.


erwin schreibt:
28.07.2010 15:23

Was ich in den Berichten zu dieser Katatsrope ganz vermisse, sind die Vorschriften und Auflagen die es zu beachten und zu erfüllen gilt. Jeder, der nur eine Würstchenbude aufstellen möchte, wird mit extremen Vorschriften konfrontiert. Warum wurden diese hier umgangen und wer hat das Ganze so genehmigt, wieder besseren Wissens? Der OB wird doch sicher diese Auflagen kennen und seine ausführende Behörde auch. Dann zur Frage der Versicherung....so weit ich weiss, verlangen auch Versicherungen gewisse Absicherungen und Vorkehrungen, damit der Versicherungsfall so weit als möglich ausgschlossen wird. Das heisst, die Versicherung hat ebenfalls alle Augen zugedrückt. Dann noch die Sache mit den Besucherzahlen. Warum erlaubt man 250.000 Besucher, obwohl man das ohne Kartenverkauf nicht kontrollieren kann. Beantragt war für 500.000, obwohl man weiss, dass es locker 1 mio. sein können, was der Veranstalter auch so vorher sagte. Dann als die Parade schon am laufen war, meldete man im Fernsehen 1,4 mio. Besucher, was nun aber abgestritten wird. Was also hat es mit der derart grossen Differenz der Anzahl der Besucher und auch den falschen Angaben dazu, auf sich? Geht es da ums Geld, oder Subventionen vom Bund? Fragen über Fragen, die ich aber in der Presse vermisse. Der Bürgermeister ist ganz klar verantwortlich, er als Chef hat letztendlich die Genehmigung erteilt, trotz Bedenken von Feuerwehr und Polizei. Er möchte Aufklären? Das ist eher unglaubwürdig, vorher hat ihm an diesen Menschen auch nichts gelegen, als er die Parade genehmigte. Er hat sich selbst erledigt und ist nicht haltbar für die CDU, sonst wird sie die nächsten Wahlen dort grandios verlieren. Was man von der Loveparade an sich hält und den Menschen die sie besuchen, tut jetzt nichts zur Sache. Da könnte man über Fussballfans auch die Nase rumpfen, das geht zu weit ist ist die persönliche Sache jedes Einzelnen. Ach und dann ist mir heute wieder der arme Bär Bruno eingefallen, der erschossen wurde, weil er Menschen hätte töten können, aber nicht hat.......jetzt sind 21 Menschen tot, aber ohne die Schuld eines Tieres....


topspion schreibt:
28.07.2010 15:33

zitat: dieser typ muß noch bis oktober ausharren um seine 6 jahre amtstätigkeit vollzumachen. dann erst hat er anspruch auf pension. um nichts anderes geht es hier. da braucht frau ministerin auch nicht so tun als könnte sie nicht in seine entscheidung hereinreden! sie könnte sehr wohl einfluß nehmen, indem sie über das justizministerium staatsanwälte veranlasst ihn anzuklagen das justizministerium ist gegenüber der staatsanwaltschaft weisungsbefugt!!. das wird nicht passieren, indirekt deckt sie ihn. eine sauerei! er wird nur abtreten wenn er evtl. doch noch nen gutdotierten job in der wirtschaft findet. willkommen im land der mega egos und hypernarzissten!


Volker schreibt:
28.07.2010 15:45

Wie so oft: Bei kommerziellen Fragen und grenzenloser Profitgier treten Vernunft und Verantwortung für ein soziales Miteinander in den Hintergrund. Damit muß jetzt endgültig Schluß sein. Es soll einen Gutachter gegeben haben, der das Sicher- heitskonzept geprüft hat. Wer ist dieser Gutachter? Wo bleibt die Veröffentlichung des Gutachtens?


Werner Stommel schreibt:
28.07.2010 15:48

Herr Sauerland . . . Duisburg hat keinerlei Erfahrung mit Großveranstaltungen, das Gelände war zu klein, der einzige Zu- und Abgang durch den Tunnel ein Kardinalfehler, die Veranstaltung erst kurz zuvor überhaupt genehmigt. Das sind Fehler, die erprobten Städten und professionellen Veranstaltern nicht passieren dürfen. Hinzu komme der GAU die Zahl der Besucher klein zu reden, örtlichen Polizeieinsatzleitern die Verantwortung zuzuschieben – das ist ein durchsichtiges, billiges und schäbiges Manöver. Wenn der Begriff der Verantwortung einen Sinn hat, dann müssen Sie Herr Sauerland, als Duisburger OB gehen. Juristische Ratschläge hin oder her.


Markus schreibt:
28.07.2010 15:56

Die Organisatoren behaupten an alles gedacht und auch den Tunnel berücksichtigt zu haben, dabei hatten sie höchstens einen Tunnelblick! @Mona: Das ist Schwachsinn! Ich halte es für unüberdacht, sich so zu äußern. Denn eine Mitschuld trägt niemand, sonst könnte man auch behaupen, Leute die im Flugzeug abstürzen tragen eine Mitschuld, denn es besteht ein Grundrisiko ins Flugzeug zu steigen. Schuld sind lediglich die Organisatoren, denn es ist nicht die erste Parade und man wusste, wieviele Menschen kommen würden zumindest in etwa. Der Unterschied, Duisburg ist nicht dafür gemacht, Berlin hatte den Park links und rechts zum Ausweichen. Wenn man vorher weiß, wie gefährlich sowas werden kann, muss man als Stadt so ein Event absagen. Du kannst nicht den Leuten vorwerfen, Sie hätten sich übers Internet informieren sollen. Es gab diese Situation zuvor auch nie und viele kamen auch aus dem Ausland her. Ich sehe die Schuld einzig und allein bei den Organisatoren, man kann selbst, wenn es fast zuviele Menschen für überhaupt so ein Event sind niemanden verbieten, da hinzugehen. Dann müsste man eher das Event verbieten!


L.Gleichmann schreibt:
28.07.2010 16:00

Rücktritt In einer Email an die Stadt Duisburg habe ich das schon formuliert. Das war am Dienstag. Aber, der mann scheint machtgeil zu sein.


susi bibelmaus schreibt:
28.07.2010 16:05

Ist ja nicht auszuhalten! Eben in der Pressekonferenz der Plozei wurde alle verantwortung auf dem Veranstalter abgewälzt. Man ist der Meinung das; die Polizei alles richtig gemacht habe... und den Menschen ja auch noch geholfen hatte Man ergoss sich in detailierter rechtssicherer Wortgewandheit in selbstherrliche Beweiräucherung. Das aber jedem die Sinnlosigkeit des Vorhabens, der Schleusung durch ein beidseitig betoniertern Tunnel mit Meter hohen Wänden, -eine von vornherein irrige Idee war. Und keiner, - keiner dieser ehrenwerten Herrn der Stadt und der Polizei - hat seine warnenede Stimme lauthals uuuuund nachhaltig erhoben! Verbrecher,... diese windigen Würmer!


Thomas Canz schreibt:
28.07.2010 16:17

Für sein Handeln die Verantwortung übernehmen Warum sagt nicht ein einziger der involvierten Herrenriege:Ja wir haben Fehler gemacht!!! Der Bürgermeister zieht den Schwanz ein und taucht unter.....der Veranstalter lamentiert rum.versucht der Polizei den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben!!!Leute ihr habt ne Vorbildfunktion...wie sieht den eure Verantwortung aus??? Es sterben 21 Menschen und keiner hat Fehler gemacht?? Es ist alles so unendlich traurig!!!!


kocbu schreibt:
28.07.2010 16:17

ich möchte erst mal mein mitgefühl und meine trauer für die hinterbliebenen verkünden. das was am letzen we passiert ist, ist wirklich unbegreiflich. soviele angebliche experten die anscheinend blind und inkompetent waren erstellen ein sicherheitskonzept, die sogar laien anzweifeln würden. der veranstaltungort war mehr als ungeeignet. nur aus profitgier, des veranstalters und der stadt, ist nicht nur massenpanik sondern auch ein massenmord entstanden. und keiner der verantwortlichen möchte es gewesen sein. keiner kann sich die schuld eingestehen. ich hoffe das diese menschen nicht nur die nächsten tage, sondern den rest ihres lebens nicht mehr froh werden und kein schlaf finden. damit sie annähernd nachempfinden können wie sich die hinterblieben fühlen. für mich steht fest der ob und veranstalter müssen zur rechenschaft gezogen werden, ohne wenn und aber. dieses schreckliche ereigniss in worte zu fassen ist unmöglich, ohne das einen die tränen in die augen schiessen.


Siegmar Unger schreibt:
28.07.2010 16:18

Es wurden in Deutschland schon wundervolle Großereignisse gefeiert. Wo viele Menschen zusammen kommen braucht man ausreichend Ausweichflächen. In Duisburg ist sogar für einen Laien erkennbar, dass der Zugang durch den Tunnel einem Hexenkessel gleicht. Eingänge, Ausgänge und vor allen Dingen Notausgänge bei Veranstaltungen haben immer nur in eine Richtung zu gehen um Staus zu vermeiden. Im Tunnel kam Panik auf, weil die einen raus und die anderen rein wollten. Es war für meine Begriffe ein offensichtlicher Planungsfehler mit schrecklichen Folgen. Großveranstaltungen jetzt ein Ende zu setzen wäre der völlig falsche Weg. Hätte man in Duisburg sicherheitsorientiert geplant, so wäre die Tunnellösung nicht in Frage gekommen. Allen Opfern und allen Angehörigen spreche ich mein tiefes Mitgefühl aus.


Helmut Kölzer schreibt:
28.07.2010 16:27

Je mehr Einzelheiten bekannt werden, umso deutlicher wird, dass das Gelände völlig ungeeignet war. Niemals hätte dort eine solche Veranstaltung stattfinden dürfen. Das Zuwegungssystem mit seinen Tunneln und Schleusen war so kompliziert und empfindlich ausgelegt, dass die nach Zahl der Besucher und Uhrzeit wechselnden Besucherströme von vornherein nicht zu beherrschen gewesen wären. Das ganze Konzept war mit vielen Unbekannten und damit mit erheblichen Risiken behaftet. Insofern trifft alle Beteiligten eine hohes Maß an Verantwortung, die diesen Veranstaltungsort als grundsätzlich machbar definiert haben und dafür eine Genehmigung erteilt haben. Helmut


schwedenmanne schreibt:
28.07.2010 16:45

.... gibt es denn in ganz Deutschland Niemanden der den ja nun nachweislichen Lügner Adolf Sauerland seines Amtes enthebt ? Leute , mir ist richtig schlecht , dieser Mensch hat doch einen Eid geschworen dem deutschen Volk und so weiter ..... . Ich als Deutscher schäme mich für dieses Verhalten dieses Volksvertreters !!!!!!


