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Bei der Sanierung von Autobahnen - im Bild zu sehen ist die A20 - sollen in Zukunft auch direkt Glasfaserkabel verlegt werden.
Bei der Sanierung von Autobahnen - im Bild zu sehen ist die A20 - sollen in Zukunft auch direkt Glasfaserkabel verlegt werden.(Foto: picture alliance / dpa)

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Schnelles Internet soll Fernstraßen folgen

Jede neugebaute oder sanierte Autobahn bekommt demnächst auch ein Glasfaserkabel spendiert. Die Regierung will so den Ausbau digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze beschleunigen und vermeiden, dass Straßen zweimal aufgerissen werden müssen.

Die Bundesregierung will beim Neubau oder der Sanierung von Autobahnen und Bundesstraßen in Zukunft Glasfaserkabel für schnelles Internet mitverlegen lassen. Das Bundeskabinett soll nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Alexander Dobrindt verabschieden. Damit wolle die Regierung den Ausbau digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze beschleunigen.

Gleiches gelte für die Erschließung von Neubaugebieten. Auch öffentliche Versorgungsnetzbetreiber müssten ihre bestehende und geplante Infrastruktur den Angaben zufolge für den Breitbandausbau öffnen. "Unzählige Straßen im Land müssen nicht mehr doppelt aufgerissen werden", sagte Dobrindt.

In vielen ländlichen Regionen klagen Bürger und Unternehmen über zu langsame Internetverbindungen. Dobrindt hatte im Vorjahr eine Milliarden-Förderung des Bundes für den Ausbau des schnellen Internets bis in dünn besiedelte Gebiete angekündigt. Ziel der Bundesregierung sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde flächendeckend bis 2018. Bundesweit waren solche schnellen Zugänge zuletzt für fast 70 Prozent der Haushalte möglich.

Quelle: n-tv.de

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