Nikki schreibt:
28.07.2010 16:50

Wenn ich mir die beengte Anordnung bei Billigheimer-Sportstudiobesitzer Schaller so angeschaut habe, habe ich dort schon Beklemmungen bekommen. Ellbogen an Ellbogen neben dem nächsten schwitzen. Immer rein mit den Kunden, immer druff, da passt noch einer, Hauptsache billiges Angebot und ich mache den großen Reibach. Was soll man dann von Schaller bei der Organisation bei der Loveparade erwarten???


ddm schreibt:
28.07.2010 17:05

Solche Veranstaltungen sind einfach unkontrollierbar, nicht vorhersehbar und nicht sicher planbar. Alles was planbar ist, läuft in der Regel auch ohne große Störungen ab. Aus den Erfahrungen des Veranstalters der letzten Jahre ist doch rein gar nichts ableitbar. In Essen kamen 1,2 Millionen, in Dortmund waren es schon 1,6 Millionen Menschen. Wenn nur 500000 Menschen nach Duisburg gekommen wären, wäre alles gut ausgegangen. Was wäre den gewesen wenn 2 Millionen oder gar 4 Millionen gekommen wären? Dann wäre eine ganze Stadt kollabiert. So kam es dann erst am Ende der Reise zur Katastrophe weil die Gegebenheiten dafür einfach nicht vorhanden waren. Es gibt Fußballvereine die können für bestimmte Spiele mehrere hundert tausend Karten verkaufen. Die gehen auch nicht einfach hin und sagen wir spielen nun im Stadtpark spielen. Niemand der Verantwortlichen aus Duisburg war klar was dort überhaupt passiert. Ich plane auch keine Grillparty ohne zu wissen wer kommt denn überhaupt. 300 Leute bekomme ich nicht in den Garten, aber 30! Deshalb bin ich der Meinung, dass solche Veranstaltungen nur geordnet ablaufen können. Mein Beileid den Betroffenen.


wolfgang schreibt:
28.07.2010 17:06

Wirklich traurig unsere Gesellschaft. 21 junge Menschen mussten ihr Leben lassen, weil Profitgier an oberster Stelle steht.... Ist wie überall.. Manche kriegen nicht genug, andere bezahlen dafür, diesmal leider mit dem Leben....


Achim Köhnen schreibt:
28.07.2010 17:11

Bei den klammen Kassen sucht jede Kommune nach neuen Einnahmen. Bochum hat verzichtet,Duisburg hat es gewagt. Die Schuldfrage wird zum Dauerbrenner. Im nachhinein sind wir alle schlauer. Einige Risiken waren bekannt doch sie wurden ignoriert. Hätte das Event namens Loveparade wie in Berlin funktioniert,hätten sich alle Beteiligten die Klincke in die Hand gegeben. Das Imagegewinn für die Stadt wäre groß gewesen. Wie heißt ein altes Sprichwort: Ohne Moß nix los. Viele Städte sind pleite,Geld muß her,für manche Bürgermeister um jeden Preis. Die Arroganz und Ignoranz einige Verantwortlicher bezahlen 21 Menschen mit Ihrem Leben. Die Angehörigen der Todesopfer sowie die verletzten verlangen Antworten - zu recht. Denn bei vielen gilt nach wie vor das Motto : Willkommen im real exsistierenden Kapitalismus.


............. schreibt:
28.07.2010 17:13

Warum hatt keiner versucht beim gericht eine Verfügung zu bekommen um die Veranstalltung wegen der Sicherheitsmängel gerichtlich zu stoppen????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????


Rarotonga schreibt:
28.07.2010 17:13

Herr Sauerland sabbelt auch nur dummes Zeug. In einem Atemzug hat er nie Bedenken gehört, erklärt aber gleichzeitig daß es vor solchen Veranstaltungen immer bedenken gibt. Ja was denn nun? Geschlafen?


Herr Schmidt schreibt:
28.07.2010 17:14

Seit Tagen ist Deutschland schon wieder bis über beide Ohren in die Schuldfrage verliebt. Sollten wir nicht statt dessen lieber die Frage nach der Verantwortung stellen? Wer trug da welche, wer übernimmt sie jetzt, wer hat wann was wozu beigetragen? Dann ist es vielleicht für den Herrn OB von der CDU Moralpartei? nicht mehr so schwierig, zurückzutreten, und es ist viel leichter, aus dem schrecklichen Geschehen zu lernen. Und es fällt auch leichter, sich von der Vorstellung zu lösen, dass hier eine Moralfrage zu klären wäre. Wir möchten in Deutschland nicht, dass Menschen bei friedlichen Veranstaltungen ums Leben kommen, und offenbar müssen wir dazu in Zukunft etwas anders machen als bislang. Zu wissen, wer an der Vergangenheit Schuld war, hilft uns da wenig.


xy schreibt:
28.07.2010 17:19

bis oktober noch, dann hat er seine pensionsansprüche erreicht.. ganz fest die daumen drücken!


Andrea schreibt:
28.07.2010 17:29

Ich bin zutiefst traurig und in Gedanken bei den Angehörigen, die um ihre Lieben nun trauern müssen. Wir sind gegen 15 Uhr in Duisburg angekommen, da gab es Polizeisperrungen Richtung Bahnhof. Bis zum späteren Unglücksort sind wir nicht vorgedrungen, da wir mehrfach gesagt bekamen, es ist überfüllt. Bei Ankunft haben wir uns dann in die Fußgängerzone verirrt. Dort war kurioser weise auch ein LKW mit DJ`s postiert, bei dem wir dann auch bis Ende geblieben sind. Hat man doch bereits Stunden vor dem Unglück damit gerechnet, dass Schlimmes passieren kann? Von dem Unglück haben wir im Detail erst morgens im Radio gehört und haben uns einfach nur geschämt, so ausgelassen getanzt zu haben, wo kein Kilometer entfernt Menschen sterben! Es ist schlimm, dass man sich nun aus der Verantwortung ziehen will. Ich kann nur sagen: Das hätte nicht passieren müssen und dürfen


Sebstian schreibt:
28.07.2010 17:38

Ich frage mich, mit sehr viel Wut obwohl ich nicht dort war, warum die Verantwortlichen nicht in U-Haft sitzen. Grund genug ist, dass die jetzt schon ganz offensichtlich Vertuschen und Verdunkeln. Zu deinem Komentar Mona muss ich noch etwas hinzufügen Bezug auf die Drogen: Schlimm finde ich, dass selbst Personen die Drogen einschmeissen zum Feiern, Leute die beim Feiern gern trinken im Vorfeld mehr Intelligenz und Logik bewiesen haben, als die angeblich gebildeten aus der Oberschicht. Da sieht man mal wieder, wie sehr sich die Leute, die wir wählen um uns gutes zu tun, einfach nur aus Geldgier und Profit alle Veraten und noch zu FEIGE sind es zu zu geben!!!!! Wenn ich dann noch höre, dass der Veranstalter keine Einnahmen macht, frage ich mich, ob die Verantwortlichen nicht mal aufhören können die Opfer zu Verhöhnen. Die PK von heute hat ja wieder das ergeben, wass alle seit Samstag wissen: Die Verantwortlöichen haben nichts mehr in Freiheit zu suchen!!!


DJ Sven schreibt:
28.07.2010 17:45

Ich finde nicht, dass der Bürgermeister zurücktretten soll. Wenn ein Bauernopfer gefunden wurde, dann ist das problem Love Parde gelöst und alles geht weiter wie bisher. Last ihn doch zappeln und mal eine globale Lösung finden, wie mindestflächen pro person bei Veranstalltungen. Wie oft stand ich schon bei veranstalltungen u.a. auch fasching ! was für mich auch eine art love parade ist gedrängt auf einer treppe und habe gedacht, wenn jetzt einer oben schubst dann bin ich tot. Alle zuschauer mussten sich da runter oder hoch drängen. In ürigen ist dies bei einer disco auch schon oft im sin gekommen. Daher ist einfach die folge, mehr menschen = mehr platz und folglich vielleicht auch mehr fläche zum reinigen was nicht umbedingt bedeutet mehr kosten


Ben schreibt:
28.07.2010 17:48

Es ist traurig, was in Duisburg passiert ist. Keine Frage. Es steht jedoch nicht im Verhältnis zu dem, dass in regelmäßigen Abständen hunderte Leute beim Pilgern nach Mekka sterben: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,394889,00.html Darüber wird kaum in den Medien berichtet. Das ist schon fast fest einkalkuliertes Risiko, wenn man sich nach Mekka begibt.


bln66 schreibt:
28.07.2010 17:53

Berlin trägt mit eine Schuld. Man hätte alles bim alten lassen sollen. Berlin war und ist immer noch eine Reise wert. Die Opfer würden es bestimmt auch gerne sehen ,dass die Loveparade weiter geht.Man sollte für sie halt immer eine Gedenk-Minute einlegen. mfg.


L.Gleichmann schreibt:
28.07.2010 18:11

Karl Marx schrieb schon vor ca 150 Jahren: Wenn der Profit gross genug ist geht man auch über Leichen. Und genau diese betriebswirtschaftlichen Gründe führte zur Sparpolitik des Herrn Schaller. Dieses gesellschaftliche System der Bundesrepublik wird immer brutaler,daher muss es weg.


Babs schreibt:
28.07.2010 18:29

@ Guido Sie treffen den Nagel auf den Kopf, genau der Ansicht bin ich auch. Danke!


Heino schreibt:
28.07.2010 18:37

@WiLa Es kommt darauf an, warum und unter welchen Umständen Fehler gemacht wurden. Die Fehler, die die Verantwortlichen hier gemacht haben, insbesondere der saubere OB, sind derartig gravierend und überflüssig, daß sich selbstverständlich der Haß auf diese Leute fokussiert und Deine Darstellung, aus Fehlern lernen, völlig fehl am Platz ist. Das Verhalten der Betroffenen Opfer, Angehörige, Teilnehmer und auch Öffentlichkeit ist verständlich, in solchen Momenten wird sogar Lynchjustiz verständlich. Oben hatte ein Kommentator ein Beispiel mit einem leeren Schwimmbecken gebracht. Dieses Beispiel will ich aufgreifen und Dir, WiLa, klarmachen, daß Deine Beurteilung völlig an der Sachlage vorbeigeht: aus Fehlern lernen - da steht der Vater mit seinem 5jährigen Sohn, der das Schwimmen erlernen soll, aber Angst hat, vor dem ca. 3,50 tiefen Schwimmbecken im Bereich des 10m-Turmes. Der Vater schubst Sohnemann in das Becken, Sohn ertrinkt fast, Vater rettet ihn. Soweit so gut, aus einem solchen Fehler könnte der Vater lernen. Aber hier haben wir einen anderen Fall, hier war nämlich das Schwimmbecken leer und der Sohn wurde vom Vater in ein leeres, 3,50m tiefes Schimmbecken gestoßen mit allen offensichtlichen Konsequenzen! Das dieser Fehler des Vaters toleriert werden soll und er aus einem solchen Fehler lernen soll, übersteigt die Vorstellungskraft jedes normal Denkenden. Und genau das war in Duisburg passiert. Darum ist es verständlich und nachvollziehbar, daß sich sämtlicher Haß, sämtliche Wut auf die wenigen verantwortlichen Personen bezieht. Und das umso mehr, alös sich diese Gestalten auch noch aus ihrer Verantwortung zu entziehen versuchen! In Japan wäre das anders: Da hätte der OB schon längst den Freitod gewählt! Ob das eine gute Lösung ist, mag dahinstehen, es wäre aber eine bessere Lösung als die von dem Duisburger OB gewählte Lösung! Wenn dann noch zutreffend sein sollte, daß der OB im Oktober aufgrund seiner Dauer als OB Rentenansprüche erworben hätte, dann wäre das jetzt gezeigte ein mehr als trauriges Beispiel für den Zustand unserer Demokratie.


Heino schreibt:
28.07.2010 18:43

PS: Wenn man gesehen hat, wie erschüttert der Polizeiinspektor Wehe bei der heutigen PK war, und diese Erschütterung mit dem letztlich coolen, allein um Ausreden suchenden, aber verlogenem Verhalten der Gestalten der PK am Sonntag war, der wird verstehen, daß sich die Wut ins Unermeßliche gegen die Verantwortlichen steigert!


Albi schreibt:
28.07.2010 18:48

Die Pressekonferenz von heute war mal wieder ein weiteres Beispiel von unerträglicher und peinlicher gegenseitiger Schuldzuweisung, statt der Übernahme von Verantwortung. Im Details wird versucht, dem Veranstalter die Schuld in die Schuhe zu schieben. So hieß es: Da das Personal der Veranstalter, die Ordner, die Leute durchgelassen haben, kam es dann zu dem Stau im Tunnel und die tollen Polizisten haben dann unter Einsatz ihres Lebens versucht, diesen Ansturm zu bremsen und mussten dann aufgeben, weil der Druck zu stark wurde und sie getreten wurden. Soweit der Polizeiinspektor und unser Innenminister Jäger. In den schillernsten Farben, sogar mit Augenzeugen belegt, wird vom eigentlchen Problem abgelenkt. Ein Schuldiger wird ausgemacht gehängt und alles wird wieder gut. Ich könnte kotzen! Ich will den Veranstalter Schaller nicht verteidigen, aber warum hat das Personal die Menge nicht halten können? Davon spricht keiner. Möglicherweise lag es daran, dass die Besucher schon 2 oder 3 Stunden gewartet haben, um endlich auf das Gelände zu kommen. Wer weiß, wie lange die schon gebraucht haben, um nach Duisburg zu kommen. Das die jungen Leute dann irgendwann ungeduldig werden, ist doch verständlich, oder? Wahrscheinlich hat das Veranstalter-Personal genauso wenig die Masse halten können, wie dann später die Polizei. Das ist doch sehr wahrscheinlich. Habt ihr eigentlich mal nachgerechnet, wie lange es dauert nur 250.000 Menschen durch den Tunnel auf das Gelände zu bringen, wenn man von 16.000 Menschen pro Stunbde ausgeht? Ja, über 15!!! Stunden. Da es aber möglicherweise 1,4 Mio. Menschen waren, braucht man gar nicht nachrechnen, denn 250.000 gehen ja auch schon nicht. Damit ist doch klar, wann und wo die Fehler gemacht worden sind. Von daher zeigt sich doch, dass das Problem im Vorfeld liegt, wie ja auch von den meisten Menschen vermutet, in der Planung. Ein Tunnel als Flaschenhals kann nicht funktionieren! Und daran ist natürlich auch der Veranstalter beteiligt, aber die anderen auch. Ich hoffe nur, dass die Staatsanwaltschaft nicht befangen ist und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist schon peinlich für Deutschland. Bei der WM in Südafrika hat man noch großkotzig über die Südafrikaner gelästert, ob die es überhaupt auf die Reihe kriegen, die Leute heil in die Stadien rein und wieder raus zu kriegen. Und was hat man für Bedenken gehabt, ob die Sicherheit für Spieler und Besucher der WM gewährleistet werden kann. Da sind sich wohl alle einig, dass die einen super Job gemacht haben - ***kopfschüttel*** ...


Christian schreibt:
28.07.2010 19:03

Warum fragt denn keiner, wieso es diese Eingangsschleusen überhaupt gegeben hat? In berlin gab es die auch nie. Jeder konnte kommen und gehen, wo er wollte. Ging es vielleicht nur darum, die Besucher nach mitgebrachten Getränken zu filzen, damit sie sich dann auf dem Gelände überteuerte Erfrischungen kaufen sollten?


Ex-Raver schreibt:
28.07.2010 19:06

So wie die BILD-Zeitung einen Leserbeirat hat, sollte der Planungsstab einen Feierbeirat haben, der aus Teilnehmern solcher Paraden besteht. Nur solche Leute können aus Erfahrung sprechen und wertvolle Ratschläge zur Planung eines bestimmten Massen-Events geben. So wie ich es lese, wurde die Loveparade definitiv nicht von Ravern geplant, sondern von Leuten wie Professor Schreckenberg, der immer noch meint, alles stimmte mit seinen Simulationsmodellen.


Wolfgang schreibt:
28.07.2010 19:36

Ich als Vater und Großvater bin erschüttert über die Fehleinschätzung der sogenannten Verantwortlichen! Links eine Autobahn, rechts eine Bahnlinie und mittendrin ein popeliges Gelände, dass sehr, sehr viele Menschen sicher aufnehmen und unterhalten soll! Schon das eine Farce. Hauptzugang über einen Tunnel, wo doch jeder weiß, dass viele Menschen darin schon im fahrenden Auto Panik bekommen! Sicher haben da welche den gesunden Menschverstand bei der Planung ausgeschalten gehabt! Diskussionen wer wann, wie und überhaupt hätte reagieren sollen ist Farce Nr.3. Ich meine die PK und jetzt danach! Für die Sicherheit Eurer Gäste ward Ihr alle verantwortlich!!!! Vor allem war, nicht nur im Internet vorher, gewarnt worden, es wurde von den sogenannten Verantwortlichen einfach ignoriert! Man wollte sich wie immer in unserer heutigen profilneurotischen Zeit und Gesellschaft mit Ruhm bekleckern und dabei noch satte Kohle machen. Jetzt wurde aus dem Kleckern Klotzen, aber im negativen Sinne von nur Mist gebaut! Schade dass wohl wieder niemand daraus lernen wird. Das Gedächnis von manch´ Profilierwütigem ist einfach zu klein! Hirn? Ich denke mit Trauer an die Menschen, die, ob jung oder älter, voller Vertrauen an das selbstverständliche Sicherheitskonzept geglaubt haben und durch ihre unverschuldete Naivität Ihr Leben verloren haben. Ich hätte nie gedacht, dass mich das bei all´ den schlimmen Dingen die noch in unserer Welt passieren so betroffen und z.T. wütend macht! Ich wünsche allen Verantwortlichen viele schlaflose Nächte und Rechtsanwälte, die endlich mal wieder Moral und keine Profilierungssucht haben!


Mona schreibt:
28.07.2010 19:46

Ich möchte hiermit den Angehörigen mein tiefes Beileid aussprechen und hoffe das sie alle, auch die , die dabei warenmein Sohn und freundin waren auch dabei,es irgendwann verarbeiten können, mit dem Schmerz, den sie erfahren haben, umgehen können. Ich habe am samstag die LP am Fernseher verfolgt.Dann war ich nur mal kurz im Garten und plötzlich kam ein annruf von meinem jüngsten Sohn, das es 15 Tote auf der LP gab. Und das er Felix nicht erreichen kann. Dies war für uns alle ein Schock. Ein schönes Ereignis worauf sich viele Jugendliche gefreut haben und dann Tote. Und dann haben wir unseren Sohn nicht erreicht.Was da in einem vorgeht muß ich hier nicht schreiben. Er und seine Freundin sind wohlauf, aber es hat tiefe Spuren hinterlassen.Denn sie befanden sich um diese zeit in dem tunnel. Es ist so traurig das diese jungen menschen dort ums Leben kamen, selbst mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich davon lese. An die Verantwortlichen: Bitte stehen sie zu ihren Fehlern und treten sie zurück.Zeigen sie ein bischen Respekt.


dienadja schreibt:
28.07.2010 19:50

Die kleine Rampe war auf jedenfalls kamen wir so aufs Gelände! Da ich genau so verwirrt und wütend bin wie viele die hier schreiben und dazu langsam schon fast an meiner eigenen Wahrnehmung zweifel schreibe ich auch etwas. Wir waren gegen 15:00 Uhr vor den Absperrungen zu den Tunneln, wir dachten „Ok, das wars, wir kommen hier nicht mehr rein!“. Wir wollten irgendwie versuchen um die Absperrung herum zu kommen, aber keine Chance. Also stellten wir uns wieder in der Schlage vor der Absperrung zum Tunnel an. Wir haben versucht irgendwie seitlich schnell weit nach vorne zu kommen, das klappte auch gut. Allerdings ging es dann ca. 5m vor der Absperrung nicht mehr weiter. Neben uns eine große Gruppe von Spaniern, im Trikot wie pietätlos dachte ich noch, in Erringung an das verloren Halbfinale, also zog ich erst mal meine mitgebrachte schwarz-rot-goldene Spielführerbinde an. Schnell kamen wir ins Gespräch, viel mehr grollten wir spanische Lieder. Neben uns stand ein ziemlich großer Mensch, den ich erst mal fragte ob er sehen kann ob jemand durch die Absperrung kamen. Er verneinte aber hob seine Bekannte Julia hoch, sie sagte: „Ja, es kommen welche rein!“. Die Aussage wurde natürlich erst mal mit lauten „Julia-Julia-Julia“ rufen begrüßt. Eigentlich wollte ich hier nur etwas über die kleine Rampe schreiben, aber da ich in der Bildzeitung die Bilder der zwei verstorbenen Spanierinnen gesehen habe und ich weiß, dass sie an der Absperrung noch neben uns standen, will ich wissen wie ist es dem „großen Menschen“ und „Julia“ ergangen???? So gegen 16:30 Uhr auf einmal zumindest in diesem Augenblick und für uns das Wunder. Alle Absperrungen werden geöffnet, wir kommen endlich in die Tunnel und bekommen evtl. sogar den Start der Abschlusskundgebung mit. Alle stürmten rein, es war ein Gedrängel, mein Freund lief vor mir, alle stolperte, der Boden überseht mit PET Falschen. Im ersten Moment wurde mir ganz komisch, da liegt doch wohl keiner auf dem Boden. Nein, zum Glück nur Leergut. Wir liefen Richtung Tunnel, vor uns war es „Gott sein Dank“ relativ leer, die Schleusen wurden ja eben erst geöffnet. Aber von Minute zu Minute kam man schlechter voran. Trotzdem hatten wir noch unseren Spaß und freuten uns auf die Party. Am Ende des ersten Tunnels dann Stillstand, keiner wusste wo lang. Ich sah ein Schild was in Richtung des zweiten Tunnels und der besagten Rampe zeigte, auf dem stand „Parkplatz“. Also rief ich laut: „Leute geradeaus geht’s nur zum Parkplatz, wir müssen hier hoch.“ Nach einigem Murren folgten jedoch viele in Richtung der kleinen Rampe. Auf der kleinen Rampe wurde es richtig eng. Wir mussten uns richtig den Weg frei kämpfen. Recht an der Mauer standen Absperrzäune, ein junger Mann klappte den Zaun Richtung wand und kletterte so auf die Mauer. Sofort kam ein Sicherheitsmann zu ihm, man sah ihm an, dass er überlegt ihn wieder runter zu schicken, aber das war nicht nötig. Also half er ihm und brachte ihn aufs Gelände. Die Menge grölte und bejubelte ihn. Jeder wollte einfach nur schnellst möglich aufs Gelände. Viele liefen auch zu den Zäunen und kletterten hoch. Um Punkt 17:02 Uhr waren wir endlich auf der „Loveparade“, ich versuchte ein SMS zu schicken, dass wir endlich da sind, aber sie ging gar nicht mehr raus. Wir holten uns was zu trinken und feierten bis 22:30 Uhr durch, ohne auch nur eine Ahnung zu haben was wir für ein Glück hatten. Im Nachhinein bin ich den Menschen dankbar die die kleine Rampe aufgemacht haben, sie haben uns wohl das Leben gerettet. Ich schreibe hier, weil ich zum einen diesen Ablauf noch nirgends gelesen habe und bestätigen möchten, dass die Ordner, Polizei oder wer auch immer die kleine Rampe ca. eine halbe Stunde vor dem Unglück auf gemacht haben und so eine größere Katastrophe in jedenfall vermieden haben. Zu dem merke ich bei schreiben, wie mir eine Last von den Schultern fällt. Doch was mich am aller meisten interessiert, wie geht’s dem „großen Menschen“ und „Julia“ - ich würde mich freuen ein Feedback oder so zu hören. Mein tiefstes Beileid geht an Clara Zapater und Marta Acosta bzw. an die Familien und Angehörige, die zwei Spanierinnen mit denen wir noch so schön gesungen habe. Natürlich auch an alle andren Opfer und Verletzen.


TheStoneWhiteMan schreibt:
28.07.2010 20:27

Die Wut mag groß sein, aber Morddrohungen gegen Sauerland sind extrem Daneben! Wenn ich mir die Fotos von ihm ansehe mache ich mir Gedanken wie lange er diesem Druck noch standhält!? Die Polizei ermittelt und der/die Verantwortliche/en werden gefunden. An der Security wird immer als erstes gespart! Ein Tipp an Genehmigungsbehörden: Geht unangekündigt und kurz vor der Veranstaltung auf die Eventgelände. Lasst euch die 34a Bescheinigungen zeigen und seht euch die Leute genauer an. Wie hieß es in der Aussage des Securitymitarbeiters: Renter mit Gehbehinderung... Bei der Sicherheit wird immer geschludert.. Es ist ja nie was passiert! Bis jetzt... Da werden irgendwelche Pappkameraden für ganz kleines Geld hingestellt. Ich hab den Job viele Jahre gemacht, ich weiß wovon ich rede.. Veranstalter drücken die Preise immer mehr in den Keller ! Das geht zu Lasten der Sicherheit !


ismir übel schreibt:
28.07.2010 20:27

ein unverscjämte frechheit der polizei, die als einziges ordnendes staatliches organ vor ort war, sämtliche verantwortung auf den veranstalter abzuwälzen!!!!! Auf den Videos habe ich viel Polizei gesehn. Wozu war diese denn da???? Wozu brauch man denn Polizisten, wenn diese nichts tun???? Soll man die doch alle entlassen, das spart ne menge geld, wenn deren Funktion so unklar ist!!!!!!!


Adrian Urban schreibt:
28.07.2010 20:55

Hilfskräften sämtlicher Art bei diesem Ereignis zolle ich größten Respekt. Schließlich haben sie auch bei so einer großen Menschenmenge den Überblick behalten und sich unter Einsatz ihres eigenen Lebens für das anderer eingesetzt. Ich finde es ihnen gegenüber unfair, sie für alles Verantwortlich zu machen, schließlich standen sie unter Befehl der Veranstalter. Von sich aus konnten/durften sie also überhaupt nichts unternehmen. Desweiteren waren viel zu wenige von ihnen vor Ort, als sich die Katastrophe ereignete ist ja klar, an der Sicherheit wird immer zuerst gespart. Wären diese hilfsbereiten Männer und Frauen nicht gewesen, hätten wir bis dato mit Sicherheit weit mehr als 21 Tote zu beklagen. Auf der anderen Seite habe ich einen Mordshass auf die Ämter und in erster Linie auf die Veranstalter ich verweise mal auf die blamable Pressekonferenz!. Das Gelände war überall eingezäunt, die Menschen hatten keine Bewegungsmöglichkeiten zum Zeitpunkt der Überfüllung. Hätte man die angrenzende Autobahn gesperrt, hätte man schlimmeres verhindern können. Wenn es, wie sich schon überall rumspricht, Sicherheitsbedenken schon vor der Loveparade gegeben hat und diese sogar wissentlich ignoriert wurden, kriege ich eine Mordswut. Ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Menschenbild die Veranstalter haben. Einfach mal das vielfache der eigentlichen Kapazität aufs Festivalgelände bringen und die Konsequenzen gehen einem gepflegt am Arsch vorbei. Macht ja nichts, wir sind ja nicht in der Masse drin, nein, wir bekommen das Geld durch Metropole Ruhr hinten rein geschoben, jetzt heißts Nase bohren und Eier schaukeln... Bochum hatte die letzte Loveparade schon aus Sicherheitsbedenken abgesagt, aber Duisburg sah da ja nichts in ihrem Konzept; weder die Behörden, noch die Veranstalter selbst, noch der mittlerweile oft interviewte Panikforscher aus meiner Sicht der blauäugigste Stümper, den ich je erlebt habe!. Aber der Gipfel wird wahrscheinlich die Urteilsverkündung sein - falls die denn überhaupt zustande kommt. Ich rechne mit ein paar Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe, die die Veranstalter jetzt aus der Portokasse zahlen können. Der Oberbürgermeister tritt ab und bekommt eine mordsmäßige Abfindung/Pension/... während die Angehörigen und Opfer alleine dastehen und sich mit geheucheltem Mitleid zufrieden geben dürfen. Abschließend möchte ich noch sagen, dass es bei 21 Toten und hunderten Verletzten das allerletzte ist, das Drama dann noch in irgendwelchen Blogs oder sozialen Netzwerken in den Dreck zu ziehen und die Opfer als Raverschwuchteln o. ä. zu beleidigen. Zeugt von einem IQ auf Höhe von Raumtemperatur...


Phoenix schreibt:
28.07.2010 21:08

Jedem ist klar daß zur Loveparade mindestens ca. 1 Million Besucher erscheinen, von daher ist es glasklar, daß die Veranstalter mit viel zu niedrigen falschen Zahlen hantiert haben um überhaupt eine Genehmigung zu erhalten. Es ist ja nicht die erste Loveparade gewesen und von daher war jedem an Genehmigungsprozeß beteiligten vom Sachbearbeiter bis zum OB von vornherein klar, mit wieviel Besuchern zu rechnen ist ... und das immer plus x und nicht minus x !!!!! Hier standen eindeutig Prestige-Interessen von Duisburg im Vordergrund. Außerdem ist es absolut unverständlich, warum bei derartigen Großveranstaltungen Ausnahmen bzgl. Fluchtweg, Fluchtwegbreite, Eingänge, Ausgänge genehmigt werden. Genau diese Ausnahmegenehmigungen haben maßgeblich mit zur Katastrophe geführt. Wofür gibt es Regeln? Bestimmt nicht um sie für Großveranstaltungen außer Kraft zu setzen. Sicherheit hat oberste Priorität und die Verantwortlichen die leichtfertig mit Menschenleben gespielt haben, müssen dafür büßen. Bleibt noch die Frage offen, ob die Ausnahmegenehmigungen kostenpflichtig waren? Auch das sollte die Staatsanwaltschaft mal prüfen ...


Ich schreibt:
28.07.2010 21:24

Die Opfer sind noch nicht unter der Erde und die sozialistische Gleichmacherin Frau Kraftilanti weiß schon sehr genau, wer schuld ist. Natürlich der politische Gegner! Eine Untersuchung - die Monate dauern wird - brauchen wir nach Meinung der populistischen Äußerungen der Frau Kraft nicht. Armes NRW!


Andreas schreibt:
28.07.2010 21:57

Mein Mitgefühl geht an die Opfer, die dadurch zu Tode gekommen sind, oder auch verletzt worden sind. Meinen aller größten Respekt, sowie absolute Hochachtung an die Einsatzkräfte der Hilsorganisationen. Ein riesen DANKE an dieser Stelle an die Helfer Mein Beileid an alle Angehörigen. Ich wünsche den Menschen und Helfern viel Kraft das alles zu verarbeiten!


Lonsdale58 schreibt:
28.07.2010 22:50

Mal eine ganz andere Frage: Über welche Einfahrt sind eigentlich die riesigen Floats gekommen? Warum hat man diese Zuwegung nicht zusätzlich für die Raver aufgelassen?


Zwischenfrage schreibt:
28.07.2010 22:55

Sagt mal, was waere denn gewesen wenn in dem Tunnel ein Feuer ausgebrochen, jemand eine Rauchgranate gezuendet haette oder ... ganz schizophren ... jemand mit einem bombastischen Rucksack unterwegs gewesen waere??? Das angebliche Sicherheitskonzept hat seinen Namen mitnichten verdient und war hier lediglich ein Lippenbekenntnis statt ein ernstgenommenes Qualitaetsmerkmal einer Grossveranstaltung.


Martin schreibt:
28.07.2010 23:29

Ich war nicht auf der LoveParade und bin auch kein Freund von Grossveranstaltungen - moechte aber dennoch zu dieser Tragoedie einen Kommentar posten: Die LoveParade war wohl urspruenglich als Parade konzepiert und ist keine Stehparty auf einem viel zu kleinem Platz in einer Stadt die doppelt soviele Besucher erwartet wie die eigene Einwohnerzahl - das grenzt meiner Meinung nach an Groessenwahn. Die Kapazitaet des Gelaendes liegt wohl bei etwa 350 tausend Menschen Quelle habe ich leider vergessen - und etwa eine Millionen Besucher wurden erwartet. Die Todestunnel hatten etwa eine Kapazitatet von etwa 20.000 - in eine Richtung - nun wollen vielleicht auch Menschen wieder raus. Man braucht kein Genie zu sein um zu verstehen das es bei einer falschen Regulierung des Tunneleinlasses zur Katastrophe kommen muss. Diese LoveParde haette auf dem Gelaende und mit diesem Zugang nicht stattfinden duerfen. Es ging hier wohl um Prestige und um das schnelle Geld.


Klaus schreibt:
28.07.2010 23:42

Eine Loveparade war immer ein Strassenfest, welches nicht in einem Festival-Areal stattfand. Es wäre dasselbe, Sylvester 2010 nur in München am Marienplatz stattfinden zu lassen. Hierin lag m. E. der grosse Fehler. - Das Festivalgelände war zu klein! Einzelne Personen jetzt als Sündenböcke abzustempeln und damit dem Mob für Todesdrohungen frei zugeben, ist einfach nur feige. Es mögen, wie bei vielen Veranstaltungen, organisatorische Mängel aufgetaucht sein, das ist normal... Schuld sind im Fall der Loveparade aber alle, auch die Massen selbst und im Besonderen die Ersten, die diese Treppe stürmten, um zu zeigen ...hier gehts raus, alle hier her, am besten die stärksten zuerst...


Wolfgang schreibt:
29.07.2010 00:35

ich frage mich grundsätzlich, welchen Sinn eine solche Massenveranstaltung haben soll. 50000 regionale Teilnehmer müßten doch auch ausreichen, um diesen Massenwohlfühleffekt zu erreichen! Müll u. ä. wäre auch besser in den Griff zu bekommen, Anfahrten wären kürzer! Aber es werden ja heutzutage immer Superlative benötigt: größer, schneller , lauter! Keine Steigerung ist Rückschritt!


Heiko W. schreibt:
29.07.2010 03:13

Also um`s ehrlich zu sagen Leute: Die Love-Parade wie ich sie vom Anfang her kenne, ist dann denke ich tot ! Da können hier auch paar noch so neunmal-Kluge behaupten, es wäre alles wieder in bester Ordnung... ha..gähn, ...ha..,gähn ...,ha. Was mich überhaupt ärgert, ist nicht das nächste nicht stattfindende Ivent, sondern die Menschen die dort erstickten. Es muss ein schlimmer Tod sein! Es muss auch eine schlimme Nachricht sein, von einem Polizisten gesagt zu bekommen, das ein naher Verwandter gerade verstorben ist. Der ja eigentlich einen Tag vorher noch so davon geschwärmt hatte; bei seiner Lieblingsmusik zu tanzen ... Für diese Jungen Leute und die denen sie fehlen werden; ist sie dann nichts als Scheiße geworden, Eure tolle Loveparade-2010! Allgemein: Was hat denn das noch mit dem Charakter der 1. Loveparade`s zu tun? 0 meine ich. Profit-Gier pur aber 100 ! Den Angehörigen der Toten hier aber unser Beileid! Den Verletzten gute Besserung und den nächsten Veranstaltern solcher Größenmaße der weise Überblick und nicht so ein Desaster.


johnbull schreibt:
29.07.2010 03:15

Sorry Leute, die Bildzeitung ist für mich eigentlich keine meinung, aber das Problem haben sie klar erkannt, das war der tunnel und die kreuzenden Wege, wer auch nur einmal im leben bei einer grösseren veranstalltung dabei war, der wird wissen das immer zukommende und gehende wege getrennt waren und in dieser Stadt duisburg leider nicht, warum ? Ich hoffe nur für Deutschland das die Staatsanwaltschaft noch ein demokratisches eigenleben besitzt und dieses unnötige Drama entwirren kann.


Tommi schreibt:
29.07.2010 04:58

Alles furchtbar, dazu kommt dann noch der Profit. Siehe Loveparade.de im Quelltext. Google Analytics und Tracker, ich glaub ich spinne.


Sascha R. aus IN schreibt:
29.07.2010 10:43

Es hätte viele Möglichkeiten gegeben solch eine Tragödie zu Verhindern: 1. Kann sich jeder geunde Mensch denken, das mind. 1 Million Besucher kommen werden 10 mal soviel wie der Platz hergibt 2. Kann man sich bei der Planung auch denken,das wenn es nur 2 Zugänge gibt, es irgendwann zu einem Stau kommen mussTrichterprinzip 3. Wenn der Platz schon genehmigt ist, und man bemerkt, das er nicht ausreicht, kann man doch zumindest dafür sorgen, das nicht noch mehr Menschen in den Kessel kommen und diese zur Not auch mit Gewalt Abweisen ... Hätten die Sicherheitsleute da schon früher geschaltet, bevor 1000de von Leuten auf einmal rein wollten, wäre das auch verhinderbar gewesen, das die Einsatzkräfte überwältigt wurden. Lieber 10 wiederständige Leute in Sicherheitsverwahrung genommen, als tote und verletzte, aber da ging es mal wieder ums Geld... 4. Die LP hätte Berlin NIE verlassen dürfen. In Berlin gab es zwar auch schon Platzmangel, aber dort gab es trotz geringerer Sicherheitsmaßnahmen immer noch mehr als genügende Ausweichmöglichkeiten und Rettungswege. Das waren zumindest mal 4 Möglichkeiten, wie man das schlimmste hätte verhindern können, und es wäre durchführbar gewesen !!!!! Zum Ende der Loveparade kann ich auch nur eines sagen ... Ich kann mir gut vorstellen, das die LP für IMMER abgeblasen wird, da ich und so denken sicher viele andere jedes mal wenn wieder LP wäre an die 21 Toten Menschen und die Hunderte Verletzten Menschen denken müsste, und somit keine Feierlaune zustande kommen könnte. Ich selbst habe die LP 2003 bisher nur einmal Besucht, hätte es auch vielleicht ein zweites oder drittes mal...aber nach So einem Vorfall, hätte ich Gewissensbisse !!! Friede Freude Eierkuchen Hiess es mal vor 21 Jahren, doch jetzt heist es Friede sei mit Dir Ich denke, auch, das Dr. Motte das vor 21 Jahren nicht gewollt hätte, das eine Demonstration zu solch einem Massakar führt und er hätte die LP sicherlich eingestellt, bevor es soweit hätte kommen können. Fazit : Der Rubel muss rollen , koste es ein Leben oder 21 ... Das interessiert den Kommerz nicht, Haputsache die Gelder fliessen. Zum Schluss möchte ich noch mein Beileid an alle angehörigen der Opfer aussprechen, und Ihnen Mut machen, das die Verantwortlichen früher oder später Bestraft werden, auch wenn das kein Menschenleben mehr zurückholt, ist es ein schwacher Trost, das sowas HOFFENTLICH NIE WIEDER vorkommen wird. R.I.P.


Rosima schreibt:
29.07.2010 10:57

Herr Oberbürgermeister - ist es richtig, daß Sie noch bis Ende Oktober 2010 im Amt verbleiben müssen um in den vollen Genuß Ihrer Rentenansprüche als Kommunalpolitiker zu gelangen? Und kann es sein, daß genau das Ihre Motivation ist sich mit absurden Argumenten an Ihren Sesseln zu klammern? Herr Sauerland, bitte unterlassen Sie es doch mit fadenscheinigen und durchschaubaren Lügen die Intelligenz der Bürger zu beleidigen! Tatsächlich ist die restlose Aufklärund und das Sammeln einzelner Puzzle-Teilchen eher!!?? möglich, wenn Sie von außen beobachten; dies bedarf nicht Ihrer Obhut und Lenkung. Ihr Name als Katastrophen-OB ist bereits jetzt schon in den Analen festgeschrieben - Sie sind nun dabei sich noch einen Namen als dreister Aussitzer einer Vormachtsstellung zu erwerben. Nehmen Sie Ihren Hut Herr Sauerland! - Es gibt so etwas wie Stolz, Anstand und Respekt vor den Toten, ihren Angehörigen, Familien und Freunden denen Sie bei der kommenden Trauerfeier ja bereits Ihren Anblick ersparen wollen. Es gibt so etwas wie Courage, moralische Verpflichtung- und Verantwortung. Ihr Verhalten ist unsäglich peinlich! Mein tiefes Beileid an die Familien, Angehörigen und Freunde der Opfer! Ich wünsche Ihnen die Kraft, die Sie jetzt brauchen! Meine innigsten Gedanken sind auch bei den Traumatisierten - und einem kleinen, tiefschockierten Mädchen Namens Angi@ das hoffentlich ihren blonden Jungen und Lebensretter wiederfindet.


Judith schreibt:
29.07.2010 11:10

Als Elternteil inzwischen erwachsener Kinder, möchte ich mich hierzu äußern: So sehr ich die Vorfälle bedauere und mich die betroffenen Menschen berühren, die Angehörigen der Toten und die Verletzten, ist ein Bewerten der Situation dennoch unerläßlich. Dass sich junge Menschen von solche einem Spektakel angezogen fühlen, mag in der Natur der Jugend liegen „mitzumachen“ , „auszuprobieren“ und „auszuleben“. Wir waren in unserer Jugend genauso. Nicht jedoch z.B. Eva Hermann sind hier Vorwürfe zu machen . Wer sie angreift, umgeht die eigentliche Schuldfrage, die nicht auf andere abgewälzt werden kann. Sie hat immerhin Mut die „dunklen Mächte“ anzusprechen, die von solch einem fragwürdigen „Kulturereignis“ - gespeist von barbusigen, sich obszön räkelnden Frauen, die sich Zungenküsse geben, dumpfer, stampfender „Musik“ , Drogen und Alkohol - ausgehen. ABER haben die Eltern, Angehörige auch davor gewarnt? Vor Alkohol, Drogen, den obszönen sexuellen Vorstellungen auf dieser „Love-Parade“? WAS ist mit der Profitgier des Veranstalters? Hier wäre die Frage, inwieweit er in allen Dingen richtige Angaben gemacht hat, gab es Bestechungsgelder? HABEN sich die Entscheidungsträger der Stadt Duisburg nicht allein der Oberbürgermeister! über die Ausmaße der Loveparade hinreichend informiert In Essen waren es vor 2 Jahren 1,6 Mio. Teilnehmer, über hinreichende Sicherheitsmaßnahmen? War ihnen in erster Linie das Prestige ihrer Stadt, die zusätzliche Einnahmequelle wichtig? UND nicht zuletzt weiß doch jeder selbst, dass solche Veranstaltungen, ja sogar „normale“ Discobesuche, immer auch persönliche Risiken bergen durch Schlägereien, Vollrausch, Vergewaltigungen, Diebstähle usw.


WiLa schreibt:
29.07.2010 11:11

@ Heino An keiner Stelle meines Beitrags habe ich dafür plädiert, die seitens der Verantwortlichen gemachten Fehler zu TOLERIEREN! Vielleicht hast Du nicht verstanden, was ich eigentlich sagen wollte? Lies mal den Beitrag des users Schmidt etwas weiter oben. Er bringt die Sache gut, und vor allem kürzer als ich, auf den Punkt... Selten gibt es nur einen Verantwortlichen und würde man diese elende Schuldfrage und das Inquisitions-Klima mal weglassen, fiele es sicher allen entsprechenden Personen leichter, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen, entsprechende Konsequenzen zu ziehen und Verbesserungen in die Wege zu leiten. Und dann könnte sich vielleicht wirklich mal etwas ändern...Stichwort: Profitgier o.a.m... Schuld jedoch will keiner auf sich sitzen lassen; die versucht fast jeder, irgendwie loszuwerden wie eine heiße Kartoffel. Und dann kommt es zum Sündenbockdenken oder Bauernopfer, das letztlich die Verhältnisse nur zementiert wie weiter oben jemand sehr richtig schrieb. Im Übrigen verstehe ich die Wut gerade der Betroffenen sehr wohl und habe das auch so zum Ausdruck gebracht. Ich weiß daher nicht, warum Du das immer wieder betonst und wiederholst. Ich verstehe die Wut und kenne sie auch selber; ich bezweifele nur, dass sie auf Dauer der ideale Ratgeber sein könnte... Dein Schwimmbad-Beispiel ist mir zu extrem; ich glaube nicht, dass es zutreffend ist im Duisburger Fall. Aber da Du die Lynchjustiz ansprichst...: Nehmen wir doch ruhig mal so einen krassen Fall! Ich erinnere an den Fall Bachmeier, die Frau, die den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss. Viele haben das damals verstanden, einschließlich mir! Aber hat es zu dem geführt, was ich einen gangbaren und konstruktiven Weg in die Zukunft genannt habe? Hat es ihr Kind wieder lebendig gemacht, irgendwelche Verhältnisse geändert,oder auch nur ihr selber eine Art Seelenfrieden gebracht? Ich meine: nein! Eher im Gegenteil ... Und was wollen wir denn; wollen wir denn nicht, dass es anders, dass es besser wird in Zukunft? Doch! Gerade darum geht es! Und dann erhebt sich nur noch die Frage, welches die besten Voraussetzungen sind, um diese Veränderungen auch in die Tat umsetzen zu können. Dazu habe ich weiter oben bereits meine Meinung gesagt. LG, WiLa


Heino schreibt:
29.07.2010 11:22

@Adrian Urban Richtig ist, daß keiner der Besucher an dem Unglück in irgendeiner Art und Weise schuldig ist. Ich persönlich würde niemals auf eine solche Massenveranstaltung gehen, welchen Grund sie auch haben mag. Aber jeder, der eine solche Massenveranstaltung in diesem unseren Lande wer erinnert sich an den Mann, der diese Worte sagte? besucht, hat einen Anspruch darauf, daß für einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf alles getan wird, was möglich ist. Und wenn dann der Einwand kommt, daß die Raver angetrunken waren, daß die Raver unter Drogen standen, daß die Raver eher als aggressiv einzustufen sind - wenn das doch angeblich so war und bekannt war und ist, dann muß der Veranstalter gemeinsam mit den Genehmigungsbehörden und mit den Sicherheitsbehörden ein Vielfaches mehr für den reibungslosen und sicheren Ablauf tun als bei einer Veranstaltung, bei der solche erschwerenden Voraussetzungen nicht zu erwarten sind.


Katrin aus Berlin schreibt:
29.07.2010 12:26

Ich möchte hierdurch allen Angehörigen und Freunden mein tiefes Beileid aussprechen. Ich selbst war ab 1996 jedes Jahr bei Love Parade in Berlin und fand dieses Event immer schön! Aber was verbindet man jetzt mit der Love Parade? Wer hat Schuld an diesem schlimmen Ereignis? Warum schiebt hier jeder die Schuld weit weg? Es geht um 21 Tote! Habt ihr das schon vergessen??? 21 Menschen haben dort in Duisburg ihr Leben verloren! Sie wollten sich doch nur einen schönen Tag machen! Nicht merh und nicht weniger. Denkt ihr auch an die Angehörigen? wie schlimm schon der Verlust ist und jetzt auch noch diese derart blöden und schwachsinnigen Streigkeiten um die Schuldfrage. Steht dazu, wer immer hier Fehler gemacht hat!!!! Helfen kann euch jetzt eh keiner mehr! Aber Größe zeigen wär doch mal angebracht!!!


Markus Berner schreibt:
29.07.2010 12:41

wie ist das eigentlich mit MC Fit? Gibt es da jetzt haufenweise Kündigungen, weil der Chef des Ganzen auch der Veranstalter der Loveparade ist? Hat jemand von euch was darüber gehört?


Karl-Heinz Kleine schreibt:
29.07.2010 12:57

Ich bin für eine Promotionaktion, die mehrere sinnvolle Zwecke zugleich erfüllt. Es könnten beispielsweise, so wie bei der WM Fähnchen für Autos verkauft werden, allerdings in schwarz mit weißem Loveparade Logo und R.I.P. zum Gedenken an die Opfer. Das Geld außer Produktionskosten könnte man den Hinterbliebenden der Ofer zukommen lassen. Mir ist klar, dass das niemals im Geringsten den Tod und das Leid der Menschen ersetzt aber noch ein guter Nebeneffekt wäre, dass die Bürger von Duisburg der Stadt demonstrativ auch bildlich zeigen würde, wie ihre Meinung ist. Ich würde sagen, die Leute bekennen sich so besser zu Ihrer Meinung gegen den Oberbürgermeister und alle zugehörigen Verantwortlichen. Mein Gefühl sagt mir, dass si eine Aktion mehr ausmacht, als wenn Menschen Ihre Meinung nur in Foren äußern. Wie gesagt, die Aktion ist mehr zweckerfüllend, als dass Sie etwas wiedergutmachen könnte, so eine Katastrophe kann man mit keiner Tat wieder gut machen. Was haltet ihr von der Idee?


Brian schreibt:
29.07.2010 13:18

Es ist doch nichts neues in unserem Land: Bei Behörden ist KEINER für irgendetwas zuständig und hat für NICHTS eine Verantwortung. Vor lauter Paragraphen wissen die doch selbst nicht mehr was sie tun - der MENSCH an sich zählt NICHTS mehr, ist nur noch ein Aktenzeichen , welches mit dem amtlich geschützten Brett vorm Kopf bearbeitet wird! Am Ende findet sich wieder kein Schuldiger, die Medien hören in spätestens 4 Wochen auf darüber zu senden, alles verläuft im Sand - Friede, Freude, Eierkuchen. Und die Herrn Beamten im Rathaus verzapfen den nächsten Mist! Und warum? Weil wir ein olk sind was sich ALLES gefallen lässt - und das nutzen die da oben aus! Stände das Rathaus in Frankreich wäre es mit Sicherheit schon vom Volk abgefackelt worden. Der Oberbürgermeister, der Beamte welcher den Stempel unter die Genehmigung gesetzt hat, der Veranstalter, sowie der Polizei-Chef von Duisburg gehören in U-Haft! Aber Nein, die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin gegen UNBEKANNT obwohl Fakten längst auf dem Tisch liegen! PARADOX ist geradezu das der Oberbürgermeister nun POLIZEI-Schutz bekommt, die Opfer hingegen von der Polizei geschlagen werden! Siehe weiter unten Und das Volk bleibt ruhig! Und in 8 Wochen dürfte es dann wieder heißen: Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Mangelns an Beweisen eingestellt! Mein Beileid den Familien der Opfer, welche wegen Image-Gier, Profit und Inkompetenz sterben mußten!


Winfried schreibt:
29.07.2010 14:31

Das so viele Menschen sterben mußten und viele verletzt wurden ist eine sehr sehr traurige Angelengenheit. Auch ich möchte mein tiefstes Mitgefühl den Hinterbliebenden aussprechen. Selbstverständlich müssen Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden. Was aber gerade z.Zt. im wesentlichen durch die Presse geschürt passiert, grenzt an den Aufruf zur Lynch - Justiz. Schon Tage, ja Stunden nach dem tragischen Unglück werden Schuldige genannt und Rücktrittsforderungen gestellt. Brauchen wir keine Staatsanwaltschaft mehr? Reichen uns die Medien um Menschen zu verurteilen? Wir leben hier in einem Rechtsstaat und nicht im Wilden Westen! Die Medien sollten den Menschen auch mal erklären wie ein Rechtsstaat funktioniert und wenn Herr Sauerland schon jetzt seinen Rücktritt erklärt welche privatrechtlichen Konsequenzen dies für ihn und seine Familie hat. Ich hoffe wir finden bald wieder zu Vernünftigen Umgangsformen und das in diesem Fall wirklich Verantwortliche durch Staatsanwaltschaft angeklagt und durch ein ordentliches Gericht verurteilt werden. Und die Sache nicht ausgeht wie das Eisenbahnunglück in Eschede oder der Düsseldorfer Flughafenbrand.


Duisburger schreibt:
29.07.2010 14:42

Ich kann meine Wut kaum beschreiben. Unser OB Adolf Sauerland hatte bei Entscheidung und Genehmigung das letzte Wort und nun entzieht er sich seiner Verantwortung. Selten hat ein OB in der Deutschen Geschichte soviel Wut und Zorn auf sich gezogen und allein schon aus diesem Grunde sollte Herr Sauerland seinen Hut nehmen.


Frank schreibt:
29.07.2010 14:59

Ist das alles peinlich und traurig! Wäre die Loveparade so gelaufen wie sie geplant war, ohne Todesfälle, ohne Zwischenfälle,... dann hätte sich der Bürgermeister feiern lassen, der Veranstalter hätte die Gewinne eingesackt und alle wären glücklich gewesen. Doch jetzt ist wieder keiner Schuld. Warum kann man nicht einfach die Herren, wegen Flucht- und Vertuschungsgefahr, erstmal in den Knast schicken, bis der Sachverhalt geklärt ist... Die Reiswölfe sind im Keller sicher schon heißgelaufen. Vorbild könnte hier doch der Fall Kachelmann sein, der durch sein Verhalten keine 21 Menschen auf dem Gewissen hat!


John schreibt:
29.07.2010 15:35

Gemäss gestrigen TV Berichten über die Opfer-Familien wurden Beispiele gezeigt, dass dieselben teilweise weder Fürsorege erfahren noch zur Trauerfeier eingeladen wurden, resp. aufgrund des Besucherandrangs nicht einmal wissen ob sie überhaupt einen Platz haben, währenddessen bereits angekündigt wurde, dass Politiker in den ersten Reihen sitzen werden insbesondere Frau Merkel und Herr Wulf. Es wäre doch sicher angebracht, wenn Frau Merkel und Herr Wulf, wenn auch nur in diesem speziellen Fall, Ihrem Führungsanspruch gerecht würden und delegieren würden, dass dafür Sorge zu tragen ist das in erster Linie die direkt betroffenen Hinterbliebenen der Getöteten die Gelegenheit erhalten in der ersten Reihe zu sitzen wenn sie denn noch wollen, ansonsten verkommt auch diese Trauerfeier zur Farce, wie vieles in diesem Staate...


Herr S&P schreibt:
29.07.2010 16:02

Es ist für mich einfach nur unverständlich, wie eine Frau Kraft dem OB Sauerland den Rücktritt nahe legen kann! Wenn Sie schon Ihre eigene Politik nicht auf die Reihe bekommt, was Sie auch eh nie schaffen wird, sollte sie sich doch eher zurück halten, denn über eine Veranstaltung wie eine Loveparade hat ein OB nicht zu bestimmen! Daher ist dieses Rücktrittsersuchen von Frau Kraft doch einfach nur ein Witz! Man sollte sich auch einmal die Aufnahmen innerhalb des Tunnels anschauen und dabei kommen doch eigentlich die Fragen auf. Wo ist da der Weg für die Menschen die reinwollen und wo der Weg für die Menschen die raus wollen??? Ich habe da nichts gesehen. Oder ist Frau Kraft bei einer der nächsten Veranstaltungen nun auch noch Security Manager? Was passiert ist, ist sehr tragisch, aber muss dann jetzt auch Herr Wowereit beim nächsten CSD in Berlin die Schrauben einer jeden Strassenbeleuchtung auf der CSD Route überprüfen, damit keine Lampe auf die Köpfe der Besucher fällt? Also Schuster bei den Leisten, es gab Sicherheitsfirmen und Analysten die damit beruflich zu tun hatten und somit hat Herr OB Sauerland nichts auf seinen Schultern zu tragen. Sorry, aber das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun!


L.eric schreibt:
29.07.2010 16:03

meine anteilnahme für alle menschen die einen der ihren verloren haben . . . . doch ich muss sagen, das was hier zu lesen ist stimmt oftmals nicht. die polizei hat auf einem veranstaltungsgelände NICHTS zu suchen. sie ist einzig und allein für den ablauf ausserhalb des geländes zuständig. wer sich nicht auskennt sollte sich mal kundig machen. außerdem wurde der ungemütliche polizeichef duisburgs 2009 wegen seiner ablehnung aus sicherheitstechnischen gründen ausgewechselt . . . man sollte schon die kirche im dorf lassen, einzig für mich, ich führte 2 jahre lang en live-event lokal und weiß was auflagen und vorschriften sind und kenne die unbeugsamen beamten zu recht, nur diese sind einer prestigeveranstaltung gefügig gemacht worden, duisburg WOLLTE UNBEDINGT diese LP in ihrer stadt haben . . . . egal wie man vorschriften beugen musste. dort ist der hebel anzusetzen, nicht bei der polizei oder feuerwehr, denn sie können bedenken äußern, sind aber in der stadtverwaltung nicht stimmberechtigt, haben also auf die entscheidung deer stadtverwaltug keinen direkten einfluß. leider . . . . aber warum diese personen nicht in untersuchungshaft sitzen, die frage drängt sich auf, immerhin besteht akute verdunkelungsgefahr! schade um die technoparty . . . nicht umsonst ist dr. motto ausgestiegen.


Neut schreibt:
29.07.2010 16:23

Wenn Herr Sauerland keine Genehmigung unterschrieben hat und für keine Prüfung Verantwortung übernehmen will, wer hat denn die Genehmigung unterschrieben? Wer hat die Ausnahmen zu den Rettungswegen erlaubt? Warum benennt Herr Sauerland denn da nicht Roß und Reiter damit der wahre Verantwortliche seine Beweggründe nfür diese Genehmigung öffentlich darlegen kann? Hat da etwa jemand Angst, dass der verantwortliche Mitarbeiter auspackt?


graf steven toeteberg schreibt:
29.07.2010 16:58

Meine Meinung: Schaller sollte viel Zahlen um seine Fehler zu spüren. Wie kann er nur so eiskalt da sitzen und geschickt das Richtige sagen damit er nicht drangekriegt werden kann ? Durch seine schlechte Organisation und wahrscheinlich die Geldgeilheit sind 21 Leute verstorben. Eine Schande, einfach ein SKandal. Er MUSS dafür bezahlen. Der OB ist genauso ungeheurlich. Kein Wort des Mitgefühls was man ihm abnehmen könnte. Kein ernstgemeinter KOmmentar der zeigt, daß er Gefühle hat. Sind diese Leute so kalt ? Oder dumm, oder etwa beides ? Ich bin entsetzt.


Frank schreibt:
29.07.2010 18:30

Zunächst: Mein herzliches Beileid an die Angehörigen der Verstorbenen ! Dass die Veranstaltung falsch geplant war und besser so gar nie stattgefunden hätte zu wenig Platz für zu viele Leute, zu wenige - bzw. gar keine Ausweich- und Fluchtmöglichkeiten, wissen wir mittlerweile. Es strömten am Tag der Veranstaltung also Leute aus 2 gegenüberliegenden Tunnels zu einem Punkt oder Platz am Fuss eines langen Aufstiegs genannt Rampe, der zum Veranstaltungsgelände führt. Zusätzlich kamen wohl auch Leute von oben die Rampe herunter, die die Party bereits wieder verlassen wollten. Das heisst, aus 3 Richtungen erreichten Leute den gleichen Punkt am Fuss der Rampe und stauten sich dort allmählich an. Nun lese ich, dass man ab etwa 15:30 feststellte, dass die Lage in den Tunnels bzw. am Ende der Tunnels langsam kritisch zu werden drohte und der Veranstalter die Polizei um Hilfe bat. Nun sieht man auf Videos, wie etwa zwischen 16:30 und 17:00 bewusstlose Personen über die Köpfe der eingeklemmten Masse hinweg zu einer schmalen seitlichen Treppe gereicht und dort von Personen auf der Treppe hochgezogen und nach oben gebracht werden. Man sieht auch, dass zahlreiche Personen aus der Masse versuchen, sich auf diese Treppe nach oben zu retten. Und es scheint, dass bei diesem Gedränge der Leute, die alle versuchten, die rettende Treppe zu erreichen, um der Hitze und den Menschenmassen irgendwie nach oben zu entkommen, die meisten Personen zu Tode gekommen sind - offenbar vor allem Frauen, die vielleicht etwas kleiner und weniger kräftig waren, um sich gegen den Druck der Massen zu wehren. Das Verrückte ist, dass es auch Aussagen von Beteiligten gibt, die in etwa sagen: Ich war nur 10 m davon entfernt, wo Leute zu Tode gekommen sind, und habe es nicht bemerkt. Andere eine junge Frau im ZDF berichten, dass sie eingeklemmt waren in der Masse etwa 20 Minuten lang !! und mit dem Leben bereits abgeschlossen hatten und nur durch ein Wunder überlebten. Aber nun zur Kernfrage: Die Verantwortlichen für die Durchführung und Sicherheit an dem Tag das heisst, das Personal des Veranstalters und die anwesenden Polizisten - wobei mir immer noch nicht klar ist, wer eigentlich genau für was verantwortlich war stehen also am oben am Geländer und schauen sich die Menschenmassen an, die sich unten bedrohlich stauen. Zwischen 15:30 und 16:30 bzw. 17:00 hatte man also mindestens 1 Stunde Zeit, das Problem dort unten irgendwie zu lösen, indem man den Menschenmassen Platz verschaffte. Wie ? 1. In einem der Tunnels gab es einen 2. Aufgang eine 2. Rampe aufs Festgelände. Sie war abgesperrt. 2. Offenbar wurde etwa eine halbe Stunde vor dem Unglück der einzige Zugang zum Gelände am oberen Ende der Rampe geschlossen und nicht wieder geöffnet - selbst dann nicht, als sich die Leute unten immer mehr zu stauen begannen. Begründet wurde das damit, dass sich auch auf dem Gelände selbst die Leute nicht so schnell verteilten, wie vorausberechnet und beim Eingang zum Gelände ebenfalls stauten. 3. Anscheinend wurde aber gleichzeitig der Zustrom der anreisenden Leute nicht gebremst oder konnte nicht mehr gebremst werden. Es strömten also offenbar unkontrolliert immer mehr Personen in die Tunnels. Man musste kein Prophet sein, um zu ahnen, dass sich hier etwas Gefährliches anbahnen könnte. Aber auch um ca. 16:00, als die Probleme immer offensichtlicher wurden, wäre noch fast eine Stunde Zeit gewesen, die Probleme zu entschärfen und die eingetrichterten Leute aus ihrer Enge zu befreien. Warum hat man nicht rechtzeitig reagiert und .... a Den Zulauf der Leute in die Tunnels konsequent und wirksam gestoppt. Wegen Personalmangel ? Oder Nachlässigkeit ? Oder wegen Gästen, die einfach über alle Absperrungen geklettert sind ? b Den Zugang aufs Gelände geöffnet, als die Situation sich immer mehr zuspitzte, statt ihn zu verschliessen. Angeblich war das Gelände ja zu keiner Zeit überfüllt und zumindest die Personen, die in den Tunnels und auf der Rampe gefangen waren, hätte es wohl noch aufnehmen können. c die zweite Rampe zum Gelände geöffnet, um den Druck zumindest in dem einen der beiden Tunnels etwas zu verringern. Natürlich nur sinnvoll, wenn gleichzeitig am oberen Ende der Zugang zum Gelände geöffnet worden wäre. d Nach dem Unglück wurde offenbar die angrenzende Autobahn A59 gesperrt. Das hätte man als Notlösung vielleicht auch vorher machen können, um mehr Platz auf dem Gelände zu schaffen. Bemerkungen zum Schluss: Sie haben uns wie Vieh eingesperrt, sagte die junge Frau im ZDF, die etwa 20 Minuten in den Menschenmassen einklemmt war und kaum Luft bekam. Ein schlimmeres Erlebnis, als so sterben zu müssen, ist schwer vorstellbar. Ich habe den Eindruck, dass eine Stunde vorher, vielleicht auch eine halbe Stunde vorher, die Katastrophe noch zu verhindern gewesen wäre. Wenn man flexibel gewesen wäre und entsprechend der Situation reagiert hätte anstatt stur an einem offenbar untauglichen Konzept festzuhalten und letztlich gar nichts zu tun. Ich habe auch den Eindruck, dass man seitens Polizei und Veranstalter nochmals: wer war für das koordinierte Öffnen und Schliessen der Zugänge zu Tunnel und Partygelände eigentlich verantwortlich ?? so lange gewartet hat, bis etwas passiert ist. Ob diese Unfähigkeit, rechtzeig Notmassnahmen zu ergreifen, aus Unfähigkeit, Gleichgültigkeit oder sogar einer Art Zynismus nach dem Motto: Sollen diese bekifften Raver doch selber sehen, wie sie da wieder raus kommen zustande gekommen ist, weiss ich nicht. Vielleicht war es eine Mischnung aus allem. Fazit: Eine Tragödie, die man hätte verhindern können. Wenn allerdings zu unverständlichen Fehlplanungen im Vorfeld der Veranstaltung zu denen man sogar noch einen - wie wir mittlerweile wissen - ebenfalls unfähigen Panikforscher zu Rate gezogen hat am Tag der Party noch ein unfähiges Team aus Veranstalter und Polizei hinzukommt, das trotz aller angeblichen Krisen- und Sicherheizskonzepte nicht willens oder in der Lage ist, die Situation rechtzeitig zu entschärfen, dann muss es wohl so enden, wie es geendet hat. Und während oben die Party noch für Stunden weiterging, herrschten unten Entsetzen und Trauer. Jeder einzelne der Verstorben könnte noch leben, wenn die Verantwortlichen im Vorfeld und während der Veranstaltung nur ein wenig mehr Grips bzw. gesunden Menschenverstand gehabt hätten ! Aber da kam wohl einfach zuviel Idiotie an einer Stelle zusammen !


richard schreibt:
29.07.2010 18:39

schlimm ist, was da jetzt in duisburg passiert ist und immer noch passiert. die untersuchungen zum unglück haben gerade erst begonnen, aber schon weiss das volk, wer der schuldige ist und dessen kopf wird verlangt. das schafott und marie antoinette lassen grüßen. dass sachverhalte sehr kompliziert sein können, zumal viele institutionen beteiligt waren, will die aufgebrachte menge nicht zur kenntnis nehmen. woher wissen denn alle plötzlich so genau, dass nur profilsucht und profitgier herrschten? ich finde es nicht abartig sondern mutig vom OB, das durchzustehen. er wird sich der verantwortung schon stellen, da bin ich hoffnungsvoll. angst macht mir eher diese aufgebrachte menge, die sich empört und vorverurteilt. und dabei spielen die medien auch eine unrühmliche rolle, indem sie darauf verzichten, die handlungweise des OB differenziert zu hinterfragen


Götz Wicke schreibt:
29.07.2010 19:13

Die Staatsanwaltschaft sollte gegen Sauerland als Hauptverantwortlichem und Hauptbeschuldigtem sowie mindestens weitere 3 Mitbeschuldigten unverzüglich Haftbefehl beim Amtsgericht Duisburg beantragen. Die erforderlichen rechtlichen Vortaussetzungen drängen sich geradezu auf: Verdunkelungsgefahr und Fluchtgefahr. Es wird verdunkelt was das Zeug hält, und bei der Höhe der zu erwartenden Gefängnisstrafe 21 Tote von weit über 2 Jahren ist diese aus Rechtsgründen auch nicht zur Bewährung aussetzbar. Bei jedem Eierdieb hätte die Justiz längst gehandelt.


erwin schreibt:
29.07.2010 19:22

Hunderte fordern seinen Rücktritt? Hunderttausende dürfte wohl eher stimmen, wenn nicht noch mehr, wenn man die Stimmung Bundesweit betrachtet. Was glaubt der OB eigentlich wie sein Leben weiter geht, egal wo er sich in Zukunft blicken lässt, diese Sache wird ihm bis an sein Lebensende anhängen. Ob er nun vor dem Gesetz schuldig ist oder nicht. Die Stimmungslage ist aufgeheizt und könnte der letzte Tropfen sein, um die Lage im Land kippen zu lassen, denn diese Tragödie beschäftigt das ganze Land, nicht nur Duisburg. Wo in Deutschland will dieser Mann in Zukunft jemals wieder Fuss fassen? Auch wenn er es schafft und bis Oktober bleiben kann, damit er seine Pensionsansprücher sichern kann, so möchte ich doch nicht mit ihm tauschen.


Greg schreibt:
30.07.2010 07:51

Meine Anteilnahme ist bei den Opfern und deren Angehörigen. Sie haben mein MItgefühl. Der OB hat es seit 2 Jahren gewußt, dass das passieren kann, daher ist ein Rücktritt des OB unumgänglich. Die CDU sollte den genauso kicken, der ist nicht haltbar Gott sei Dank, da er nur ans Mammon dachte und nicht an die Menschen. Im Nachhinein sich rausreden wollen funktioniert nicht, wenn Beweismittel was anderes sagen. Das er nicht zur Verabschiedung und Trauerfeier kommt, finde ich auch gut, es wäre ein Schlag ins Gesicht für die Angehörigen. Warum er noch nicht zurückgetreten ist, ist auch klar, sein Herz ist eine Brieftasche, die auf Geldscheine wartet. Selbst in dieser Zeit hat er kein Gefühl und keine Anteilnahme. Ob die Beweise ausreichen, um ihn zu verurteilen, weiß ich nicht, aber für mich hat er keinen Grund mehr im Rathaus zu bleiben, je später er geht, desto mehr Leute werden sauer auf ihn sein. Es gibt mitlerweile Demonstrationen und Morddrohungen, sollte er im Amt bleiben, denke ich, spitzt sich die Situation noch zu. Und ich hab Verständnis für die Leute, keinen aber für den geldgierigen OB. Daher fordere ich ihn auf zurückzutreten und Verantwortung zu übernehmen. Und ich fordere eine Au8fklärung, wieso es zu zu dem Fiasko auf der Loveparde kommen konnte, die Angehörigen erwarten endlich Klarheit. Die Justiz sollte diesen Fall vorangig ermitteln.


hugo schratter schreibt:
30.07.2010 09:52

alle suchen die schuldigen bei den veranstalter,bürgermeister oder anderen welche nicht vorort waren. ich würde mal jene suchen die wie monster über die liegenden drübergetrampelt sind, kein tier tritt ein anderes nieder aber die menschen kennen keine rücksicht wenn sie technogeil sind, sind ihnen 21 menschenleben egal